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	<title>Untermenü Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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	<description>Wir helfen Angehörigen dabei mit ihren Demenzkranken klar zu kommen.</description>
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	<title>Untermenü Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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		<title>Demenz Hilfe für Angehörige &#8211; 10 hilfreiche Webseiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jan 2024 13:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Demenz-Hilfe für Angehörige10 &#160;Webseiten, die dir Unterstützung geben&#160;Fast zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden mittlerweile an einer Form der Demenz.&#160;Sie brauchen tägliche Unterstützung im Alltag, sei es zu Hause oder in einer Residenz.&#160;Zwei Drittel der demenziell erkrankten Familienmitglieder werden im eigenen Haus von Partnern, Kindern oder anderen Verwandten betreut.&#160;Die Demenz Angehörigen sind überfordert, denn nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Demenz-Hilfe für Angehörige</h2><h3 class="">10 &nbsp;Webseiten, die dir Unterstützung geben</h3><p><br></p><p>Fast zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden mittlerweile an einer Form der Demenz.</p><p>Sie brauchen tägliche Unterstützung im Alltag, sei es zu Hause oder in einer Residenz.</p><p>Zwei Drittel der demenziell erkrankten Familienmitglieder werden im eigenen Haus von Partnern, Kindern oder anderen Verwandten betreut.</p><p>Die Demenz Angehörigen sind überfordert, denn nicht nur das tägliche Leben mit der Demenz ist kräfteraubend, auch das schlechte Gewissen, nicht alles richtig zu machen, Druck von außen, aber auch das Gefühl, sich selbst zu vergessen, zerrt an den Nerven.</p><p>Eigentlich ganz logisch, denn in den meisten Fällen haben die Helfer keine entsprechende Ausbildung.</p><p>Es gibt zum Glück viel Unterstützung, scheue dich nicht, diese auch anzunehmen!</p><p>Wir von Demenz-und-du.de wollen dir bei dieser anspruchsvollen Aufgabe eine Stütze sein, indem wir Lösungen für die typischen Probleme aus der Praxis einer Seniorenresidenz beschreiben und Kurse zum Selbsttraining anbieten.</p><p>Es gibt aber auch einige andere interessante Seiten im deutschsprachigen Raum, die die Thematik &nbsp;„Demenz – Hilfe für Angehörige“ aufgreifen.</p><p>Die Schwerpunktthemen reichen von der wichtigen „Beschäftigung für Demenzkranke“ über „Beratung Angehöriger bei Demenz“ bis hin zu „Selbsthilfegruppen für Angehörige von Demenzkranken“, teilweise auch mit regionalem Bezug.</p><p>Hier findest du zehn dieser Seiten, die uns besonders gut gefallen und dir bei deinen persönlichen Schwerpunkten eine große Hilfe sein können.</p><p><br></p><p><a href="https://aktiv-mit-senioren.de/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://aktiv-mit-senioren.de</a></p><p>Diese Seite bietet viele Ideen und Tipps für die Betreuung von demenziell erkrankten Menschen. Besonders gut gefallen uns die Materialien für Erinnerungsrunden, die zum Download bereitstehen. Auch praktische Gesundheitstipps, wie etwa Zahlpflege oder gesünderes Trinken findest du dort</p><p><br></p><p><a href="https://demenzjournal.com/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://demenzjournal.com</a></p><p>Verschiedene Autoren aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Demenzbetreuung schreiben hier zu Themen wie „Tipps für den Alltag“, „Technische Hilfen“ oder „Entspannung“. Hilfreich sind auch die Lernvideos zu wichtigen Themen des Alltags mit Demenzkranken</p><p><br></p><p><a href="https://demenzwiki.com/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://demenzwiki.com</a></p><p>Hier werden mehr als 150 Begriffe aus dem Bereich Demenz anschaulich erklärt</p><p><br></p><p><a href="https://www.deutsche-alzheimer.de" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.deutsche-alzheimer.de</a></p><p>Neben fundiertem Wissen zum Thema Demenz bietet diese Seite auch viel Unterstützung für den Alltag. So gibt es z.B. eine gelungene Übersicht technischer Hilfsmittel und worauf man beim Kauf achten sollte. Auch auf rechtliche Fragen wird eingegangen. Ebenso hilfreich: Ein Beratungstelefon sowie die Möglichkeit, Fragen per E-Mail zu stellen.</p><p><br></p><p><a href="https://stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/demenz/hintergrund" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/demenz/hintergrund</a></p><p>Sehr viele Informationen zu allen wichtigen Themen der Demenz: Diagnose, Prävention und Leben mit Demenz. Besonders der Teil „Behandlung“ ist außergewöhnlich. Auch wenn bislang keine Heilung möglich ist, gibt es hier eine Reihe von Tipps zur Behandlung mit oder ohne Medikamenten, die den Fortschritt der Krankheit verlangsamen können.</p><p><br></p><p><a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-zu-hause/tipps-fuer-angehoerige-von-menschen-mit-demenz-6986" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-zu-hause/tipps-fuer-angehoerige-von-menschen-mit-demenz-6986</a></p><p>Auch bei der Verbraucherzentrale &nbsp;finden sich wertvolle Tipps zum Umgang mit Demenz. Nützlich sind besonders die Links zu Themen wie „Patientenverfügung“ und anderer Vorsorgedokumente.</p><p><br></p><p><a href="https://demenz-portal.at/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://demenz-portal.at</a></p><p>Neben vielen praktischen Tipps für den täglichen Umgang mit Themen wie „Schwieriges Verhalten“, „Aktivierung“ usw. gibt es hier eine Übersicht von Symptomen wenn es um den Verdacht auf Demenz geht sowie ein „Interaktives Gedächnistraining“.</p><p><br></p><p><a href="https://demenz-und-du.de/">https://demenz-und-du.de</a></p><p>Auf dieser Seite befindest du dich gerade. Neben vielen Tipps aus der Praxis bietet die Seite viele selbst erlebte Geschichten aus einer Seniorenresidenz in Hamburg, die dir bestimmt Mut machen. Einige traurig, einige zum Schmunzeln, aber immer mit viel Herz!</p><p><br></p><p><a href="https://www.pflege.de/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.pflege.de</a></p><p>Neben vielen Tipps zur Pflege von Demenzkranken gibt es hier auch einen interessanten „Pflegegradrechner“ sowie Hinweise, wo und wie man Pflegegeld beantragen kann.</p><p><br></p><p><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.wegweiser-demenz.de</a></p><p>Der Wegweiser Demenz ist eine Website des Bundesfamilienministeriums. Hier findest du viele nützliche Adresse, ein „Alzheimer Telefon“, regionale Angebote und vieles mehr.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-hilfe-fuer-angehoerige-10-hilfreiche-webseiten/">Demenz Hilfe für Angehörige &#8211; 10 hilfreiche Webseiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Der Sterbeprozess bei Demenz &#8211; Sterbebegleitung durch Angehörige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 17:05:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sterbebegleitung durch Angehörige kann man lernenSterben gehört zum Leben dazu. Obwohl dies jeder weiß, sind die Themen Sterben, Tod und Trauer immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft.&#160;Warum nur?&#160;Nur sehr wenige Menschen setzen sich mit diesen Themen ganz bewusst auseinander. Und das, obwohl es völlig offensichtlich ist, dass das Dasein auf Erden nur einen begrenzter Zeitraum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/der-sterbeprozess-bei-demenz-sterbebegleitung-durch-angehoerige/">Der Sterbeprozess bei Demenz &#8211; Sterbebegleitung durch Angehörige</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class=""><b>Sterbebegleitung durch Angehörige kann man lernen</b></h3><p>Sterben gehört zum Leben dazu. Obwohl dies jeder weiß, sind die Themen Sterben, Tod und Trauer immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft.</p><p>Warum nur?</p><p>Nur sehr wenige Menschen setzen sich mit diesen Themen ganz bewusst auseinander. Und das, obwohl es völlig offensichtlich ist, dass das Dasein auf Erden nur einen begrenzter Zeitraum andauert.</p><p>Dabei kann ein bewusster Abschied vom Leben sowohl das Sterben als auch die Trauerarbeit der An- und Zugehörigen unglaublich erleichtern.</p><p>Natürlich sagt sich das einfacher als es ist, denn die Gefühle, die uns bei dem Gedanken an das Sterben und den Tod überwältigen, sind ja Teil von uns.</p><p>Zum Thema Trauer haben wir <a href="https://demenz-und-du.de/sterbebegleitung-bei-demenz-gemeinsam-trauern/" target="_blank" rel="nofollow">HIER</a> einen Artikel geschrieben, der dir bestimmt einige Impulse geben wird.<br></p><p>Dennoch ist es jedem möglich, eine andere Sichtweise auf dieses Thema zu erlangen bzw. zu erlernen.</p><h4 class=""><b>Palliativ bei Demenz</b></h4><p>In der professionellen Betreuung spricht man auch von „Palliative Care“ wenn es um die Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase geht.</p><p>Hierbei handelt es sich um ein ganzheitliches Behandlungs- und Betreuungskonzept, das ummantelnde (Pallium=Mantel) und geschützte Fürsorge und Pflege (Care) bei der Sterbebegleitung garantieren soll.</p><p>Die Methodik geht auf Cicely Saunders, eine Ärztin und Sozialarbeiterin aus England, zurück. Ziel dieser Arbeit ist es, das Sterben so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten. Idealerweise gibt der Patient die Richtung vor, die Begleitung soll dabei&nbsp; liebevoll, achtsam und umsorgend sein.</p><p>Menschen, die spüren, dass sie in ihre letzte Lebensphase eintreten, macht es extrem verletzlich, wenn sie glaubten, sie wären eine Belastung für ihre Umwelt.</p><p>Es geht also um Anerkennung des sterbenden Menschen sowie um die Wahrnehmung seiner Wünsche, es geht um echte Betreuung, und nicht nur um Versorgung.</p><p>Durch die verschiedenen Aspekte von Palliative Care werden aber nicht nur die Patienten besser umsorgt, sondern auf für die Angehörigen entwickelt sich ein neuer, schmerzlindernder Zugang zu dieser Situation.</p><p>Was zeichnet dieses nun im Einzelnen aus?</p><ul><li>Positive, unterstützenden Kommunikation zwischen allen Beteiligten</li><li>Frühzeitige Auseinandersetzung mit der gegebenen Situation</li><li>Offene und empathische Grundhaltung gegenüber dem sterbenden Menschen</li><li>Hilfe und Unterstützung für eine möglichst aktive Lebensgestaltung bis zum Tod</li><li>Absolute Akzeptanz des Todes und der Sterblichkeit, d.h. positive Grundhaltung zum Leben sowie Anerkennung des Todes als Teil des Lebens.</li></ul><p>Als Angehöriger bzw. Begleiter eines Sterbenden sollte man zuerst sich selbst überprüfen: Ist man in der Lage, ist man stabil genug und hat man auch die nötige Grundeinstellung zu diesem Thema, dass man auch in schwierigen Phasen die Kontrolle behält?</p><h4 class=""><b>Soll man den Sterbenden in Ruhe lassen?</b></h4><p>Dazu gibt es keine eindeutige Antwort, es kommt tatsächlich auf die Situation an.</p><p>Der Sterbeprozess verläuft selten linear, in der Regel gleicht kein Tag und auch kein Mensch dem anderen.</p><p>Wenn man versucht, sich in den Sterbenden hineinzuversetzen, kann man ahnen, was alles in dieser Phase in diesem Menschen vor sich gehen könnte. Es ist ein Abschied vom Zuhause, von der Familie, von Freunden. Ein Abschied von der Selbstständigkeit, von verpassten Chancen, von Plänen – kurz: von allem was einem lieb und wichtig war, ein endgültiger Abschied vom Leben.</p><p>Es gilt also, auch und besonders in dieser Phase sehr emphatisch und respektvoll zu bleiben. Ein echtes Lächeln, warme Worte und Berührungen helfen über quälende Gedanken hinweg.</p><h4 class="">Frühzeitig mit Palliative Care beginnen!<br></h4><p>Übrigens ist dieser „palliative Zustand“ nicht gleichzusetzen mit dem „präfinalen Zustand“, der erst kurz vor dem Tod die letzte Versorgung einleitet.</p><p>Vielmehr kann und sollte das Konzept der Palliative Care schon viel früher in Betracht gezogen werden, schon weit vor dem Versterben. Je mehr Zeit man hat, desto intensiver können sich alle vorbereiten, desto mehr Fragen können geklärt werden und desto weniger Schmerzen verursacht der Abschied.</p><p>Vielleicht kann nicht jeder mit dieser Situation so umgehen wie er es möchte. Das ist absolut in Ordnung, denn – wie anfangs erwähnt – ist dieses Thema in unserer Gesellschaft nicht entsprechend verankert und somit sind wir auch oft nicht dahingehend sozialisiert.</p><h4 class="">Professionelle SAPV-Teams können helfen<br></h4><p>In diesen Fällen sind professionelle Helfer möglich. Diese sogenannten „SAPV Teams“ (Spezialisierte ambulante &nbsp;Palliativversorgung) begleiten den Erkrankten nicht nur zu Hause, sondern kommen auch bei Bedarf in Pflegeheime und Krankenhäuser.</p><p>Diese Teams müssen vom Hausarzt verordnet werden und werden in der Regel von Krankenkassen und durch Spenden finanziert.</p><p>Viele weitere Informationen zu diesem Thema findest du auf der Seite der <a href="https://www.kbv.de/html/sapv.php" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">Kassenärztlichen Bundesvereinigung.</a></p><p>Für Angehörige, die einen Weg suchen, mit dieser bedrückenden Situation klarzukommen, lohnt es sich auf jeden Fall, sich mit dieser Methodik zu beschäftigen.</p><p>Erfahrungsgemäß kann man kaum etwas falsch machen, aber eine liebevolle Begleitung beruhigt und fühlt sich einfach viel besser an!</p><p>Für alle!<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/der-sterbeprozess-bei-demenz-sterbebegleitung-durch-angehoerige/">Der Sterbeprozess bei Demenz &#8211; Sterbebegleitung durch Angehörige</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Sterbebegleitung bei Demenz &#8211; Gemeinsam trauern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 11:56:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Was ist Demenz?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was kann ich für einen Sterbenden tun?Diese Frage stellt sich jeder, der einen Menschen bis an sein Lebensende begleitet.Doch es geht nicht nur um den Sterbenden, auch die begleitende Person braucht in dieser Phase dringend Unterstützung. Wenn jemand aus unserem direkten Umfeld stirbt, reißt es ein tiefes Loch in unser Leben. Je näher wir diesem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/sterbebegleitung-bei-demenz-gemeinsam-trauern/">Sterbebegleitung bei Demenz &#8211; Gemeinsam trauern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="MsoNormal"><b style="mso-bidi-font-weight:normal">Was kann ich für einen Sterbenden tun?</b></h3><p class="MsoNormal">Diese Frage stellt sich jeder, der einen Menschen bis an sein Lebensende begleitet.</p><p class="MsoNormal">Doch es geht nicht nur um den Sterbenden, auch die begleitende Person braucht in dieser Phase dringend Unterstützung. <br></p><p class="MsoNormal">Wenn jemand aus unserem direkten Umfeld stirbt, reißt es ein
tiefes Loch in unser Leben. Je näher wir diesem Menschen waren, desto mehr sind
wir von dessen Ableben berührt, desto schwieriger ist es für uns, diese neue
Wahrheit zu akzeptieren.</p><p class="MsoNormal">Wir trauern also, um mit diesen überwältigenden Gefühlen
fertigzuwerden.</p><p class="MsoNormal">Trauer ist also etwas ganz normales, jeder Mensch und jedes Lebewesen trauert in irgendeiner Form.</p><p class="MsoNormal">Jede Trauer ist jedoch ganz individuell, ist etwas ganz
persönliches. Es gibt keine für jeden Menschen zutreffenden Regeln.</p><p class="MsoNormal">Jede Art von Trauer sollte deshalb auch immer akzeptiert
werden. Egal, ob sie mit der Art von Trauer, die uns betrifft, übereinstimmt
oder nicht.</p><p class="MsoNormal">So trauern auch innerhalb einer Familie oder eines
Freundeskreises die Beteiligten jeweils ganz anders – und dennoch sind sie
vereint in der Trauer um einen geliebten Menschen.</p><p class="MsoNormal">Jeder hat ein Recht auf seine Art zu trauern.</p><h4 class="MsoNormal">Wann ist die Trauer am schlimmsten?<br></h4><p class="MsoNormal">Wichtig ist, sich gegenseitig zu unterstützen, füreinander
da zu sein, sich jede Hilfe anzubieten, die gerade benötigt wird.</p><p class="MsoNormal">Dabei spielt das individuelle Bedürfnis eine große Rolle.
Das kann Privatheit sein oder auch offenes Reden mit anderen. Das kann die
Suche nach Körperkontakt sein aber auch die nach Distanz.</p><p class="MsoNormal">Wenn du selbst der Trauernde bist, lasse also andere so an dich rankommen, wie du es gerade brauchst. <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span></p><p class="MsoNormal">Habe keine Hemmungen, darum zu bitten oder auch ein Angebot
abzulehnen, denn natürlich kann ein Außenstehender nicht ahnen, wie es in dir
aussieht bzw. was du gerade brauchst.</p><p class="MsoNormal">Genauso kann es sehr hilfreich sein, andere Trauende in
deinem Umfeld anzusprechen und deine Hilfe anzubieten.</p><h4 class="MsoNormal">Mitleid oder Mitgefühl?<br></h4><p class="MsoNormal">Dabei sollte auf jeden Fall das Mitgefühl im Mittelpunkt stehen und nicht Mitleid. „Mitfühlen“, also Empathie zeigen und leben ist also viel ansprechender als „mitleiden“, also das gemeinsame verzweifeln.</p><p class="MsoNormal">Ich hoffe, du siehst den Unterschied und ich hoffe, du
kannst diesen Hinweis umsetzen. Auch wenn es manchmal sehr schwer fällt.</p><p class="MsoNormal">Mitleid, also mitzuleiden, kann dazu führen, dass man sich
gegenseitig runterzieht und in ein tiefes Loch fällt, aus dem man kaum noch
alleine rauskommt.</p><p class="MsoNormal">Wenn du so etwas spürst, sei bei anderen oder bei dir selbst, wird es Zeit, externe Hilfe, z.B. von Seelsorgern oder Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen.&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Scheue dich nicht, diese Hilfe ist völlig normal und kann dir wieder Lebensmut und die nötige Kraft geben!<br></p><p class="MsoNormal">Wenn du also einen lieben Menschen verloren hast, nimm dir
die Zeit die du brauchst!</p><p class="MsoNormal">Wie kann <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>nun diese
Trauer aussehen?</p><p class="MsoNormal">Es ist so unterschiedlich!</p><p class="MsoNormal">Sehr häufig sind - wie gerade erwähnt - Hoffnungslosigkeit und depressive Zustände.</p><p class="MsoNormal">Man will nicht mehr reden, die Welt scheint still zustehen.</p><p class="MsoNormal">Schlaflosigkeit kommt ebenso vor wie ständige Müdigkeit und
Antriebslosigkeit.</p><p class="MsoNormal">Auch körperliche Schmerzen oder einfach Verleugnung des Geschehenen sind nicht unüblich.</p><h4 class="MsoNormal">Wie erleben Demente das Sterben?</h4><p class="MsoNormal">Aber nicht nur du als Angehöriger hast das Recht zu trauern,
auch der Sterbende spürt, dass ihn die Kräfte verlassen und er nicht mehr lange
auf der Erde verweilen wird.</p><p class="MsoNormal">Auch der Sterbende will sich verabschieden und die Welt „geordnet“ verlassen.</p><p class="MsoNormal">Dabei kannst du als Angehöriger enorm hilfreich sein.</p><p class="MsoNormal">Reflexartig versuchen wir oft, den Tod zu verdrängen und
glauben erst daran, wenn er unmittelbar „vor der Tür“ steht.</p><p class="MsoNormal">Dabei kann man sich fast immer sehr gut darauf vorbereiten.
Denn er ist nun einmal unausweichlich.</p><p class="MsoNormal">Viele Sterbende durchlaufen kurz vor dem Tod noch einmal das
eigene Leben, sie prüfen, was sie noch erledigen wollten, wen sie noch sprechen
wollten, was sie geregelt haben wollten.</p><p class="MsoNormal">Es entsteht ganz häufig eine Angst, dass dies nicht mehr
möglich sein wird.</p><p class="MsoNormal">Als Angehöriger hast du in Gesprächen die Möglichkeit, mehr
über diese Wünsche zu erfahren, beruhigend einzuwirken und so diese Angst zu
nehmen.</p><p class="MsoNormal">Erfahrungsgemäß tut das sowohl dem Sterbenden als auch dem
Angehörigen sehr gut. Beide spüren, dass alle Vorkehrungen getroffen wurden.
Ein unglaublich beruhigendes Gefühl!</p><p class="MsoNormal">Es hat auch etwas mit Würde zu tun, wenn die letzten Wünsche
des Sterbenden erfüllt werden können.</p><p class="MsoNormal">Deshalb raten wir dir, sehr frühzeitig mit diesen Gesprächen
beginnen, um von möglichst vielen - der oftmals verborgenen Wünsche – zu erfahren
und entsprechende Maßnahmen noch umsetzen zu können.</p><p class="MsoNormal">Vielleicht können auch Mitarbeiter der sozialen Betreuung (wenn
es sich um einen Heimaufenthalt handelt) Hinweise geben, denn oftmals sprechen
die Bewohner lieber mit ihren Betreuern über gewisse Wünsche, weil sie ihren
Angehörigen nicht zur Last fallen wollen.</p><p class="MsoNormal">Dieses Gefühl herrscht übrigens auch für die Versorgung der
Familie nach dem Tod vor, also ein Grund mehr, sich frühzeitig mit diesem Thema
zu beschäftigen.</p><p class="MsoNormal">Irgendwann ist es zu spät, um solche Gespräche zu führen oder Gedanken auszutauschen.</p><p class="MsoNormal">Aber auch der nahende Tod darf dich nicht umwerfen. Der Artikel <a href="https://demenz-und-du.de/sterbeprozess-bei-demenz/" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">"Sterbeprozess bei Demenz"</a> beschäftigt sich mit dieser Phase und wie du dich darauf vorbereiten kannst.<br></p><p class="MsoNormal">Noch einmal: Trauern ist etwas ganz natürliches und auch
wichtiges. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, scheue dich nicht, andere mit „ins
Boot“ zu holen.</p><p class="MsoNormal">Je frühzeitiger du dich mit diesem Thema beschäftigst und je mehr du deine Angehörigen integrierst, desto leichter wird dir deine Trauerarbeit fallen.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/sterbebegleitung-bei-demenz-gemeinsam-trauern/">Sterbebegleitung bei Demenz &#8211; Gemeinsam trauern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Demenz und Familie &#8211; Wer entscheidet?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2022 18:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jola's Alltagsgeschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus der Praxis – Jola’s AlltagserfahrungenTraue dich, Entscheidungen zu treffen!Jürgen lebt nun schon einige Zeit, etwa zwei Jahre, bei uns. Er hat sich gut akklimatisiert, fühlt sich offensichtlich wohl. Man merkt zwar, wie seine Fähigkeiten Stück für Stück schwinden, aber er ist noch recht selbstständig, hat Kontakt zu anderen Bewohnern und genießt sein Leben.Auch wir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-1781c59a6a9" style=""><span style="font-weight: normal;">Aus der Praxis – Jola’s Alltagserfahrungen</span></p><p data-css="tve-u-1781c59a6a9" style=""><br></p><h4 class="" style="">Traue dich, Entscheidungen zu treffen!</h4><p data-css="tve-u-17a149a4378" style=""><br><span style="font-weight: normal;">Jürgen lebt nun schon einige Zeit, etwa zwei Jahre, bei uns. Er hat sich gut akklimatisiert, fühlt sich offensichtlich wohl. Man merkt zwar, wie seine Fähigkeiten Stück für Stück schwinden, aber er ist noch recht selbstständig, hat Kontakt zu anderen Bewohnern und genießt sein Leben.</span></p><p data-css="tve-u-17a149a4378" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Auch wir von der sozialen Betreuung arbeiten gern mit ihm, denn durch seine umgängliche Art macht auch den anderen Bewohnern die Gruppenarbeiten noch mehr Spaß.</span></p><p style="" data-css="tve-u-17a149a8048"><span style="font-weight: normal;"><br>Doch nicht nur sein Naturell hilft Jürgen, auch die Tatsache, dass seine Schwägerin auch bei uns untergebracht ist, gibt bzw. gab ihm offenbar Sicherheit.</span><span style="font-weight: normal;">&nbsp;Denn nun verstarb die Schwägerin, sie war schon länger bettlägerig gewesen.</span></p><p style="" data-css="tve-u-17a149a900b"><br></p><p style="" data-css="tve-u-17a149aa417"><span style="font-weight: normal;">Der Tod wurde von allen Familienmitgliedern gefasst aufgenommen, da er seit &nbsp;Wochen erwartet worden war.</span></p><h4 class="" data-css="tve-u-17a14923ea1" style=""><br></h4><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17a1495d363">Wissen wir, was der Erkrankte will?<br></h5><p style="" data-css="tve-u-17a14999d72"><span style="font-weight: normal;"><br>Aus dieser Situation heraus ergab es sich, dass die Familie plötzlich überlegte, das Zimmer der Schwägerin weiter zu nutzen und Jürgen dort wohnen zu lassen. Hintergrund für diesen Gedanken war vor allem der bessere Blick in den Garten. Jürgen mag den Garten sehr und interessierte sich immer für Bäume.</span></p><p style="" data-css="tve-u-17a14999d74"><span style="font-weight: normal;"><br>Jetzt musste eine Entscheidung getroffen werden, Umzug ja oder nein. Natürlich,&nbsp; könnte man denken, wenn denn der Blick doch schöner ist, was spricht dagegen?</span></p><p style="" data-css="tve-u-17a14999d75"><span style="font-weight: normal;"><br>Schon brach eine Diskussion los, an der sich alle beteiligen wollten. Die Mehrheit der Familie schien dafür zu sein, es überwog der Gedanke, Jürgen es so schön wie möglich zu machen. Auch im Bereich der sozialen Betreuung wurde eifrig diskutiert, für und wider hielten sich die Waage.</span></p><h4 class="" data-css="tve-u-17a14923ea1" style=""><br></h4><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17a1497085b">Ist der erste Gedanke immer der richtige?<br></h5><p data-css="tve-u-17a149950ff" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Ich selbst war dagegen, denn mir erschien ein Umzug doch mit zu vielen Risiken behaftet. Wie würde Jürgen auf die neue Umgebung reagieren? Würde er den Weg in sein Zimmer noch finden? Und überhaupt, so oft hatte er sein Fenster auch nicht genutzt!</span></p><p data-css="tve-u-17a149950ff" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Aber wenn die Mehrheit dafür ist, dann soll es so sein. So sagte ich es der Tochter, die so ein bisschen die Sprecherin der Familie war. Ich gab ihr aber gleichzeitig den Tipp, sich zu Hause eine Pro-/Kontraliste anzufertigen, um dann noch einmal zu überprüfen, ob wirklich an alles gedacht wurde. Ganz sachlich sollte sie, vielleicht auch gemeinsam mit der Familie, einfach mal alle Argumente aufschreiben und gewichten. Am nächsten Morgen sollte dann endgültig entschieden werden.</span></p><h4 class="" data-css="tve-u-17a14923ea1" style=""><br></h4><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17a149b8de9">Sorgfältige Abwägung bringt Sicherheit<br></h5><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Am nächsten Morgen folgte dann die Entscheidung: Man hatte sich gegen einen Umzug entschieden. Der Stress des Umzugs, die möglichen Angstzustände bei der täglichen Suche des Zimmers wurden höher bewertet als der mögliche Gewinn an Lebensqualität durch den Gartenblick.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Ich war sehr froh über diese Entscheidung. Zum einen, weil ich genauso gedacht hatte, zum anderen, weil die Familie so einheitlich beschlossen hatte. Leider gibt es bei solchen Fragen immer wieder Streitereien, die sich dann auch auf die Bewohner und Pflegekräfte übertragen. Das hilft wirklich keinem!</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17a149ca9da">Passe deine Entscheidungen der Situation an!<br></h5><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Kurz nach dieser Entscheidung fühlte sich Jürgen plötzlich schlecht. Irgendetwas mit dem Magen. Erster Gedanke: Ihm ist nun doch der Tod der Schwägerin auf den Magen geschlagen. Dazu muss man sagen, dass er deren Tod vorher kaum wahrgenommen und dann schnell vergessen hatte.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Die Schmerzen wurden größer und sowohl die Pflegekräfte als auch die soziale Betreuung plädierten für die Überführung in ein Krankenhaus.&nbsp; Zu stark schienen die Schmerzen.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Allerdings hatte sich die Familie schon vorher für einen „friedlichen Tod“ im Bett seines Zimmers entschieden. Es sollten keine unnötigen lebenserhaltenden Maßnahmen eingeleitet werden.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Wieder war eine Entscheidung zu treffen, wieder wurde mit der Tochter eindringlich gesprochen. Aus unserer Sicht wäre ein Verbleib in der Residenz eine zu große Qual für Jürgen.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17a149fc130">Informationen erleichtern Entscheidungen<br></h5><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Glücklicherweise entschied sich die Familie sehr schnell dazu, Jürgen in ein Krankenhaus zu geben. Zum Glück! Es wurde ein schweres Problem mit der Galle diagnostiziert, sie musste schließlich entfernt werden. </span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;">Gut, dass Jürgen in ärztlicher Betreuung war! Gut, dass die Familie zu einer schnellen Entscheidung fähig war. Das lag übrigens auch daran, dass sich die Tochter mit diesem Thema näher beschäftigt hatte und so nicht nur „aus dem Bauch heraus“ entscheiden musste.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Jürgen kam schon nach kurzer Zeit wieder zu uns. Er hatte den Eingriff gut überstanden und war wieder ganz der Alte!</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Für mich war diese ganze Geschichte wieder ein Lehrbeispiel, wie wichtig fundierte Entscheidungen sind. Man sollte immer bereit sein, sich andere Meinungen anzuhören, sich mit einem Thema tiefer auseinandersetzen, nicht nur dem ersten Impuls zu folgen.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Gleichzeitig muss man auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Sowohl gegenüber dem demenziell Erkrankten als auch gegenüber den An- und Zugehörigen.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Gerade wenn es um hilflose Menschen geht, sollte eine abgestimmte und begründete Vorgehensweise immer an erster Stelle stehen!</span><br><br></p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Oft verheimlicht, aber brandgefährlich &#8211; Tablettensucht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2021 10:32:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jola's Alltagsgeschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus der Praxis – Jola’s AlltagserfahrungenOft verheimlicht: Tablettensucht!Immer wieder kommen neue Bewohner zu uns ins Heim, jeder ist in einem anderen Stadium, hat eine andere Geschichte und braucht deshalb auch ganz individuelle Hilfe.Vor nunmehr drei Monaten erschien das Ehepaar Maria und Paul bei uns, beide 80 Jahre alt. Vom ersten Augenblick an sehr nette und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-1781c59a6a9" style=""><span style="font-weight: normal;">Aus der Praxis – Jola’s Alltagserfahrungen</span></p><h4 class="" style=""><br></h4><h4 class="" style="" data-css="tve-u-17c5a41885b">Oft verheimlicht: Tablettensucht!</h4><p style=""><br>Immer wieder kommen neue Bewohner zu uns ins Heim, jeder ist in einem anderen Stadium, hat eine andere Geschichte und braucht deshalb auch ganz individuelle Hilfe.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style="">Vor nunmehr drei Monaten erschien das Ehepaar Maria und Paul bei uns, beide 80 Jahre alt. Vom ersten Augenblick an sehr nette und freundliche Menschen. &nbsp;Sofort voll integriert, jeder Mitbewohner wird immer freundlich gegrüßt, beide ganz offen für das neue Heim. Auch wenn beide anfangs glaubten, sie würden in einem Kurhaus leben….</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Maria stand noch ganz am Anfang der Demenz, sie nahm also das meiste Geschehen noch ganz bewusst war. Natürlich merkte man schon, dass die Demenz einsetzte und immer stärker wurde. So fand sie oft die Toilette nicht, sie zog sich immer wieder aus und rief nach ihrem Mann, der in einem anderen &nbsp;Zimmer wohnte.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17c5a4380f9">Einbildung von Krankheiten</h5><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style="">Allerdings sitzt sie im Rollstuhl, läuft nur je nach Tagesform. Manchmal ist das den ganzen Tag lang so. Sie könnte also laufen, will es aber nicht immer tun. Auch das ist eine ganz typische Erscheinung bei dementiell erkrankten Personen.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style="">Schon zu Hause hatte sie sich so verhalten, schon dort zeigte sie diese Erscheinungen. Das war für Paul unzumutbar, so dass schließlich die Kinder die Entscheidung zum Umzug trafen.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Paul war beim Einzug und ist auch heute noch gar nicht richtig dement, leidet allerdings unter leichten psychischen Störungen. Das äußert sich z.B. dadurch, dass er meint, sein rechter Arm sei nach einem Unfall - den es allerdings nie gegeben hat - gelähmt und nur noch bedingt funktionsfähig.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style="">Das Öffnen eines Yoghurtbechers bereitet ihm extreme Schwierigkeiten, obwohl jede Untersuchung zeigte, dass alle Funktionen eigentlich nicht eingeschränkt sein.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17c5a45a860">Residenz oft eine gute Entscheidung!<br></h5><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style="">Auf dem ersten Blick ein fröhlicher, immer gut aufgelegter, oft scherzender Mann. Dennoch war es für ihn auch sehr wichtig mit in die Residenz zu ziehen. Alleine zu Hause wäre er hilflos.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style="">Manchmal unvorstellbar für die Angehörigen, denn bis zuletzt hatte Paul sich rührend um Maria gekümmert. Aber diese Zeit war sehr belastend für ihn, so dass die Entscheidung, beide in die Residenz umziehen zu lassen, unabdingbar war.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Wie gesagt, trotz der beschriebenen Probleme, die ja wirklich nicht untypisch sind, ein offenes und freundliches &nbsp;Paar.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Dennoch mit einer ganz besonderen Geschichte.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17c5a478810">Wenn Medikamente außer Kontrolle geraten...<br></h5><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Vor einigen Jahren wurde bei Maria Arthrose diagnostiziert. Sie bekam Schmerzmittel verschrieben, die sie viele Jahre regelmäßig einnahm. Und nicht nur das. Sie brauchte immer mehr und bat ihren Mann große Mengen Schmerzmittel zu besorgen, was dieser auch tat.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style="">Die Folgen waren vorhersehbar und verheerend: Maria wurde stark Medikamentenabhängig, verzehrte täglich mehrere Schachteln der klassischen, frei verkäuflichen Schmerzmittel und bekam einen riesigen, irreparablen Magentumor, den sie bis heute in sich trägt.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Diese Sucht ist fürchterlich, der Süchtige verlangt ständig nach mehr und wird dadurch immer kranker. Tatsächlich war die Sucht schon viele Jahre bekannt, der Tumor hingegen wurde erst kurz vor dem Einzug in die Residenz entdeckt.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Hinzu kommt bei beiden eine Alkoholsucht. Schon morgens wird&nbsp; Wein getrunken und den ganzen Tag über immer wieder ein Schluck genommen. Besonders Maria kann sich diesem Drang nach Alkohol&nbsp; nicht widersetzen.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17c5a4b0186">Die Angehörigen sind hilflos<br></h5><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Den drei Kindern, die sehr häufig Besuche abstatten, sind diese Probleme bekannt und bewusst. Aber was sollen sie tun? In der Vergangenheit haben sie offenbar versucht auf die Eltern Einfluss zu nehmen, aber nun haben auch sie aufgegeben. Sie sind aber offen, immer im Dialog und vertrauen uns, dem betreuenden Personal.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Und das ist auch gut so. Die Lebenssituation von Maria und Paul war zuhause nicht mehr tragbar. Beiden hätten sich gegenseitig zerstört.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style="">Die Kinder waren sehr vorsorglich, ihren Eltern einen Platz in einer Residenz zu organisieren. Hier können sie mit ihren Lastern leben – aber kontrolliert. Hier bekommen sie Unterhaltung, Versorgung und Pflege, was in ihrem eigenen Haus wahrscheinlich Stück für Stück verloren gegangen wäre.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Zudem können auch die Süchte der beiden viel besser kontrolliert und eingedämmt, wenn auch nicht komplett gestoppt werden.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style="">So erhält Maria, wenn sie wieder den Drang nach Medikamenten verspürt, nur das, was sie wirklich braucht. Ansonsten &nbsp;wird sie mit Placebos versorgt, was sie wieder ruhig stellt und zufrieden macht.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style="">Der Alkoholkonsum konnte stark eingeschränkt werden. Zum einen ist Paul nicht mehr so mobil, kann also weniger einkaufen, zum anderen hat er es auch in vielen Gesprächen gelernt, mehr auf den täglichen Konsum zu achten.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Die beiden fühlen sich nun sehr wohl bei uns, nehmen an vielen Gruppenangeboten teil, sind voll akzeptiert und leben ein recht zufriedenes Leben.</p><p data-css="tve-u-17c5a41cd1b" style=""><br>Auch für die drei Kinder, &nbsp;alle um die fünfzig, war der Schritt des Umzugs, und damit der Reduzierung der Verantwortung, unglaublich wichtig. So können sie immer noch sehr nahe bei den Eltern sein, sind aber gleichzeitig befreit von der schweren Belastung, die die häusliche Pflege immer mit sich bringt.<br><br></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/oft-verheimlicht-aber-brandgefaehrich-tablettensucht/">Oft verheimlicht, aber brandgefährlich &#8211; Tablettensucht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Und täglich grüßt&#8230;.!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 16:07:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aus der Praxis – Jola’s AlltagserfahrungenUnd täglich grüßt…In unser unserem Alltag in der Residenz passieren jeden Tag neue, manchmal unglaubliche Dinge. Es gibt keinen Tag wie den anderen, immer wieder dürfen wir uns auf Unerwartetes einstellen.Mit Gelassenheit reagieren - auch wenn's schwer fällt!Wir haben dafür eine gewisse berufliche Gelassenheit entwickelt und können so auf jede [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-1781c59a6a9" style=""><span style="font-weight: normal;">Aus der Praxis – Jola’s Alltagserfahrungen</span></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-17865204828"><br>Und täglich grüßt…</h4><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>In unser unserem Alltag in der Residenz passieren jeden Tag neue, manchmal unglaubliche Dinge. Es gibt keinen Tag wie den anderen, immer wieder dürfen wir uns auf Unerwartetes einstellen.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1786520703f">Mit Gelassenheit reagieren - auch wenn's schwer fällt!<br></h5><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Wir haben dafür eine gewisse berufliche Gelassenheit entwickelt und können so auf jede noch so überraschend Situation angemessen reagieren.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Das unterscheidet natürlich eine professionelle Betreuung von der Pflege zuhause. Was einen dort evt. verrückt macht bzw. zum Wahnsinn treibt, ist für uns tägliche Übung.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Das Schöne dabei ist, dass wir aufgrund der täglichen Übung in der Lage sind, das „Drama“ zu reduzieren und die ganze Sache mit einer Brise Humor zu betrachten. Denn das ist tatsächlich machbar, bei aller Empathie und emotionaler Verbundenheit mit den Bewohnern.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Besondere Situationen, die uns immer wieder zum schmunzeln bringen, ergeben sich derzeit mit zwei Herren, die nun schon seit über einem halben Jahr bei uns sind.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17865209cf4">Auch in Heimen kann man Freundschaften schließen!</h5><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Gerd, 82, Witwer und Hans, 84, ebenfalls Witwer haben sich schnell angefreundet. Beide wohlsituiert und mit sehr gutem, höflichen Benehmen. Echte Gentlemen!</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Man trifft sich beim Essen, wandert gerne gemeinsam durch den Garten und sitzt vor gemeinsam im Fernsehraum. Und natürlich gibt es auch viel Gesprächsstoff. Manchmal sogar sehr viel….</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Gerade neulich begab es sich, dass die beiden wieder unterwegs waren.<br>Plötzlich fiel es Gerd ein: „ Ich glaube, meine Tochter hat den Autoschlüssel für mich beim Empfang abgegeben.“ Darauf Hans: „Dann müssen wir wohl dort hingehen!“</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Gesagt getan. Beide steigen in den Fahrstuhl und begeben sich ins Erdgeschoss zum Empfang.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Auf die Anfrage nach dem Autoschlüssel, bekommen die beiden ganz freundlich und routiniert die Information, dass dort nichts abgegeben wurde. Die Damen beim Empfang kennen natürlich solche Anfragen und wissen, dass nichts dahinter steckt. Dennoch behandeln sie jede Abfrage respektvoll und geben dem Fragenden ernstgenommen zu werden.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Gerd und Hans nehmen die Info zur Kenntnis und fahren zufrieden mit dem Fahrstuhl wieder in die obere Etage.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Dort angekommen, steigen sie aus und bleiben einen Augenblick stehen. „Nun werden sie bestimmt zum Essen gehen“ denke, denn es war ja schon die Zeit dafür. Aber ein kurzes Gespräch konnte ich noch hören: „Ich glaube, meine Tochter hat den Autoschlüssel für mich beim Empfang abgegeben.“ Darauf Hans etwas unsicher: „Waren wir da nicht gerade?“ Klare Antwort von Gerd: „ Nein!“<br>„Na gut, dann müssen wir da jetzt hin!“<br></p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style="">Gesagt getan, beide steigen wieder in den Fahrstuhl und sausen zum Empfang.<br>Das Ergebnis war natürlich das gleiche. Auch diesmal werden sie sehr freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass hier kein Schlüssel läge. Kein Problem, beide steigen wieder in den Fahrstuhl.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Ich war gerade in einem anderen Zimmer, so dass ich das weitere Geschehen der nächsten Minuten nur vom Empfang gehört habe. Sie riefen mich an, nachdem sie von Hans und Gerd acht Mal aufgesucht und befragt worden waren! Jedes Mal die exakt gleichen Worte, jedes Mal die exakt gleiche Reaktion. Und das alles völlig friedlich und unaufgeregt.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17865219a45">Freundliche Ablenkung hilft!</h5><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Aber natürlich musste das mal ein Ende haben und außerdem war ja Essenszeit. Also schnappte ich mir die beiden und führte sie in unseren Speiseraum. Sobald das Essen auf dem Tisch stand, war der Schlüssel sofort vergessen und kein Thema mehr.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Zum Glück gab es direkt nach dem Essen weiteren Gesprächsstoff!</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>„Ich gehe jetzt in mein Zimmer, meine Frau wartet dort auf mich!“, so Gerd. „Deine Frau ist doch gar nicht da“, antwortet Hans. Klare Antwort: „Doch! Ich gehe da jetzt hin!“. Hans ist verunsichert “OK, dann komme ich mit, aber dann gehe ich in mein Zimmer, vielleicht ist meine Frau ja auch da!“</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Und wieder marschieren die beiden zusammen in Richtung Gerd‘s Zimmer.<br>„Oh, sie ist doch nicht hier“ sagt Gerd, „vielleicht sind sie ja bei dir!“</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Und so kommt es wie es kommen muss. Mehrmals werden die Zimmer gewechselt und jedes Mal mit Erstaunen festgestellt, dass die Damen wohl nicht da sind. Einige Male habe wir die beiden gewähren lassen.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1786521f168">Wichtig: Akzeptiere die "eigene Welt" der Erkrankten!</h5><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>In solchen Fällen ist es wichtig, nicht zu schnell dazwischen zu gehen. Es gibt Fälle, bei denen die Erkrankten dann sehr traurig oder manchmal auch aggressiv werden. Denn in ihrer eigenen Welt ist alles OK so wie es ist. Man sollte sie nicht stören. In diesem Moment war genau das das richtige und wichtige für die beiden.</p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br>Wenn man denkt, eine Unterbrechung des Tuns sei wichtig, sollte man zumindest eine Alternative bieten. Genau das haben wir dann getan. Wissend, dass beide gerne die Nachrichten schauen, gaben wir den Hinweis, dass es nun soweit sei.<br>Das hielten die beiden für eine gute Idee du so führten wir sie zum Fernsehraum, wo sie gemütlich den Nachmittag verbringen konnten.<br><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/und-taeglich-gruesst/">Und täglich grüßt&#8230;.!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Basale Stimulation &#8211; Übungen für zu Hause</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 16:02:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Untermenü]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[Basale Stimulation]]></category>
		<category><![CDATA[basale stimulation beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[basale stimulation demenz]]></category>
		<category><![CDATA[basale stimulation übungen]]></category>
		<category><![CDATA[was ist basale stimulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Basale Stimulation verbessert den Zugang zu Demenzerkrankten</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/basale-stimulation/">Basale Stimulation &#8211; Übungen für zu Hause</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style="">Basale Stimulation - Wundermittel der Kommunikation!</h2><p data-css="tve-u-178305f71f4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Klingt ganz schön wissenschaftlich, oder?!</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Keine Sorge, ist es gar nicht!</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Du kannst diese Übungen genauso anwenden wie die Profis in den Residenzen!</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Hier bekommst du wertvolle Ideen und Anleitungen, wie du mit ganz einfachen Mitteln besseren Zugang zum Demenzerkrankten erreichen kannst.</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Unter "Basale Stimulation" versteht man ein pädagogisch-therapeutisches und pflegerisches Konzept, das sowohl in der Pflege angewandt wird, aber auch von pflegenden Angehörigen nutzbringend verwendet werden kann.</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Es unterstützt durch ganzheitliche, körperbezogene Kommunikation schwer beeinträchtigte Menschen, also nicht ausschließlich Demenzkranke, und fördert ihre Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsfähigkeiten.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Deshalb spricht man häufig auch von "Basale Kommunikation", denn man kommt in den Austausch mit dem Erkrankten - was beiden Seiten mehr Freude und Lebensqualität bringt.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Entwickelt wurde das Konzept von Andreas Fröhlich, der bereits in den 70er Jahren nach Möglichkeiten für einen besseren Zugang zu behinderten Kindern suchte.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">In den 80ern erkannte man, dass Pflege von älteren oder demenziell erkrankten Menschen mehr sein sollte, als nur Hygiene und Gesunderhaltung.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Und so wurden die Methoden der Basalen Stimulation nach Andreas Fröhlich mehr und mehr auch in der Betreuung von Demenzerkrankten angewendet und sind heute ein fester Bestandteil in der Pflege.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em><strong>Worum geht es bei der Basalen Stimulation?</strong></em></h3><p style="" data-css="tve-u-17830611d29"><br></p><p data-css="tve-u-17830613713" style="">Ziel ist es dabei, den Erkrankten dazu zu bringen, den eigenen Körper wahrzunehmen, denn dies ist wichtige Voraussetzung, um einen Zugang zu Mitmenschen und der Umwelt aufbauen zu können.</p><p data-css="tve-u-17830613713" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306155a4" style="">Es geht also vornehmlich um die Aktivierung der Sinnesbereiche. Damit kann die Lebensqualität des Betroffenen ganz entscheidend erhöht werden. Und genau das ist es ja, wonach der betreuende Angehörige strebt.</p><p data-css="tve-u-178306155a4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306174c5" style="">Es lohnt sich also, sich mit diesem Thema etwas genauer auseinanderzusetzen!</p><p data-css="tve-u-178306174c5" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em><strong>Basale Stimulation in der Pflege</strong></em></h3><h5 class="" data-css="tve-u-178306197de" style=""><br></h5><p data-css="tve-u-1783061a85e" style="">Auch in der Pflege und Betreuung von demenziell Erkrankten wird die Basale Stimulation sehr gern angewandt.</p><p data-css="tve-u-1783061a85e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061a85e" style="">Die Methoden der Basalen Stimulation sind dabei die selben, wie du sie auch zuhause anwenden kannst.</p><p data-css="tve-u-1783061a85e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style="">Empathisch und zur richtigen Zeit angewandt, können diese aber ganz erstaunliche Effekte verursachen. Vor allem mehr Lebensfreude sowohl für den Erkrankten als auch für den Pflegenden.</p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style="">Es ist wirklich wertvoll, etwas mehr darüber zu lernen!</p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style="">Du kannst es auch!</p><h5 class="" data-css="tve-u-1783061f501" style=""><br></h5><h5 class="" data-css="tve-u-1783061f501" style=""><strong>Schaffe die nötigen Voraussetzungen für Basale Stimulation!</strong></h5><p style="" data-css="tve-u-17830620829"><br></p><ol class=""><li class="">Wichtig sind vor allem ein fester Rhythmus und bestimmte, feste Zeiten für Aktivitäten und Ruhephasen. Das schafft Sicherheit und Orientierung.</li><li class="">Das gleiche gilt für angepasste Lebens- und Lernräume. Zu viele wechselnde Umgebungen stören und reduzieren das Vertrauen.</li><li class="">Natürlich solltest du immer die Bedürfnisse und die Tagesform im Blick behalten. Nicht jeder Tag ist gleich und manchmal passen gewisse Übungen einfach gerade nicht.</li><li class="" style="" data-css="tve-u-17830621ecb">Überlege dir genau, welche Aktivierungsangebote du wann und wie machen möchtest.</li></ol><p style="" data-css="tve-u-178306276b3">Spürt der Demenzkranke eine etwaige Unsicherheit, so kann das schnell zur Unruhe führen. Andererseits ermöglicht dir eine gute Vorbereitung mit Rückschlägen umzugehen bzw. schnell auf eine andere Übung umzusteigen.</p><p data-css="tve-u-1783062b70d" style="">Natürlich ist eine vertrauensvolle Beziehung „ohne Stress“ die absolute Grundvoraussetzung, um einen Zugang zu bekommen.</p><p data-css="tve-u-1783062b70d" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783062cee5" style="">Gerade bei ungewohnten, neuen „Basale-Stimulation-Übungen“ muss es eine persönlich stabile Grundlage geben.</p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em><strong>Viele Methoden wirken - Welche passt zu dir?</strong></em></h3><p style="" data-css="tve-u-17830631600"><br></p><p data-css="tve-u-178306326d9" style="">Wir unterscheiden verschiedene Methoden der basalen Stimulation, die durchaus auch kombiniert angewendet werden können:</p><p data-css="tve-u-178306326d9" style=""><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch optische Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-178306393ba" style="">Diese Form kann sehr schnell im täglichen Miteinander umgesetzt werden<br>Ein gemeinsamer Spaziergang, bei dem auf viele „Kleinigkeiten“ geachtet wird wirkt immer anregend.</p><p data-css="tve-u-178306393ba" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1783063c4ab">Wechselnde Fotos an der Wand können immer wieder Interesse und Gesprächsbedarf erzeugen.</p><p style="" data-css="tve-u-1783063a27d"><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch akustische Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-1783063ddb5" style="">Auch die Stimulation durch akustische Reize ist nicht besonders aufwändig.</p><p data-css="tve-u-1783063ddb5" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style="">Geschichten erzählen oder beschreiben von Vorgängen die gerade passieren, sind ganz einfache Methoden, die aber den Betroffenen zum Zuhören „zwingen“.</p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style="">Auch Musik weckt Erinnerungen und kann zu schönen Gesprächen und Erlebnissen führen. Eines der vielen Erlebnisse in der Residenz ist <a href="https://demenz-und-du.de/waltraud-singt/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">HIER </a>geschildert.<br></p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style=""><br></p><p>Ein Gespräch über das Essen oder das Wetter ist auch in Ordnung. Dabei sind die Inhalte oder Wahrheitsgehalt (meine Mutter hat jeden Tag das gleiche Essen beschrieben!) nicht so wichtig, Hauptsache man kommuniziert.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch Schmecken und Riechen</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17830642585" style="">Wer kennt das nicht: man kommt an einen Ort der irgendwie besonders riecht. Und schon hat man Gedanken im Kopf, die schon lange verschüttet waren oder an die man bewusst nicht mehr gedacht hat.</p><p data-css="tve-u-17830642585" style=""><br></p><p>Man ist vielleicht sogar plötzlich in einer ganz anderen Welt. Genauso funktioniert basale Stimulation durch riechen und schmecken.</p><p data-css="tve-u-17830644147" style="">Das schmecken ist mit dem riechen sehr verwandt und kann deshalb ebenso eingesetzt werden.</p><p data-css="tve-u-17830644147" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306453b2" style="">Die meisten Gerüche des Lebens begleiten uns nahezu täglich und wir nehmen sie gar nicht mehr bewusst wahr.</p><p data-css="tve-u-178306453b2" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306465e6" style="">Du kannst das Bewusstsein der zu stimulierenden Person ganz einfach auf besondere Gerüche lenken.</p><p data-css="tve-u-178306465e6" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306479cc" style="">Basale Stimulation benötigt nicht viel Material: Wie wäre es z.B. mit einer Duftkerze, besonderen Gewürzen oder besonderen Duftnoten bei der Körperpflege!? Vielleicht kennst du sogar Düfte, auf die der Demenzkranke früher in besonders positiver Art reagiert hat?</p><p data-css="tve-u-178306487b7" style=""><br></p><p>Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt! Setze einfach deine ganz persönlichen Ideen zur basalen Stimulation um!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation vibratorische Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Vibratorische Reize dienen der Förderung der Oberflächen- oder Tiefensensibilität. Mit bestimmten Geräten, z.B. einem Rasierapparat, kannst du hier für Überraschung und Wohlgefühl sorgen!</p><p>Selbst der Vibrationsalarm deines Handys sorgt u.U. dafür, dass der Pflegebedürftige seinen Körper wieder neu entdecken kann.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch vestibuläre Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17830652bbc" style="">Die vestibuläre Wahrnehmung, die hier trainiert werden soll, umfasst den Gleichgewichts- und Orientierungssinn. Auch das Gefühl für die eigene Körperhaltung kann so sensibilisiert werden.</p><p data-css="tve-u-17830652bbc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17830654cb5" style="">Eine ganz einfache „Trainingsmethode“ ist hier z.B. eine Veränderung an der Liegeeinstellung des Betts.</p><p data-css="tve-u-17830654cb5" style=""><br></p><p>Das bewusste Sitzen in einem Schaukelstuhl oder das Gefühl von Beschleunigung, etwa beim Schieben des Rollstuhls, sind Übungen, die dem Erkrankten ein Gefühl für seinen Körper in Bezug auf seine Umgebung geben.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch Berühren und Fühlen</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17830658266" style="">Der Bereich „Berühren und Fühlen“ gehört zu den wichtigsten Bereichen der basalen Stimulation.</p><p data-css="tve-u-17830658266" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17830659810" style="">Dieser Sinnesbereich hilft ganz besonders beim inneren Nachfühlen und Erleben des Körpers. Die Übungen hierzu sind etwas aufwändiger, aber letztendlich auch mit Alltagsmitteln zu bewerkstelligen.</p><p data-css="tve-u-17830659810" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783065a5d9" style="">Eine basale Stimulation kann z.B. durch eine Waschung erfolgen. Dazu gehören natürlich auch Massagen, Bällebäder oder Bäder.</p><p data-css="tve-u-1783065a5d9" style=""><br></p><p>Auch das Streicheln von Tieren oder die Berührungen von außergewöhnlichen Oberflächen wie etwa Erde, Pflanzen, Federn haben einen besonderen Reiz und können somit auch zum besseren Erleben des eigenen Körpers beitragen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="" style=""><em>Plane deine Übungen!</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c8830c8b"><em></em><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-195c882d778" style="">Zusammengefasst kann man sagen, dass du mit einigen einfachen Übungen sehr gezielt dazu beitragen kannst, dass die erkrankte Person wieder einen besseren Zugang zum eigenen Körper erfährt und somit in die Lage versetzt werden kann, ein bewussteres Leben zu führen.</p><p data-css="tve-u-1783065c4e1" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783065d1cc" style="">Wie du sicher gemerkt hast, kommt es fast automatisch in den meisten Fällen zu Kombinationen aus verschiedenen Ansätzen.</p><p data-css="tve-u-1783065d1cc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783065e86b" style="">Arbeitest du z.B. mit Düften, kannst du auch etwas dazu erzählen. Oder ein Gegenstand, der ertastet werden soll, kann auch einen besonderen Duft haben.</p><p data-css="tve-u-1783065e86b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306604bc" style="">Auch hier kannst du dir ein eigenes Programm aufbauen. Beobachte aber genau, denn eine Überforderung kann auch wieder zu Unruhe führen.</p><p data-css="tve-u-178306604bc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306612dd" style="">Mache dir also am besten einen Plan und notiere dir die Reaktionen. Natürlich solltest du nichts erzwingen.</p><p data-css="tve-u-178306612dd" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17850939959" style="">Vergiss nicht: Das Ziel ist nicht, den Erkrankten dazu zu bringen, sich an irgendetwas Besonderes zu erinnern (schön, wenn er es trotzdem tut!), Ziel der basalen Stimulation bleibt, dass er durch besseres Körpergefühl mehr Lebensqualität erlangt. Ein dankbares Lächeln ist so viel wert!</p><h5 class="" data-css="tve-u-1785093b1ca" style=""><br></h5><p data-css="tve-u-17850966f96" style=""><strong></strong>Das Thema "Basale Stimulation " gehört zum Arbeitsalltag in allen Residenzen. Schau die doch <a href="https://demenz-und-du.de/nicht-aufgeben-so-zauberst-du-ein-laecheln/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">HIER</a> ein Beispiel aus der Praxis an.</p><p data-css="tve-u-17850966f96" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-17850963713">Die Umsetzung erfordert etwas Geduld - aber es lohnt sich!</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/basale-stimulation/">Basale Stimulation &#8211; Übungen für zu Hause</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Walther geht fremd!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 15:33:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jola's Alltagsgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Untermenü]]></category>
		<category><![CDATA[Abschieben]]></category>
		<category><![CDATA[Heim]]></category>
		<category><![CDATA[schlechtes Gewissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus der Praxis – Jola’s AlltagsgeschichtenWalther geht fremdWalther, 82, sehr dement, körperlich nur wenig eingeschränkt. Seit einem halben Jahr wohnt er nun bei uns. Ein großer, stattlicher Herr der sich schnell integriert hat und auch mit seinen „Spezies“ gerne mal einen Plausch hält und gemeinsame Spaziergänge unternimmt.Auf diesen Spaziergängen gibt es immer etwas zu entdecken [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Aus der Praxis – Jola’s Alltagsgeschichten</p><h4 class="" data-css="tve-u-1782c60691f" style=""><b>Walther geht fremd</b></h4><p style="" data-css="tve-u-1782c608458"><b></b><br></p><p data-css="tve-u-1782c41ea32" style="">Walther, 82, sehr dement, körperlich nur wenig eingeschränkt. Seit einem halben Jahr wohnt er nun bei uns. Ein großer, stattlicher Herr der sich schnell integriert hat und auch mit seinen „Spezies“ gerne mal einen Plausch hält und gemeinsame Spaziergänge unternimmt.</p><p data-css="tve-u-1782c41ea32" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c5ff4e7" style="">Auf diesen Spaziergängen gibt es immer etwas zu entdecken und meistens gibt es danach viel zu erzählen. Manchmal, besonders wenn Walther alleine unterwegs ist, kommt er in Begleitung der Polizei nach Hause. Das passiert immer dann, wenn er etwas orientierungslos wirkt oder auch mal vergisst, im Laden seine Zeitung zu bezahlen.</p><p data-css="tve-u-1782c5ff4e7" style=""><br></p><h5 style="" class="" data-css="tve-u-1782c429274">Die Umgebung passt mit auf!</h5><p data-css="tve-u-1782c41bd90" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1782c41a3fb">Alles kein Problem, denn die umliegenden Geschäfte und Tankstellen kennen ihn schon und rufen dann meistens bei uns an.</p><p data-css="tve-u-1782c5fb8cc" style="">Klingt alles eigentlich ganz lieb und harmlos. Aber in Walther stecken auch ungeahnte Kräfte und ein auf den ersten Blick nicht sichtbares Aggressionspotenzial.</p><p data-css="tve-u-1782c5fb8cc" style=""><br></p><h5 style="" class="" data-css="tve-u-1782c43ad5c">Potenzielle Aggressivität ist nicht sofort erkennbar!</h5><p data-css="tve-u-1782c436d6b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c440d88" style="">So kann es vorkommen, dass eine Mitbewohnerin, die etwas zu dicht an ihm vorbeigeht oder mit dem Rollstuhl vorbeirollt, urplötzlich mit dem Gehstock attackiert wird. Das gibt zumindest einen großen Schreck, manchmal kommt es auch zu kleineren Verletzungen.</p><p data-css="tve-u-1782c440d88" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c43f05f" style="">Oder auch bei den Mahlzeiten passieren unglaubliche Dinge. Walther möchte als erster bedient werden. Pöbelnd und mit dem Stock fuchtelnd, verleiht er regelmäßig seinem Wunsch Ausdruck.</p><p data-css="tve-u-1782c43ce4e" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1782c445de2">Wir müssen also immer auf der Hut sein und immer ein Auge auf ihn werfen. Denn wenn wir schnell dazwischen gehen und beruhigend auf ihn einreden, nimmt er sofort Abstand, wird ruhig und entschuldigt sich aus tiefstem Herzen.</p><p data-css="tve-u-1782c444e67" style=""><br></p><h5 style="" class="" data-css="tve-u-1782c44f20a">Plötzliche Ausbrüche</h5><p data-css="tve-u-1782c444e67" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c5f4cda" style="">Seine Ausbrüche kommen genauso schnell wie sie wieder gehen.</p><p data-css="tve-u-1782c5f4cda" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c450311" style="">Walther ist immer wieder für eine Überraschung gut. Vor zwei Wochen gab er uns ein neues Beispiel seiner Kreativität.</p><p data-css="tve-u-1782c450311" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c454d1a" style="">Schon seit einigen Wochen beklagte er immer wieder, dass er kein eigenes Badezimmer besäße – was natürlich nicht stimmt. So meinte er, er müsse sich entsprechend umsehen, damit er Toilette und Bad benutzen kann.</p><p data-css="tve-u-1782c454d1a" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1782c45b654">Regelmäßig wird er also von den Bewohnern, in dessen Zimmern er sein Glück versucht, darauf aufmerksam gemacht, dass er sich wohl irre. Und dann kann es wieder ganz schnell zu aggressiven Ausbrüchen kommen. Glücklicherweise drücken die Bewohner in der Regel auch den Schwesternnotruf, so dass wir sehr schnell zur Stelle sind und aufklären können.</p><p data-css="tve-u-1782c45a0ab" style=""><br></p><h5 style="" class="" data-css="tve-u-1782c467eb7">Manche Bewohner sind sehr kreativ...</h5><p data-css="tve-u-1782c45a0ab" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c46a1b6" style="">Nun begab es sich, dass Walther plötzlich verschwunden war. Da er ja sehr mobil ist, nichts Ungewöhnliches. Aber seine Jacke und sein Stock lagen noch an seinem Essplatz im Speiseraum und am Empfang hatte ihn auch niemand gesehen. Er musste also noch im Haus sein. Aber wo?</p><p data-css="tve-u-1782c46a1b6" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c46d10f" style="">Es war also nichts Dramatisches und so schauten wir einfach etwas genauer in einige offene Zimmer, immer die Privatsphäre unserer Bewohner achtend, aber Walter blieb verschwunden.</p><p data-css="tve-u-1782c46d10f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c470bc9" style="">Nach ca. einer Stunde wollten wir es aber doch genauer wissen. Kurze Absprache mit den Kollegen, wer welchen Bereich intensiver absucht und schwärmten wir aus</p><p data-css="tve-u-1782c470bc9" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c5b6f43" style="">Wir brauchten nicht lange suchen. Frohgelaunt, frisch geduscht und schick angezogen stand Walther plötzlich vor uns.</p><p data-css="tve-u-1782c5b6f43" style=""><br></p><h5 style="" class="" data-css="tve-u-1782c5b3a19">Nicht ungewöhnlich: Verwechselte Kleidung!</h5><p data-css="tve-u-1782c5a90bb" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c5aa560" style="">Nur – die schicke Kleidung gehörte nicht Walther! Wir wussten sofort, in wessen Schrank er sich bedient hatte. Und wohl auch, wessen Badezimmer geentert worden war!</p><p data-css="tve-u-1782c5aa560" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c5ecfe9" style="">Einerseits eine Geschichte zum schmunzeln. Aber wohlwissend, dass Walther die Sache wohl etwas anders sehen würde, mussten wir hier besonders sensibel reagieren.</p><p data-css="tve-u-1782c5ecfe9" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c5c7ff5" style="">Hätten wir einfach geschimpft und ihn gezwungen, die Sachen wieder herzugeben, wäre Walther ganz sicher ausgerastet.</p><p data-css="tve-u-1782c5c7ff5" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1782c5ea2a9" style="">Reaktion muss immer der Situation angepasst sein!</h5><p style="" data-css="tve-u-1786504bfe4"><br></p><p data-css="tve-u-1782c5cba6e" style="">Also schnell überlegt und „Plan B“ ausgepackt. Seit einiger Zeit legt sich Walter nachmittags gerne mal für eine Stunde hin. Die Gelegenheit! Ein kurzer Blick auf die Uhr und ein kurzer Hinweis, dass es ja schon wieder 16.00 und damit Zeit für ein Schläfchen ist, sorgte gleich für Zustimmung.</p><p data-css="tve-u-1782c5cba6e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1782c5d2321" style="">Das Austauschen der Bekleidung war also nur noch Formsache. Und Walther hat nie mehr danach gefragt.</p><p data-css="tve-u-1782c5d2321" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1782c5ce48e">Klingt vielleicht komisch, aber tatsächlich ein typischen, fast alltägliches &nbsp;Beispiel für das Thema „Validation“, dass in der Pflege und sozialen Betreuung ein Kernelement ist.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/walther-geht-fremd/">Walther geht fremd!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Gefahr für Leib und Leben &#8211; Falsche Geschenke für Demenzkranke können gefährlich sein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 15:11:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jola's Alltagsgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Untermenü]]></category>
		<category><![CDATA[Abschieben]]></category>
		<category><![CDATA[Heim]]></category>
		<category><![CDATA[schlechtes Gewissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus der Praxis – Jola’s AlltagserfahrungenBrandgefahr!! Wie falsche Geschenke für Demenzkranke alle in Gefahr bringt!Ein Brand in einer Pflegeresidenz oder der Wohnung deiner Mutter ist ein Horrorszenario, das niemand erleben will. Es endet häufig tödlich oder hinterlässt nicht wieder gut zu machende psychische Schäden. Es gilt also, extrem vorsichtig zu sein und darauf zu achten, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-1781c59a6a9" style=""><span style="font-weight: normal;">Aus der Praxis – Jola’s Alltagserfahrungen</span></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-1786502cf2a"><br>Brandgefahr!! Wie falsche Geschenke für Demenzkranke alle in Gefahr bringt!</h4><p data-css="tve-u-1781c822c4f" style=""><br>Ein Brand in einer Pflegeresidenz oder der Wohnung deiner Mutter ist ein Horrorszenario, das niemand erleben will. Es endet häufig tödlich oder hinterlässt nicht wieder gut zu machende psychische Schäden. Es gilt also, extrem vorsichtig zu sein und darauf zu achten, dass es gar nicht so weit kommen kann!</p><p data-css="tve-u-1781c822c52" style=""><br>Zuhause fängt es also an. Der Demenzkranke wird „tüttelig“, verliert nach und nach die Übersicht über seine Handlungen und verwechselt diverse Geräte des täglichen Bedarfs.</p><p data-css="tve-u-1781c822c53" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1781c822c56" style="">Dabei kommt es oft zu lustigen Ereignissen, wenn z.B. sich der Erkrankte plötzlich mit Zahncreme das Gesicht eincremt oder die lange vermisste Brille in einem Schuh auftaucht.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1781ca55763">Aus schmunzeln wird bitterer Ernst...</h5><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style="">Doch manchmal bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Nämlich dann, wenn es gefährlich wird und die Person sich in tödliche Gefahr begibt, etwa wenn Socken auf dem Toaster getrocknet oder ein Wasserkocher auf der offenen Gasflamme erhitzt wird. Spätestens dann ist es Zeit, die Person vor sich selbst zu schützen – und auch deren Mitbewohner im Haus.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1781ca59a03">Eine Residenz ist sicher!</h5><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>In einer Residenz kann so etwas nämlich kaum passieren. Hier wird von vornherein darauf geachtet, dass die Ausstattung der Appartements dementengerecht und daher ungefährlich ist.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style="">Zusätzlich sind ständig Pfleger und Betreuer in der Nähe die ein Augenmerk darauf haben, dass Geräte, von denen eine solche Gefahr ausgehen könnte, gar nicht in der Nähe des Gefährdeten sind. Das gehört zur Selbstverständlichkeit bei allen professionellen Betreuern.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1781ca5c735">Im Heim braucht es an nichts fehlen!</h5><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>Das heißt nicht, dass es den Bewohnern an irgendetwas fehlen wird. Ganz im Gegenteil. Anders betrachtet, und so spreche ich auch oft zu „meinen“ Bewohnern, können sie sich doch diesen Aufenthalt wie eine Kur vorstellen: Man wird ständig umsorgt, bekommt viel Zuwendung und braucht sich um nichts Lästiges zu kümmern.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>Doch was nützt all die Vorsorge und Vorsicht, wenn einige Angehörige meinen, sie müssten sich durch noch weiter gehende Zuwendungen auszeichnen. Es ist manchmal nicht zu fassen, mit welcher Ignoranz wichtige Grundregeln zum Schutz der Bewohner durch ebensolche übermäßige aber letztendlich dumme und falsche Fürsorge ausgehebelt wird.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1781ca5eff9">Die Angehörigen bringen die Bewohner in Gefahr!</h5><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>So will der Sohn von Marianne, 89 Jahre alt und dement, immer wieder seine Mutter mit elektrischen Geräten aller Art eine Freude machen. Tatsächlich finden wir immer wieder neue Toaster, Eierkocher, Campingkochplatten und - man glaubt es – selbst eine kleinen mobilen Backofen in ihrem Zimmer. Unfassbar! Das sind keine Geschenke für Demenzkranke!</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>Grundsätzlich kann man festhalten, dass Kochen keine sinnvolle Beschäftigung für Demenzkranke darstellt. Vielmehr gehört es zu den gefährlichen Tätigkeiten, denn der Erkrankte kann die Gefahren durch scharfe Messer, heiße Herdplatten und &nbsp; mehr einschätzen.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1781ca62b3f">Feueralarm!</h5><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>Unfassbar auch deshalb, weil regelmäßig das gleiche passiert: Feueralarm! Durch Vergesslichkeit und Falschbedienung fangen die Geräte an zu qualmen was aufgrund unserer sehr sensiblen Brandmelder sofort einen Feuerwehreinsatz auslöst.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style="">Im ganzen Haus wird das Personal durch optische und akustische Signale gewarnt und die Brandhelfer lassen alles stehen und liegen und eilen zu dem „Brandort“.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>Gleichzeitig ist bereits Feuerwehr und Polizei alarmiert und kommen mit Blaulicht und Sirene mit mehreren schweren Fahrzeugen zu uns. Es könnte ja was schlimmes sein… Meistens qualmt „nur“ ein verbranntes Brötchen im Minibackofen von Marianne, dem Geschenk ihres Sohnes.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>Marianne hat meistens nichts gemerkt, denn sie schlummert selig in ihrem Sessel. Zuerst erscheinen dann die internen Brandhelfer und sehen und beseitigen natürlich sofort die „Brandursache“.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style="">Wenn aber die Feuerwehr und die Polizei mit mehreren Männern lautstark trampelt ins Zimmer stürzen, ist der Schrecken auch bei Marianne groß. So etwas will man ihr nicht zumuten, aber die Feuerwehr muss prüfen, ob das Brötchen – bzw. das Geschenk des Sohnes von Marianne – wirklich die Ursache des Alarms ist.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1781ca65a3f">Jeder Feuerwehreinsatz führt zu Verunsicherung und Angst!</h5><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>Was dann folgt, ist auch nicht lustig. Marianne muss nun ein Beratungsgespräch über sich ergehen lassen. Dabei wird sie über ihr Fehlverhalten und die daraus resultierenden Gefahren aufgeklärt. Viel verstehen und umsetzen kann sie naturgemäß nicht. Was bleibt ist Stress und Unruhe.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>Auch der Sohn wird nach diesen Vorfällen natürlich angerufen und informiert. Leider sieht er sein Fehlverhalten nicht ein. Er sieht auch nicht die Probleme, die er damit seiner Mutter, den Angestellten der Residenz und nicht zuletzt auch allen Bewohnern aufbürdet. Denn natürlich erleben die anderen jeden Einsatz mit, bekommen Angst und stellen Fragen. Er geht sogar so weit, dass er achselzuckend die Einsätze privat bezahlt.</p><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1781ca67449">Unterstützung für Demenzkranke sieht anders aus!</h5><p data-css="tve-u-1781c6c4d7f" style=""><br>Ihr seht, dass mich dieses Thema besonders berührt. Übertriebene Fürsorge hilft niemandem, besonders wenn sie zu solchen vermeidbaren Problemen führt. Wir freuen uns immer über mitfühlende und mitdenkende Angehörige. Denn dann entsteht ein starkes Vertrauensverhältnis, ein verständnis- und friedvolles Miteinander. Zum Wohle des Erkrankten!<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/geschenke-fuer-demenzkranke/">Gefahr für Leib und Leben &#8211; Falsche Geschenke für Demenzkranke können gefährlich sein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Nicht aufgeben &#8211; So zauberst du ein Lächeln!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 14:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jola's Alltagsgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Untermenü]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Bewohnerin Marianne, 97 Jahre alt, wohnt bereits seit 6 Jahren in unserer Residenz. Sie ist schwer dement, kann also kaum kognitiv etwas erfassen , kann&#160; nicht selbstständig essen, spricht nicht mehr.Das einzige, was wir &#160;von ihr hören, sind unverständliche Laute, die sie hin und wieder von sich gibt. Was will sie uns damit sagen? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17850a909b5" style="">Unsere Bewohnerin Marianne, 97 Jahre alt, wohnt bereits seit 6 Jahren in unserer Residenz. Sie ist schwer dement, kann also kaum kognitiv etwas erfassen , kann&nbsp; nicht selbstständig essen, spricht nicht mehr.</p><p data-css="tve-u-17850a909b5" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-17850a922c4">Das einzige, was wir &nbsp;von ihr hören, sind unverständliche Laute, die sie hin und wieder von sich gibt. Was will sie uns damit sagen? Wir wissen es meistens nicht, versuchen ihre Wünsche und Gefühle anhand ihrer Gestik zu verstehen.</p><p data-css="tve-u-17850a93020" style=""><br>So lebt sie nun hier bei uns, von der Familie verlassen. Niemand besucht sie, gibt ihr Freude oder die Möglichkeit, sich an die schönen Dinge in ihrem Leben zu erinnern. Wir tun unser bestes, helfen ihr nicht nur bei allen täglichen Herausforderungen.</p><p data-css="tve-u-17850a93020" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-17850a94069">Wir in der sozialen Betreuung kümmern uns um Marianne, &nbsp;geben ihr Zuwendung, Vertrauen und Trost. Denn die Gefühle bleiben. Oftmals sitzt sie da in ihrem Rollstuhl und sieht so traurig aus. Teilnahmslos und leer. Ohne Worte sagt sie uns: „bitte hab‘ mich gern“.</p><p data-css="tve-u-17850a9534b" style=""><br>Und so wenden wir uns ihr umso intensiver zu, versuchen einen Zugang zu ihr zu finden. Wie können wir es schaffen, dass Marianne&nbsp; wieder sich selbst und wenigsten ihr gegenüber wahrnimmt. Vielleicht nur für einen glücklichen Moment?!</p><p data-css="tve-u-17850a9534b" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17850a96b57">Basale Stimulation hilft!<br></h5><p style="" data-css="tve-u-17850a97655"><br>Dazu helfen uns verschiedene Techniken, zusammengefasst basale Stimulationen genannt, die beim Betroffenen häufig zu unerwartet schönen Reaktionen führen.</p><p style="" data-css="tve-u-17850a98384"><br>Bei Marianne gab es einen besonders schönen Augenblick. Wie so häufig saß sie in ihrem Rollstuhl am Mittagstisch und schaute teilnahmslos ins Leere.</p><p data-css="tve-u-17850a998ed" style="">Auch an diesem Tag habe ich ihr das Essen angereicht. Natürlich auf Augenhöhe und mit Geduld und Wohlwollen, niemals sollte man sich von der „schlechten Stimmung“ des Erkrankten beeinflussen lassen. Auch wenn’s manchmal echt schwerfällt.</p><p data-css="tve-u-17850a998ed" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17850a9a8ef">Nicht aufgeben!<br></h5><p data-css="tve-u-17850a9b4b0" style=""><br>So fragte ich sie, nachdem sie aufgegessen hatte: „Möchten sie noch etwas mehr essen?“.</p><p data-css="tve-u-17850a9b4b0" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17850a9c75f" style="">Eine einfache, respektvolle Frage. Langsam gesprochen, mit festem Augenkontakt und Mitgefühl. Niemals fordernd, niemals ermahnend im Sinne von „Nun iss‘ doch endlich mal! Das ist wichtig! Du brauchst das!“. Sondern ganz einfach das Schöne hervorhebend. Wie in einem Restaurant. Der Kunde ist König!</p><p data-css="tve-u-17850a9c75f" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17850a9d908">Niemals fordernd sein!<br></h5><p data-css="tve-u-17850a9e79a" style=""><br>Und jetzt passierte das völlig unerwartete, das worauf man jeden Tag hinarbeitet, das was einem ein tiefes Glückgefühl beschert. Denn Marianne sprach plötzlich! Nach mehr als drei Jahren sprach sie, mit einem Lächeln im Gesicht, die Worte: „Ja, bitte!“ Zwei Worte, die mir runtergingen wie Öl.</p><p data-css="tve-u-17850a9e79a" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-17850a9f8aa" style="">Jede positive Reaktion ist eine Wohltat - für beide!</h5><p style="" data-css="tve-u-17850aa0a84"><br></p><p style="" data-css="tve-u-17850aa200c">Unglaublich, Marianne hatte reagiert, hatte ganz offensichtlich Freude empfunden, die sie mir mitteilen wollte. Genau das sind die Momente, die wir uns alle so sehr herbeiwünschen!</p><p data-css="tve-u-17850aa326e" style=""><br>Nach dem Mittagessen fragte ich sie, ob sie nun satt wäre. Und auch jetzt die Überraschung. Marianne antwortete, wieder strahlend, mit einem eindeutigen „Danke“. Wie schön!</p><p data-css="tve-u-17850aa326e" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17850aa44c0">Eine Heilung wird es nicht geben<br></h5><p data-css="tve-u-17850aa4fd6" style=""><br>War das ein Schritt zur Heilung? Ein klares Nein, Marianne&nbsp; hat seitdem nie wieder gesprochen und dieser Moment ist nun schon wieder ein Jahr her. Und trotzdem probiere ich jeden Tag aufs Neue, wieder einen solchen schönen Moment zu kreieren.</p><p data-css="tve-u-17850aa4fd6" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-17850aa6ef0">Denn ich bin sicher, dass es Marianne gut tut!<br><br>Auch du kannst einige Techniken schnell lernen! Im Artikel <a href="https://demenz-und-du.de/basale-stimulation/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">"Was bedeutet basale Stimulation?"</a> findest du einige Anregungen für den "täglichen Gebrauch". <strong><br><br></strong></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/nicht-aufgeben-so-zauberst-du-ein-laecheln/">Nicht aufgeben &#8211; So zauberst du ein Lächeln!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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