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	<title>So kannst Du helfen Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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	<description>Wir helfen Angehörigen dabei mit ihren Demenzkranken klar zu kommen.</description>
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	<title>So kannst Du helfen Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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		<title>Demenz Hilfe für Angehörige &#8211; 10 hilfreiche Webseiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jan 2024 13:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Demenz-Hilfe für Angehörige10 &#160;Webseiten, die dir Unterstützung geben&#160;Fast zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden mittlerweile an einer Form der Demenz.&#160;Sie brauchen tägliche Unterstützung im Alltag, sei es zu Hause oder in einer Residenz.&#160;Zwei Drittel der demenziell erkrankten Familienmitglieder werden im eigenen Haus von Partnern, Kindern oder anderen Verwandten betreut.&#160;Die Demenz Angehörigen sind überfordert, denn nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Demenz-Hilfe für Angehörige</h2><h3 class="">10 &nbsp;Webseiten, die dir Unterstützung geben</h3><p><br></p><p>Fast zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden mittlerweile an einer Form der Demenz.</p><p>Sie brauchen tägliche Unterstützung im Alltag, sei es zu Hause oder in einer Residenz.</p><p>Zwei Drittel der demenziell erkrankten Familienmitglieder werden im eigenen Haus von Partnern, Kindern oder anderen Verwandten betreut.</p><p>Die Demenz Angehörigen sind überfordert, denn nicht nur das tägliche Leben mit der Demenz ist kräfteraubend, auch das schlechte Gewissen, nicht alles richtig zu machen, Druck von außen, aber auch das Gefühl, sich selbst zu vergessen, zerrt an den Nerven.</p><p>Eigentlich ganz logisch, denn in den meisten Fällen haben die Helfer keine entsprechende Ausbildung.</p><p>Es gibt zum Glück viel Unterstützung, scheue dich nicht, diese auch anzunehmen!</p><p>Wir von Demenz-und-du.de wollen dir bei dieser anspruchsvollen Aufgabe eine Stütze sein, indem wir Lösungen für die typischen Probleme aus der Praxis einer Seniorenresidenz beschreiben und Kurse zum Selbsttraining anbieten.</p><p>Es gibt aber auch einige andere interessante Seiten im deutschsprachigen Raum, die die Thematik &nbsp;„Demenz – Hilfe für Angehörige“ aufgreifen.</p><p>Die Schwerpunktthemen reichen von der wichtigen „Beschäftigung für Demenzkranke“ über „Beratung Angehöriger bei Demenz“ bis hin zu „Selbsthilfegruppen für Angehörige von Demenzkranken“, teilweise auch mit regionalem Bezug.</p><p>Hier findest du zehn dieser Seiten, die uns besonders gut gefallen und dir bei deinen persönlichen Schwerpunkten eine große Hilfe sein können.</p><p><br></p><p><a href="https://aktiv-mit-senioren.de/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://aktiv-mit-senioren.de</a></p><p>Diese Seite bietet viele Ideen und Tipps für die Betreuung von demenziell erkrankten Menschen. Besonders gut gefallen uns die Materialien für Erinnerungsrunden, die zum Download bereitstehen. Auch praktische Gesundheitstipps, wie etwa Zahlpflege oder gesünderes Trinken findest du dort</p><p><br></p><p><a href="https://demenzjournal.com/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://demenzjournal.com</a></p><p>Verschiedene Autoren aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Demenzbetreuung schreiben hier zu Themen wie „Tipps für den Alltag“, „Technische Hilfen“ oder „Entspannung“. Hilfreich sind auch die Lernvideos zu wichtigen Themen des Alltags mit Demenzkranken</p><p><br></p><p><a href="https://demenzwiki.com/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://demenzwiki.com</a></p><p>Hier werden mehr als 150 Begriffe aus dem Bereich Demenz anschaulich erklärt</p><p><br></p><p><a href="https://www.deutsche-alzheimer.de" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.deutsche-alzheimer.de</a></p><p>Neben fundiertem Wissen zum Thema Demenz bietet diese Seite auch viel Unterstützung für den Alltag. So gibt es z.B. eine gelungene Übersicht technischer Hilfsmittel und worauf man beim Kauf achten sollte. Auch auf rechtliche Fragen wird eingegangen. Ebenso hilfreich: Ein Beratungstelefon sowie die Möglichkeit, Fragen per E-Mail zu stellen.</p><p><br></p><p><a href="https://stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/demenz/hintergrund" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/demenz/hintergrund</a></p><p>Sehr viele Informationen zu allen wichtigen Themen der Demenz: Diagnose, Prävention und Leben mit Demenz. Besonders der Teil „Behandlung“ ist außergewöhnlich. Auch wenn bislang keine Heilung möglich ist, gibt es hier eine Reihe von Tipps zur Behandlung mit oder ohne Medikamenten, die den Fortschritt der Krankheit verlangsamen können.</p><p><br></p><p><a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-zu-hause/tipps-fuer-angehoerige-von-menschen-mit-demenz-6986" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-zu-hause/tipps-fuer-angehoerige-von-menschen-mit-demenz-6986</a></p><p>Auch bei der Verbraucherzentrale &nbsp;finden sich wertvolle Tipps zum Umgang mit Demenz. Nützlich sind besonders die Links zu Themen wie „Patientenverfügung“ und anderer Vorsorgedokumente.</p><p><br></p><p><a href="https://demenz-portal.at/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://demenz-portal.at</a></p><p>Neben vielen praktischen Tipps für den täglichen Umgang mit Themen wie „Schwieriges Verhalten“, „Aktivierung“ usw. gibt es hier eine Übersicht von Symptomen wenn es um den Verdacht auf Demenz geht sowie ein „Interaktives Gedächnistraining“.</p><p><br></p><p><a href="https://demenz-und-du.de/">https://demenz-und-du.de</a></p><p>Auf dieser Seite befindest du dich gerade. Neben vielen Tipps aus der Praxis bietet die Seite viele selbst erlebte Geschichten aus einer Seniorenresidenz in Hamburg, die dir bestimmt Mut machen. Einige traurig, einige zum Schmunzeln, aber immer mit viel Herz!</p><p><br></p><p><a href="https://www.pflege.de/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.pflege.de</a></p><p>Neben vielen Tipps zur Pflege von Demenzkranken gibt es hier auch einen interessanten „Pflegegradrechner“ sowie Hinweise, wo und wie man Pflegegeld beantragen kann.</p><p><br></p><p><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.wegweiser-demenz.de</a></p><p>Der Wegweiser Demenz ist eine Website des Bundesfamilienministeriums. Hier findest du viele nützliche Adresse, ein „Alzheimer Telefon“, regionale Angebote und vieles mehr.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-hilfe-fuer-angehoerige-10-hilfreiche-webseiten/">Demenz Hilfe für Angehörige &#8211; 10 hilfreiche Webseiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Familienfeiern mit Demenz – Feiern ohne Stress!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 17:38:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
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		<category><![CDATA[Familienfest mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Feiern mit Demenzkranken]]></category>
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		<category><![CDATA[stress und demenz]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten mit demenzkranken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Familienfeiern mit Demenz sind etwas besonderes und erfordern eine gute Vorbereitung. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style="">Familienfeiern mit Demenz - Gemeinsam genießen!</h2><p data-css="tve-u-1875258648d" style=""><br>Ob Weihnachten, Ostern oder Geburtstage: Seit Generationen kommen Familien zu besonderen Anlässen zusammen um gemeinsam eine besondere Zeit zu verbringen.</p><p data-css="tve-u-1875258648d" style=""><br>Für fast jeden Menschen bedeutet es viel, diese Tage mit der Verwandtschaft, mit engen Freunden oder mit anderen vertrauten Menschen zu verbringen.</p><p data-css="tve-u-187525a11fc" style=""><br>Wichtig ist vor allem: &nbsp;niemand will allein sein. Zu stark sind die Erinnerungen an schöne gemeinsame Stunden. Gerade als Kind hat man sich wochenlang auf diese Feste hingefiebert. Was für wunderbare Gefühlswelten!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Auch demenziell erkrankte Menschen können diese Zusammenkünfte genießen und deshalb ist es nur gut, wenn du versuchst, gewisse Traditionen beizubehalten.&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Bedenke aber, dass es bei Familienfeiern mit Demenz auch schnell zu Komplikationen kommen kann, denn die Reaktionen des Demenzerkankten lassen sich niemals genau vorhersagen.&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Die folgenden Tipps sollen dir dabei helfen, dass deine Feier für alle ein Fest wird!</p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em>Stress und Demenz: Sorge für ein ruhiges Fest!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Sei das Leben auch noch so stressig, an diesen Tagen muss alles passen! Leider führt gerade dieser Wunsch immer wieder zu schweren Störungen der so harmonisch angedachten Feiern, &nbsp;denn zu unterschiedlich sind oftmals die Vorstellungen von einer perfekten Familienfeier.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Im Falle eines demenziell erkrankten Familienmitglieds wird die Planung und Organisation noch schwieriger. Wie kann man unter diesen Bedingungen alle glücklich machen? Und vor allem, was stellt sich eigentlich der Erkrankte vor?</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Schon im täglichen Leben mit dem Erkrankten kommt es häufig zu Konflikten, die oftmals mit Wut und Streit enden, ohne dass es jemand wirklich böse gemeint hat.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Auch bei großen Festen besteht diese Gefahr, vielleicht sogar noch mehr als sonst. Denn die Erwartungen sind bei allen Personen besonders hoch.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Im Umgang mit dem Erkrankten solltest du noch sorgfältiger als sonst vorgehen. Denn zum einen&nbsp; bemerkt der Erkrankte viele liebgemeinte Gesten gar nicht, zum anderen hat er auch nicht mehr die Energie, um allen Planungen, Wünschen und Traditionen zu folgen.</p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em>Verständnis zeigen und gelassen bleiben!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Trotz allem: Gemeinsame Veranstaltungen sind auch für Demenzkranke wichtige Ereignisse, an die sich viele positive Erinnerungen knüpfen. Deshalb solltest du nicht aufgeben, etwas Besonderes daraus zu machen – auch wenn die Reaktionen nicht immer wie gewünscht ausfallen.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Hier gilt genauso wie in anderen Situationen, ein tiefes Verständnis aufzubauen und sich selbst ein wenig zurückzunehmen.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Familienfeste mit Demenz - Der Plan</em><br></h3><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Wie organisierst du also ein entspanntes Fest für alle?<br><br>Zuallererst: Mache dir bewusst, dass die erkrankte Person nicht mehr die Kraft hat und auch nicht mehr die Konzentration aufbringt, die es braucht, ein Familientreffen zu genießen.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Mache dir also auch Gedanken, wo eine geplante Veranstaltung stattfinden sollte. Nicht immer ist es etwa ratsam, einen Bewohner einer Residenz mit nach Hause zu nehmen.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Es mag gut gemeint sein, aber oftmals verwirrt ein „Umzug“ den Erkrankten und er weiß nicht mehr, wo er hingehört.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Letztendlich ist diese Entscheidung aber sehr individuell, beobachte deshalb ganz genau das Verhalten und entscheide im Sinne des Demenzkranken.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Egal ob in einer Residenz oder zu Hause, viele Menschen in&nbsp; direkter Nähe bedeuten Stress – auch wenn es gut gemeint ist.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Sorge also auch dafür, dass ihr nicht in allzu großen Gruppen auftretet. Eine kleine Gruppe, besser nicht mehr als fünf Personen gleichzeitig, sind viel überschaubarer für den Erkrankten.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Eine größere Gruppe führt meistens zu einer hohen Verunsicherung, vielleicht sogar zu Angstzuständen. Es fühlt sich für den demenziell Erkrankten einfach bedrohlich an, viele Gesichter zu sehen und Stimmen zu hören.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Zeit für Traditonen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Macht es euch also gemütlich, am besten auf ganz traditionelle Art.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Je nach Historie, kannst du die gleichen traditionellen Rituale wieder aufleben lassen, die der Demenzerkrankte früher genossen hat.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Wurde z.B. früher gerne gemeinsam gesungen, wäre das auch jetzt ein guter Start.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Aber auch die Musik von damals kann gerne wieder gespielt werden.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Dabei sollten es aber auch die alten, bekannten Lieder in der ursprünglichen Version sein.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Neuartige verpoppte Stücke mögen für deine Ohren besser klingen, führen aber beim Erkrankten eher zu Verwirrung.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Zur festlichen Atmosphäre gehören auch besondere Düfte und Accessoires.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Tannenzweige, Lebkuchengewürze oder Kerzenduft (inklusive des Geruchs des angezündeten Streichholzes!) zu Weihnachten sowie Ostereier, Schokohasen zu Ostern, wecken Erinnerungen und regen an.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Dabei unbedingt darauf achten, dass die Kerzen nie unbeaufsichtigt sind! Am besten stellst du sie in ein kleines Glas.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Je nachdem, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, kann auch entsprechend gegessen werden. Ein Bratapfel, Lebkuchen oder auch ein Gläschen Eierlikör wirken oft Wunder!</p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em>Auch Demenzerkrankte können Feste genießen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Auch das Vorlesen von Gedichten führt immer wieder zu leuchtenden Augen, besonders, wenn sich der Erkrankte plötzlich wieder an&nbsp; längst vergessene Texte erinnert. Du wirst staunen!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Und was kannst du schenken? Lohnt es sich überhaupt?</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Natürlich, Geschenke sind immer etwas Schönes, sowohl für den Schenker als auch für den Beschenkten!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Aber zu kompliziert sollte es nicht sein. Halte dich an die einfachen Dinge. Ein Taschentuch etwa, oder eine Decke, Hausschuhe oder ein Pullover.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Bücher, Spiele oder alles Zerbrechliche solltest du vermeiden. Ein ideales Geschenk fühlt sich wohlig an oder riecht gut!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Weil Fragen zu passenden Geschenken für Demenzkranke so häufig gestellt werden, findest du auch in diesem <a href="https://youtu.be/6h43g2ebBkE" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">YouTube-Video</a> Antworten.<br><br>Denke auch daran, die Verpackung so einfach wie möglich zu machen. Die Geschenke sollten einzeln eingepackt werden, nutze nur einfache Schleifen,&nbsp; vermeide feste Knoten.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Habe immer im Kopf: Alles was überfordert macht Angst und führt zur Ablehnung!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Mache also deine Familienfeier zu einem sinnliches Fest!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Du kannst mit guter Vorbereitung und vielen kleinen, aber überlegten Gesten jede Feier auch für den Erkrankten zu einer großen Freude machen!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</title>
		<link>https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2022 12:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[Altersdemenz]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege von Demenzkranken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Betreuung von Angehörigen mit Alzheimer oder Altersdemenz verlangt viel Hingabe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/">Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class=""><b><span style="font-size: 24px;" data-css="tve-u-184a980a303">Altersdemenz-Pflege zu Hause -&nbsp;</span></b></h2><h2 class=""><b><span data-css="tve-u-184a980a306" style="font-size: 24px;">Die Pflege von Angehörigen kann man lernen!</span></b></h2><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a307" style="font-weight: normal;"><span data-css="tve-u-184a980a309" style="font-size: 24px;"><br></span></span><span data-css="tve-u-184a97d0e04"><span data-css="tve-u-184a97d0e06" style="font-size: 18px;">Der Verlauf der Demenz verläuft schleichend und nicht vorhersehbar.</span></span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a30b" style="font-weight: normal;"><br>Leider musst du als Angehöriger davon ausgehen, dass sich die Situation nicht mehr verbessern, sondern vielmehr deine Unterstützung mehr und mehr gefordert sein wird.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><br></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a30b" style="font-weight: normal;"><span data-wp-c16t="true" data-wp-component="Text">Sei dir bewusst: Die Betreuung von Angehörigen mit Alzheimer oder Altersdemenz verlangt nicht nur viel Hingabe, sondern viel mehr auch enorme physische und psychische Kraftanstrengungen!</span></span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-1884d503420" style="font-weight: normal;"><br>Das ist eine riesige Belastung, und zwar sowohl für dich als auch für den Erkrankten.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a6b13"><b><span data-css="tve-u-1884d503421" style="font-weight: normal;"><br>Denn der Erkrankte bemerkt, besonders in der Anfangsphase der Krankheit, meistens seine Veränderungen gegen die er sich wehren kann und versucht, diese zu überspielen.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9834757"><b><span data-css="tve-u-1884d503423" style="font-weight: normal;"><br>Dabei kommt es häufig zu Konflikten, Vorwürfen und aggressivem Verhalten von beiden Seiten.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80b77ca"><b><span data-css="tve-u-1884d503424" style="font-weight: normal;"><br>Um das zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren, ist es so wichtig, dass der Erkrankte sich wohl fühlt, sich ernst genommen fühlt und das Gefühl der Akzeptanz vermittelt bekommt.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80b614f"><b><span data-css="tve-u-1884d503425" style="font-weight: normal;"><br>Je mehr das der Fall ist, desto eher kann sich eine harmonische Beziehung zwischen dem Erkrankten und dem jeweiligen Betreuer entwickeln.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9834757"><b><span data-css="tve-u-1884d503427" style="font-weight: normal;"><br>Unerlässlich ist dabei besonders, dass du als Betreuer einen positiven Blick auf die Fähigkeiten des demenziell Erkrankten behältst und einen wertschätzenden und empathischen Umgang pflegst.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80bb027"><b><span data-css="tve-u-184a981cc02" style="font-weight: normal;"><br>Auch wenn es manchmal sehr schwer fällt, nicht aus der Haut zu fahren, wenn wieder etwas anderes als erwartet passiert…<br>Also, wie kann dir das gelingen?</span></b></p><h3 class="" style="font-size: 22px !important;"><br></h3><h3 class=""><span style="font-weight: normal;"><em class=""><b class=""><span data-css="tve-u-184a981cc03"></span></b></em></span><em class=""><b class=""><span data-css="tve-u-184a981cc03"><strong>Pflegende Angehörige brauchen viel Empath</strong></span></b></em><strong><em class=""><b><span data-css="tve-u-184a981cc03">ie</span></b></em></strong></h3><p data-css="tve-u-184a97dde28"><b><span data-css="tve-u-1884d50342a" style="font-weight: normal;"><br>Vor allem anderen steht ein empathisches Verhalten. Das bedeutet, die Welt des anderen so zu verstehen, darin einzutauchen und so dem Erkrankten das Gefühl zu geben, dass er wahrgenommen und akzeptiert wird.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242d8726"><b><span data-css="tve-u-1884d50342b" style="font-weight: normal;"><br>Jede Art von Vorwürfen ist absolut kontraproduktiv und führt nur zu einem Abwehrverhalten, das sich auf verschiedenste Art äußern kann.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d50342d" style="font-weight: normal;"><br>Direkt verbunden mit der Empathie ist aber auch die Akzeptanz der gegebenen Situation. Dies fällt vielen betreuenden Angehörigen extrem schwer, denn sie sind verzweifelt und wollen die Situation, so wie sie sich darstellt, nicht akzeptieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d50342e" style="font-weight: normal;"><br>Somit machen es sich viele betreuende Angehörige selbst schwer, die gegebene und nicht änderbare Situation zu überstehen.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><br></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d503431" style="font-weight: normal;">Typisch ist auch eine Abwehrhaltung des demenziell Erkrankten. Er will sich scheinbar gar nicht helfen lassen!</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><br></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d503434" style="font-weight: normal;">Weil dieser Punkt so häufig bei Angehörigen zu Frustration führt, haben wir dazu auch ein </span></b><a href="https://youtu.be/qR-22OCw9ro" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;"><b><span data-css="tve-u-1884d503435" style="font-weight: normal;">Video auf YouTube</span></b></a><b><span data-css="tve-u-1884d503436" style="font-weight: normal;"> eingestellt.</span></b><br></p><p data-css="tve-u-188242d94fe"><b><span data-css="tve-u-1884d503438" style="font-weight: normal;"><br>Denn der Erkrankte spürt diese innere Unruhe, die Verzweiflung, den Frust. <br>Das führt zu großer Unsicherheit mit dem Ergebnis, dass das Vertrauen zwischen dem betreuenden Angehörigen und dem Erkrankten schwindet.</span></b></p><h3 class=""><em><br></em></h3><h3 class=""><em>Demente neigen zu Abwehrverhalten</em><br></h3><p data-css="tve-u-188242ddce9"><b><span data-css="tve-u-1884d503439" style="font-weight: normal;"><br>Demenziell Erkrankte haben ein sehr feines Gespür für emotionale Schwankungen der Personen in der nahen Umgebung. Fühlen sie sich nicht ernst genommen, führt das schnell zu einem Abwehrverhalten.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><b><span data-css="tve-u-1884d50343a" style="font-weight: normal;"><br>Dabei sind die Grundbedürfnisse dieselben wie bei gesunden Menschen! Demenziell Erkrankte sehnen sich nach Liebe, nach Bindung und Trost. </span></b></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><br></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><b><span data-css="tve-u-1884d50343c" style="font-weight: normal;">Aber auch das Einbeziehen in das tägliche Leben, das Mitmachen bei gelernten Gewohnheiten spielt eine große Rolle. Letztendlich will der Erkrankte seine Identität nicht verlieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242e0deb"><b><span data-css="tve-u-1884d50343d" style="font-weight: normal;"><br>Von daher ist für dich als Angehörigen nichts wichtiger, als immer wieder zu demonstrieren, und zwar ganz ehrlich, dass du dir Zeit nimmst, ein echtes Interesse zeigst und immer wieder symbolisierst, dass der Erkrankte genauso sein darf, wie er ist.</span></b></p><h3 class="" style="font-size: 22px !important;"><em><b><br><span data-css="tve-u-184a980a30c"><span style="font-weight: normal;"></span><strong>Die Grundlagen für die Pflege von Angehörigen sind erlernbar!</strong>&nbsp;</span></b></em></h3><p data-css="tve-u-1884d503407"><b><span data-css="tve-u-1884d503408" style="font-weight: normal;"><br>In der professionellen Betreuung von demenziell erkrankten Menschen, sei es Altersdemenz, Alzheimer oder andere Arten der Demenz, folgt man deshalb in aller Regel diesen zwölf Ansätzen nach Tom Kitwood:</span></b></p><p data-css="tve-u-184a987e205"><b><span data-css="tve-u-1884d503445" style="font-weight: normal;"><br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong><span style="text-decoration: underline;" data-css="tve-u-1884d503447">1. &nbsp; &nbsp;Erkennen und Anerkennen: </span></strong></span><span data-css="tve-u-1884d503449" style="font-weight: normal;">Durch Ansprache, Blickkontakt und achtsames Zuhören wird dem Erkrankten vorurteilsfrei und wertschätzend begegnet<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong><span style="text-decoration: underline;" data-css="tve-u-1884d50344b">2. &nbsp; &nbsp;Verhandeln und Aushandeln: </span></strong></span><span data-css="tve-u-1884d50344e" style="font-weight: normal;">Die betreuende Person fragt nach Wünschen und Bedürfnissen des Erkrankten und berücksichtigt diese soweit es irgendwie geht. Damit wird dem Erkrankten ein gewisses Maß an Kontrolle gegeben.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>3. &nbsp; &nbsp;Zusammenarbeit:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50344f" style="font-weight: normal;"> Durch gemeinsamen arbeiten oder erledigen von Aufgaben, erhält der demenziell Erkrankte die Gelegenheit, seine Fähigkeiten zu nutzen anstatt in eine passive Rolle gedrängt zu werden.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>4. &nbsp; &nbsp;Spiel und Unterhaltung:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503452" style="font-weight: normal;"> Nicht alles was man tut und anbietet muss einem tieferen Sinn folgen. Oftmals will der Erkrankte einfach nur da sein und nicht irgendwelchen Regeln folgen. Eine Unterhaltung oder einfach nur zuhören wirken befreiend.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>5. &nbsp; &nbsp;Basale Stimulation:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503454" style="font-weight: normal;"> Dort, wo Worte nicht mehr wirken, kann durch andere Sinnesreize, sensorische oder sinnbezogene Anregungen, eine Kommunikation aufgebaut werden. Versuche es mal mit Farben, Musik oder Düften!<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>6. &nbsp; &nbsp;Feste feiern:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503456" style="font-weight: normal;"> Gesellige Runden, lachen, singen machen richtig Spaß! Dabei aber ganz genau hinschauen, denn irgendwann kann das den Erkrankten auch stressen.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>7. &nbsp; &nbsp;Entspannen:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503457" style="font-weight: normal;"> Auch Entspannung ist wichtig, vielleicht sogar mehr denn je. Achte darauf, dass der Betroffene genügend Ruhezeiten bekommt und sich zurückziehen kann.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>8. &nbsp; &nbsp;Validation:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503459" style="font-weight: normal;"> Das sich Hineinversetzen in die Gefühls- und Erlebniswelt des Erkrankten gibt diesem die Sicherheit und Geborgenheit, die er braucht. Es erfordert ein wenig Übung und viel Empathie.</span></b><b><span data-css="tve-u-1884d50345b" style="font-weight: normal;"><br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>9. &nbsp; &nbsp;Halten:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50345c" style="font-weight: normal;"> Viele demenziell Erkrankte brauchen Nähe und Geborgenheit, wollen Berührungen. Wenn dies der Fall ist, solltest du dem nachkommen. Es muss aber auch dir gut tun.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>10. &nbsp; &nbsp;Erleichtern:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50345e" style="font-weight: normal;"> Einerseits ist es gut, dem Erkrankten möglichst viel Freiheit zu geben und ihn auch mal machen lassen. Wenn du aber spürst, dass es nicht weiter geht, so biete auf jeden Fall Hilfestellung an. Nach dem Motto „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Zielführend ist es, die Handlungen, die der Erkrankte nicht mehr alleine schafft, gemeinsam mit ihm durchzuführen.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>11. &nbsp; &nbsp;Rituale:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503460" style="font-weight: normal;"> Menschen mit Demenz reagieren sehr positiv auf einen gewohnten Tagesablauf. Das gibt Sicherheit und damit weniger Angst. Versuche also, bestimmte&nbsp;</span><span data-css="tve-u-184a980a30c">Dinge</span><span data-css="tve-u-1884d503461" style="font-weight: normal;"> immer in der gleichen Art und Weise durchzuführen.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503463" style="font-weight: normal;"><strong><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>12. &nbsp; &nbsp;Geben:</strong></span></strong> Menschen mit Demenz neigen sehr häufig dazu, ihre Besorgnis oder Dankbarkeit zum Ausdruck bringen zu wollen. Sie haben das Gefühl, sich irgendwie revanchieren zu müssen. Nimm diese Gesten ruhig an, das zeigt Respekt und Dankbarkeit deinerseits.<br><br>Du merkst, es gibt immer Lösungen. Mit den dargestellten Ansätzen kann man sich gut vorbereiten.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503465" style="font-weight: normal;">Altersdemenz schreitet allmählich voran. Es wen immer wieder neue Anpassungen in deinem Handeln nötig sein.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503468" style="font-weight: normal;"><br>Grundvoraussetzung sind Empathie, Lernbereitschaft und die Bereitschaft zur Selbstreflexion. Auch ein „dickes Fell“ solltest du dir zulegen, denn nicht immer wird alles wie gewünscht funktionieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503469" style="font-weight: normal;"><br>Doch es lohnt sich! Mit den aufgezählten Methoden wird es dir möglich sein, eine stabile und friedliche Beziehung zum Erkrankten aufzubauen bzw. zu erhalten.<br><br><br><br><br></span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c"><b><span style="font-weight: normal;" data-css="tve-u-184a97d0e07"><br></span><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/">Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>​​Demenz Umzug ins Heim: Darauf solltest ​du achten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2021 14:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen und Leben]]></category>
		<category><![CDATA[demenz heim]]></category>
		<category><![CDATA[demenz heim worauf achten]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Umzug ins Heim]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz wann ins heim]]></category>
		<category><![CDATA[gutes heim für demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Umzug in ein Heim ist bei Demenz oft unausweichlich. Achte darauf, dass beim Demenz Umzug möglichst viel der gewohnten Umgebung mitgenommen werden kann!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style=""><b>Demenz Umzug ins Heim: 8 Tipps, damit das neue Zuhause deiner Eltern ein Erfolg wird!</b></h2><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt für einen Umzug in ein Demenz Heim?</span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Den gibt es tatsächlich nicht, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem du nicht mehr kannst oder willst.&nbsp;</span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Du hast dich aufopferungsvoll um den Demenzerkrankten gekümmert, hast alles versucht, um ihm oder ihr das Leben so schön wie möglich zu machen. Dabei kaum gemerkt, wie sehr du selber leidest, deine Familie, deinen Job und deine Freunde vernachlässigst. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Es ist der Zeitpunkt gekommen, den Pflegebedürftigen in die Obhut von Spezialisten zu geben. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Der Umzug in ein Demenz Heim ist ein großer, nicht zu unterschätzender Schritt!</span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"></span></b><br></p><h3 class="" style=""><em><b><span style="font-weight: normal;"></span>So wird der Demenz Umzug ein Erfolg</b></em></h3><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8b6bfed"><b><br><span style="font-weight: normal;">Tipp 1: Mache dir bewusst, dass der Umzug in ein Demenz Heim kein Abschieben ist, sondern eine große Hilfe – auch und besonders für den Erkrankten!</span></b></h4><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Du solltest diesen Schritt tatsächlich sehr bewusst gehen, denn es nützt dir nichts, wenn du anschließend täglich ein schlechtes Gewissen hast – das wäre fast noch schlimmer, als der hohe Pflegeaufwand für deinen Liebsten! </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Du kannst aber vorsorgen, indem du dich rechtzeitig um alles kümmerst, denn die Auswahl an möglichen neuen Wohnstätten für Demenzkranke ist groß!</span></b></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8b6b011"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Tipp 2: Mache dir sorgfältig Gedanken, welches Pflegeheim mittel- und langfristig das richtige ist!</span></b></h4><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Angefangen vom Ort (nicht zu weit weg!), über die Kosten (was kannst du dir leisten?) bis zum&nbsp; Angebot des Heimes (spezialisiert auf Demenzkranke?) sind viele Fragen zu bedenken bzw. zu beantworten.</span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Für den Start solltest du dir deshalb ein klares Bild bzgl. deiner Möglichkeiten und der staatlichen Zuschüsse machen!</span></b></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8b68028"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Tipp 3: Kümmere dich rechtzeitig um einen attestierten Pflegegrad!</span></b></h4><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Dies ist ein Prozess, der sich richtig in die Länge ziehen kann. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Nicht ärgern lassen, die Versicherungen brauchen viele detaillierte Angaben, um jede Person richtig einschätzen zu können. Dies ist naturgemäß nicht ganz einfach und es kommt auch auf den individuelle Menschen an. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Sei dir bewusst, dass die Versicherer nur Ihren Job machen und sorgsam mit dem Geld der Versicherten umgehen müssen! Wut oder Verzweiflung helfen hier gar nichts!</span></b></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8b65fe7"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Tipp 4: Überprüfe und vergleiche die Kosten die auf dich zukommen!</span></b></h4><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Wenn der Pflegegrad festgestellt ist, kannst du viel besser kalkulieren! Überlege genau, welche Zuzahlungen von deiner Seite oder auch aus dem Vermögen des Erkrankten möglich sind. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Eine Überforderung der eigenen finanziellen Möglichkeiten, nur weil z.B. ein Heim besonders schön aussieht, macht keinen Sinn und führt anschließend nur zu neuem Stress!</span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Und einen späteren Heimwechsel, nur weil dir plötzlich bewusst wird, dass es doch nicht geht, möchtest du doch deinem Liebsten nicht zumuten, oder?</span></b></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8b63b11"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Tipp 5: Welche Therapie- und Freizeitmöglichkeiten soll das Heim bieten?</span></b></h4><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Tatsächlich bieten die Heime völlig unterschiedliche Dienstleistungen an. Hier lohnt es sich, genau nachzufragen oder vielleicht sogar mal ein paar Stunden im Heim zu verbringen. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Je nach Status der Erkrankung gilt das sowohl für dich als auch für die erkrankte Person. Ist z.B. ein Schwimmbad und ein großer Gymnastikraum wirklich nötig? </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Braucht man ein Theater? Gibt es tägliche Unterhaltung in Form von Lesen, Spielen oder Spaziergängen? Gibt es genug Pflegepersonal? </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Wie ist die Stimmung?</span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mache dir dazu intensiv Gedanken! Manchmal weiß man gar nicht, was die Eltern wirklich brauchen. Man wundert sich dann, wenn man mal beim Erkrankten oder dessen Nachbarn oder Freunden nachfragt.</span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Für mich war es z.B. wichtig, dass es in der Nähe des Heims eine kleine Einkaufszone gab, denn mein Vater, der noch nicht so dement wie meine Mutter war, stöberte gerne in kleinen Geschäften umher.</span></b></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8b6030e"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Tipp 6: Schaue dir das Heim persönlich an, spreche mit Bewohnern und Pflegekräften</span></b></h4><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Dies ist ein Prozess, für den du dir ausreichend Zeit einplanen solltest. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Noch einmal: Es ist nicht einfach, aber löse dich von dem Gedanken, dass du den Demenzkranken abschieben willst! Du tust das alles nur zu seinem besten!</span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Abschließend stellst du dir die entscheidende Frage:</span></b></p><h4 class="" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Tipp 7: Entspricht die Lage des Pflegeheims deinen und den Anforderungen deiner Eltern?</span></b></h4><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Du wirst gemerkt haben, es ist nicht ganz einfach, alle Wünsche unter einen Hut zu bringen. Manches schließt sich einfach aus. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">So sind z.B. Heime am Stadtrand oft deutlich günstiger, dafür aber schwerer zu erreichen. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Suche dir am besten drei Favoriten aus und bewerte sie nach deinen Kriterien. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Gehe hierbei objektiv vor, ein Selbstbetrug hilft keinem. Und selbst wenn alles perfekt erscheint, es gibt da noch eine Hürde….</span></b></p><h4 class="" data-css="tve-u-195c8b55420" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Tipp 8: Rechtzeitig nach Wartezeiten (und Kündigungsfristen!) erkundigen!</span></b><b><span style="font-weight: normal;"></span></b></h4><p data-css="tve-u-195c8b59686" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Je länger du also diese fast immer notwendige Maßnahme vor dir herschiebst, desto geringer werden die Chancen, schnell die erhoffte Lösung umsetzen zu können.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c8b59686" style=""><b><span style="font-weight: normal;"></span></b><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Bleib‘ also am Ball, spreche mit den Entscheidern in der Pflegeeinrichtung. Manchmal ergeben sich ganz plötzlich neue Möglichkeiten. </span></b></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178a24e1e41" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Sehe diese Aufgaben nicht als zeitkonsumierende Arbeit. Es ist ein Investment in eine bessere Zukunft! Für alle Beteiligten!</span></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-umzug-ins-heim/">​​Demenz Umzug ins Heim: Darauf solltest ​du achten!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Boshaftigkeit im Alter– Macht Demenz aggressiv?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2021 11:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen und Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[aggressive demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Boshaftigkeit bei Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggression]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggressive Phase]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz und Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[demenz und boshaftigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum macht Demenz aggressiv? Ich will doch nur helfen!Die Betreuung von demenzkranken Menschen – und stehen sie einem noch so nah – ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.Zum einen bist du in aller Regel nicht dafür ausgebildet, zum anderen handelt es sich bei den zu betreuenden Menschen um Menschen, die bis vor kurzem noch voll im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style=""><b>Warum macht Demenz aggressiv? Ich will doch nur helfen!</b></h2><p style="" data-css="tve-u-17a7103a33d"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Betreuung von demenzkranken Menschen – und stehen sie einem noch so nah – ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca6a21e" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Zum einen bist du in aller Regel nicht dafür ausgebildet, zum anderen handelt es sich bei den zu betreuenden Menschen um Menschen, die bis vor kurzem noch voll im Leben standen und nur schwer akzeptieren können, dass sie nun in eine völlig&nbsp; veränderte Phase ihres Lebens eingetreten sind. Und auf externe Hilfe vertrauen müssen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca6a21e" style=""><em><br></em></p><h3 class="" style=""><em>Demenz und Boshaftigkeit: Jeder Mensch reagiert anders</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Jeder Mensch reagiert auf diese Situation ganz unterschiedlich. Die Reaktion kann von großer Dankbarkeit bis zu absoluter Ablehnung von Hilfe gehen, ganz unabhängig von deiner Zuneigung, deinem Aufwand und der Art deiner Hilfsangebote.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Sehr häufig berichten Betroffene von an Demenz leidenden Angehörigen von Boshaftigkeit und aggressivem Verhalten.</span></b><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Woran liegt das? Müsste nicht jeder Mensch hocherfreut sein, dass nun jemand da ist, der sich um einen kümmert?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Ursachen sind vielfältig und sie herauszufinden bedarf es einiger Überlegungen und häufig auch viel Zeit.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Aggressive Phase bei Demenz: Nur nichts persönlich nehmen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Wichtig ist, dass du die Rückschläge nicht persönlich nimmst und dir und dem Erkrankten genug Zeit zur Gewöhnung an diese neue Situation gibst.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Verweigerung von Hilfsangeboten kommt häufig vor, egal ob der Erkrankte zuhause oder in einem Pflegeheim betreut wird. So oder so ist es für die betreute Person ein großer Einschnitt ins Leben. Vieles was vorher noch selbstverständlich war - seien es so profane Dinge wie einkaufen gehen, kochen, Freunde treffen, ein selbstbestimmtes Leben- sind plötzlich nicht mehr möglich. Man will es einfach nicht wahrhaben.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Und genau darauf gilt es sich einzustellen.</span></b></p><h3 class="" style=""><br></h3><h3 class="" style=""><em>Aggressives Verhalten mit Demenz - Würdest du Abhängigkeit mögen?</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mache dir bewusst, was da gerade mit deinem Elternteil passiert. Versuche dich in diese Situation hineinzuversetzen. Wie würdest du reagieren? Magst du gerne abhängig sein?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Der erste Schritt ist also, zu akzeptieren, dass deine oder die eines anderen Hilfe nicht unbedingt erwünscht ist. Nicht, weil sie falsch oder unnötig ist, sondern weil der Erkrankte einfach nicht will, dass er Hilfe braucht!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ein ganz anderer Ansatz, oder?!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Nun geht es also vor allem darum, herauszufinden, wie du dem Erkrankten so nahe kommen kannst, dass er die Hilfe nicht nur akzeptiert, sondern auch genießt. Denn das ist es doch, was wir alle wollen: einen friedlichen und schönen Lebensabend!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mache dir bewusst, dass nicht alles, was du toll findest oder was „man“ in einer solchen Situation meint tun zu müssen, für jeden passt- Jeder Mensch ist unterschiedlich!</span></b></p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em>Warum sollten sich Menschen mit Demenz im Alter ändern?</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ein typisches Beispiel kenne ich aus eigener Erfahrung. Meine Eltern waren seit jeher eher Eigenbrödler, sie waren sich selber genug, wollten ungern unter Menschen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Als sie nun in einem Heim waren, wurde ihnen das gesamte Angebot an Freizeitgestaltung angeboten. Aber meine Eltern wollten nicht singen, sie wollten nicht spielen. Selbst das Bewegungsprogramm in der Gruppe war ihnen zuwider.<br>„Dort sind doch nur alte Menschen“ oder “Was soll denn das Arm hoch und runter bringen“ waren typische Aussagen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Anfangs dachte ich, ich müsse die beiden zu ihrem Glück zwingen und dafür sorgen, dass sie regelmäßig teilnehmen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Also habe ich immer wieder darauf hingewiesen. Mit dem Ergebnis, dass sie nun erst recht nicht mehr gehen wollten. Sie stellten sich stur.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Kennst du das "Warum" des Demenzerkrankten?</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Es macht also Sinn, sich etwas mit den Hintergründen abweisender Verhaltensweisen auseinanderzusetzen. Woran liegt es, dass sich einige Erkrankte verweigern und andere jedes Angebot annehmen? Und noch wichtiger: Wie kannst du darauf reagieren?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mache dir also Gedanken zu der Vergangenheit der Erkrankten!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>1. Wie sind sie geprägt, wie haben sie ihr Leben verbracht?<span style="font-weight: normal;"><br>Im Falle meiner Eltern war eigentlich klar, dass sie keine Gruppenangebote annehmen wollten. Warum sollten sie im hohen Alter ihre jahrelangen Gewohnheiten ändern?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>2. Was haben sie für persönliche Interessen?<span style="font-weight: normal;"><br>Wer sich nie für Sport interessiert hat, wird auch die Bewegungsangebote, die du oder ein Heim machst, als nicht sinnvoll oder gar spaßig erachten.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>3. Gibt es vielleicht prägende Erlebnisse im Leben, die die Erkrankten misstrauisch machen?<span style="font-weight: normal;"><br>Gerade die Nachkriegsgeneration trägt oftmals traumatische Erlebnisse mit sich herum und hat oftmals eine Aversion gegen Hilfsbedürftigkeit oder auch ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber anderen Menschen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>4. Wie flexibel waren die Erkrankten im Bezug auf sich ändernde Lebensumstände?<span style="font-weight: normal;"><br>Viele Menschen haben ihr Leben immer im „gleichen Trott“ verlebt. Jede Änderung, sei es Orts- oder Arbeitsplatzwechsel, wurde als Belastung empfunden und nicht als Abenteuer. Stelle dir vor, wie schlimm sich der Wechsel vom selbstbestimmten Leben zu einem Pflegefall oder gar zu einem Leben im Heim anfühlen muss!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>5. Wie war dein Verhältnis zum zu Betreuenden vorher?<span style="font-weight: normal;"><br>War es immer liebevoll und verbunden, oder gab es häufiger Streit wegen irgendwelcher Meinungsverschiedenheiten? Und nun stelle dir die Frage, warum diese Streitereien nun plötzlich aufhören sollten! Gerade wenn man in eine Abhängigkeit gerät, kann dies zu Abwehrreaktionen oder zu Schmollen führen!<br></span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Aber keine Angst, es gibt Wege, mit diesen Unliebsamkeiten fertig zu werden.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h3 class="" style="">Welchen "Ersatz" könntest du anbieten?<br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Du kennst den Erkrankten vermutlich schon ewig, du weißt, was er mag oder eben auch nicht. Nun stellst du dir z.B. vor, dass es das Beste wäre, wenn der Erkrankte täglich bestimmte Bewegungsübungen macht, vergisst aber dabei, das dieser das noch nie in seinem Leben mochte.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Stelle dir die Frage, welchen „Ersatz“ du stattdessen anbieten könntest. Vielleicht liebte der Hilfsbedürftige schon immer lange Spaziergänge? Oder sah sich gerne in der Stadt Schaufenster an? </span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Was läge also näher, als genau dieses „Alternativprogramm“ anzubieten?! Woher die Bewegung kommt, ist schließlich unerheblich, Hauptsache ist doch, dass alle zufrieden sind!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Oder – anderes Beispiel – natürlich wäre es schön, wenn der Erkrankte an einem Spielnachmittag in der Gruppe teilnehmen würde. Aber wenn er es einfach nicht mag? Vielleicht spielt er lieber zu zweit mit dem Enkel?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Es gibt immer Möglichkeiten, ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen. Dir fällt bestimmt etwas ein!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Denke auch über die anderen oben erwähnten prägenden Charaktereigenschaften nach. Es macht absolut keinen Sinn, gegen die Gewohnheiten des Erkrankten zu agieren. Du wirst nur Gegenwehr, Unmut bis hin zu aggressiven Verhalten ernten.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Stelle dir vor, du wärst an der Stelle des Hilfsbedürftigen. Würdest du alles mit dir machen lassen? Ist es nicht nachvollziehbar, dass man Gegenwehr bekommt für die Angebote, die nicht den Willen treffen?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Übrigens: Diese "Gegenwehr" gegen alles, was von außen angeboten wird, kommt recht häufig vor. In diesem </span></b><a href="https://youtu.be/yWCdJaHO9co" target="_blank" rel="nofollow"><b><span style="font-weight: normal;">YouTube-Video</span></b></a><b><span style="font-weight: normal;"> gehen wir deshalb auch auf diese Frage ein.</span></b><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1789cb2178b">Nicht aufgeben, sondern Alternativangebote machen!<br></h5><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Das heißt nicht, dass du aufhören solltest, Angebote zu machen. Ganz im Gegenteil, deine Hilfe ist in dieser Situation unabdingbar!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Versetze dich in die hilfsbedürftige Person, denke an deren lebenslang gepflegten Gewohnheiten und passe deine Hilfeleistung daran an. Und: Habe Geduld, diese Umstellung der Lebensgewohnheiten &nbsp;ist für den Demenzkranken unglaublich schwer zu verarbeiten!</span><br><br></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><br><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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			</item>
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		<title>Die beste Demenz Therapie – Gute Unterhaltung statt Streit und Stress!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 17:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[Basale Stimulation]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Musiktherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Demenz Therapie mit Musik – Das kannst du auch!Typisch, du gibst dein bestes, machst die Wäsche, putzt das Haus, sorgst für das Essen – doch deine Mutter sitzt nörgelnd herum und ist nicht bereit, dich zu unterstützen oder gar ein nettes Wort für dich zu finden. Ganz schön frustrierend!Schnell schaukelt sich die (schlechte) Stimmung hoch, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style=""><b>Demenz Therapie mit Musik – Das kannst du auch!</b></h2><p data-css="tve-u-17892f47e82" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Typisch, du gibst dein bestes, machst die Wäsche, putzt das Haus, sorgst für das Essen – doch deine Mutter sitzt nörgelnd herum und ist nicht bereit, dich zu unterstützen oder gar ein nettes Wort für dich zu finden. </span></b></p><p data-css="tve-u-17892f47e82" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Ganz schön frustrierend!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Schnell schaukelt sich die (schlechte) Stimmung hoch, es fallen böse Worte und sowohl du als auch deine Mutter werden aggressiv. Wenn es soweit ist, solltest du schnell entsprechende Maßnahmen ergreifen. Doch dazu mehr an anderer Stelle.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Hier soll es darum gehen, es gar nicht so weit kommen zu lassen. In dieser Artikelserie zeigen wir dir Möglichkeiten, wie du mit recht einfachen Mitteln eine positive Stimmung erzeugen kannst und so deinem Angehörigen und nicht zuletzt auch dir selbst sehr helfen kannst!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><em><br></em></p><h3 class="" style=""><em>Eine positive Grundhaltung gibt dir die nötige Energie!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Denn nichts geht doch über eine positive Grundhaltung! Es ist erwiesen, dass sich eine optimistische Stimmung auch auf den Krankheitsverlauf&nbsp; positiv auswirkt!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ja, du bist keine Therapeutin und Demenz Therapie ist dir wahrscheinlich in Fremdwort.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Aber es gibt tatsächlich Methoden, die einen wichtigen Beitrag in der therapeutischen Betreuung leisten und auch für „Nicht-Profis“ ganz einfach zu erlernen und anzuwenden sind.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Hier soll es um die Musik gehen, denn bei der Behandlung von Demenzkranken spielt die Musiktherapie eine wichtige Rolle. Musik zu hören kann zu sehr schönen Erlebnissen führen!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Eine tolle Demenz Therapie: Musik verstärkt Stimmungen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Musik ist etwas ganz wunderbares. Die Wirkung ist faszinierend: Sie kann uns glücklich machen und traurig, sie kann beschwingen und Freude hervorrufen, sie kann Erinnerungen wecken und romantische Gefühle erzeugen, sie kann sanft stimmen und zum schlafen anregen. Kurz: Musik ist ein ganz besonderer Bestandteil unseres Lebens und war dies schon seit Menschengedenken.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Es liegt also ganz nahe, sich mit diesem Phänomen näher zu beschäftigen und die positiven Wirkungen für dich und den Erkrankten mitzunehmen!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Musik kann nämlich auch ganz gezielt eingesetzt werden, um gewisse Stimmungen zu erzeugen. Man denke nur einmal an Filmmusik, die die Bilder unterstreichen, verstärken oder gar zusätzliche Emotionen erzeugen kann. Oder kannst du dir einen Horrorfilm mit Geigenmusik oder eine Liebesszene untermalt mit Hard Rock vorstellen?</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Selbst die Musik im Supermarkt wird nicht zufällig gespielt, sondern wird danach ausgewählt, die gerade im Markt befindliche Käuferschar zum Kauf zu motivieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Setze Musik ganz gezielt ein!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Diese Effekte kannst du ganz bewusst für die Betreuung des Erkrankten nutzen. Du brauchst dir nur Gedanken machen, was du gerade erreichen willst um dann die entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Zuerst ist es wichtig, dir darüber im Klaren zu sein, was dein Ziel ist. Geht es z.B. um eine fröhliche Beschäftigung um eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen, so bietet sich das gemeinsame Singen oder das Hören mit anschließendem Gespräch an.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Geht es mehr darum, den Erkrankten zu beruhigen oder zum Schlafen zu helfen, sind natürlich ganz andere Musiktitel gefragt.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>In beiden Fällen solltest du die passende Musik kennen und parat haben. </span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Denke nach und bevorrate dich mit passender Musik!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Weißt du denn eigentlich, welche Musik der Pflegebedürftige mag? Hast du dir dazu schon Gedanken gemacht? Habt ihr vielleicht früher gemeinsam gesungen? Gibt es Lieblingsschallplatten im Schrank deiner Eltern? Haben sie jemals von Musik in Verbindung zu schönen Erinnerungen, z.B. an Urlaube, gesprochen?</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Je mehr du darüber weißt, desto schöner und erfüllender werden die Effekte deines Programms sein!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Und dann kann es schon losgehen! Mir machen am meisten die Rätselrunden Spaß. Eine tolle Methode der Aktivierung, die du ganz einfach selbst durchführen kannst!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Das ist ganz einfach. Zuerst solltest du dir eine Liste der relevanten Titel zusammenstellen. Also wie oben beschrieben die ganz individuellen Titel des Erkrankten erfragen bzw. finden. Mache dir bewusst, dass nicht jeder jede Musik mag (auch wenn du sie vielleicht gerne hörst!), sondern ganz individuelle Gefühle entwickelt.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Musik muss auch zur Generation und zum Typ&nbsp; passen, ein 70 Jähriger mag in aller Regel keine moderne Pop Musik, aber auch auf den Rock’n Roll der 60er muss er nicht unbedingt stehen. Vielleicht sind es die Schlager oder Chansons „seiner“ Zeit?! Finde es heraus!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mit etwas Glückliegen entsprechende CD’s im Schrank. Ganz sicher findest du die Titel in den gängigen Streamingdiensten. Dort sogar mit dem Text zum mitsingen. Ansonsten findest du die Texte auch bei anderen Anbietern im Internet zum ausdrucken.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Verblüffende Wirkung in der Demenz Therapie!</em></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Schau‘ genau hin, achte auf die Reaktion: Ein Lächeln im Gesicht – Volltreffer!<br>Je nach Wunsch kannst du deine Schlagerparade noch ausbauen und mit dem Erkrankten in ein tolles Gespräch kommen, das vielleicht auch die ganz neue Erkenntnisse bringt.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Stelle einfach Fragen zum gehörten Lied und die Erinnerungen kommen immer wieder zurück. Das muss übrigens nicht so sein. Meine Mutter hatte z.B. ganze Jahrzehnte ihres Lebens vergessen, konnte sich nur noch an einzelne Ereignisse erinnern.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Dann darfst du nicht traurig sein und verzagen. Erfreue dich vielmehr an den Gesprächen, die mit etwas Glück folgen werden.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Demenz Therapie Musik und Fragespielen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Habt ihr z.B. das Lied „Junge, komm‘ bald wieder“ von Freddie Quinn gehört und du stellst Fragen wie „Hattest du nicht auch mal eine Seefahrt gemacht?“ oder „Hättest du Lust, so lange auf dem Meer zu sein?“ kann ganz schnell ein schönes Gespräch entstehen.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Und auf diese Weise kann man sich über viele Texte, Sänger und Ereignisse, die mit diesen Liedern verbunden werden, unterhalten. Volksmusik oder Schlager dieser Zeit eignen sich hervorragend dafür!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Oder wie wär’s mit einem fröhlichen Rätselraten? Fragen wie „Wie hieß noch der Sänger?“, „War das nicht ein Hamburger?“ oder „Wie hieß noch dieser andere Hit von ihm?“ regen zum Nachdenken an und aktivieren die „grauen Zellen“!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ich habe mich dabei gerne etwas „dumm“ gestellt, fragend geguckt und eine falsche Antwort oder einen kleinen Tipp gegeben. Das triumphale Leuchten in den Augen meiner Mutter, wenn sie es dann doch besser wusste, werde ich nicht vergessen!</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Die Aktivierung von Demenzkranken durch verschiedenartige Reize fasst man als "Basale Stimmulation" zusammen. <a href="https://demenz-und-du.de/basale-stimulation/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">HIER</a> findest du noch weitere Möglichkeiten, die du auch zu Hause umsetzen kannst.</span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style="">Und natürlich wird auch in Residenzen gern gesungen. Ein paar typische Erfahrungen sind <a href="https://demenz-und-du.de/waltraud-singt/" target="_blank">HIER</a> beschrieben.<br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><br><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-therapie/">Die beste Demenz Therapie – Gute Unterhaltung statt Streit und Stress!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Basale Stimulation &#8211; Übungen für zu Hause</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 16:02:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Untermenü]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[Basale Stimulation]]></category>
		<category><![CDATA[basale stimulation beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[basale stimulation demenz]]></category>
		<category><![CDATA[basale stimulation übungen]]></category>
		<category><![CDATA[was ist basale stimulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Basale Stimulation verbessert den Zugang zu Demenzerkrankten</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/basale-stimulation/">Basale Stimulation &#8211; Übungen für zu Hause</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style="">Basale Stimulation - Wundermittel der Kommunikation!</h2><p data-css="tve-u-178305f71f4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Klingt ganz schön wissenschaftlich, oder?!</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Keine Sorge, ist es gar nicht!</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Du kannst diese Übungen genauso anwenden wie die Profis in den Residenzen!</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Hier bekommst du wertvolle Ideen und Anleitungen, wie du mit ganz einfachen Mitteln besseren Zugang zum Demenzerkrankten erreichen kannst.</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style="">Unter "Basale Stimulation" versteht man ein pädagogisch-therapeutisches und pflegerisches Konzept, das sowohl in der Pflege angewandt wird, aber auch von pflegenden Angehörigen nutzbringend verwendet werden kann.</p><p data-css="tve-u-178305f71f4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Es unterstützt durch ganzheitliche, körperbezogene Kommunikation schwer beeinträchtigte Menschen, also nicht ausschließlich Demenzkranke, und fördert ihre Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsfähigkeiten.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Deshalb spricht man häufig auch von "Basale Kommunikation", denn man kommt in den Austausch mit dem Erkrankten - was beiden Seiten mehr Freude und Lebensqualität bringt.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Entwickelt wurde das Konzept von Andreas Fröhlich, der bereits in den 70er Jahren nach Möglichkeiten für einen besseren Zugang zu behinderten Kindern suchte.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">In den 80ern erkannte man, dass Pflege von älteren oder demenziell erkrankten Menschen mehr sein sollte, als nur Hygiene und Gesunderhaltung.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style="">Und so wurden die Methoden der Basalen Stimulation nach Andreas Fröhlich mehr und mehr auch in der Betreuung von Demenzerkrankten angewendet und sind heute ein fester Bestandteil in der Pflege.</p><p data-css="tve-u-1783060a33f" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em><strong>Worum geht es bei der Basalen Stimulation?</strong></em></h3><p style="" data-css="tve-u-17830611d29"><br></p><p data-css="tve-u-17830613713" style="">Ziel ist es dabei, den Erkrankten dazu zu bringen, den eigenen Körper wahrzunehmen, denn dies ist wichtige Voraussetzung, um einen Zugang zu Mitmenschen und der Umwelt aufbauen zu können.</p><p data-css="tve-u-17830613713" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306155a4" style="">Es geht also vornehmlich um die Aktivierung der Sinnesbereiche. Damit kann die Lebensqualität des Betroffenen ganz entscheidend erhöht werden. Und genau das ist es ja, wonach der betreuende Angehörige strebt.</p><p data-css="tve-u-178306155a4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306174c5" style="">Es lohnt sich also, sich mit diesem Thema etwas genauer auseinanderzusetzen!</p><p data-css="tve-u-178306174c5" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em><strong>Basale Stimulation in der Pflege</strong></em></h3><h5 class="" data-css="tve-u-178306197de" style=""><br></h5><p data-css="tve-u-1783061a85e" style="">Auch in der Pflege und Betreuung von demenziell Erkrankten wird die Basale Stimulation sehr gern angewandt.</p><p data-css="tve-u-1783061a85e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061a85e" style="">Die Methoden der Basalen Stimulation sind dabei die selben, wie du sie auch zuhause anwenden kannst.</p><p data-css="tve-u-1783061a85e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style="">Empathisch und zur richtigen Zeit angewandt, können diese aber ganz erstaunliche Effekte verursachen. Vor allem mehr Lebensfreude sowohl für den Erkrankten als auch für den Pflegenden.</p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style="">Es ist wirklich wertvoll, etwas mehr darüber zu lernen!</p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783061bf8e" style="">Du kannst es auch!</p><h5 class="" data-css="tve-u-1783061f501" style=""><br></h5><h5 class="" data-css="tve-u-1783061f501" style=""><strong>Schaffe die nötigen Voraussetzungen für Basale Stimulation!</strong></h5><p style="" data-css="tve-u-17830620829"><br></p><ol class=""><li class="">Wichtig sind vor allem ein fester Rhythmus und bestimmte, feste Zeiten für Aktivitäten und Ruhephasen. Das schafft Sicherheit und Orientierung.</li><li class="">Das gleiche gilt für angepasste Lebens- und Lernräume. Zu viele wechselnde Umgebungen stören und reduzieren das Vertrauen.</li><li class="">Natürlich solltest du immer die Bedürfnisse und die Tagesform im Blick behalten. Nicht jeder Tag ist gleich und manchmal passen gewisse Übungen einfach gerade nicht.</li><li class="" style="" data-css="tve-u-17830621ecb">Überlege dir genau, welche Aktivierungsangebote du wann und wie machen möchtest.</li></ol><p style="" data-css="tve-u-178306276b3">Spürt der Demenzkranke eine etwaige Unsicherheit, so kann das schnell zur Unruhe führen. Andererseits ermöglicht dir eine gute Vorbereitung mit Rückschlägen umzugehen bzw. schnell auf eine andere Übung umzusteigen.</p><p data-css="tve-u-1783062b70d" style="">Natürlich ist eine vertrauensvolle Beziehung „ohne Stress“ die absolute Grundvoraussetzung, um einen Zugang zu bekommen.</p><p data-css="tve-u-1783062b70d" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783062cee5" style="">Gerade bei ungewohnten, neuen „Basale-Stimulation-Übungen“ muss es eine persönlich stabile Grundlage geben.</p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em><strong>Viele Methoden wirken - Welche passt zu dir?</strong></em></h3><p style="" data-css="tve-u-17830631600"><br></p><p data-css="tve-u-178306326d9" style="">Wir unterscheiden verschiedene Methoden der basalen Stimulation, die durchaus auch kombiniert angewendet werden können:</p><p data-css="tve-u-178306326d9" style=""><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch optische Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-178306393ba" style="">Diese Form kann sehr schnell im täglichen Miteinander umgesetzt werden<br>Ein gemeinsamer Spaziergang, bei dem auf viele „Kleinigkeiten“ geachtet wird wirkt immer anregend.</p><p data-css="tve-u-178306393ba" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1783063c4ab">Wechselnde Fotos an der Wand können immer wieder Interesse und Gesprächsbedarf erzeugen.</p><p style="" data-css="tve-u-1783063a27d"><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch akustische Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-1783063ddb5" style="">Auch die Stimulation durch akustische Reize ist nicht besonders aufwändig.</p><p data-css="tve-u-1783063ddb5" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style="">Geschichten erzählen oder beschreiben von Vorgängen die gerade passieren, sind ganz einfache Methoden, die aber den Betroffenen zum Zuhören „zwingen“.</p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style="">Auch Musik weckt Erinnerungen und kann zu schönen Gesprächen und Erlebnissen führen. Eines der vielen Erlebnisse in der Residenz ist <a href="https://demenz-und-du.de/waltraud-singt/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">HIER </a>geschildert.<br></p><p data-css="tve-u-1783063f7fe" style=""><br></p><p>Ein Gespräch über das Essen oder das Wetter ist auch in Ordnung. Dabei sind die Inhalte oder Wahrheitsgehalt (meine Mutter hat jeden Tag das gleiche Essen beschrieben!) nicht so wichtig, Hauptsache man kommuniziert.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch Schmecken und Riechen</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17830642585" style="">Wer kennt das nicht: man kommt an einen Ort der irgendwie besonders riecht. Und schon hat man Gedanken im Kopf, die schon lange verschüttet waren oder an die man bewusst nicht mehr gedacht hat.</p><p data-css="tve-u-17830642585" style=""><br></p><p>Man ist vielleicht sogar plötzlich in einer ganz anderen Welt. Genauso funktioniert basale Stimulation durch riechen und schmecken.</p><p data-css="tve-u-17830644147" style="">Das schmecken ist mit dem riechen sehr verwandt und kann deshalb ebenso eingesetzt werden.</p><p data-css="tve-u-17830644147" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306453b2" style="">Die meisten Gerüche des Lebens begleiten uns nahezu täglich und wir nehmen sie gar nicht mehr bewusst wahr.</p><p data-css="tve-u-178306453b2" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306465e6" style="">Du kannst das Bewusstsein der zu stimulierenden Person ganz einfach auf besondere Gerüche lenken.</p><p data-css="tve-u-178306465e6" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306479cc" style="">Basale Stimulation benötigt nicht viel Material: Wie wäre es z.B. mit einer Duftkerze, besonderen Gewürzen oder besonderen Duftnoten bei der Körperpflege!? Vielleicht kennst du sogar Düfte, auf die der Demenzkranke früher in besonders positiver Art reagiert hat?</p><p data-css="tve-u-178306487b7" style=""><br></p><p>Deiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt! Setze einfach deine ganz persönlichen Ideen zur basalen Stimulation um!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation vibratorische Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Vibratorische Reize dienen der Förderung der Oberflächen- oder Tiefensensibilität. Mit bestimmten Geräten, z.B. einem Rasierapparat, kannst du hier für Überraschung und Wohlgefühl sorgen!</p><p>Selbst der Vibrationsalarm deines Handys sorgt u.U. dafür, dass der Pflegebedürftige seinen Körper wieder neu entdecken kann.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch vestibuläre Reize</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17830652bbc" style="">Die vestibuläre Wahrnehmung, die hier trainiert werden soll, umfasst den Gleichgewichts- und Orientierungssinn. Auch das Gefühl für die eigene Körperhaltung kann so sensibilisiert werden.</p><p data-css="tve-u-17830652bbc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17830654cb5" style="">Eine ganz einfache „Trainingsmethode“ ist hier z.B. eine Veränderung an der Liegeeinstellung des Betts.</p><p data-css="tve-u-17830654cb5" style=""><br></p><p>Das bewusste Sitzen in einem Schaukelstuhl oder das Gefühl von Beschleunigung, etwa beim Schieben des Rollstuhls, sind Übungen, die dem Erkrankten ein Gefühl für seinen Körper in Bezug auf seine Umgebung geben.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="">Basale Stimulation durch Berühren und Fühlen</h4></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17830658266" style="">Der Bereich „Berühren und Fühlen“ gehört zu den wichtigsten Bereichen der basalen Stimulation.</p><p data-css="tve-u-17830658266" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17830659810" style="">Dieser Sinnesbereich hilft ganz besonders beim inneren Nachfühlen und Erleben des Körpers. Die Übungen hierzu sind etwas aufwändiger, aber letztendlich auch mit Alltagsmitteln zu bewerkstelligen.</p><p data-css="tve-u-17830659810" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783065a5d9" style="">Eine basale Stimulation kann z.B. durch eine Waschung erfolgen. Dazu gehören natürlich auch Massagen, Bällebäder oder Bäder.</p><p data-css="tve-u-1783065a5d9" style=""><br></p><p>Auch das Streicheln von Tieren oder die Berührungen von außergewöhnlichen Oberflächen wie etwa Erde, Pflanzen, Federn haben einen besonderen Reiz und können somit auch zum besseren Erleben des eigenen Körpers beitragen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="" style=""><em>Plane deine Übungen!</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c8830c8b"><em></em><br></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-195c882d778" style="">Zusammengefasst kann man sagen, dass du mit einigen einfachen Übungen sehr gezielt dazu beitragen kannst, dass die erkrankte Person wieder einen besseren Zugang zum eigenen Körper erfährt und somit in die Lage versetzt werden kann, ein bewussteres Leben zu führen.</p><p data-css="tve-u-1783065c4e1" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783065d1cc" style="">Wie du sicher gemerkt hast, kommt es fast automatisch in den meisten Fällen zu Kombinationen aus verschiedenen Ansätzen.</p><p data-css="tve-u-1783065d1cc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783065e86b" style="">Arbeitest du z.B. mit Düften, kannst du auch etwas dazu erzählen. Oder ein Gegenstand, der ertastet werden soll, kann auch einen besonderen Duft haben.</p><p data-css="tve-u-1783065e86b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306604bc" style="">Auch hier kannst du dir ein eigenes Programm aufbauen. Beobachte aber genau, denn eine Überforderung kann auch wieder zu Unruhe führen.</p><p data-css="tve-u-178306604bc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178306612dd" style="">Mache dir also am besten einen Plan und notiere dir die Reaktionen. Natürlich solltest du nichts erzwingen.</p><p data-css="tve-u-178306612dd" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17850939959" style="">Vergiss nicht: Das Ziel ist nicht, den Erkrankten dazu zu bringen, sich an irgendetwas Besonderes zu erinnern (schön, wenn er es trotzdem tut!), Ziel der basalen Stimulation bleibt, dass er durch besseres Körpergefühl mehr Lebensqualität erlangt. Ein dankbares Lächeln ist so viel wert!</p><h5 class="" data-css="tve-u-1785093b1ca" style=""><br></h5><p data-css="tve-u-17850966f96" style=""><strong></strong>Das Thema "Basale Stimulation " gehört zum Arbeitsalltag in allen Residenzen. Schau die doch <a href="https://demenz-und-du.de/nicht-aufgeben-so-zauberst-du-ein-laecheln/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">HIER</a> ein Beispiel aus der Praxis an.</p><p data-css="tve-u-17850966f96" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-17850963713">Die Umsetzung erfordert etwas Geduld - aber es lohnt sich!</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/basale-stimulation/">Basale Stimulation &#8211; Übungen für zu Hause</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Essen und Trinken bei Demenz – so kannst du helfen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 12:51:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Essen und Trinken bei Demenz fällt immer schwerer Unsere Ernährung, also Essen und Trinken, ist Grundlage unseres Lebens und zählt somit zu den &#160;unabdingbaren menschlichen Grundbedürfnissen. Eine nicht ausgewogenen Ernährung, egal ob &#160;Über- oder Unterernährung, beeinflusst die Lebensqualität nachhaltig. Hierbei geht es nicht nur um die Menge, sondern auch um die Wertigkeit der aufgenommenen Nahrung.Menschen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="" data-css="tve-u-1784fd899d0" style="">Essen und Trinken bei Demenz fällt immer schwerer </h4><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br>Unsere Ernährung, also Essen und Trinken, ist Grundlage unseres Lebens und zählt somit zu den &nbsp;unabdingbaren menschlichen Grundbedürfnissen. </p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style="">Eine nicht ausgewogenen Ernährung, egal ob &nbsp;Über- oder Unterernährung, beeinflusst die Lebensqualität nachhaltig. Hierbei geht es nicht nur um die Menge, sondern auch um die Wertigkeit der aufgenommenen Nahrung.</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1784fd9f6f3">Menschen mit Demenz haben einen hohen Kalorienverbrauch!</h5><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br>Entgegen weitläufiger Meinung, haben Menschen mit Demenz - unter anderem wegen ihrer motorischen Unruhe - oft einen überdurchschnittlichen Kalorien- und Flüssigkeitsbedarf. Gleichzeitig&nbsp; sind aber oft nicht in der Lage, für die eigene Ernährung zu sorgen.</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br>Dazu&nbsp; kommen mit fortschreitender Erkrankung&nbsp; häufig&nbsp; weitere Probleme, z. B. ein verändertes Geschmacksempfinden, das Verlernen des Umgangs mit dem Besteck oder Schluckprobleme.</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1784fdad77c">Das gemeinsame Essen als persönliche Zuwendung!</h5><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br>Hier kommt es tatsächlich sehr darauf an, dem Erkrankten tatkräftig zur Seite zu stehen. Dein Ziel sollte es sein, die täglichen Mahlzeiten nicht als Störung, sondern als angenehme Erlebnisse zu gestalten.</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br>Denn die Nahrungsaufnahme wird mit dem Alter und der Demenz nicht einfacher. </p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style="">Essen und Trinken bei Demenz macht die Sache noch ungleich schwerer!</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style="">Denn: Körper und Geist müssen einiges leisten und koordinieren, um das Einnehmen einer Mahlzeit möglich zu machen.</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1784fdb9c5c">Essen ist viel komplexer als man denkt!</h5><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br>Mache dir einfach mal bewusst, worauf es selbst bei so simplen Tätigkeiten wie dem Genuss eines Mittagessens ankommt! Es sind ganz einfache Dinge, denen wir als gesunde Menschen gar keine Beachtung schenken:</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br><strong>1. Optimale Sitzhaltung.</strong> Rumpfkontrolle muss vorhanden sein, eine aufrechte Kopfhaltung ist absolut notwendig<br><strong>2. Wahrnehmung der Mahlzeiten! </strong>Weiß die erkrankte Person eigentlich, was sie da essen soll? Kann sie alles so sehen, riechen, fühlen wie wir?<br><strong>3. Konzentration auf das Geschehen!</strong> Wie lange hält diese Konzentration an?<br><strong>4. Handlungsplanung!</strong> Wie war das noch…??? Was kommt zuerst? Welche Schritte folgen als nächstes? Kauen? Erst abbeißen….??<br><strong>5. Ach ja, der Mund </strong>muss geöffnet werden…<br><strong>6. Zunge</strong> in richtige Position.<br><strong>7. Sind die Zähne in Ordnung?</strong> &nbsp;Ansonsten müssen die Speisen verändert werden, z.B. pürierte Kost<br><strong>8. Ist die Kaufähigkeit noch vorhanden?</strong> Auch dieser Prozess wird häufig vergessen!<br><strong>9. Selbst die Schluckfähigkeit</strong> muss immer wieder gelernt werden. Sie ist nicht nur abhängig von der Muskulatur des Kehlkopfes, sondern auch vom allgemeinen Zustand.</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1784fdd936d">Fast unglaublich: Das Essen bei Demenz schmeckt einfach ganz anders!</h5><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br>Natürlich lassen auch der Geruchs- und Geschmackssinn sowie das Durstempfinden mit&nbsp; steigendem Alter nach. Das Essen schmeckt nicht, weil u.a. die Wahrnehmung schlechter wird.</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br>Hinzu kommen häufig noch mangelhafte Zahnprothetik, Schluck- und Kaustörungen sowie die Einnahme von Medikamenten, die die Nahrungsaufnahme erschweren.</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br>Frühere individuelle Essgewohnheiten finden keine Berücksichtigung. Vieles, was früher als Genuss empfunden wurde, ist nicht mehr relevant. Alles wird plötzlich als salzig oder schal empfunden. Süßspeisen, früher vielleicht nie gemocht, werden vorgezogen.</p><p data-css="tve-u-1784fd94d2a" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1784fdf5ac0">Der Erkrankte spürt die Einschränkungen - und fühlt sich unwohl</h5><p data-css="tve-u-1784fe0cba4" style=""><br>Das führt natürlich auch gerne zu Irritationen. Mache dir deshalb diese Probleme, die sich schlicht aus der Krankheit ergeben, bewusst. Nur dann kannst du die entsprechenden Hilfsmittel finden und einsetzen.</p><p data-css="tve-u-1784fe0cba4" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1784fe0cba4" style="">Ein schönes Beispiel aus der Praxis findest du <a href="https://demenz-und-du.de/essen-will-wieder-gelernt-sein/" target="_blank" class="" style="outline: none;">HIER</a>. Auch du wirst schnell erkennen, dass es sich lohnt, dem Thema "Essen" viel mehr Zeit zu widmen! <br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1784fe11817"><br>Es geht um „Nicht können“, nicht um „Nicht wollen“!</h5><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style=""><br>Mache dir deshalb bewusst: Die Verweigerung von Speisen und Getränken durch demenziell Erkrankte ist meistens nicht auf das „Nicht-Wollen“, sondern eher auf ein „Nicht-Können“ zurückzuführen.</p><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style=""><br>Hier ein paar Ideen aus dem täglichen Leben in einem Pflegeheim, die dir bestimmt helfen werden, Probleme beim Essen zu vermeiden:</p><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style=""><br><strong>1. &nbsp; &nbsp;Eine verbale Aufforderung zum Essen</strong> verleiht Nachdruck<br><strong>2. &nbsp; &nbsp;Eine verbale Aufforderung zum Trinken</strong> (ein einfaches „Prost“ reicht oft) macht das Trinken zum Genuss!<br><strong>3. &nbsp; &nbsp;Lasse doch mal selbst eingießen</strong> (auch wenn etwas daneben geht!): Eingießen und Trinken sind miteinander verknüpft und erleichtern das Trinken<br><strong>4. &nbsp; &nbsp;Besorge dir Geschirr mit farbigem Rand</strong> zur besseren Wahrnehmung. Manchmal wird der Teller durch den Erkrankten weggeschoben, weil er so besser wahrgenommen werden kann. Nur man selber sieht das nicht…<br><strong>5. &nbsp; &nbsp;Stelle keine Fragen! </strong>Wenn du fragst:“ Möchtest du dieses oder jenes essen?“ führt das eher zu Unruhe und Unsicherheit. Besser, du bietest das Essen mit einigen freundlichen Worten an. Das wird dankend angenommen!<br><strong>6. &nbsp; &nbsp;Achte auf den äußerer Rahmen! </strong>Ruhe und Zuwendung sind wichtig!<br><br>Der Einsatz von speziell für diese Fälle produzzierten Hilfsmitteln ist eine weitere, sehr empfehlenswerte Möglichkeit, das Essen des Erkrankten zu erleichtern.<br><br>Denn aufgrund der oben aufgeführten Einschränkungen ist das selbstständige Essen für pflegebedürftige Menschen teilweise nur schwer möglich. Zur Erhaltung der größtmöglichen Selbstständigkeit kann das Benutzen von speziellen Ess- und Trinkhilfen sinnvoll sein.</p><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style=""><br>Es gibt Antirutschfolien für Teller und Tassen, Griffverdickungen für Besteck, speziell geformte Becher und Tassen und vieles mehr. Das Essen und&nbsp; Trinken wird durch solche einfachen Hilfsmittel enorm erleichtert!<br>Selbst spezielle Brettchen, die das Wegrutschen einer Brotscheibe beim Streichen verhindern, sind im Fachhandel erhältlich.</p><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style="">Ein Beispiel, wie mit diesem Thema in Residenzen umgegangen wird, kannst du <a href="https://demenz-und-du.de/essen-will-wieder-gelernt-sein/" target="_blank">HIER</a> finden. <br></p><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1784fe41995">Hier kannst du diese Hilfen besorgen!</h5><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style=""><br>An dieser Stelle bieten wir dir einige Links zu Unternehmen an, die sich auf das Angebot von Hilfsmitteln zur Unterstützung von Demenzkranken spezialisiert haben. Die dort angebotenen Esshilfen sind extrem hilfreich und können das gemeinsame Essen wieder zu einem gemeinsamen, positiven Erlebnis machen!</p><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style=""><a href="https://www.alltagshilfen24.com/alzheimer-esshilfen/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">- Alltagshilfen24</a><br><a href="https://therapiebedarf24.de/Esshilfen" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">- Therapiebedarf24</a></p><p data-css="tve-u-1784fe1fc5e" style=""><a href="https://www.ornamin.com/esshilfen-trinkhilfen/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">- Ess- und Trinkhilfen</a><br><br><br><br><br></p><p data-css="tve-u-17830eca5dc" style=""><strong><br><br></strong></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Als Demenz Angehöriger überfordert &#8211; So kannst du helfen (auch dir!!)!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 09:47:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wohnen und Leben]]></category>
		<category><![CDATA[betreuung demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[betreuung durch angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[demenz angehörige belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Angehörige überfordert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deine Unterstützung bei der Demenz Betreuung ist wichtig - und machbar!Eines ist klar: Das Wesen des erkrankten Menschen ändert sich schleichend, nichts ist mehr wie es war und dieser Prozess ist unaufhaltsam.Aber: Das Leben ist auch mit Demenz nicht vorbei!Ganz im Gegenteil: Du kannst noch viele Jahre mit dem Demenzkranken gemeinsam verbringen! Und natürlich sollen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="" data-css="tve-u-1787920e885" style=""><strong>Deine Unterstützung bei der Demenz Betreuung ist wichtig - und machbar!</strong></h4><p style="" data-css="tve-u-1787922dad6"><br></p><p data-css="tve-u-1787920d7cf" style="">Eines ist klar: Das Wesen des erkrankten Menschen ändert sich schleichend, nichts ist mehr wie es war und dieser Prozess ist unaufhaltsam.</p><p data-css="tve-u-1787920d7cf" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1787920f808" style="">Aber: Das Leben ist auch mit Demenz nicht vorbei!</h5><p style="" data-css="tve-u-178792106a7"><br></p><p data-css="tve-u-178792120ef" style="">Ganz im Gegenteil: Du kannst noch viele Jahre mit dem Demenzkranken gemeinsam verbringen! Und natürlich sollen diese Jahre für alle Beteiligten so schön wie möglich gestaltet werden.</p><p data-css="tve-u-178792120ef" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178792136f2" style="">Nun ist es in aller Regel so, dass der Betreuende bzw. die Betreuenden keinerlei Erfahrungen mit dieser Krankheit haben. Man ist sehr häufig ratlos, weiß nicht, was nun das Beste für die erkrankte Person ist, fühlt sich unsicher und dementsprechend auch häufig gestresst und kaputt.</p><p data-css="tve-u-178792136f2" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-17879214450" style="">Egal ob Demenz Betreuung zuhause oder in einer Residenz - Du kannst helfen!</h5><p style="" data-css="tve-u-178792162f4"><br></p><p data-css="tve-u-178792157e2" style="">Dabei spielt es übrigens kaum eine Rolle, ob die Demenz Betreuung in einer Residenz oder zu Hause wohnt. Selbst wenn die Pflege und das Ganze "Drumherum" von Profis übernommen wird, kommt es doch recht häufig auch bei den normalen Besuchen zu Stresssituationen, die auch in Wut, Enttäuschung und Niedergeschlagenheit enden können.</p><p data-css="tve-u-178792157e2" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879218205" style="">Hier erfährst du, wie du mit Empathie, Kreativität und Geduld einen Zugang zu dem Erkrankten aufbauen kannst. Diese Methoden, auch genannt <a href="https://demenz-und-du.de/basale-stimulation/?preview_id=265&amp;preview_nonce=1443b40d82&amp;preview=true&amp;_thumbnail_id=299" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">"Basale Stimulation"</a>, werden dir helfen, mit dieser neuen Situation fertigzuwerden.</p><p data-css="tve-u-17879218205" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879219ff1" style="">Und sie werden ganz sicher helfen, das Leben des Erkrankten lebenswerter zu machen. Denn mit diesen Methoden förderst du Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsfähigkeit des Demenzkranken.</p><p data-css="tve-u-17879219ff1" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1787921b148" style="">Die Möglichkeiten der Demenz Betreuung durch Angehörige sind vielfältig und erlernbar!</h5><p style="" data-css="tve-u-1787921c5bf"><br></p><p data-css="tve-u-1787921d1c8" style="">Es ist sehr spannend zu erfahren, wie du mit dem Einsatz von Gerüchen, Berührungen oder auch Musik die Sinne des Erkrankten stimulieren und so einen Zugang aufbauen kannst.</p><p data-css="tve-u-1787921d1c8" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787921e260" style="">In den Abschnitten <a href="https://demenz-und-du.de/spass-und-beschaeftigung-fuer-demenzerkrankte/?preview_id=169&amp;preview_nonce=37146950e4&amp;preview=true&amp;_thumbnail_id=476" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">"Spaß und Beschäftigung"</a> sowie <a href="https://demenz-und-du.de/zuhoeren-und-aktivieren-bei-demenz/?preview_id=171&amp;preview_nonce=a410cfde8e&amp;preview=true&amp;_thumbnail_id=108" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">"Zuhören und aktivieren"</a> erfährst du mehr zu diesem Konzept und erhältst gleichzeitig viele Anregungen zum umsetzen.</p><p data-css="tve-u-1787921e260" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787921f30b" style="">Ein ganz wichtiger Teil deiner Hilfe fällt auch der Wohnsituation zu. In der ersten Zeit wird sicher das gewohnte Zuhause der beste Ort bleiben. Doch im Laufe der Zeit wird sich die Situation Stück für Stück verschärfen. Eine Betreuung zu Hause wird immer schwieriger und ist irgendwann nicht mehr umzusetzen.</p><p data-css="tve-u-1787921f30b" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1787921ff84" style="">Jeder Umzug ist mit Ängsten verbunden!</h5><p style="" data-css="tve-u-17879221896"><br></p><p data-css="tve-u-17879220f3c" style="">Nun kommt es zum einen darauf an, sich selbst darauf vorzubereiten, diese große Veränderung anzunehmen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass plötzlich ein schlechtes Gewissen aufkommt, weil man daran denkt, &nbsp;ein Elternteil "abzuschieben".</p><p data-css="tve-u-17879220f3c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178792225c5" style="">Zum anderen bedeutet es auch sehr viel Kraftaufwand, den Betroffenen davon zu überzeugen, dass es nur um dessen Wohlergehen geht.</p><p data-css="tve-u-178792225c5" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879223c29" style="">Schließlich sollte man sich auch rechtzeitig um ein passendes neues Zuhause kümmern. Die Angebote sind vielfältig und die Ansprüche sind es auch. Mit der richtigen Herangehensweise und Planung kann aber auch diese Herausforderung gemeistert werden.</p><p data-css="tve-u-17879223c29" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879224867" style="">Im Bereich <a href="https://demenz-und-du.de/wohnen-und-leben-mit-demenz/?preview_id=173&amp;preview_nonce=fb223b7391&amp;preview=true&amp;_thumbnail_id=347" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">"Wohnen und Leben"</a> findest du viele praktische Tipps zu diesem Themenbereich.</p><p data-css="tve-u-17879224867" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-17879225640" style="">Der Staat bietet viel Unterstützung an!</h5><p style="" data-css="tve-u-1787922627b"><br></p><p data-css="tve-u-17879226d7b" style="">Der Sektor <a href="https://demenz-und-du.de/unterstuetzung-und-hilfsmittel-bei-demenz/?preview_id=175&amp;preview_nonce=6672a4be1a&amp;preview=true&amp;_thumbnail_id=306" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">"Unterstützung und Hilfsmittel"</a> &nbsp;enthält viele Hinweise zu wertvollen Hilfsmitteln, wie du sie anwenden kannst und wo du sie erhalten kannst. </p><p data-css="tve-u-17879226d7b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879226d7b" style="">Zudem bietet auch der Staat eine Menge Unterstützung an. Du erfährst an dieser Stelle, welcher Art diese Unterstützung ist und an wen du dich wenden musst.</p><p data-css="tve-u-17879226d7b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879226d7b" style="">Die Basis jeder finanziellen Hilfe ist der Pflegegrad des Erkrankten. </p><p data-css="tve-u-17879226d7b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879226d7b" style="">Dieser berücksichtigt sowohl physische als auch psychische Faktoren. Alles über die fünf Pflegegrade ist auf der Seite der "jedermann-gruppe.de" sehr übersichtlich dargestellt. <br></p><p data-css="tve-u-17879226d7b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879227d02" style="">Du siehst, deine Möglichkeiten zu helfen sind vielfältig. Passe auf, dass du dich nicht verhedderst, mache dich nicht verrückt, nimm Hilfe von außen an.&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17879227d02" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879227d02" style="">Die Betreuung von an Demenz Erkrankter durch Angehörige ist belastend, kann aber duch durch Anwendung der Beschriebenen Tipps gemildert werden.<br></p><p data-css="tve-u-17879227d02" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1787922929a">Mit den Leitsätzen "In der Ruhe liegt die Kraft" und "Planung ist alles" wirst du auch diesse Herausforderung meistern!</p><p>&nbsp;<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-erkrankten-helfen/">Als Demenz Angehöriger überfordert &#8211; So kannst du helfen (auch dir!!)!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Umgang mit aggressivem Verhalten bei Demenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 09:28:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
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		<category><![CDATA[demenz aggression gegen angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggressive form]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggressive Phase]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggressives verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz und Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[demenz und boshaftigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit aggressivem Verhalten bei Demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man glaubt es kaum, es macht einen wütend! Man macht und tut und als Dank wird man beschimpft.Wie ist das nur möglich, womit hab‘ ich das verdient?Wie kommt es nur zu dieser aggressiven Phase eines eben noch so liebevollen Menschen?!So oder so ähnlich geht es vielen, die mit Demenzkranken zu tun haben.Demenz und aggressives Verhalten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17879778f5d" style="">Man glaubt es kaum, es macht einen wütend! Man macht und tut und als Dank wird man beschimpft.</p><p data-css="tve-u-17879778f5d" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787977a85d" style="">Wie ist das nur möglich, womit hab‘ ich das verdient?</p><p data-css="tve-u-1787977a85d" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787977b71b" style="">Wie kommt es nur zu dieser aggressiven Phase eines eben noch so liebevollen Menschen?!</p><p data-css="tve-u-1787977b71b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787977c644" style="">So oder so ähnlich geht es vielen, die mit Demenzkranken zu tun haben.</p><p data-css="tve-u-1787977c644" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1787977d897" style="">Demenz und aggressives Verhalten - leider typisch!</h5><p style="" data-css="tve-u-1787977ecc8"><br></p><p data-css="tve-u-1787977f6f0" style="">Man arbeitet so viel, versucht alles richtig zu machen und hat genug mit sich selbst und der eigenen Familie zu tun. Da wünscht man sich doch weniger Beschuldigungen und etwas mehr Dankbarkeit!</p><p data-css="tve-u-1787977f6f0" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797802d2" style="">Leider musst du dich von diesem Wunsch verabschieden.</p><p data-css="tve-u-178797802d2" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879781395" style="">Aber genauso davon, dass die Person, die du so aufopferungsvoll pflegst, ihr Verhalten immer bewusst steuert. In aller Regel haben es die Personen nicht darauf angelegt, anderen das Leben zu erschweren und zu provozieren.</p><p data-css="tve-u-17879781395" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797854c1" style="">Sollte so ein dissoziales Verhalten diagnostiziert werden, solltest du dich um eine darauf spezialisierte Unterbringung kümmern. Es gibt Pflegeheime für aggressive Demenzkranke. Nein, hier geht es mehr um psychosoziale Faktoren.</p><p data-css="tve-u-178797854c1" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1787978909b" style="">Der Erkrankte schämt sich und hat....ANGST!</h5><p style="" data-css="tve-u-17879789de5"><br></p><p data-css="tve-u-1787978b20f" style="">Die Krankheit macht etwas mit den Menschen und das ist diesen auch – besonders in der Anfangsphase – sehr bewusst. Angst ist dabei die herausragende Reaktion.</p><p data-css="tve-u-1787978b20f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787978c211" style="">Stell‘ dir vor, du merkst, wie dein Kopf immer weniger funktioniert. Du merkst, dass du schleichend immer mehr vergisst. Beängstigend!</p><p data-css="tve-u-1787978c211" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787978d263" style="">Dazu der Druck von außen. Plötzlich weiß jeder alles besser, drängt dich zu Entscheidungen. Ein schlechtes Gewissen kommt hinzu, denn du merkst, dass du dem normalen Alltag nicht mehr gewachsen bist.</p><p data-css="tve-u-1787978d263" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879791eaa" style="">Natürlich kommen dazu Vorurteile und negative Erwartungshaltungen, denn wer jubelt schon, wenn er weiß, dass ein Heim vielleicht die beste Lösung ist. Merkst du schon bei der bloßen Vorstellung dessen, was im Kopf des Erkrankten vorgehen muss, wie du in eine wütende Abwehrhaltung gerätst?!</p><p data-css="tve-u-17879791eaa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879792e39" style="">Man kann sich kaum wehren! Aggression und Boshaftigkeit bei Demenz sind also eine Folge dieser persönlichen Veränderungen. </p><p data-css="tve-u-17879792e39" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879792e39" style="">Demenz und Boshaftigkeit sind - so traurig es ist - die typische Begleiterscheinungen der Krankheit.</p><p data-css="tve-u-17879792e39" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879793eb2" style="">Die erste Erkenntnis ist also, dass es die plötzlich so aggressive Person nicht persönlich meint. Das ist wichtig zu erkennen, denn nur so kannst du lernen, wie du ein Schutzschild aufbauen kannst. Wie genau, das zeigen wir die an anderer Stelle.</p><p data-css="tve-u-17879793eb2" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879794d49" style="">Doch wie kannst du kurzfristige Hilfe schaffen? Welche Möglichkeiten hast du, auf diese Provokationen zu reagieren?</p><p data-css="tve-u-17879794d49" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797959d9" style="">Jeder hat eine persönliche Geschichte!</h5><p style="" data-css="tve-u-1787979710a"><br></p><p data-css="tve-u-1787979677e" style="">Zunächst sollte man sich grundsätzlich bewusst machen, was die Gründe für dieses Verhalten sein könnten. Halte dir also vor Augen, welche Geschichte steckt hinter der Demenzkranken Person, welche Biographie hat sie.</p><p data-css="tve-u-1787979677e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787979a84b" style="">Sicherlich kennst du den Kranken sehr genau, schließlich hast du ja sehr viel Zeit mit ihm verbracht. Und dennoch ist es manchmal so, dass viele Umstände und Gegebenheiten des Dementen verdrängt oder anders bewertet wurden oder auch schlicht unbekannt sind.</p><p data-css="tve-u-1787979a84b" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1787979f72a">Es ist also etwas „Forschungsarbeit“ und Analyse angebracht. Was sind also die Kernpunkte, die das Leben des Erkrankten bestimmt haben. Diese sind übrigens auch für etwaiges pflegendes Personal wichtig!</p><p style="" data-css="tve-u-1787979e0a2"><br></p><p data-css="tve-u-178797a0459" style="">Je mehr sie über den Patienten erfahren, desto besser können sie sich auf ihn einstellen! Nimm dir Zeit für diese Analyse, denn „Wissen ist Macht“ was hier zu Deeskalation und somit zu einem für alle Seiten befriedigendem Ergebnis führen kann.</p><p data-css="tve-u-178797a0459" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797a1583" style="">Versuche dich in den Erkrankten hineinzuversetzen!</h5><p style="" data-css="tve-u-178797a23a7"><br></p><p data-css="tve-u-178797a695e" style="">Der Schlüssel für deeskalierende Maßnahmen liegt ganz eindeutig in deinem Empathievermögen. Empathie beschreibt die Fähigkeit und Bereitschaft, die Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen.</p><p data-css="tve-u-178797a695e" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-178797a4b35">Um das grundsätzlich zu können, solltest du in der Lage sein, selbstkritisch dich selbst und dein Verhalten zu hinterfragen. Denn aufgrund einer angemessener Reaktion auf die Gefühle und Emotionen des Demenzkranken ergibt sich schließlich deine Art des Mitgefühls und damit der Hilfsbereitschaft.</p><p data-css="tve-u-178797a394e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797a869f" style="">Es hilft letztendlich niemanden, auf aggressives Verhalten bei Demenz mit „Gegenaggression“ zu reagieren, das führt mit ziemlicher Sicherheit zu einem handfesten Streit. Aggressives Verhalten bei Demenz musst du also genauso wie die sich verstärkende Vergesslichkeit einfach als Folge der Krankheit akzeptieren!</p><p data-css="tve-u-178797a869f" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797a91c1" style="">Willst du wirklich streiten?</h5><p style="" data-css="tve-u-178797a9b7f"><br></p><p data-css="tve-u-178797aa794" style="">Es kommt also darauf an, die Perspektive des zu Pflegenden einzunehmen, die Welt aus seinen Augen zu betrachten. Dazu ist es manchmal auch nötig, eigene Werte oder Sichtweisen für den Moment zu vergessen. Der eigene Affektzustand sollte möglichst dicht am dem des Erkrankten sein.</p><p data-css="tve-u-178797aa794" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style="">Was kannst du also tun, wenn Wutausbrüche bei Demenzkranken vorkommen, wenn Situationen mit aggressivem, distanzlosem oder forderndem Verhalten zur Belastung werden?</p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style="">Zuallererst: Ruhig bleiben!</p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797af3fc" style="">Idealerweise hast du dich mit dieser Situation schon beschäftigt, weil sie immer wieder vorkommt. Das heißt, du kannst dich vorbereiten und „tappst“ nicht wieder in die gleiche Falle. Tadeln, laut werden, belehren hilft gar nichts. Dies führt in aller Regel nur zu weiterer Eskalation.</p><p data-css="tve-u-178797af3fc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797b0daf" style="">Also besser reflektieren: was bewegt den Menschen gerade, welche Ursachen liegen dahinter? Und dann auf das „Problem“ eingehen. Einfach fragen.</p><p data-css="tve-u-178797b0daf" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797b1d5f" style="">Vielleicht gibt es sogar Lösungsansätze, die den Erkrankten zufriedenstellen. Zumindest für den Zeitpunkt.</p><p data-css="tve-u-178797b1d5f" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-178797b3e8e">Du musst damit rechnen, dass du immer wieder die gleichen Dinge zu hören bekommst, und du kannst auch immer wieder in der gleichen Art antworten.</p><p data-css="tve-u-178797b5012" style="">Aber bitte ohne den Vorwurf, dass die Sache ja bereits gestern besprochen wurde! Das führt wieder zu Unsicherheit beim Erkrankten, der sich evt. durch noch aggressiveres Verhalten dagegen wehren wird.</p><p data-css="tve-u-178797b5012" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797b5b77" style="">Bei Gewalt hört die Freundschaft auf!</h5><p style="" data-css="tve-u-178797b6f19"><br></p><p data-css="tve-u-178797b793f" style="">Manchmal ist es jedoch auch so, dass die erkrankte Person handgreiflich wird oder nicht aufhören will.</p><p data-css="tve-u-178797b793f" style=""><br></p><p>Hier solltest du dann klare Grenzen setzen und kommunizieren: Bis hierhin und nicht weiter! Dabei immer den Respekt und die Wertschätzung im Auge behalten!</p><p data-css="tve-u-178797b89d9" style="">Mit handgreiflichem Verhalten ist jedoch eine Gesprächsgrundlage erst einmal zerstört. Mit ruhiger Stimme solltest du darauf hinweisen und das Gespräch beenden bzw. den Raum verlassen.</p><p data-css="tve-u-178797b89d9" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797b89d9" style="">Ja, das ist nicht einfach und erfordert Training. Aber es ist möglich, in diesem Fall ganz emotionsfrei zu agieren. Damit wird die Situation entschärft, der Erkrankte bemerkt zumindest für den Moment sein falsches Verhalten und du stärkst dich und deine Position!</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tcb-elem-placeholder">
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