Über uns

Wer sind wir?

Wir, Jolanta und Michael, haben diese Webseite ins Leben gerufen, weil wir beide unsere Erfahrungen mit dieser Krankheit gemacht haben bzw. täglich machen.

Täglich sehen und spüren wir, wie ohnmächtig sich viele Angehörige mit dieser für sie neuen und schweren Situation fühlen.

Genau für sie ist diese Seite gemacht. Wir wünschen uns, dass wir Angehörigen helfen können, diese Krankheit anzunehmen, eine großartige Begleitung für den Erkrankten zu sein und dabei sich selbst nicht zu vergessen.


"Seit nunmehr 10 Jahren betreue ich Menschen mit Demenz. Für mich ist es viel mehr als ein Beruf. Die Begleitung der Erkrankten und deren Familien ist für mich eine Herzensangelegenheit"

Ich heiße Jolanta. Seit vielen Jahren arbeite ich in einer Seniorenresidenz in der Sozialen Betreuung in einem Wohnbereich für demenziel erkrankte Menschen.

Jeden Tag erlebe ich, wie schwierig es für die Angehörigen ist, sich mit dem Thema Demenz auseinanderzusetzen, es zu verstehen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und dabei sich selbst nicht zu verlieren.

Den Menschen in der Residenz geht es gut, viele Pfleger und Betreuer kümmern sich liebevoll um sie.

Für die Angehörigen bleibt dabei kaum noch Zeit. Und dabei, das ist meine Beobachtung während der letzten Jahre, brauchen auch sie Hilfe und Unterstützung.

Denn eines ist sicher: Sind die Angestellten der Residenz auch noch so aufopferungsvoll in der Betreuung der Bewohner, das wichtigste bleiben die Familie und das engere Umfeld der Demenzkranken!

Deshalb ist es mir so wichtig, den Angehörigen Halt, Rat und Unterstützung zu geben. Dies ist sehr individuell. Jeder Mensch sieht andere Probleme, hat anderes Leid zu beklagen und hat unterschiedliche Möglichkeiten damit umzugehen.

Dennoch gibt es einige Systematiken, mit diesem Leid umzugehen und die Betroffenen zu stärken. Hier möchte ich euch Möglichkeiten aufzeigen, euch selbst zu stärken und dabei eine wichtige Stütze für eure Liebsten zu bleiben. Dafür bin ich für euch da!



"Als Sohn einer demenzkranken Mutter habe ich mich so hilflos und überfordert gefühlt. Doch mit der Zeit lernte ich, wie wir die neue Lebenssituation gemeinsam meistern können"

Ich heiße Michael. Meine Mutter war schwer demenzkrank bevor sie vor kurzem verstarb.

Über viele Jahre habe ich sie auf ihrem Weg begleitet, habe versucht, sie fröhlich zu stimmen und ihr immer wieder neuen Lebensmut zu geben.

Dabei habe ich viele andere betroffene Menschen kennengelernt und viele Beobachtungen gemacht.

Gerne hätte ich damals eine kompetente Hilfe für mich in Anspruch genommen. Denn der Austausch mit anderen Betroffenen hat mich eher noch weiter runtergezogen. 

So beschloss ich, mich mit dem Thema „Wie kann ich als Sohn einer demenzkranken Mutter helfen“ tiefergehend auseinanderzusetzen um für meine Mutter bis zu ihrem Tod ein starker Halt zu sein. 

Dieses Wissen gebe ich nun gerne weiter, damit auch andere das notwendige Wissen und Bewusstsein entwickeln können.

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