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	<title>Demenz Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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	<description>Wir helfen Angehörigen dabei mit ihren Demenzkranken klar zu kommen.</description>
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	<title>Demenz Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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		<title>Der Sterbeprozess bei Demenz &#8211; Sterbebegleitung durch Angehörige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 17:05:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sterbebegleitung durch Angehörige kann man lernenSterben gehört zum Leben dazu. Obwohl dies jeder weiß, sind die Themen Sterben, Tod und Trauer immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft.&#160;Warum nur?&#160;Nur sehr wenige Menschen setzen sich mit diesen Themen ganz bewusst auseinander. Und das, obwohl es völlig offensichtlich ist, dass das Dasein auf Erden nur einen begrenzter Zeitraum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/der-sterbeprozess-bei-demenz-sterbebegleitung-durch-angehoerige/">Der Sterbeprozess bei Demenz &#8211; Sterbebegleitung durch Angehörige</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class=""><b>Sterbebegleitung durch Angehörige kann man lernen</b></h3><p>Sterben gehört zum Leben dazu. Obwohl dies jeder weiß, sind die Themen Sterben, Tod und Trauer immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft.</p><p>Warum nur?</p><p>Nur sehr wenige Menschen setzen sich mit diesen Themen ganz bewusst auseinander. Und das, obwohl es völlig offensichtlich ist, dass das Dasein auf Erden nur einen begrenzter Zeitraum andauert.</p><p>Dabei kann ein bewusster Abschied vom Leben sowohl das Sterben als auch die Trauerarbeit der An- und Zugehörigen unglaublich erleichtern.</p><p>Natürlich sagt sich das einfacher als es ist, denn die Gefühle, die uns bei dem Gedanken an das Sterben und den Tod überwältigen, sind ja Teil von uns.</p><p>Zum Thema Trauer haben wir <a href="https://demenz-und-du.de/sterbebegleitung-bei-demenz-gemeinsam-trauern/" target="_blank" rel="nofollow">HIER</a> einen Artikel geschrieben, der dir bestimmt einige Impulse geben wird.<br></p><p>Dennoch ist es jedem möglich, eine andere Sichtweise auf dieses Thema zu erlangen bzw. zu erlernen.</p><h4 class=""><b>Palliativ bei Demenz</b></h4><p>In der professionellen Betreuung spricht man auch von „Palliative Care“ wenn es um die Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase geht.</p><p>Hierbei handelt es sich um ein ganzheitliches Behandlungs- und Betreuungskonzept, das ummantelnde (Pallium=Mantel) und geschützte Fürsorge und Pflege (Care) bei der Sterbebegleitung garantieren soll.</p><p>Die Methodik geht auf Cicely Saunders, eine Ärztin und Sozialarbeiterin aus England, zurück. Ziel dieser Arbeit ist es, das Sterben so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten. Idealerweise gibt der Patient die Richtung vor, die Begleitung soll dabei&nbsp; liebevoll, achtsam und umsorgend sein.</p><p>Menschen, die spüren, dass sie in ihre letzte Lebensphase eintreten, macht es extrem verletzlich, wenn sie glaubten, sie wären eine Belastung für ihre Umwelt.</p><p>Es geht also um Anerkennung des sterbenden Menschen sowie um die Wahrnehmung seiner Wünsche, es geht um echte Betreuung, und nicht nur um Versorgung.</p><p>Durch die verschiedenen Aspekte von Palliative Care werden aber nicht nur die Patienten besser umsorgt, sondern auf für die Angehörigen entwickelt sich ein neuer, schmerzlindernder Zugang zu dieser Situation.</p><p>Was zeichnet dieses nun im Einzelnen aus?</p><ul><li>Positive, unterstützenden Kommunikation zwischen allen Beteiligten</li><li>Frühzeitige Auseinandersetzung mit der gegebenen Situation</li><li>Offene und empathische Grundhaltung gegenüber dem sterbenden Menschen</li><li>Hilfe und Unterstützung für eine möglichst aktive Lebensgestaltung bis zum Tod</li><li>Absolute Akzeptanz des Todes und der Sterblichkeit, d.h. positive Grundhaltung zum Leben sowie Anerkennung des Todes als Teil des Lebens.</li></ul><p>Als Angehöriger bzw. Begleiter eines Sterbenden sollte man zuerst sich selbst überprüfen: Ist man in der Lage, ist man stabil genug und hat man auch die nötige Grundeinstellung zu diesem Thema, dass man auch in schwierigen Phasen die Kontrolle behält?</p><h4 class=""><b>Soll man den Sterbenden in Ruhe lassen?</b></h4><p>Dazu gibt es keine eindeutige Antwort, es kommt tatsächlich auf die Situation an.</p><p>Der Sterbeprozess verläuft selten linear, in der Regel gleicht kein Tag und auch kein Mensch dem anderen.</p><p>Wenn man versucht, sich in den Sterbenden hineinzuversetzen, kann man ahnen, was alles in dieser Phase in diesem Menschen vor sich gehen könnte. Es ist ein Abschied vom Zuhause, von der Familie, von Freunden. Ein Abschied von der Selbstständigkeit, von verpassten Chancen, von Plänen – kurz: von allem was einem lieb und wichtig war, ein endgültiger Abschied vom Leben.</p><p>Es gilt also, auch und besonders in dieser Phase sehr emphatisch und respektvoll zu bleiben. Ein echtes Lächeln, warme Worte und Berührungen helfen über quälende Gedanken hinweg.</p><h4 class="">Frühzeitig mit Palliative Care beginnen!<br></h4><p>Übrigens ist dieser „palliative Zustand“ nicht gleichzusetzen mit dem „präfinalen Zustand“, der erst kurz vor dem Tod die letzte Versorgung einleitet.</p><p>Vielmehr kann und sollte das Konzept der Palliative Care schon viel früher in Betracht gezogen werden, schon weit vor dem Versterben. Je mehr Zeit man hat, desto intensiver können sich alle vorbereiten, desto mehr Fragen können geklärt werden und desto weniger Schmerzen verursacht der Abschied.</p><p>Vielleicht kann nicht jeder mit dieser Situation so umgehen wie er es möchte. Das ist absolut in Ordnung, denn – wie anfangs erwähnt – ist dieses Thema in unserer Gesellschaft nicht entsprechend verankert und somit sind wir auch oft nicht dahingehend sozialisiert.</p><h4 class="">Professionelle SAPV-Teams können helfen<br></h4><p>In diesen Fällen sind professionelle Helfer möglich. Diese sogenannten „SAPV Teams“ (Spezialisierte ambulante &nbsp;Palliativversorgung) begleiten den Erkrankten nicht nur zu Hause, sondern kommen auch bei Bedarf in Pflegeheime und Krankenhäuser.</p><p>Diese Teams müssen vom Hausarzt verordnet werden und werden in der Regel von Krankenkassen und durch Spenden finanziert.</p><p>Viele weitere Informationen zu diesem Thema findest du auf der Seite der <a href="https://www.kbv.de/html/sapv.php" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">Kassenärztlichen Bundesvereinigung.</a></p><p>Für Angehörige, die einen Weg suchen, mit dieser bedrückenden Situation klarzukommen, lohnt es sich auf jeden Fall, sich mit dieser Methodik zu beschäftigen.</p><p>Erfahrungsgemäß kann man kaum etwas falsch machen, aber eine liebevolle Begleitung beruhigt und fühlt sich einfach viel besser an!</p><p>Für alle!<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/der-sterbeprozess-bei-demenz-sterbebegleitung-durch-angehoerige/">Der Sterbeprozess bei Demenz &#8211; Sterbebegleitung durch Angehörige</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Sterbebegleitung bei Demenz &#8211; Gemeinsam trauern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 11:56:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was kann ich für einen Sterbenden tun?Diese Frage stellt sich jeder, der einen Menschen bis an sein Lebensende begleitet.Doch es geht nicht nur um den Sterbenden, auch die begleitende Person braucht in dieser Phase dringend Unterstützung. Wenn jemand aus unserem direkten Umfeld stirbt, reißt es ein tiefes Loch in unser Leben. Je näher wir diesem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/sterbebegleitung-bei-demenz-gemeinsam-trauern/">Sterbebegleitung bei Demenz &#8211; Gemeinsam trauern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="MsoNormal"><b style="mso-bidi-font-weight:normal">Was kann ich für einen Sterbenden tun?</b></h3><p class="MsoNormal">Diese Frage stellt sich jeder, der einen Menschen bis an sein Lebensende begleitet.</p><p class="MsoNormal">Doch es geht nicht nur um den Sterbenden, auch die begleitende Person braucht in dieser Phase dringend Unterstützung. <br></p><p class="MsoNormal">Wenn jemand aus unserem direkten Umfeld stirbt, reißt es ein
tiefes Loch in unser Leben. Je näher wir diesem Menschen waren, desto mehr sind
wir von dessen Ableben berührt, desto schwieriger ist es für uns, diese neue
Wahrheit zu akzeptieren.</p><p class="MsoNormal">Wir trauern also, um mit diesen überwältigenden Gefühlen
fertigzuwerden.</p><p class="MsoNormal">Trauer ist also etwas ganz normales, jeder Mensch und jedes Lebewesen trauert in irgendeiner Form.</p><p class="MsoNormal">Jede Trauer ist jedoch ganz individuell, ist etwas ganz
persönliches. Es gibt keine für jeden Menschen zutreffenden Regeln.</p><p class="MsoNormal">Jede Art von Trauer sollte deshalb auch immer akzeptiert
werden. Egal, ob sie mit der Art von Trauer, die uns betrifft, übereinstimmt
oder nicht.</p><p class="MsoNormal">So trauern auch innerhalb einer Familie oder eines
Freundeskreises die Beteiligten jeweils ganz anders – und dennoch sind sie
vereint in der Trauer um einen geliebten Menschen.</p><p class="MsoNormal">Jeder hat ein Recht auf seine Art zu trauern.</p><h4 class="MsoNormal">Wann ist die Trauer am schlimmsten?<br></h4><p class="MsoNormal">Wichtig ist, sich gegenseitig zu unterstützen, füreinander
da zu sein, sich jede Hilfe anzubieten, die gerade benötigt wird.</p><p class="MsoNormal">Dabei spielt das individuelle Bedürfnis eine große Rolle.
Das kann Privatheit sein oder auch offenes Reden mit anderen. Das kann die
Suche nach Körperkontakt sein aber auch die nach Distanz.</p><p class="MsoNormal">Wenn du selbst der Trauernde bist, lasse also andere so an dich rankommen, wie du es gerade brauchst. <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span></p><p class="MsoNormal">Habe keine Hemmungen, darum zu bitten oder auch ein Angebot
abzulehnen, denn natürlich kann ein Außenstehender nicht ahnen, wie es in dir
aussieht bzw. was du gerade brauchst.</p><p class="MsoNormal">Genauso kann es sehr hilfreich sein, andere Trauende in
deinem Umfeld anzusprechen und deine Hilfe anzubieten.</p><h4 class="MsoNormal">Mitleid oder Mitgefühl?<br></h4><p class="MsoNormal">Dabei sollte auf jeden Fall das Mitgefühl im Mittelpunkt stehen und nicht Mitleid. „Mitfühlen“, also Empathie zeigen und leben ist also viel ansprechender als „mitleiden“, also das gemeinsame verzweifeln.</p><p class="MsoNormal">Ich hoffe, du siehst den Unterschied und ich hoffe, du
kannst diesen Hinweis umsetzen. Auch wenn es manchmal sehr schwer fällt.</p><p class="MsoNormal">Mitleid, also mitzuleiden, kann dazu führen, dass man sich
gegenseitig runterzieht und in ein tiefes Loch fällt, aus dem man kaum noch
alleine rauskommt.</p><p class="MsoNormal">Wenn du so etwas spürst, sei bei anderen oder bei dir selbst, wird es Zeit, externe Hilfe, z.B. von Seelsorgern oder Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen.&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Scheue dich nicht, diese Hilfe ist völlig normal und kann dir wieder Lebensmut und die nötige Kraft geben!<br></p><p class="MsoNormal">Wenn du also einen lieben Menschen verloren hast, nimm dir
die Zeit die du brauchst!</p><p class="MsoNormal">Wie kann <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>nun diese
Trauer aussehen?</p><p class="MsoNormal">Es ist so unterschiedlich!</p><p class="MsoNormal">Sehr häufig sind - wie gerade erwähnt - Hoffnungslosigkeit und depressive Zustände.</p><p class="MsoNormal">Man will nicht mehr reden, die Welt scheint still zustehen.</p><p class="MsoNormal">Schlaflosigkeit kommt ebenso vor wie ständige Müdigkeit und
Antriebslosigkeit.</p><p class="MsoNormal">Auch körperliche Schmerzen oder einfach Verleugnung des Geschehenen sind nicht unüblich.</p><h4 class="MsoNormal">Wie erleben Demente das Sterben?</h4><p class="MsoNormal">Aber nicht nur du als Angehöriger hast das Recht zu trauern,
auch der Sterbende spürt, dass ihn die Kräfte verlassen und er nicht mehr lange
auf der Erde verweilen wird.</p><p class="MsoNormal">Auch der Sterbende will sich verabschieden und die Welt „geordnet“ verlassen.</p><p class="MsoNormal">Dabei kannst du als Angehöriger enorm hilfreich sein.</p><p class="MsoNormal">Reflexartig versuchen wir oft, den Tod zu verdrängen und
glauben erst daran, wenn er unmittelbar „vor der Tür“ steht.</p><p class="MsoNormal">Dabei kann man sich fast immer sehr gut darauf vorbereiten.
Denn er ist nun einmal unausweichlich.</p><p class="MsoNormal">Viele Sterbende durchlaufen kurz vor dem Tod noch einmal das
eigene Leben, sie prüfen, was sie noch erledigen wollten, wen sie noch sprechen
wollten, was sie geregelt haben wollten.</p><p class="MsoNormal">Es entsteht ganz häufig eine Angst, dass dies nicht mehr
möglich sein wird.</p><p class="MsoNormal">Als Angehöriger hast du in Gesprächen die Möglichkeit, mehr
über diese Wünsche zu erfahren, beruhigend einzuwirken und so diese Angst zu
nehmen.</p><p class="MsoNormal">Erfahrungsgemäß tut das sowohl dem Sterbenden als auch dem
Angehörigen sehr gut. Beide spüren, dass alle Vorkehrungen getroffen wurden.
Ein unglaublich beruhigendes Gefühl!</p><p class="MsoNormal">Es hat auch etwas mit Würde zu tun, wenn die letzten Wünsche
des Sterbenden erfüllt werden können.</p><p class="MsoNormal">Deshalb raten wir dir, sehr frühzeitig mit diesen Gesprächen
beginnen, um von möglichst vielen - der oftmals verborgenen Wünsche – zu erfahren
und entsprechende Maßnahmen noch umsetzen zu können.</p><p class="MsoNormal">Vielleicht können auch Mitarbeiter der sozialen Betreuung (wenn
es sich um einen Heimaufenthalt handelt) Hinweise geben, denn oftmals sprechen
die Bewohner lieber mit ihren Betreuern über gewisse Wünsche, weil sie ihren
Angehörigen nicht zur Last fallen wollen.</p><p class="MsoNormal">Dieses Gefühl herrscht übrigens auch für die Versorgung der
Familie nach dem Tod vor, also ein Grund mehr, sich frühzeitig mit diesem Thema
zu beschäftigen.</p><p class="MsoNormal">Irgendwann ist es zu spät, um solche Gespräche zu führen oder Gedanken auszutauschen.</p><p class="MsoNormal">Aber auch der nahende Tod darf dich nicht umwerfen. Der Artikel <a href="https://demenz-und-du.de/sterbeprozess-bei-demenz/" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">"Sterbeprozess bei Demenz"</a> beschäftigt sich mit dieser Phase und wie du dich darauf vorbereiten kannst.<br></p><p class="MsoNormal">Noch einmal: Trauern ist etwas ganz natürliches und auch
wichtiges. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, scheue dich nicht, andere mit „ins
Boot“ zu holen.</p><p class="MsoNormal">Je frühzeitiger du dich mit diesem Thema beschäftigst und je mehr du deine Angehörigen integrierst, desto leichter wird dir deine Trauerarbeit fallen.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/sterbebegleitung-bei-demenz-gemeinsam-trauern/">Sterbebegleitung bei Demenz &#8211; Gemeinsam trauern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</title>
		<link>https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2022 12:12:01 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[Altersdemenz]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege von Demenzkranken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Betreuung von Angehörigen mit Alzheimer oder Altersdemenz verlangt viel Hingabe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/">Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class=""><b><span style="font-size: 24px;" data-css="tve-u-184a980a303">Altersdemenz-Pflege zu Hause -&nbsp;</span></b></h2><h2 class=""><b><span data-css="tve-u-184a980a306" style="font-size: 24px;">Die Pflege von Angehörigen kann man lernen!</span></b></h2><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a307" style="font-weight: normal;"><span data-css="tve-u-184a980a309" style="font-size: 24px;"><br></span></span><span data-css="tve-u-184a97d0e04"><span data-css="tve-u-184a97d0e06" style="font-size: 18px;">Der Verlauf der Demenz verläuft schleichend und nicht vorhersehbar.</span></span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a30b" style="font-weight: normal;"><br>Leider musst du als Angehöriger davon ausgehen, dass sich die Situation nicht mehr verbessern, sondern vielmehr deine Unterstützung mehr und mehr gefordert sein wird.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><br></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a30b" style="font-weight: normal;"><span data-wp-c16t="true" data-wp-component="Text">Sei dir bewusst: Die Betreuung von Angehörigen mit Alzheimer oder Altersdemenz verlangt nicht nur viel Hingabe, sondern viel mehr auch enorme physische und psychische Kraftanstrengungen!</span></span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-1884d503420" style="font-weight: normal;"><br>Das ist eine riesige Belastung, und zwar sowohl für dich als auch für den Erkrankten.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a6b13"><b><span data-css="tve-u-1884d503421" style="font-weight: normal;"><br>Denn der Erkrankte bemerkt, besonders in der Anfangsphase der Krankheit, meistens seine Veränderungen gegen die er sich wehren kann und versucht, diese zu überspielen.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9834757"><b><span data-css="tve-u-1884d503423" style="font-weight: normal;"><br>Dabei kommt es häufig zu Konflikten, Vorwürfen und aggressivem Verhalten von beiden Seiten.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80b77ca"><b><span data-css="tve-u-1884d503424" style="font-weight: normal;"><br>Um das zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren, ist es so wichtig, dass der Erkrankte sich wohl fühlt, sich ernst genommen fühlt und das Gefühl der Akzeptanz vermittelt bekommt.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80b614f"><b><span data-css="tve-u-1884d503425" style="font-weight: normal;"><br>Je mehr das der Fall ist, desto eher kann sich eine harmonische Beziehung zwischen dem Erkrankten und dem jeweiligen Betreuer entwickeln.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9834757"><b><span data-css="tve-u-1884d503427" style="font-weight: normal;"><br>Unerlässlich ist dabei besonders, dass du als Betreuer einen positiven Blick auf die Fähigkeiten des demenziell Erkrankten behältst und einen wertschätzenden und empathischen Umgang pflegst.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80bb027"><b><span data-css="tve-u-184a981cc02" style="font-weight: normal;"><br>Auch wenn es manchmal sehr schwer fällt, nicht aus der Haut zu fahren, wenn wieder etwas anderes als erwartet passiert…<br>Also, wie kann dir das gelingen?</span></b></p><h3 class="" style="font-size: 22px !important;"><br></h3><h3 class=""><span style="font-weight: normal;"><em class=""><b class=""><span data-css="tve-u-184a981cc03"></span></b></em></span><em class=""><b class=""><span data-css="tve-u-184a981cc03"><strong>Pflegende Angehörige brauchen viel Empath</strong></span></b></em><strong><em class=""><b><span data-css="tve-u-184a981cc03">ie</span></b></em></strong></h3><p data-css="tve-u-184a97dde28"><b><span data-css="tve-u-1884d50342a" style="font-weight: normal;"><br>Vor allem anderen steht ein empathisches Verhalten. Das bedeutet, die Welt des anderen so zu verstehen, darin einzutauchen und so dem Erkrankten das Gefühl zu geben, dass er wahrgenommen und akzeptiert wird.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242d8726"><b><span data-css="tve-u-1884d50342b" style="font-weight: normal;"><br>Jede Art von Vorwürfen ist absolut kontraproduktiv und führt nur zu einem Abwehrverhalten, das sich auf verschiedenste Art äußern kann.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d50342d" style="font-weight: normal;"><br>Direkt verbunden mit der Empathie ist aber auch die Akzeptanz der gegebenen Situation. Dies fällt vielen betreuenden Angehörigen extrem schwer, denn sie sind verzweifelt und wollen die Situation, so wie sie sich darstellt, nicht akzeptieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d50342e" style="font-weight: normal;"><br>Somit machen es sich viele betreuende Angehörige selbst schwer, die gegebene und nicht änderbare Situation zu überstehen.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><br></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d503431" style="font-weight: normal;">Typisch ist auch eine Abwehrhaltung des demenziell Erkrankten. Er will sich scheinbar gar nicht helfen lassen!</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><br></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d503434" style="font-weight: normal;">Weil dieser Punkt so häufig bei Angehörigen zu Frustration führt, haben wir dazu auch ein </span></b><a href="https://youtu.be/qR-22OCw9ro" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;"><b><span data-css="tve-u-1884d503435" style="font-weight: normal;">Video auf YouTube</span></b></a><b><span data-css="tve-u-1884d503436" style="font-weight: normal;"> eingestellt.</span></b><br></p><p data-css="tve-u-188242d94fe"><b><span data-css="tve-u-1884d503438" style="font-weight: normal;"><br>Denn der Erkrankte spürt diese innere Unruhe, die Verzweiflung, den Frust. <br>Das führt zu großer Unsicherheit mit dem Ergebnis, dass das Vertrauen zwischen dem betreuenden Angehörigen und dem Erkrankten schwindet.</span></b></p><h3 class=""><em><br></em></h3><h3 class=""><em>Demente neigen zu Abwehrverhalten</em><br></h3><p data-css="tve-u-188242ddce9"><b><span data-css="tve-u-1884d503439" style="font-weight: normal;"><br>Demenziell Erkrankte haben ein sehr feines Gespür für emotionale Schwankungen der Personen in der nahen Umgebung. Fühlen sie sich nicht ernst genommen, führt das schnell zu einem Abwehrverhalten.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><b><span data-css="tve-u-1884d50343a" style="font-weight: normal;"><br>Dabei sind die Grundbedürfnisse dieselben wie bei gesunden Menschen! Demenziell Erkrankte sehnen sich nach Liebe, nach Bindung und Trost. </span></b></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><br></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><b><span data-css="tve-u-1884d50343c" style="font-weight: normal;">Aber auch das Einbeziehen in das tägliche Leben, das Mitmachen bei gelernten Gewohnheiten spielt eine große Rolle. Letztendlich will der Erkrankte seine Identität nicht verlieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242e0deb"><b><span data-css="tve-u-1884d50343d" style="font-weight: normal;"><br>Von daher ist für dich als Angehörigen nichts wichtiger, als immer wieder zu demonstrieren, und zwar ganz ehrlich, dass du dir Zeit nimmst, ein echtes Interesse zeigst und immer wieder symbolisierst, dass der Erkrankte genauso sein darf, wie er ist.</span></b></p><h3 class="" style="font-size: 22px !important;"><em><b><br><span data-css="tve-u-184a980a30c"><span style="font-weight: normal;"></span><strong>Die Grundlagen für die Pflege von Angehörigen sind erlernbar!</strong>&nbsp;</span></b></em></h3><p data-css="tve-u-1884d503407"><b><span data-css="tve-u-1884d503408" style="font-weight: normal;"><br>In der professionellen Betreuung von demenziell erkrankten Menschen, sei es Altersdemenz, Alzheimer oder andere Arten der Demenz, folgt man deshalb in aller Regel diesen zwölf Ansätzen nach Tom Kitwood:</span></b></p><p data-css="tve-u-184a987e205"><b><span data-css="tve-u-1884d503445" style="font-weight: normal;"><br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong><span style="text-decoration: underline;" data-css="tve-u-1884d503447">1. &nbsp; &nbsp;Erkennen und Anerkennen: </span></strong></span><span data-css="tve-u-1884d503449" style="font-weight: normal;">Durch Ansprache, Blickkontakt und achtsames Zuhören wird dem Erkrankten vorurteilsfrei und wertschätzend begegnet<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong><span style="text-decoration: underline;" data-css="tve-u-1884d50344b">2. &nbsp; &nbsp;Verhandeln und Aushandeln: </span></strong></span><span data-css="tve-u-1884d50344e" style="font-weight: normal;">Die betreuende Person fragt nach Wünschen und Bedürfnissen des Erkrankten und berücksichtigt diese soweit es irgendwie geht. Damit wird dem Erkrankten ein gewisses Maß an Kontrolle gegeben.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>3. &nbsp; &nbsp;Zusammenarbeit:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50344f" style="font-weight: normal;"> Durch gemeinsamen arbeiten oder erledigen von Aufgaben, erhält der demenziell Erkrankte die Gelegenheit, seine Fähigkeiten zu nutzen anstatt in eine passive Rolle gedrängt zu werden.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>4. &nbsp; &nbsp;Spiel und Unterhaltung:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503452" style="font-weight: normal;"> Nicht alles was man tut und anbietet muss einem tieferen Sinn folgen. Oftmals will der Erkrankte einfach nur da sein und nicht irgendwelchen Regeln folgen. Eine Unterhaltung oder einfach nur zuhören wirken befreiend.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>5. &nbsp; &nbsp;Basale Stimulation:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503454" style="font-weight: normal;"> Dort, wo Worte nicht mehr wirken, kann durch andere Sinnesreize, sensorische oder sinnbezogene Anregungen, eine Kommunikation aufgebaut werden. Versuche es mal mit Farben, Musik oder Düften!<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>6. &nbsp; &nbsp;Feste feiern:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503456" style="font-weight: normal;"> Gesellige Runden, lachen, singen machen richtig Spaß! Dabei aber ganz genau hinschauen, denn irgendwann kann das den Erkrankten auch stressen.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>7. &nbsp; &nbsp;Entspannen:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503457" style="font-weight: normal;"> Auch Entspannung ist wichtig, vielleicht sogar mehr denn je. Achte darauf, dass der Betroffene genügend Ruhezeiten bekommt und sich zurückziehen kann.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>8. &nbsp; &nbsp;Validation:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503459" style="font-weight: normal;"> Das sich Hineinversetzen in die Gefühls- und Erlebniswelt des Erkrankten gibt diesem die Sicherheit und Geborgenheit, die er braucht. Es erfordert ein wenig Übung und viel Empathie.</span></b><b><span data-css="tve-u-1884d50345b" style="font-weight: normal;"><br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>9. &nbsp; &nbsp;Halten:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50345c" style="font-weight: normal;"> Viele demenziell Erkrankte brauchen Nähe und Geborgenheit, wollen Berührungen. Wenn dies der Fall ist, solltest du dem nachkommen. Es muss aber auch dir gut tun.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>10. &nbsp; &nbsp;Erleichtern:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50345e" style="font-weight: normal;"> Einerseits ist es gut, dem Erkrankten möglichst viel Freiheit zu geben und ihn auch mal machen lassen. Wenn du aber spürst, dass es nicht weiter geht, so biete auf jeden Fall Hilfestellung an. Nach dem Motto „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Zielführend ist es, die Handlungen, die der Erkrankte nicht mehr alleine schafft, gemeinsam mit ihm durchzuführen.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>11. &nbsp; &nbsp;Rituale:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503460" style="font-weight: normal;"> Menschen mit Demenz reagieren sehr positiv auf einen gewohnten Tagesablauf. Das gibt Sicherheit und damit weniger Angst. Versuche also, bestimmte&nbsp;</span><span data-css="tve-u-184a980a30c">Dinge</span><span data-css="tve-u-1884d503461" style="font-weight: normal;"> immer in der gleichen Art und Weise durchzuführen.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503463" style="font-weight: normal;"><strong><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>12. &nbsp; &nbsp;Geben:</strong></span></strong> Menschen mit Demenz neigen sehr häufig dazu, ihre Besorgnis oder Dankbarkeit zum Ausdruck bringen zu wollen. Sie haben das Gefühl, sich irgendwie revanchieren zu müssen. Nimm diese Gesten ruhig an, das zeigt Respekt und Dankbarkeit deinerseits.<br><br>Du merkst, es gibt immer Lösungen. Mit den dargestellten Ansätzen kann man sich gut vorbereiten.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503465" style="font-weight: normal;">Altersdemenz schreitet allmählich voran. Es wen immer wieder neue Anpassungen in deinem Handeln nötig sein.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503468" style="font-weight: normal;"><br>Grundvoraussetzung sind Empathie, Lernbereitschaft und die Bereitschaft zur Selbstreflexion. Auch ein „dickes Fell“ solltest du dir zulegen, denn nicht immer wird alles wie gewünscht funktionieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503469" style="font-weight: normal;"><br>Doch es lohnt sich! Mit den aufgezählten Methoden wird es dir möglich sein, eine stabile und friedliche Beziehung zum Erkrankten aufzubauen bzw. zu erhalten.<br><br><br><br><br></span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c"><b><span style="font-weight: normal;" data-css="tve-u-184a97d0e07"><br></span><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/">Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Erste Demenz Symptome &#8211; oder doch nur Vergesslichkeit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 06:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Untermenü]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist Demenz?]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergesslichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erste Demenz Symptome treten auf - oder ist es nur Vergesslichkeit?Diese Frage stellen sich die Angehörigen anfangs immer. Erst sind es nur Kleinigkeiten, die auffallen, dann werden es plötzlich schon ungewohnte größere Schwächen, die eine echte Beeinträchtigung im täglichen Leben darstellen.&#160;Auf direktes Fragen reagiert der Partner meist nicht oder nur unwirsch.Natürlich will sich niemand eingestehen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="" style="" data-css="tve-u-178606a465a">Erste Demenz Symptome treten auf - oder ist es nur Vergesslichkeit?<br></h4><p data-css="tve-u-178605ac408" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605ac408" style="">Diese Frage stellen sich die Angehörigen anfangs immer. Erst sind es nur Kleinigkeiten, die auffallen, dann werden es plötzlich schon ungewohnte größere Schwächen, die eine echte Beeinträchtigung im täglichen Leben darstellen.&nbsp;</p><p data-css="tve-u-178605ac408" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605ac408" style="">Auf direktes Fragen reagiert der Partner meist nicht oder nur unwirsch.</p><p data-css="tve-u-178605ac408" style="">Natürlich will sich niemand eingestehen, dass da irgendetwas nicht stimmt.</p><p data-css="tve-u-178605ac408" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605ac408" style="">Weder der, dem gerade diese Entwicklung widerfährt, noch dessen Angehöriger. Das Thema Demenz wird ersteinmal ausgeklammert, die Demenz-Symptome ignoriert.</p><p data-css="tve-u-178605ac408" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605ac408" style="">Es kann nicht sein, was nicht sein darf.</p><p data-css="tve-u-178605ac408" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605ac408" style="">Man will es einfach nicht wahrhaben. Denn eine Demenz im Alter entwickelt sich meistens langsam.</p><p data-css="tve-u-178605ac408" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17dfb653880">Wie erkennt man Demenz im Anfangsstadium?</h5><p data-css="tve-u-178605ac408" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605ac408" style="">Am Anfang fallen die Betreffenden z.B. auf, weil sie immer öfter unaufmerksam sind. Sie stellen häufig die gleichen Fragen oder finden im Gespräch nicht sofort die richtigen Worte.&nbsp;</p><p data-css="tve-u-178605ac408" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605adca8" style="">Sie verlegen Gegenstände oder können zu bekannten Gesichtern nicht die Namen zuordnen. Ihr Urteilsvermögen ist eingeschränkt, so ziehen sie im kalten Winter z.B. leichte Sommersachen an.</p><p data-css="tve-u-178605adca8" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178605af32c" style="">Auch das soziale Verhalten verändert sich!</h5><p style="" data-css="tve-u-178605aff0b"><br></p><p data-css="tve-u-178605b0ecb" style="">Komplexere Aufgaben, wie das Berechnen des Wechselgeldes oder das Ausfüllen von Formularen, fallen ihnen schwer.</p><p data-css="tve-u-178605b0ecb" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605b0ecb" style="">Verhaltensauffälligkeiten können ebenfalls eine beginnende Demenz ankündigen: Bisher sanftmütige Menschen entwickeln sich z.B. zu streitsüchtigen, aggressiven Personen.</p><p data-css="tve-u-178605b0ecb" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605b1f45" style="">Auch eine ungewohnte Unruhe am Tage und in der Nacht sowie Feindseligkeit, selbst gegenüber vertrauten Personen, zählen zu den ersten Anzeichen einer Alzheimer-Demenz.</p><p data-css="tve-u-178605b1f45" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605b1f45" style="">Dies alles sind typische Demenz Symptome, die auf keinen Fall unterschätzt werden sollten! </p><p data-css="tve-u-178605b1f45" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605b1f45" style="">Ein Demenztest und ein Arztbesuch sind nun dringend angeraten!<br></p><p data-css="tve-u-178605b1f45" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178605b35e2" style="">Häufig folgt Vereinsamung oder gar eine Demenz Depression!</h5><p style="" data-css="tve-u-178605b4652"><br></p><p data-css="tve-u-178605b54be" style="">Weiter ziehen sich die Patienten vielfach aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis zurück, verlieren die Lust und das Interesse an gemeinsamen Aktivitäten und Hobbys.</p><p data-css="tve-u-178605b54be" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605b6507" style="">Häufig ist zudem ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus zu beobachten.<br>Der Verdacht einer Demenz wird häufig von den Angehörigen geäußert, denen Veränderungen im Wesen oder Verhalten des Patienten auffallen.</p><p data-css="tve-u-178605b6507" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178605b8768" style="">Wichtig: Demenz-Symptome erkennen und nicht unterschätzen!</h5><p style="" data-css="tve-u-178605b9c74"><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Die Betroffenen selbst klagen zwar zum Teil über Leistungseinschränkungen, schieben diese aber auf ihr fortgeschrittenes Alter. Nur wenige befürchten eine „echte Krankheit".</p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Nun kann es tatsächlich gefährlich werden, denn die Erkrankten verlieren die Kontrolle und gefährden sich und andere. Spätestens jetzt solltest du die ersten Maßnahmen ergreifen und einen Arztbesuch ins Auge fassen.</p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Im Abschnitt <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-diagnose/" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">"Demenz-Diagnose"</a> erfährst du dazu mehr. Hier erklären wir die möglichen Untersuchungen und den Ablauf.</p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Es gibt nicht den einen "Königsweg", jeder Arzt verfolgt sein eigenes Konzept was die Reihenfolge und Tiefe der jeweiligen Untersuchungen angeht.</p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Es kommt also auch darauf an, sich rechtzeitig, also schon bei den ersten Verdachtsmomenten, um einen vertrauensvollen Ansprechpartner für diese Fragen zu kümmern. Vorbereitung ist auch hier alles!</p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1882458d8a9">Der Uhrentest und der MMST geben erste Anhaltspunkte!</h5><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Vorweg könntest du auch schon selbst zwei sehr populäre Tests durchführen.</p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Hierzu eignen sich besonders der "Uhrentest" und der "MMST" (Mini-Mental-Status-Test). Du kannst dir diese Tests samt Anleitung und Interpretation <a href="https://demenz-und-du.de/download_mmst/" target="_blank" rel="nofollow">HIER</a> runterladen.</p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Oftmals will der erkrankte natürlich keinen Tests durchführen. Die Angst vor einem negativen Ergebnis siegt dann über die Vernunft.</p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Das gilt sowohl für einen möglichen Arztbesuch als auch für eine Durchführung der Tests zu Hause.</p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Ein Versuch ist es allemal wert, manchmal gelingt dies, wenn du spielerisch an die Sache rangehst. <br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Weitere wertvolle Tipps für die Anfangsphase findest du auch im Artikel <a href="https://demenz-und-du.de/behalte-die-kontrolle-als-demenzkranker/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">"Demenz verläuft schleichend"</a> auf dieser Seite.</p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178605bbafa" style="">Denke daran: Je mehr du dich mit diesem Thema beschäftigst, desto leichter fallen dir die nächsten Schritte!<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/erste-demenz-symptome/">Erste Demenz Symptome &#8211; oder doch nur Vergesslichkeit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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