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	<title>Zuhören &amp; aktivieren Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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	<description>Wir helfen Angehörigen dabei mit ihren Demenzkranken klar zu kommen.</description>
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	<title>Zuhören &amp; aktivieren Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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		<title>Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2022 12:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
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		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflege Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege von Demenzkranken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Betreuung von Angehörigen mit Alzheimer oder Altersdemenz verlangt viel Hingabe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/">Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class=""><b><span style="font-size: 24px;" data-css="tve-u-184a980a303">Altersdemenz-Pflege zu Hause -&nbsp;</span></b></h2><h2 class=""><b><span data-css="tve-u-184a980a306" style="font-size: 24px;">Die Pflege von Angehörigen kann man lernen!</span></b></h2><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a307" style="font-weight: normal;"><span data-css="tve-u-184a980a309" style="font-size: 24px;"><br></span></span><span data-css="tve-u-184a97d0e04"><span data-css="tve-u-184a97d0e06" style="font-size: 18px;">Der Verlauf der Demenz verläuft schleichend und nicht vorhersehbar.</span></span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a30b" style="font-weight: normal;"><br>Leider musst du als Angehöriger davon ausgehen, dass sich die Situation nicht mehr verbessern, sondern vielmehr deine Unterstützung mehr und mehr gefordert sein wird.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><br></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a30b" style="font-weight: normal;"><span data-wp-c16t="true" data-wp-component="Text">Sei dir bewusst: Die Betreuung von Angehörigen mit Alzheimer oder Altersdemenz verlangt nicht nur viel Hingabe, sondern viel mehr auch enorme physische und psychische Kraftanstrengungen!</span></span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-1884d503420" style="font-weight: normal;"><br>Das ist eine riesige Belastung, und zwar sowohl für dich als auch für den Erkrankten.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a6b13"><b><span data-css="tve-u-1884d503421" style="font-weight: normal;"><br>Denn der Erkrankte bemerkt, besonders in der Anfangsphase der Krankheit, meistens seine Veränderungen gegen die er sich wehren kann und versucht, diese zu überspielen.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9834757"><b><span data-css="tve-u-1884d503423" style="font-weight: normal;"><br>Dabei kommt es häufig zu Konflikten, Vorwürfen und aggressivem Verhalten von beiden Seiten.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80b77ca"><b><span data-css="tve-u-1884d503424" style="font-weight: normal;"><br>Um das zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren, ist es so wichtig, dass der Erkrankte sich wohl fühlt, sich ernst genommen fühlt und das Gefühl der Akzeptanz vermittelt bekommt.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80b614f"><b><span data-css="tve-u-1884d503425" style="font-weight: normal;"><br>Je mehr das der Fall ist, desto eher kann sich eine harmonische Beziehung zwischen dem Erkrankten und dem jeweiligen Betreuer entwickeln.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9834757"><b><span data-css="tve-u-1884d503427" style="font-weight: normal;"><br>Unerlässlich ist dabei besonders, dass du als Betreuer einen positiven Blick auf die Fähigkeiten des demenziell Erkrankten behältst und einen wertschätzenden und empathischen Umgang pflegst.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80bb027"><b><span data-css="tve-u-184a981cc02" style="font-weight: normal;"><br>Auch wenn es manchmal sehr schwer fällt, nicht aus der Haut zu fahren, wenn wieder etwas anderes als erwartet passiert…<br>Also, wie kann dir das gelingen?</span></b></p><h3 class="" style="font-size: 22px !important;"><br></h3><h3 class=""><span style="font-weight: normal;"><em class=""><b class=""><span data-css="tve-u-184a981cc03"></span></b></em></span><em class=""><b class=""><span data-css="tve-u-184a981cc03"><strong>Pflegende Angehörige brauchen viel Empath</strong></span></b></em><strong><em class=""><b><span data-css="tve-u-184a981cc03">ie</span></b></em></strong></h3><p data-css="tve-u-184a97dde28"><b><span data-css="tve-u-1884d50342a" style="font-weight: normal;"><br>Vor allem anderen steht ein empathisches Verhalten. Das bedeutet, die Welt des anderen so zu verstehen, darin einzutauchen und so dem Erkrankten das Gefühl zu geben, dass er wahrgenommen und akzeptiert wird.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242d8726"><b><span data-css="tve-u-1884d50342b" style="font-weight: normal;"><br>Jede Art von Vorwürfen ist absolut kontraproduktiv und führt nur zu einem Abwehrverhalten, das sich auf verschiedenste Art äußern kann.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d50342d" style="font-weight: normal;"><br>Direkt verbunden mit der Empathie ist aber auch die Akzeptanz der gegebenen Situation. Dies fällt vielen betreuenden Angehörigen extrem schwer, denn sie sind verzweifelt und wollen die Situation, so wie sie sich darstellt, nicht akzeptieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d50342e" style="font-weight: normal;"><br>Somit machen es sich viele betreuende Angehörige selbst schwer, die gegebene und nicht änderbare Situation zu überstehen.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><br></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d503431" style="font-weight: normal;">Typisch ist auch eine Abwehrhaltung des demenziell Erkrankten. Er will sich scheinbar gar nicht helfen lassen!</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><br></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d503434" style="font-weight: normal;">Weil dieser Punkt so häufig bei Angehörigen zu Frustration führt, haben wir dazu auch ein </span></b><a href="https://youtu.be/qR-22OCw9ro" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;"><b><span data-css="tve-u-1884d503435" style="font-weight: normal;">Video auf YouTube</span></b></a><b><span data-css="tve-u-1884d503436" style="font-weight: normal;"> eingestellt.</span></b><br></p><p data-css="tve-u-188242d94fe"><b><span data-css="tve-u-1884d503438" style="font-weight: normal;"><br>Denn der Erkrankte spürt diese innere Unruhe, die Verzweiflung, den Frust. <br>Das führt zu großer Unsicherheit mit dem Ergebnis, dass das Vertrauen zwischen dem betreuenden Angehörigen und dem Erkrankten schwindet.</span></b></p><h3 class=""><em><br></em></h3><h3 class=""><em>Demente neigen zu Abwehrverhalten</em><br></h3><p data-css="tve-u-188242ddce9"><b><span data-css="tve-u-1884d503439" style="font-weight: normal;"><br>Demenziell Erkrankte haben ein sehr feines Gespür für emotionale Schwankungen der Personen in der nahen Umgebung. Fühlen sie sich nicht ernst genommen, führt das schnell zu einem Abwehrverhalten.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><b><span data-css="tve-u-1884d50343a" style="font-weight: normal;"><br>Dabei sind die Grundbedürfnisse dieselben wie bei gesunden Menschen! Demenziell Erkrankte sehnen sich nach Liebe, nach Bindung und Trost. </span></b></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><br></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><b><span data-css="tve-u-1884d50343c" style="font-weight: normal;">Aber auch das Einbeziehen in das tägliche Leben, das Mitmachen bei gelernten Gewohnheiten spielt eine große Rolle. Letztendlich will der Erkrankte seine Identität nicht verlieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242e0deb"><b><span data-css="tve-u-1884d50343d" style="font-weight: normal;"><br>Von daher ist für dich als Angehörigen nichts wichtiger, als immer wieder zu demonstrieren, und zwar ganz ehrlich, dass du dir Zeit nimmst, ein echtes Interesse zeigst und immer wieder symbolisierst, dass der Erkrankte genauso sein darf, wie er ist.</span></b></p><h3 class="" style="font-size: 22px !important;"><em><b><br><span data-css="tve-u-184a980a30c"><span style="font-weight: normal;"></span><strong>Die Grundlagen für die Pflege von Angehörigen sind erlernbar!</strong>&nbsp;</span></b></em></h3><p data-css="tve-u-1884d503407"><b><span data-css="tve-u-1884d503408" style="font-weight: normal;"><br>In der professionellen Betreuung von demenziell erkrankten Menschen, sei es Altersdemenz, Alzheimer oder andere Arten der Demenz, folgt man deshalb in aller Regel diesen zwölf Ansätzen nach Tom Kitwood:</span></b></p><p data-css="tve-u-184a987e205"><b><span data-css="tve-u-1884d503445" style="font-weight: normal;"><br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong><span style="text-decoration: underline;" data-css="tve-u-1884d503447">1. &nbsp; &nbsp;Erkennen und Anerkennen: </span></strong></span><span data-css="tve-u-1884d503449" style="font-weight: normal;">Durch Ansprache, Blickkontakt und achtsames Zuhören wird dem Erkrankten vorurteilsfrei und wertschätzend begegnet<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong><span style="text-decoration: underline;" data-css="tve-u-1884d50344b">2. &nbsp; &nbsp;Verhandeln und Aushandeln: </span></strong></span><span data-css="tve-u-1884d50344e" style="font-weight: normal;">Die betreuende Person fragt nach Wünschen und Bedürfnissen des Erkrankten und berücksichtigt diese soweit es irgendwie geht. Damit wird dem Erkrankten ein gewisses Maß an Kontrolle gegeben.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>3. &nbsp; &nbsp;Zusammenarbeit:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50344f" style="font-weight: normal;"> Durch gemeinsamen arbeiten oder erledigen von Aufgaben, erhält der demenziell Erkrankte die Gelegenheit, seine Fähigkeiten zu nutzen anstatt in eine passive Rolle gedrängt zu werden.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>4. &nbsp; &nbsp;Spiel und Unterhaltung:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503452" style="font-weight: normal;"> Nicht alles was man tut und anbietet muss einem tieferen Sinn folgen. Oftmals will der Erkrankte einfach nur da sein und nicht irgendwelchen Regeln folgen. Eine Unterhaltung oder einfach nur zuhören wirken befreiend.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>5. &nbsp; &nbsp;Basale Stimulation:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503454" style="font-weight: normal;"> Dort, wo Worte nicht mehr wirken, kann durch andere Sinnesreize, sensorische oder sinnbezogene Anregungen, eine Kommunikation aufgebaut werden. Versuche es mal mit Farben, Musik oder Düften!<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>6. &nbsp; &nbsp;Feste feiern:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503456" style="font-weight: normal;"> Gesellige Runden, lachen, singen machen richtig Spaß! Dabei aber ganz genau hinschauen, denn irgendwann kann das den Erkrankten auch stressen.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>7. &nbsp; &nbsp;Entspannen:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503457" style="font-weight: normal;"> Auch Entspannung ist wichtig, vielleicht sogar mehr denn je. Achte darauf, dass der Betroffene genügend Ruhezeiten bekommt und sich zurückziehen kann.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>8. &nbsp; &nbsp;Validation:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503459" style="font-weight: normal;"> Das sich Hineinversetzen in die Gefühls- und Erlebniswelt des Erkrankten gibt diesem die Sicherheit und Geborgenheit, die er braucht. Es erfordert ein wenig Übung und viel Empathie.</span></b><b><span data-css="tve-u-1884d50345b" style="font-weight: normal;"><br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>9. &nbsp; &nbsp;Halten:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50345c" style="font-weight: normal;"> Viele demenziell Erkrankte brauchen Nähe und Geborgenheit, wollen Berührungen. Wenn dies der Fall ist, solltest du dem nachkommen. Es muss aber auch dir gut tun.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>10. &nbsp; &nbsp;Erleichtern:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50345e" style="font-weight: normal;"> Einerseits ist es gut, dem Erkrankten möglichst viel Freiheit zu geben und ihn auch mal machen lassen. Wenn du aber spürst, dass es nicht weiter geht, so biete auf jeden Fall Hilfestellung an. Nach dem Motto „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Zielführend ist es, die Handlungen, die der Erkrankte nicht mehr alleine schafft, gemeinsam mit ihm durchzuführen.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>11. &nbsp; &nbsp;Rituale:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503460" style="font-weight: normal;"> Menschen mit Demenz reagieren sehr positiv auf einen gewohnten Tagesablauf. Das gibt Sicherheit und damit weniger Angst. Versuche also, bestimmte&nbsp;</span><span data-css="tve-u-184a980a30c">Dinge</span><span data-css="tve-u-1884d503461" style="font-weight: normal;"> immer in der gleichen Art und Weise durchzuführen.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503463" style="font-weight: normal;"><strong><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>12. &nbsp; &nbsp;Geben:</strong></span></strong> Menschen mit Demenz neigen sehr häufig dazu, ihre Besorgnis oder Dankbarkeit zum Ausdruck bringen zu wollen. Sie haben das Gefühl, sich irgendwie revanchieren zu müssen. Nimm diese Gesten ruhig an, das zeigt Respekt und Dankbarkeit deinerseits.<br><br>Du merkst, es gibt immer Lösungen. Mit den dargestellten Ansätzen kann man sich gut vorbereiten.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503465" style="font-weight: normal;">Altersdemenz schreitet allmählich voran. Es wen immer wieder neue Anpassungen in deinem Handeln nötig sein.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503468" style="font-weight: normal;"><br>Grundvoraussetzung sind Empathie, Lernbereitschaft und die Bereitschaft zur Selbstreflexion. Auch ein „dickes Fell“ solltest du dir zulegen, denn nicht immer wird alles wie gewünscht funktionieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503469" style="font-weight: normal;"><br>Doch es lohnt sich! Mit den aufgezählten Methoden wird es dir möglich sein, eine stabile und friedliche Beziehung zum Erkrankten aufzubauen bzw. zu erhalten.<br><br><br><br><br></span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c"><b><span style="font-weight: normal;" data-css="tve-u-184a97d0e07"><br></span><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/">Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Boshaftigkeit im Alter– Macht Demenz aggressiv?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2021 11:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen und Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[aggressive demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Boshaftigkeit bei Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggression]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggressive Phase]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz und Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[demenz und boshaftigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum macht Demenz aggressiv? Ich will doch nur helfen!Die Betreuung von demenzkranken Menschen – und stehen sie einem noch so nah – ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.Zum einen bist du in aller Regel nicht dafür ausgebildet, zum anderen handelt es sich bei den zu betreuenden Menschen um Menschen, die bis vor kurzem noch voll im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style=""><b>Warum macht Demenz aggressiv? Ich will doch nur helfen!</b></h2><p style="" data-css="tve-u-17a7103a33d"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Betreuung von demenzkranken Menschen – und stehen sie einem noch so nah – ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca6a21e" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Zum einen bist du in aller Regel nicht dafür ausgebildet, zum anderen handelt es sich bei den zu betreuenden Menschen um Menschen, die bis vor kurzem noch voll im Leben standen und nur schwer akzeptieren können, dass sie nun in eine völlig&nbsp; veränderte Phase ihres Lebens eingetreten sind. Und auf externe Hilfe vertrauen müssen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca6a21e" style=""><em><br></em></p><h3 class="" style=""><em>Demenz und Boshaftigkeit: Jeder Mensch reagiert anders</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Jeder Mensch reagiert auf diese Situation ganz unterschiedlich. Die Reaktion kann von großer Dankbarkeit bis zu absoluter Ablehnung von Hilfe gehen, ganz unabhängig von deiner Zuneigung, deinem Aufwand und der Art deiner Hilfsangebote.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Sehr häufig berichten Betroffene von an Demenz leidenden Angehörigen von Boshaftigkeit und aggressivem Verhalten.</span></b><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Woran liegt das? Müsste nicht jeder Mensch hocherfreut sein, dass nun jemand da ist, der sich um einen kümmert?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Ursachen sind vielfältig und sie herauszufinden bedarf es einiger Überlegungen und häufig auch viel Zeit.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Aggressive Phase bei Demenz: Nur nichts persönlich nehmen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Wichtig ist, dass du die Rückschläge nicht persönlich nimmst und dir und dem Erkrankten genug Zeit zur Gewöhnung an diese neue Situation gibst.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Verweigerung von Hilfsangeboten kommt häufig vor, egal ob der Erkrankte zuhause oder in einem Pflegeheim betreut wird. So oder so ist es für die betreute Person ein großer Einschnitt ins Leben. Vieles was vorher noch selbstverständlich war - seien es so profane Dinge wie einkaufen gehen, kochen, Freunde treffen, ein selbstbestimmtes Leben- sind plötzlich nicht mehr möglich. Man will es einfach nicht wahrhaben.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Und genau darauf gilt es sich einzustellen.</span></b></p><h3 class="" style=""><br></h3><h3 class="" style=""><em>Aggressives Verhalten mit Demenz - Würdest du Abhängigkeit mögen?</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mache dir bewusst, was da gerade mit deinem Elternteil passiert. Versuche dich in diese Situation hineinzuversetzen. Wie würdest du reagieren? Magst du gerne abhängig sein?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Der erste Schritt ist also, zu akzeptieren, dass deine oder die eines anderen Hilfe nicht unbedingt erwünscht ist. Nicht, weil sie falsch oder unnötig ist, sondern weil der Erkrankte einfach nicht will, dass er Hilfe braucht!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ein ganz anderer Ansatz, oder?!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Nun geht es also vor allem darum, herauszufinden, wie du dem Erkrankten so nahe kommen kannst, dass er die Hilfe nicht nur akzeptiert, sondern auch genießt. Denn das ist es doch, was wir alle wollen: einen friedlichen und schönen Lebensabend!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mache dir bewusst, dass nicht alles, was du toll findest oder was „man“ in einer solchen Situation meint tun zu müssen, für jeden passt- Jeder Mensch ist unterschiedlich!</span></b></p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em>Warum sollten sich Menschen mit Demenz im Alter ändern?</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ein typisches Beispiel kenne ich aus eigener Erfahrung. Meine Eltern waren seit jeher eher Eigenbrödler, sie waren sich selber genug, wollten ungern unter Menschen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Als sie nun in einem Heim waren, wurde ihnen das gesamte Angebot an Freizeitgestaltung angeboten. Aber meine Eltern wollten nicht singen, sie wollten nicht spielen. Selbst das Bewegungsprogramm in der Gruppe war ihnen zuwider.<br>„Dort sind doch nur alte Menschen“ oder “Was soll denn das Arm hoch und runter bringen“ waren typische Aussagen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Anfangs dachte ich, ich müsse die beiden zu ihrem Glück zwingen und dafür sorgen, dass sie regelmäßig teilnehmen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Also habe ich immer wieder darauf hingewiesen. Mit dem Ergebnis, dass sie nun erst recht nicht mehr gehen wollten. Sie stellten sich stur.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Kennst du das "Warum" des Demenzerkrankten?</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Es macht also Sinn, sich etwas mit den Hintergründen abweisender Verhaltensweisen auseinanderzusetzen. Woran liegt es, dass sich einige Erkrankte verweigern und andere jedes Angebot annehmen? Und noch wichtiger: Wie kannst du darauf reagieren?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mache dir also Gedanken zu der Vergangenheit der Erkrankten!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>1. Wie sind sie geprägt, wie haben sie ihr Leben verbracht?<span style="font-weight: normal;"><br>Im Falle meiner Eltern war eigentlich klar, dass sie keine Gruppenangebote annehmen wollten. Warum sollten sie im hohen Alter ihre jahrelangen Gewohnheiten ändern?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>2. Was haben sie für persönliche Interessen?<span style="font-weight: normal;"><br>Wer sich nie für Sport interessiert hat, wird auch die Bewegungsangebote, die du oder ein Heim machst, als nicht sinnvoll oder gar spaßig erachten.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>3. Gibt es vielleicht prägende Erlebnisse im Leben, die die Erkrankten misstrauisch machen?<span style="font-weight: normal;"><br>Gerade die Nachkriegsgeneration trägt oftmals traumatische Erlebnisse mit sich herum und hat oftmals eine Aversion gegen Hilfsbedürftigkeit oder auch ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber anderen Menschen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>4. Wie flexibel waren die Erkrankten im Bezug auf sich ändernde Lebensumstände?<span style="font-weight: normal;"><br>Viele Menschen haben ihr Leben immer im „gleichen Trott“ verlebt. Jede Änderung, sei es Orts- oder Arbeitsplatzwechsel, wurde als Belastung empfunden und nicht als Abenteuer. Stelle dir vor, wie schlimm sich der Wechsel vom selbstbestimmten Leben zu einem Pflegefall oder gar zu einem Leben im Heim anfühlen muss!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>5. Wie war dein Verhältnis zum zu Betreuenden vorher?<span style="font-weight: normal;"><br>War es immer liebevoll und verbunden, oder gab es häufiger Streit wegen irgendwelcher Meinungsverschiedenheiten? Und nun stelle dir die Frage, warum diese Streitereien nun plötzlich aufhören sollten! Gerade wenn man in eine Abhängigkeit gerät, kann dies zu Abwehrreaktionen oder zu Schmollen führen!<br></span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Aber keine Angst, es gibt Wege, mit diesen Unliebsamkeiten fertig zu werden.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h3 class="" style="">Welchen "Ersatz" könntest du anbieten?<br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Du kennst den Erkrankten vermutlich schon ewig, du weißt, was er mag oder eben auch nicht. Nun stellst du dir z.B. vor, dass es das Beste wäre, wenn der Erkrankte täglich bestimmte Bewegungsübungen macht, vergisst aber dabei, das dieser das noch nie in seinem Leben mochte.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Stelle dir die Frage, welchen „Ersatz“ du stattdessen anbieten könntest. Vielleicht liebte der Hilfsbedürftige schon immer lange Spaziergänge? Oder sah sich gerne in der Stadt Schaufenster an? </span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Was läge also näher, als genau dieses „Alternativprogramm“ anzubieten?! Woher die Bewegung kommt, ist schließlich unerheblich, Hauptsache ist doch, dass alle zufrieden sind!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Oder – anderes Beispiel – natürlich wäre es schön, wenn der Erkrankte an einem Spielnachmittag in der Gruppe teilnehmen würde. Aber wenn er es einfach nicht mag? Vielleicht spielt er lieber zu zweit mit dem Enkel?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Es gibt immer Möglichkeiten, ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen. Dir fällt bestimmt etwas ein!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Denke auch über die anderen oben erwähnten prägenden Charaktereigenschaften nach. Es macht absolut keinen Sinn, gegen die Gewohnheiten des Erkrankten zu agieren. Du wirst nur Gegenwehr, Unmut bis hin zu aggressiven Verhalten ernten.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Stelle dir vor, du wärst an der Stelle des Hilfsbedürftigen. Würdest du alles mit dir machen lassen? Ist es nicht nachvollziehbar, dass man Gegenwehr bekommt für die Angebote, die nicht den Willen treffen?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Übrigens: Diese "Gegenwehr" gegen alles, was von außen angeboten wird, kommt recht häufig vor. In diesem </span></b><a href="https://youtu.be/yWCdJaHO9co" target="_blank" rel="nofollow"><b><span style="font-weight: normal;">YouTube-Video</span></b></a><b><span style="font-weight: normal;"> gehen wir deshalb auch auf diese Frage ein.</span></b><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1789cb2178b">Nicht aufgeben, sondern Alternativangebote machen!<br></h5><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Das heißt nicht, dass du aufhören solltest, Angebote zu machen. Ganz im Gegenteil, deine Hilfe ist in dieser Situation unabdingbar!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Versetze dich in die hilfsbedürftige Person, denke an deren lebenslang gepflegten Gewohnheiten und passe deine Hilfeleistung daran an. Und: Habe Geduld, diese Umstellung der Lebensgewohnheiten &nbsp;ist für den Demenzkranken unglaublich schwer zu verarbeiten!</span><br><br></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><br><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/boshaftigkeit-im-alter-macht-demenz-aggressiv/">Boshaftigkeit im Alter– Macht Demenz aggressiv?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Die beste Demenz Therapie – Gute Unterhaltung statt Streit und Stress!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 17:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[Basale Stimulation]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Musiktherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Demenz Therapie mit Musik – Das kannst du auch!Typisch, du gibst dein bestes, machst die Wäsche, putzt das Haus, sorgst für das Essen – doch deine Mutter sitzt nörgelnd herum und ist nicht bereit, dich zu unterstützen oder gar ein nettes Wort für dich zu finden. Ganz schön frustrierend!Schnell schaukelt sich die (schlechte) Stimmung hoch, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style=""><b>Demenz Therapie mit Musik – Das kannst du auch!</b></h2><p data-css="tve-u-17892f47e82" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Typisch, du gibst dein bestes, machst die Wäsche, putzt das Haus, sorgst für das Essen – doch deine Mutter sitzt nörgelnd herum und ist nicht bereit, dich zu unterstützen oder gar ein nettes Wort für dich zu finden. </span></b></p><p data-css="tve-u-17892f47e82" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Ganz schön frustrierend!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Schnell schaukelt sich die (schlechte) Stimmung hoch, es fallen böse Worte und sowohl du als auch deine Mutter werden aggressiv. Wenn es soweit ist, solltest du schnell entsprechende Maßnahmen ergreifen. Doch dazu mehr an anderer Stelle.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Hier soll es darum gehen, es gar nicht so weit kommen zu lassen. In dieser Artikelserie zeigen wir dir Möglichkeiten, wie du mit recht einfachen Mitteln eine positive Stimmung erzeugen kannst und so deinem Angehörigen und nicht zuletzt auch dir selbst sehr helfen kannst!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><em><br></em></p><h3 class="" style=""><em>Eine positive Grundhaltung gibt dir die nötige Energie!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Denn nichts geht doch über eine positive Grundhaltung! Es ist erwiesen, dass sich eine optimistische Stimmung auch auf den Krankheitsverlauf&nbsp; positiv auswirkt!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ja, du bist keine Therapeutin und Demenz Therapie ist dir wahrscheinlich in Fremdwort.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Aber es gibt tatsächlich Methoden, die einen wichtigen Beitrag in der therapeutischen Betreuung leisten und auch für „Nicht-Profis“ ganz einfach zu erlernen und anzuwenden sind.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Hier soll es um die Musik gehen, denn bei der Behandlung von Demenzkranken spielt die Musiktherapie eine wichtige Rolle. Musik zu hören kann zu sehr schönen Erlebnissen führen!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Eine tolle Demenz Therapie: Musik verstärkt Stimmungen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Musik ist etwas ganz wunderbares. Die Wirkung ist faszinierend: Sie kann uns glücklich machen und traurig, sie kann beschwingen und Freude hervorrufen, sie kann Erinnerungen wecken und romantische Gefühle erzeugen, sie kann sanft stimmen und zum schlafen anregen. Kurz: Musik ist ein ganz besonderer Bestandteil unseres Lebens und war dies schon seit Menschengedenken.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Es liegt also ganz nahe, sich mit diesem Phänomen näher zu beschäftigen und die positiven Wirkungen für dich und den Erkrankten mitzunehmen!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Musik kann nämlich auch ganz gezielt eingesetzt werden, um gewisse Stimmungen zu erzeugen. Man denke nur einmal an Filmmusik, die die Bilder unterstreichen, verstärken oder gar zusätzliche Emotionen erzeugen kann. Oder kannst du dir einen Horrorfilm mit Geigenmusik oder eine Liebesszene untermalt mit Hard Rock vorstellen?</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Selbst die Musik im Supermarkt wird nicht zufällig gespielt, sondern wird danach ausgewählt, die gerade im Markt befindliche Käuferschar zum Kauf zu motivieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Setze Musik ganz gezielt ein!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Diese Effekte kannst du ganz bewusst für die Betreuung des Erkrankten nutzen. Du brauchst dir nur Gedanken machen, was du gerade erreichen willst um dann die entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Zuerst ist es wichtig, dir darüber im Klaren zu sein, was dein Ziel ist. Geht es z.B. um eine fröhliche Beschäftigung um eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen, so bietet sich das gemeinsame Singen oder das Hören mit anschließendem Gespräch an.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Geht es mehr darum, den Erkrankten zu beruhigen oder zum Schlafen zu helfen, sind natürlich ganz andere Musiktitel gefragt.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>In beiden Fällen solltest du die passende Musik kennen und parat haben. </span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Denke nach und bevorrate dich mit passender Musik!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Weißt du denn eigentlich, welche Musik der Pflegebedürftige mag? Hast du dir dazu schon Gedanken gemacht? Habt ihr vielleicht früher gemeinsam gesungen? Gibt es Lieblingsschallplatten im Schrank deiner Eltern? Haben sie jemals von Musik in Verbindung zu schönen Erinnerungen, z.B. an Urlaube, gesprochen?</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Je mehr du darüber weißt, desto schöner und erfüllender werden die Effekte deines Programms sein!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Und dann kann es schon losgehen! Mir machen am meisten die Rätselrunden Spaß. Eine tolle Methode der Aktivierung, die du ganz einfach selbst durchführen kannst!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Das ist ganz einfach. Zuerst solltest du dir eine Liste der relevanten Titel zusammenstellen. Also wie oben beschrieben die ganz individuellen Titel des Erkrankten erfragen bzw. finden. Mache dir bewusst, dass nicht jeder jede Musik mag (auch wenn du sie vielleicht gerne hörst!), sondern ganz individuelle Gefühle entwickelt.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Musik muss auch zur Generation und zum Typ&nbsp; passen, ein 70 Jähriger mag in aller Regel keine moderne Pop Musik, aber auch auf den Rock’n Roll der 60er muss er nicht unbedingt stehen. Vielleicht sind es die Schlager oder Chansons „seiner“ Zeit?! Finde es heraus!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mit etwas Glückliegen entsprechende CD’s im Schrank. Ganz sicher findest du die Titel in den gängigen Streamingdiensten. Dort sogar mit dem Text zum mitsingen. Ansonsten findest du die Texte auch bei anderen Anbietern im Internet zum ausdrucken.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Verblüffende Wirkung in der Demenz Therapie!</em></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Schau‘ genau hin, achte auf die Reaktion: Ein Lächeln im Gesicht – Volltreffer!<br>Je nach Wunsch kannst du deine Schlagerparade noch ausbauen und mit dem Erkrankten in ein tolles Gespräch kommen, das vielleicht auch die ganz neue Erkenntnisse bringt.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Stelle einfach Fragen zum gehörten Lied und die Erinnerungen kommen immer wieder zurück. Das muss übrigens nicht so sein. Meine Mutter hatte z.B. ganze Jahrzehnte ihres Lebens vergessen, konnte sich nur noch an einzelne Ereignisse erinnern.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Dann darfst du nicht traurig sein und verzagen. Erfreue dich vielmehr an den Gesprächen, die mit etwas Glück folgen werden.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Demenz Therapie Musik und Fragespielen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Habt ihr z.B. das Lied „Junge, komm‘ bald wieder“ von Freddie Quinn gehört und du stellst Fragen wie „Hattest du nicht auch mal eine Seefahrt gemacht?“ oder „Hättest du Lust, so lange auf dem Meer zu sein?“ kann ganz schnell ein schönes Gespräch entstehen.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Und auf diese Weise kann man sich über viele Texte, Sänger und Ereignisse, die mit diesen Liedern verbunden werden, unterhalten. Volksmusik oder Schlager dieser Zeit eignen sich hervorragend dafür!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Oder wie wär’s mit einem fröhlichen Rätselraten? Fragen wie „Wie hieß noch der Sänger?“, „War das nicht ein Hamburger?“ oder „Wie hieß noch dieser andere Hit von ihm?“ regen zum Nachdenken an und aktivieren die „grauen Zellen“!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ich habe mich dabei gerne etwas „dumm“ gestellt, fragend geguckt und eine falsche Antwort oder einen kleinen Tipp gegeben. Das triumphale Leuchten in den Augen meiner Mutter, wenn sie es dann doch besser wusste, werde ich nicht vergessen!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Die Aktivierung von Demenzkranken durch verschiedenartige Reize fasst man als "Basale Stimmulation" zusammen. <a href="https://demenz-und-du.de/basale-stimulation/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">HIER</a> findest du noch weitere Möglichkeiten, die du auch zu Hause umsetzen kannst.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style="">Und natürlich wird auch in Residenzen gern gesungen. Ein paar typische Erfahrungen sind <a href="https://demenz-und-du.de/waltraud-singt/" target="_blank">HIER</a> beschrieben.<br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><br><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-therapie/">Die beste Demenz Therapie – Gute Unterhaltung statt Streit und Stress!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Basale Stimulation &#8211; Übungen für zu Hause</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 16:02:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Untermenü]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
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		<category><![CDATA[basale stimulation demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[was ist basale stimulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Basale Stimulation verbessert den Zugang zu Demenzerkrankten</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style="">Basale Stimulation - Wundermittel der Kommunikation!</h2><p data-css="tve-u-178305f71f4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Klingt ganz schön wissenschaftlich, oder?!</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Keine Sorge, ist es gar nicht!</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Du kannst diese Übungen genauso anwenden wie die Profis in den Residenzen!</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Hier bekommst du wertvolle Ideen und Anleitungen, wie du mit ganz einfachen Mitteln besseren Zugang zum Demenzerkrankten erreichen kannst.</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Unter "Basale Stimulation" versteht man ein pädagogisch-therapeutisches und pflegerisches Konzept, das sowohl in der Pflege angewandt wird, aber auch von pflegenden Angehörigen nutzbringend verwendet werden kann.</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Es unterstützt durch ganzheitliche, körperbezogene Kommunikation schwer beeinträchtigte Menschen, also nicht ausschließlich Demenzkranke, und fördert ihre Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsfähigkeiten.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Deshalb spricht man häufig auch von "Basale Kommunikation", denn man kommt in den Austausch mit dem Erkrankten - was beiden Seiten mehr Freude und Lebensqualität bringt.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Entwickelt wurde das Konzept von Andreas Fröhlich, der bereits in den 70er Jahren nach Möglichkeiten für einen besseren Zugang zu behinderten Kindern suchte.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">In den 80ern erkannte man, dass Pflege von älteren oder demenziell erkrankten Menschen mehr sein sollte, als nur Hygiene und Gesunderhaltung.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Und so wurden die Methoden der Basalen Stimulation nach Andreas Fröhlich mehr und mehr auch in der Betreuung von Demenzerkrankten angewendet und sind heute ein fester Bestandteil in der Pflege.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em><strong>Worum geht es bei der Basalen Stimulation?</strong></em></h3><p style="" data-css="tve-u-17830611d29"><br></p><p data-css="tve-u-17830613713" style="">Ziel ist es dabei, den Erkrankten dazu zu bringen, den eigenen Körper wahrzunehmen, denn dies ist wichtige Voraussetzung, um einen Zugang zu Mitmenschen und der Umwelt aufbauen zu können.</p><p data-css="tve-u-17830613713" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306155a4" style="">Es geht also vornehmlich um die Aktivierung der Sinnesbereiche. Damit kann die Lebensqualität des Betroffenen ganz entscheidend erhöht werden. Und genau das ist es ja, wonach der betreuende Angehörige strebt.</p><p data-css="tve-u-178306155a4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306174c5" style="">Es lohnt sich also, sich mit diesem Thema etwas genauer auseinanderzusetzen!</p><p data-css="tve-u-178306174c5" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em><strong>Basale Stimulation in der Pflege</strong></em></h3><h5 class="" data-css="tve-u-178306197de" style=""><br></h5><p data-css="tve-u-1783061a85e" style="">Auch in der Pflege und Betreuung von demenziell Erkrankten wird die Basale Stimulation sehr gern angewandt.</p><p data-css="tve-u-1783061a85e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061a85e" style="">Die Methoden der Basalen Stimulation sind dabei die selben, wie du sie auch zuhause anwenden kannst.</p><p data-css="tve-u-1783061a85e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style="">Empathisch und zur richtigen Zeit angewandt, können diese aber ganz erstaunliche Effekte verursachen. Vor allem mehr Lebensfreude sowohl für den Erkrankten als auch für den Pflegenden.</p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style="">Es ist wirklich wertvoll, etwas mehr darüber zu lernen!</p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style="">Du kannst es auch!</p><h5 class="" data-css="tve-u-1783061f501" style=""><br></h5><h5 class="" data-css="tve-u-1783061f501" style=""><strong>Schaffe die nötigen Voraussetzungen für Basale Stimulation!</strong></h5><p style="" data-css="tve-u-17830620829"><br></p><ol class=""><li class="">Wichtig sind vor allem ein fester Rhythmus und bestimmte, feste Zeiten für Aktivitäten und Ruhephasen. Das schafft Sicherheit und Orientierung.</li><li class="">Das gleiche gilt für angepasste Lebens- und Lernräume. Zu viele wechselnde Umgebungen stören und reduzieren das Vertrauen.</li><li class="">Natürlich solltest du immer die Bedürfnisse und die Tagesform im Blick behalten. Nicht jeder Tag ist gleich und manchmal passen gewisse Übungen einfach gerade nicht.</li><li class="" style="" data-css="tve-u-17830621ecb">Überlege dir genau, welche Aktivierungsangebote du wann und wie machen möchtest.</li></ol><p style="" data-css="tve-u-178306276b3">Spürt der Demenzkranke eine etwaige Unsicherheit, so kann das schnell zur Unruhe führen. Andererseits ermöglicht dir eine gute Vorbereitung mit Rückschlägen umzugehen bzw. schnell auf eine andere Übung umzusteigen.</p><p data-css="tve-u-1783062b70d" style="">Natürlich ist eine vertrauensvolle Beziehung „ohne Stress“ die absolute Grundvoraussetzung, um einen Zugang zu bekommen.</p><p data-css="tve-u-1783062b70d" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783062cee5" style="">Gerade bei ungewohnten, neuen „Basale-Stimulation-Übungen“ muss es eine persönlich stabile Grundlage geben.</p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em><strong>Viele Methoden wirken - Welche passt zu dir?</strong></em></h3><p style="" data-css="tve-u-17830631600"><br></p><p data-css="tve-u-178306326d9" style="">Wir unterscheiden verschiedene Methoden der basalen Stimulation, die durchaus auch kombiniert angewendet werden können:</p><p data-css="tve-u-178306326d9" style=""><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch optische Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-178306393ba" style="">Diese Form kann sehr schnell im täglichen Miteinander umgesetzt werden<br>Ein gemeinsamer Spaziergang, bei dem auf viele „Kleinigkeiten“ geachtet wird wirkt immer anregend.</p><p data-css="tve-u-178306393ba" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1783063c4ab">Wechselnde Fotos an der Wand können immer wieder Interesse und Gesprächsbedarf erzeugen.</p><p style="" data-css="tve-u-1783063a27d"><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch akustische Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-1783063ddb5" style="">Auch die Stimulation durch akustische Reize ist nicht besonders aufwändig.</p><p data-css="tve-u-1783063ddb5" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style="">Geschichten erzählen oder beschreiben von Vorgängen die gerade passieren, sind ganz einfache Methoden, die aber den Betroffenen zum Zuhören „zwingen“.</p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style="">Auch Musik weckt Erinnerungen und kann zu schönen Gesprächen und Erlebnissen führen. Eines der vielen Erlebnisse in der Residenz ist <a href="https://demenz-und-du.de/waltraud-singt/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">HIER </a>geschildert.<br></p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style=""><br></p><p>Ein Gespräch über das Essen oder das Wetter ist auch in Ordnung. Dabei sind die Inhalte oder Wahrheitsgehalt (meine Mutter hat jeden Tag das gleiche Essen beschrieben!) nicht so wichtig, Hauptsache man kommuniziert.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch Schmecken und Riechen</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17830642585" style="">Wer kennt das nicht: man kommt an einen Ort der irgendwie besonders riecht. Und schon hat man Gedanken im Kopf, die schon lange verschüttet waren oder an die man bewusst nicht mehr gedacht hat.</p><p data-css="tve-u-17830642585" style=""><br></p><p>Man ist vielleicht sogar plötzlich in einer ganz anderen Welt. Genauso funktioniert basale Stimulation durch riechen und schmecken.</p><p data-css="tve-u-17830644147" style="">Das schmecken ist mit dem riechen sehr verwandt und kann deshalb ebenso eingesetzt werden.</p><p data-css="tve-u-17830644147" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306453b2" style="">Die meisten Gerüche des Lebens begleiten uns nahezu täglich und wir nehmen sie gar nicht mehr bewusst wahr.</p><p data-css="tve-u-178306453b2" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306465e6" style="">Du kannst das Bewusstsein der zu stimulierenden Person ganz einfach auf besondere Gerüche lenken.</p><p data-css="tve-u-178306465e6" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306479cc" style="">Basale Stimulation benötigt nicht viel Material: Wie wäre es z.B. mit einer Duftkerze, besonderen Gewürzen oder besonderen Duftnoten bei der Körperpflege!? Vielleicht kennst du sogar Düfte, auf die der Demenzkranke früher in besonders positiver Art reagiert hat?</p><p data-css="tve-u-178306487b7" style=""><br></p><p>Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt! Setze einfach deine ganz persönlichen Ideen zur basalen Stimulation um!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation vibratorische Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Vibratorische Reize dienen der Förderung der Oberflächen- oder Tiefensensibilität. Mit bestimmten Geräten, z.B. einem Rasierapparat, kannst du hier für Überraschung und Wohlgefühl sorgen!</p><p>Selbst der Vibrationsalarm deines Handys sorgt u.U. dafür, dass der Pflegebedürftige seinen Körper wieder neu entdecken kann.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch vestibuläre Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17830652bbc" style="">Die vestibuläre Wahrnehmung, die hier trainiert werden soll, umfasst den Gleichgewichts- und Orientierungssinn. Auch das Gefühl für die eigene Körperhaltung kann so sensibilisiert werden.</p><p data-css="tve-u-17830652bbc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17830654cb5" style="">Eine ganz einfache „Trainingsmethode“ ist hier z.B. eine Veränderung an der Liegeeinstellung des Betts.</p><p data-css="tve-u-17830654cb5" style=""><br></p><p>Das bewusste Sitzen in einem Schaukelstuhl oder das Gefühl von Beschleunigung, etwa beim Schieben des Rollstuhls, sind Übungen, die dem Erkrankten ein Gefühl für seinen Körper in Bezug auf seine Umgebung geben.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch Berühren und Fühlen</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17830658266" style="">Der Bereich „Berühren und Fühlen“ gehört zu den wichtigsten Bereichen der basalen Stimulation.</p><p data-css="tve-u-17830658266" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17830659810" style="">Dieser Sinnesbereich hilft ganz besonders beim inneren Nachfühlen und Erleben des Körpers. Die Übungen hierzu sind etwas aufwändiger, aber letztendlich auch mit Alltagsmitteln zu bewerkstelligen.</p><p data-css="tve-u-17830659810" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783065a5d9" style="">Eine basale Stimulation kann z.B. durch eine Waschung erfolgen. Dazu gehören natürlich auch Massagen, Bällebäder oder Bäder.</p><p data-css="tve-u-1783065a5d9" style=""><br></p><p>Auch das Streicheln von Tieren oder die Berührungen von außergewöhnlichen Oberflächen wie etwa Erde, Pflanzen, Federn haben einen besonderen Reiz und können somit auch zum besseren Erleben des eigenen Körpers beitragen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="" style=""><em>Plane deine Übungen!</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c8830c8b"><em></em><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-195c882d778" style="">Zusammengefasst kann man sagen, dass du mit einigen einfachen Übungen sehr gezielt dazu beitragen kannst, dass die erkrankte Person wieder einen besseren Zugang zum eigenen Körper erfährt und somit in die Lage versetzt werden kann, ein bewussteres Leben zu führen.</p><p data-css="tve-u-1783065c4e1" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783065d1cc" style="">Wie du sicher gemerkt hast, kommt es fast automatisch in den meisten Fällen zu Kombinationen aus verschiedenen Ansätzen.</p><p data-css="tve-u-1783065d1cc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783065e86b" style="">Arbeitest du z.B. mit Düften, kannst du auch etwas dazu erzählen. Oder ein Gegenstand, der ertastet werden soll, kann auch einen besonderen Duft haben.</p><p data-css="tve-u-1783065e86b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306604bc" style="">Auch hier kannst du dir ein eigenes Programm aufbauen. Beobachte aber genau, denn eine Überforderung kann auch wieder zu Unruhe führen.</p><p data-css="tve-u-178306604bc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306612dd" style="">Mache dir also am besten einen Plan und notiere dir die Reaktionen. Natürlich solltest du nichts erzwingen.</p><p data-css="tve-u-178306612dd" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17850939959" style="">Vergiss nicht: Das Ziel ist nicht, den Erkrankten dazu zu bringen, sich an irgendetwas Besonderes zu erinnern (schön, wenn er es trotzdem tut!), Ziel der basalen Stimulation bleibt, dass er durch besseres Körpergefühl mehr Lebensqualität erlangt. Ein dankbares Lächeln ist so viel wert!</p><h5 class="" data-css="tve-u-1785093b1ca" style=""><br></h5><p data-css="tve-u-17850966f96" style=""><strong></strong>Das Thema "Basale Stimulation " gehört zum Arbeitsalltag in allen Residenzen. Schau die doch <a href="https://demenz-und-du.de/nicht-aufgeben-so-zauberst-du-ein-laecheln/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">HIER</a> ein Beispiel aus der Praxis an.</p><p data-css="tve-u-17850966f96" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-17850963713">Die Umsetzung erfordert etwas Geduld - aber es lohnt sich!</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/basale-stimulation/">Basale Stimulation &#8211; Übungen für zu Hause</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Umgang mit aggressivem Verhalten bei Demenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 09:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Untermenü]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggression]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggression gegen angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggressive form]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggressive Phase]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggressives verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz und Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[demenz und boshaftigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit aggressivem Verhalten bei Demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man glaubt es kaum, es macht einen wütend! Man macht und tut und als Dank wird man beschimpft.Wie ist das nur möglich, womit hab‘ ich das verdient?Wie kommt es nur zu dieser aggressiven Phase eines eben noch so liebevollen Menschen?!So oder so ähnlich geht es vielen, die mit Demenzkranken zu tun haben.Demenz und aggressives Verhalten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17879778f5d" style="">Man glaubt es kaum, es macht einen wütend! Man macht und tut und als Dank wird man beschimpft.</p><p data-css="tve-u-17879778f5d" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787977a85d" style="">Wie ist das nur möglich, womit hab‘ ich das verdient?</p><p data-css="tve-u-1787977a85d" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787977b71b" style="">Wie kommt es nur zu dieser aggressiven Phase eines eben noch so liebevollen Menschen?!</p><p data-css="tve-u-1787977b71b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787977c644" style="">So oder so ähnlich geht es vielen, die mit Demenzkranken zu tun haben.</p><p data-css="tve-u-1787977c644" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1787977d897" style="">Demenz und aggressives Verhalten - leider typisch!</h5><p style="" data-css="tve-u-1787977ecc8"><br></p><p data-css="tve-u-1787977f6f0" style="">Man arbeitet so viel, versucht alles richtig zu machen und hat genug mit sich selbst und der eigenen Familie zu tun. Da wünscht man sich doch weniger Beschuldigungen und etwas mehr Dankbarkeit!</p><p data-css="tve-u-1787977f6f0" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797802d2" style="">Leider musst du dich von diesem Wunsch verabschieden.</p><p data-css="tve-u-178797802d2" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879781395" style="">Aber genauso davon, dass die Person, die du so aufopferungsvoll pflegst, ihr Verhalten immer bewusst steuert. In aller Regel haben es die Personen nicht darauf angelegt, anderen das Leben zu erschweren und zu provozieren.</p><p data-css="tve-u-17879781395" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797854c1" style="">Sollte so ein dissoziales Verhalten diagnostiziert werden, solltest du dich um eine darauf spezialisierte Unterbringung kümmern. Es gibt Pflegeheime für aggressive Demenzkranke. Nein, hier geht es mehr um psychosoziale Faktoren.</p><p data-css="tve-u-178797854c1" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1787978909b" style="">Der Erkrankte schämt sich und hat....ANGST!</h5><p style="" data-css="tve-u-17879789de5"><br></p><p data-css="tve-u-1787978b20f" style="">Die Krankheit macht etwas mit den Menschen und das ist diesen auch – besonders in der Anfangsphase – sehr bewusst. Angst ist dabei die herausragende Reaktion.</p><p data-css="tve-u-1787978b20f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787978c211" style="">Stell‘ dir vor, du merkst, wie dein Kopf immer weniger funktioniert. Du merkst, dass du schleichend immer mehr vergisst. Beängstigend!</p><p data-css="tve-u-1787978c211" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787978d263" style="">Dazu der Druck von außen. Plötzlich weiß jeder alles besser, drängt dich zu Entscheidungen. Ein schlechtes Gewissen kommt hinzu, denn du merkst, dass du dem normalen Alltag nicht mehr gewachsen bist.</p><p data-css="tve-u-1787978d263" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879791eaa" style="">Natürlich kommen dazu Vorurteile und negative Erwartungshaltungen, denn wer jubelt schon, wenn er weiß, dass ein Heim vielleicht die beste Lösung ist. Merkst du schon bei der bloßen Vorstellung dessen, was im Kopf des Erkrankten vorgehen muss, wie du in eine wütende Abwehrhaltung gerätst?!</p><p data-css="tve-u-17879791eaa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879792e39" style="">Man kann sich kaum wehren! Aggression und Boshaftigkeit bei Demenz sind also eine Folge dieser persönlichen Veränderungen. </p><p data-css="tve-u-17879792e39" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879792e39" style="">Demenz und Boshaftigkeit sind - so traurig es ist - die typische Begleiterscheinungen der Krankheit.</p><p data-css="tve-u-17879792e39" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879793eb2" style="">Die erste Erkenntnis ist also, dass es die plötzlich so aggressive Person nicht persönlich meint. Das ist wichtig zu erkennen, denn nur so kannst du lernen, wie du ein Schutzschild aufbauen kannst. Wie genau, das zeigen wir die an anderer Stelle.</p><p data-css="tve-u-17879793eb2" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879794d49" style="">Doch wie kannst du kurzfristige Hilfe schaffen? Welche Möglichkeiten hast du, auf diese Provokationen zu reagieren?</p><p data-css="tve-u-17879794d49" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797959d9" style="">Jeder hat eine persönliche Geschichte!</h5><p style="" data-css="tve-u-1787979710a"><br></p><p data-css="tve-u-1787979677e" style="">Zunächst sollte man sich grundsätzlich bewusst machen, was die Gründe für dieses Verhalten sein könnten. Halte dir also vor Augen, welche Geschichte steckt hinter der Demenzkranken Person, welche Biographie hat sie.</p><p data-css="tve-u-1787979677e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787979a84b" style="">Sicherlich kennst du den Kranken sehr genau, schließlich hast du ja sehr viel Zeit mit ihm verbracht. Und dennoch ist es manchmal so, dass viele Umstände und Gegebenheiten des Dementen verdrängt oder anders bewertet wurden oder auch schlicht unbekannt sind.</p><p data-css="tve-u-1787979a84b" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1787979f72a">Es ist also etwas „Forschungsarbeit“ und Analyse angebracht. Was sind also die Kernpunkte, die das Leben des Erkrankten bestimmt haben. Diese sind übrigens auch für etwaiges pflegendes Personal wichtig!</p><p style="" data-css="tve-u-1787979e0a2"><br></p><p data-css="tve-u-178797a0459" style="">Je mehr sie über den Patienten erfahren, desto besser können sie sich auf ihn einstellen! Nimm dir Zeit für diese Analyse, denn „Wissen ist Macht“ was hier zu Deeskalation und somit zu einem für alle Seiten befriedigendem Ergebnis führen kann.</p><p data-css="tve-u-178797a0459" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797a1583" style="">Versuche dich in den Erkrankten hineinzuversetzen!</h5><p style="" data-css="tve-u-178797a23a7"><br></p><p data-css="tve-u-178797a695e" style="">Der Schlüssel für deeskalierende Maßnahmen liegt ganz eindeutig in deinem Empathievermögen. Empathie beschreibt die Fähigkeit und Bereitschaft, die Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen.</p><p data-css="tve-u-178797a695e" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-178797a4b35">Um das grundsätzlich zu können, solltest du in der Lage sein, selbstkritisch dich selbst und dein Verhalten zu hinterfragen. Denn aufgrund einer angemessener Reaktion auf die Gefühle und Emotionen des Demenzkranken ergibt sich schließlich deine Art des Mitgefühls und damit der Hilfsbereitschaft.</p><p data-css="tve-u-178797a394e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797a869f" style="">Es hilft letztendlich niemanden, auf aggressives Verhalten bei Demenz mit „Gegenaggression“ zu reagieren, das führt mit ziemlicher Sicherheit zu einem handfesten Streit. Aggressives Verhalten bei Demenz musst du also genauso wie die sich verstärkende Vergesslichkeit einfach als Folge der Krankheit akzeptieren!</p><p data-css="tve-u-178797a869f" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797a91c1" style="">Willst du wirklich streiten?</h5><p style="" data-css="tve-u-178797a9b7f"><br></p><p data-css="tve-u-178797aa794" style="">Es kommt also darauf an, die Perspektive des zu Pflegenden einzunehmen, die Welt aus seinen Augen zu betrachten. Dazu ist es manchmal auch nötig, eigene Werte oder Sichtweisen für den Moment zu vergessen. Der eigene Affektzustand sollte möglichst dicht am dem des Erkrankten sein.</p><p data-css="tve-u-178797aa794" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style="">Was kannst du also tun, wenn Wutausbrüche bei Demenzkranken vorkommen, wenn Situationen mit aggressivem, distanzlosem oder forderndem Verhalten zur Belastung werden?</p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style="">Zuallererst: Ruhig bleiben!</p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797af3fc" style="">Idealerweise hast du dich mit dieser Situation schon beschäftigt, weil sie immer wieder vorkommt. Das heißt, du kannst dich vorbereiten und „tappst“ nicht wieder in die gleiche Falle. Tadeln, laut werden, belehren hilft gar nichts. Dies führt in aller Regel nur zu weiterer Eskalation.</p><p data-css="tve-u-178797af3fc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797b0daf" style="">Also besser reflektieren: was bewegt den Menschen gerade, welche Ursachen liegen dahinter? Und dann auf das „Problem“ eingehen. Einfach fragen.</p><p data-css="tve-u-178797b0daf" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797b1d5f" style="">Vielleicht gibt es sogar Lösungsansätze, die den Erkrankten zufriedenstellen. Zumindest für den Zeitpunkt.</p><p data-css="tve-u-178797b1d5f" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-178797b3e8e">Du musst damit rechnen, dass du immer wieder die gleichen Dinge zu hören bekommst, und du kannst auch immer wieder in der gleichen Art antworten.</p><p data-css="tve-u-178797b5012" style="">Aber bitte ohne den Vorwurf, dass die Sache ja bereits gestern besprochen wurde! Das führt wieder zu Unsicherheit beim Erkrankten, der sich evt. durch noch aggressiveres Verhalten dagegen wehren wird.</p><p data-css="tve-u-178797b5012" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797b5b77" style="">Bei Gewalt hört die Freundschaft auf!</h5><p style="" data-css="tve-u-178797b6f19"><br></p><p data-css="tve-u-178797b793f" style="">Manchmal ist es jedoch auch so, dass die erkrankte Person handgreiflich wird oder nicht aufhören will.</p><p data-css="tve-u-178797b793f" style=""><br></p><p>Hier solltest du dann klare Grenzen setzen und kommunizieren: Bis hierhin und nicht weiter! Dabei immer den Respekt und die Wertschätzung im Auge behalten!</p><p data-css="tve-u-178797b89d9" style="">Mit handgreiflichem Verhalten ist jedoch eine Gesprächsgrundlage erst einmal zerstört. Mit ruhiger Stimme solltest du darauf hinweisen und das Gespräch beenden bzw. den Raum verlassen.</p><p data-css="tve-u-178797b89d9" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797b89d9" style="">Ja, das ist nicht einfach und erfordert Training. Aber es ist möglich, in diesem Fall ganz emotionsfrei zu agieren. Damit wird die Situation entschärft, der Erkrankte bemerkt zumindest für den Moment sein falsches Verhalten und du stärkst dich und deine Position!</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tcb-elem-placeholder">
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		<title>Demenz Validation &#8211; Ganz einfach in Kontakt bleiben!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jola]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 06:25:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[4 phasen validation]]></category>
		<category><![CDATA[demenz validation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kommst du in den Kontakt? Demenz Validation hilft!Es sagt sich so leicht: Sei ein guter Gesprächspartner, höre dem Erkrankten zu, unterstütze ihn bei den Alltagsarbeiten, sei einfach ein guter Partner, Angehöriger oder Freund.Doch wie soll das gehen, du stößt ja immer wieder auf Widerstand! Du tust dein Bestes und erntest dabei unverständliche Blicke oder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="" data-css="tve-u-17830588b90" style=""><strong>Wie kommst du in den Kontakt? Demenz Validation hilft!</strong></h4><p style="" data-css="tve-u-1783058a036"><strong></strong><br></p><p data-css="tve-u-1783058c210" style="">Es sagt sich so leicht: Sei ein guter Gesprächspartner, höre dem Erkrankten zu, unterstütze ihn bei den Alltagsarbeiten, sei einfach ein guter Partner, Angehöriger oder Freund.</p><p data-css="tve-u-1783058c210" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17830590167" style="">Doch wie soll das gehen, du stößt ja immer wieder auf Widerstand! Du tust dein Bestes und erntest dabei unverständliche Blicke oder gar Gegenwehr!</p><p data-css="tve-u-17830590167" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-17830592653" style="">Der Erkrankte lebt in seiner Realität!</h5><p style="" data-css="tve-u-1783059384d"><br></p><p data-css="tve-u-17830595ec4" style="">Das ist leider völlig normal. Du musst lernen zu verstehen, dass der Erkrankte in einer ganz anderen Welt lebt, seiner eigenen. Er erlebt eine völlig andere Realität! Die Worte, Gesten, Empfindungen, die du ihm entgegenbringst, sind für ihn nicht mehr in der gewohnten, von uns gelernten Form nachvollziehbar, ja, sie können sogar ins Gegenteil verkehrt werden.</p><p data-css="tve-u-17830595ec4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17830598208" style="">Das heißt aber nicht, dass du keinen Zugang mehr bekommen kannst. Auch eine Demenz im fortgeschrittenen Stadium ermöglicht eine Kommunikation. Denn, wie schon der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick bemerkte, es kann "nicht nicht kommuniziert werden". Und das gilt auch für Demenzkranke!</p><p data-css="tve-u-17830598208" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1783059a213" style="">Kommunikation ist alles - Mit Demenz Validation hast du es in der Hand!</h5><p style="" data-css="tve-u-1783059b4c9"><br></p><p>Doch es erfordert eine andere Herangehensweise, als du es &nbsp;wahrscheinlich bisher gewohnt bist. Es geht darum, dass du dich in die Welt des demenziell Erkrankten begibst, ihn dort sozusagen abholst.</p><p data-css="tve-u-1783059d4e5" style="">Die Methode wird Validation - in diesem Fall Demenz Validation - genannt. Sie beschreibt ganz einfach gesagt eine wertschätzende und empatische Grundhaltung gegenüber dem Erkrankten.</p><p data-css="tve-u-1783059d4e5" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1780d680889">Dabei kommt es im wesentlichen auf drei Grundhaltungen an:</h5><p style="" data-css="tve-u-1780d68088b">1. Nicht widersprechen und an der Realität orientieren, akzeptieren lernen</p><p style="" data-css="tve-u-1780d68088f">2. Empatie und einfühlendes Verständnis zeigen</p><p data-css="tve-u-1780d680890" style="">3. Echt und ehrich in seinen Gefühlen bleiben</p><p data-css="tve-u-1780d680890" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1780d684ee4" style="">Was bedeutet dies nun für die Kommunikation mit dem Erkrankten? Wie kannst du zukünftig Missverständnisse und Streitereien vermeiden?</p><p data-css="tve-u-1780d684ee4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1780d684ee4" style="">Wie kannst du also als Angehöriger Demenz Validation anwenden?<br></p><p data-css="tve-u-1780d684ee4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305a5d20" style="">Mache dir zuerst bewusst, dass der Erkrankte mit vielen Einschränkungen zu leben hat. Es ist nicht nur der Gedächnisverlust, der es so schwer macht, den richtigen Ton bei Gesprächen zu finden.</p><p data-css="tve-u-178305a5d20" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305a8751" style="">Demenzkranke verlieren auch die Fähigkeit, Satzzusammenhänge zu verstehen, Worte oder Satzmelodien werden nicht mehr erkannt oder falsch interpretiert, doppeldeutige Äußerungen nicht mehr wahrgenommen und schließlich lässt auch die Fähigkeit nach, längeren Sätzen zu folgen.</p><p data-css="tve-u-178305a8751" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305aa6e7" style="">Am Ende steht dann oft die Verstummung. Eine Art Flucht aus den Verwirrungen aufgrund nicht verstandener Worte und Gesten.</p><p data-css="tve-u-178305aa6e7" style=""><br></p><p>Es gibt aber einige recht einfach zu erlernende Methoden, mit deren Hilfe du es schaffen kannst, in die Welt des Erkrankten vorzudringen und die Kommunikation aufrecht zu erhalten.</p><h5 style="" data-css="tve-u-1780d6901f0" class="">So bleibst du im Gespräch:</h5><p data-css="tve-u-1780d5a29be" style="">1. Sei immer freundlich und zugewandt!</p><p data-css="tve-u-1780d5a29bf" style="">2. Verwende kurze Sätze!</p><p data-css="tve-u-1780d6f74b5" style="">3. Spreche langsam und deutlich und verwende viel Mimik!</p><p data-css="tve-u-1780d6f74b8" style="">4. Höre aufmerksam zu und achte auch die Körpersprache!</p><p data-css="tve-u-1780d6f74bb" style="">5. Stelle keine "W-Fragen" (Warum, weshalb, wann, wo)!</p><p data-css="tve-u-1780d6f74bd" style="">6. Frage immer nur eine Sache auf einmal!</p><p data-css="tve-u-1780d6f74bf" style="">7. Zeige Anerkennung für das, was gelungen ist, weise nicht auf Fehler hin!</p><p data-css="tve-u-1780d6f74c1" style="">8. Gebe genügend Zeit zum antworten!</p><p data-css="tve-u-1780d6f74c3" style="">9. Vermeide jede Art von Kritik und ironischen Bemerkungen!</p><p data-css="tve-u-1780d5a29c1" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305ae80b" style="">Zusammengefasst geht es also darum, die Würde des Gesprächspartners zu wahren und dessen subjektive Sicht der Dinge zu akzeptieren.</p><p data-css="tve-u-178305ae80b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305b0b5d" style="">Sicherlich ist es nicht immer einfach, diesen Ideen zu folgen, doch letztendlich wirst du feststellen, dass diese Art der Kommunikation viel besser zum Ziel führt und für alle Beteiligten den Umgang und das Verständnis fördert.</p><p data-css="tve-u-178305b0b5d" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178795b0d5e" style="">Wenn du dich umfassend mit den Methoden der Validation beschäftigen möchtest, empfehlen wir dir <a href="https://www.amazon.de/Validation-Verst%C3%A4ndnis-verwirrter-Reinhardts-Gerontologische/dp/3497023914/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1QTEO3HGUL7QC&amp;dchild=1&amp;keywords=naomi+feil+b%C3%BCcher&amp;qid=1615134170&amp;sprefix=naomi+feil%2Caps%2C209&amp;sr=8-1" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">dieses Buch</a> von Naomi Feil, der Begründerin dieser Lehre.</p><p data-css="tve-u-178795b0d5e" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-178305b60a6">&nbsp;<br></p><p><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/validation-demenz/">Demenz Validation &#8211; Ganz einfach in Kontakt bleiben!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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