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	<title>demenz und boshaftigkeit Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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	<description>Wir helfen Angehörigen dabei mit ihren Demenzkranken klar zu kommen.</description>
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	<title>demenz und boshaftigkeit Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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		<title>Demenz in der aggressiven Phase – So kontrollierst du deine Gedanken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2021 10:41:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressivität bei Demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Demenz stoppen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei aller Liebe – Demenz in der aggressiven Phase zerrt an den Nerven!So kontrollierst du negative Gedanken!Ein Thema kommt bei Gesprächen mit Angehörigen von Demenzkranken immer wieder auf, obwohl es fast jedem unangenehm ist, darüber zu sprechen.Es geht um die aufkommende Wut, die einen immer wieder überfällt, wenn man eng mit dem Erkrankten zusammen ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style="">Bei aller Liebe – Demenz in der aggressiven Phase zerrt an den Nerven!<br>So kontrollierst du negative Gedanken!</h2><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Ein Thema kommt bei Gesprächen mit Angehörigen von Demenzkranken immer wieder auf, obwohl es fast jedem unangenehm ist, darüber zu sprechen.</p><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Es geht um die aufkommende Wut, die einen immer wieder überfällt, wenn man eng mit dem Erkrankten zusammen ist bzw. diesen häufig sieht.</p><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Immer wieder kommt es dabei zu Meinungsverschiedenheiten, immer wieder zu Aggressivität beim Demenzkranken, die einen verzweifeln lassen und Ärger und Wut auslösen.</p><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Man will es nicht zulassen, aber der Kopf kann manchmal nicht mehr. Es kommt Wut auf, man will alles hinschmeißen, man entwickelt Aggressionen gegen den Erkrankten. Und das, obwohl einem natürlich bewusst ist, dass dies alles nicht mit Absicht passiert.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Aggression bei Demenz - Wie reagiere<em></em>n?<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Kennst du diese Situation auch?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wenn nicht, dann bist du tatsächlich sehr stressresistent. Du hast dich voll im Griff und lässt dich nicht aus der Ruhe bringen.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Oder hast du so etwas auch schon erlebt? Hast du dich dann in die Wut und Fassungslosigkeit hinein gesteigert, oder konntest du dich bremsen und „Dampf ablassen“?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Genau darum soll es hier gehen. Niemand ist davor gefeit, solche Gedanken in den Kopf zu bekommen. Sie kommen einfach, irgendwann ist dieses Stresslevel erreicht.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Aggressive Phasen bei Demenz lassen sich (fast) nie vorhersehen und so kannst du dich eben auch kaum vorbereiten.<br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Ärger und Wut sind menschl<em></em>ich!<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Als erstes sei dir gesagt, du brauchst dich dafür nicht zu schämen. Du bist keine ausgebildete Fachkraft, die den Umgang mit aggressiven, unhöflichen, oder herausfordernden Erkrankten lernt bzw. durch die tägliche Erfahrung&nbsp; beherrscht.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Ganz im Gegenteil: Aufgrund der über viele Jahre gewachsenen Nähe zum Erkrankten tut jedes seiner „Fehlverhalten“, diese aus deiner Sicht völlig ungerechtfertigte Demenz-Aggression gegen Angehörige, doppelt so weh!&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Es ist unheimlich schwer sich daran zu gewöhnen, dass nichts mehr so sein wird wie es war. Dass viele Eigenschaften, die man an der Person geschätzt hat, einfach weg sind oder sich ins Gegenteil verkehrt haben.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Wut kommt nicht einfach so - du kannst sie beherrschen!<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Dennoch &nbsp;willst &nbsp;oder musst du „deinen Mann“ stehen, immer da sein, eine echte Stütze sein, niemanden im Stich lassen. Gar nicht so einfach, immer die Fassung zu bewahren. Die Wut kommt doch einfach so über dich!</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Oder stimmt das gar nicht? Woher kommt die Wut eigentlich? Kann man Wut beherrschen?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Sich zu ärgern, ist tatsächlich ein Reflex. Ein Gedanke schiesst in deinen Kopf, blitzschnell wird dieser bewertet und wenn es nicht zu deinem Wunschergebnis passt, entsteht dieser Ärger.<br><br>Doch die Wut kommt tatsächlich erst danach! Sie ist nicht von vornherein da. Sie ist streng genommen eine Reaktion auf den Ärger. Und diese Reaktion kann man steuern, du hast sogar Zeit dafür!</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Der Zeitraum zwischen Ärger und Wut ist der entscheidende Zeitraum, in dem du dich selbst beeinflussen kannst. Doch diesen Raum musst du dir nehmen, sonst verfällst du sofort wieder in das Muster „es gibt Ärger also bin ich wütend“.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wut ist ja nicht nur deshalb schädlich, weil man sich schlecht fühlt, dem Gegenüber unfreundlich daher kommt und falsche Sachen sagt.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Wut raubt dir deine Souveränität!<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Das schlimmste ist eigentlich, dass du auch falsche Entscheidungen triffst, die du vielleicht später bereust. Zudem können Sie auch die Beziehung oder auch die erkrankte Person selbst schädigen.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Du bist übrigens nicht allein mit diesem "Problem". Diese aufkommende Wut kommt sehr häufig vor.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Meistens leiden die pflegenden Angehörigen sehr unter der eigenen Wut, denn sie wissen, dass sie eigentlich falsch reagieren, können sich aber nicht wehren.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">In diesem <a href="https://youtu.be/xTI0kVPAYrM" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">YouTube Video</a> gehen wir auf diese häufige Frage ein.<br></p><p data-css="tve-u-188241d58a2" style=""><br>Leide also nicht, sondern schaffe dir den Raum, den es benötigt, gute Entscheidungen zu treffen!</p><p data-css="tve-u-188241d58a2" style=""><br>Wie machst du das?</p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c874c289"><br>Die „7-Atemzüge-Regel“ hilft dir dabei.</h4><h4 class="" style="" data-css="tve-u-17bd530e753">Bewusstes Atmen gegen aufkommende Wut<br></h4><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Klingt sehr einfach, ist es eigentlich auch, wird aber selten angewendet. Wir neigen einfach dazu, uns unseren spontanen Gefühlen hinzugeben und lassen den Emotionen freien Lauf.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Bewusstes Atmen hilft jedoch schon seit jeher, den Körper wieder in eeinen Ruhezustand zu versetzen. Wir haben es nur verlernt.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Nimm dir Zeit, atme sieben Mal tief durch, lasse alles, was dich gerade negativ belastet, einfach mal sacken.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Mache diese Übung ganz bewusst!</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Stelle dir dabei Fragen wie: War das wirklich so gemeint? Ist das wirklich so schlimm? Was ist positiv daran? Was kann ich daraus lernen?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Gebe dir aber auch Antworten (die du vielleicht auch schon vorher, in einer ruhigen Stunde, überlegt hast), z.B.: Er kann doch nichts dafür. Sie weiß gerade nicht, was sie tut. Es ist die Krankheit.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Vielleicht kommen dir &nbsp;jetzt auch Lösungen in den Kopf, die du schon entwickelt, aber noch nicht umgesetzt hattest: Jetzt ist es Zeit, einen Platz in einer Residenz zu finden. Ab sofort wird die Tagespflege öfters kommen, usw..</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wichtig ist, dass du durch das bewusste Atmen einen ganz anderen Zugang zum Problem bekommst.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wenn du diese Technik übst ( das kannst du jeden Tag, an jedem Ort, in jeder Situation), wirst du ganz automatisch ruhiger und kannst viel besser fundierte Entscheidungen treffen.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Nicht zuletzt dient eine bewusste Atemtechnik auch deiner eigenen Gesundheit! Unkontrollierte, innerlich aufgestaute&nbsp; Wut macht dich krank und hat negative Auswirkungen auf dein Privatleben.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Denke in der nächsten Situation, wenn du spürst, wie sich eine Wut in dir aufstaut, daran und wende die „7-Atemzug-Technik“ an – du wirst staunen!<br><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Boshaftigkeit im Alter– Macht Demenz aggressiv?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2021 11:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
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		<category><![CDATA[demenz aggressive Phase]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum macht Demenz aggressiv? Ich will doch nur helfen!Die Betreuung von demenzkranken Menschen – und stehen sie einem noch so nah – ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.Zum einen bist du in aller Regel nicht dafür ausgebildet, zum anderen handelt es sich bei den zu betreuenden Menschen um Menschen, die bis vor kurzem noch voll im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style=""><b>Warum macht Demenz aggressiv? Ich will doch nur helfen!</b></h2><p style="" data-css="tve-u-17a7103a33d"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Betreuung von demenzkranken Menschen – und stehen sie einem noch so nah – ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca6a21e" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Zum einen bist du in aller Regel nicht dafür ausgebildet, zum anderen handelt es sich bei den zu betreuenden Menschen um Menschen, die bis vor kurzem noch voll im Leben standen und nur schwer akzeptieren können, dass sie nun in eine völlig&nbsp; veränderte Phase ihres Lebens eingetreten sind. Und auf externe Hilfe vertrauen müssen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca6a21e" style=""><em><br></em></p><h3 class="" style=""><em>Demenz und Boshaftigkeit: Jeder Mensch reagiert anders</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Jeder Mensch reagiert auf diese Situation ganz unterschiedlich. Die Reaktion kann von großer Dankbarkeit bis zu absoluter Ablehnung von Hilfe gehen, ganz unabhängig von deiner Zuneigung, deinem Aufwand und der Art deiner Hilfsangebote.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Sehr häufig berichten Betroffene von an Demenz leidenden Angehörigen von Boshaftigkeit und aggressivem Verhalten.</span></b><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Woran liegt das? Müsste nicht jeder Mensch hocherfreut sein, dass nun jemand da ist, der sich um einen kümmert?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Ursachen sind vielfältig und sie herauszufinden bedarf es einiger Überlegungen und häufig auch viel Zeit.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Aggressive Phase bei Demenz: Nur nichts persönlich nehmen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Wichtig ist, dass du die Rückschläge nicht persönlich nimmst und dir und dem Erkrankten genug Zeit zur Gewöhnung an diese neue Situation gibst.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Verweigerung von Hilfsangeboten kommt häufig vor, egal ob der Erkrankte zuhause oder in einem Pflegeheim betreut wird. So oder so ist es für die betreute Person ein großer Einschnitt ins Leben. Vieles was vorher noch selbstverständlich war - seien es so profane Dinge wie einkaufen gehen, kochen, Freunde treffen, ein selbstbestimmtes Leben- sind plötzlich nicht mehr möglich. Man will es einfach nicht wahrhaben.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Und genau darauf gilt es sich einzustellen.</span></b></p><h3 class="" style=""><br></h3><h3 class="" style=""><em>Aggressives Verhalten mit Demenz - Würdest du Abhängigkeit mögen?</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mache dir bewusst, was da gerade mit deinem Elternteil passiert. Versuche dich in diese Situation hineinzuversetzen. Wie würdest du reagieren? Magst du gerne abhängig sein?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Der erste Schritt ist also, zu akzeptieren, dass deine oder die eines anderen Hilfe nicht unbedingt erwünscht ist. Nicht, weil sie falsch oder unnötig ist, sondern weil der Erkrankte einfach nicht will, dass er Hilfe braucht!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ein ganz anderer Ansatz, oder?!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Nun geht es also vor allem darum, herauszufinden, wie du dem Erkrankten so nahe kommen kannst, dass er die Hilfe nicht nur akzeptiert, sondern auch genießt. Denn das ist es doch, was wir alle wollen: einen friedlichen und schönen Lebensabend!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mache dir bewusst, dass nicht alles, was du toll findest oder was „man“ in einer solchen Situation meint tun zu müssen, für jeden passt- Jeder Mensch ist unterschiedlich!</span></b></p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em>Warum sollten sich Menschen mit Demenz im Alter ändern?</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ein typisches Beispiel kenne ich aus eigener Erfahrung. Meine Eltern waren seit jeher eher Eigenbrödler, sie waren sich selber genug, wollten ungern unter Menschen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Als sie nun in einem Heim waren, wurde ihnen das gesamte Angebot an Freizeitgestaltung angeboten. Aber meine Eltern wollten nicht singen, sie wollten nicht spielen. Selbst das Bewegungsprogramm in der Gruppe war ihnen zuwider.<br>„Dort sind doch nur alte Menschen“ oder “Was soll denn das Arm hoch und runter bringen“ waren typische Aussagen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Anfangs dachte ich, ich müsse die beiden zu ihrem Glück zwingen und dafür sorgen, dass sie regelmäßig teilnehmen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Also habe ich immer wieder darauf hingewiesen. Mit dem Ergebnis, dass sie nun erst recht nicht mehr gehen wollten. Sie stellten sich stur.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Kennst du das "Warum" des Demenzerkrankten?</em><br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Es macht also Sinn, sich etwas mit den Hintergründen abweisender Verhaltensweisen auseinanderzusetzen. Woran liegt es, dass sich einige Erkrankte verweigern und andere jedes Angebot annehmen? Und noch wichtiger: Wie kannst du darauf reagieren?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Mache dir also Gedanken zu der Vergangenheit der Erkrankten!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>1. Wie sind sie geprägt, wie haben sie ihr Leben verbracht?<span style="font-weight: normal;"><br>Im Falle meiner Eltern war eigentlich klar, dass sie keine Gruppenangebote annehmen wollten. Warum sollten sie im hohen Alter ihre jahrelangen Gewohnheiten ändern?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>2. Was haben sie für persönliche Interessen?<span style="font-weight: normal;"><br>Wer sich nie für Sport interessiert hat, wird auch die Bewegungsangebote, die du oder ein Heim machst, als nicht sinnvoll oder gar spaßig erachten.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>3. Gibt es vielleicht prägende Erlebnisse im Leben, die die Erkrankten misstrauisch machen?<span style="font-weight: normal;"><br>Gerade die Nachkriegsgeneration trägt oftmals traumatische Erlebnisse mit sich herum und hat oftmals eine Aversion gegen Hilfsbedürftigkeit oder auch ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber anderen Menschen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>4. Wie flexibel waren die Erkrankten im Bezug auf sich ändernde Lebensumstände?<span style="font-weight: normal;"><br>Viele Menschen haben ihr Leben immer im „gleichen Trott“ verlebt. Jede Änderung, sei es Orts- oder Arbeitsplatzwechsel, wurde als Belastung empfunden und nicht als Abenteuer. Stelle dir vor, wie schlimm sich der Wechsel vom selbstbestimmten Leben zu einem Pflegefall oder gar zu einem Leben im Heim anfühlen muss!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>5. Wie war dein Verhältnis zum zu Betreuenden vorher?<span style="font-weight: normal;"><br>War es immer liebevoll und verbunden, oder gab es häufiger Streit wegen irgendwelcher Meinungsverschiedenheiten? Und nun stelle dir die Frage, warum diese Streitereien nun plötzlich aufhören sollten! Gerade wenn man in eine Abhängigkeit gerät, kann dies zu Abwehrreaktionen oder zu Schmollen führen!<br></span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Aber keine Angst, es gibt Wege, mit diesen Unliebsamkeiten fertig zu werden.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h3 class="" style="">Welchen "Ersatz" könntest du anbieten?<br></h3><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Du kennst den Erkrankten vermutlich schon ewig, du weißt, was er mag oder eben auch nicht. Nun stellst du dir z.B. vor, dass es das Beste wäre, wenn der Erkrankte täglich bestimmte Bewegungsübungen macht, vergisst aber dabei, das dieser das noch nie in seinem Leben mochte.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Stelle dir die Frage, welchen „Ersatz“ du stattdessen anbieten könntest. Vielleicht liebte der Hilfsbedürftige schon immer lange Spaziergänge? Oder sah sich gerne in der Stadt Schaufenster an? </span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Was läge also näher, als genau dieses „Alternativprogramm“ anzubieten?! Woher die Bewegung kommt, ist schließlich unerheblich, Hauptsache ist doch, dass alle zufrieden sind!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Oder – anderes Beispiel – natürlich wäre es schön, wenn der Erkrankte an einem Spielnachmittag in der Gruppe teilnehmen würde. Aber wenn er es einfach nicht mag? Vielleicht spielt er lieber zu zweit mit dem Enkel?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Es gibt immer Möglichkeiten, ein Alternativprogramm auf die Beine zu stellen. Dir fällt bestimmt etwas ein!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Denke auch über die anderen oben erwähnten prägenden Charaktereigenschaften nach. Es macht absolut keinen Sinn, gegen die Gewohnheiten des Erkrankten zu agieren. Du wirst nur Gegenwehr, Unmut bis hin zu aggressiven Verhalten ernten.</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Stelle dir vor, du wärst an der Stelle des Hilfsbedürftigen. Würdest du alles mit dir machen lassen? Ist es nicht nachvollziehbar, dass man Gegenwehr bekommt für die Angebote, die nicht den Willen treffen?</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Übrigens: Diese "Gegenwehr" gegen alles, was von außen angeboten wird, kommt recht häufig vor. In diesem </span></b><a href="https://youtu.be/yWCdJaHO9co" target="_blank" rel="nofollow"><b><span style="font-weight: normal;">YouTube-Video</span></b></a><b><span style="font-weight: normal;"> gehen wir deshalb auch auf diese Frage ein.</span></b><br></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1789cb2178b">Nicht aufgeben, sondern Alternativangebote machen!<br></h5><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Das heißt nicht, dass du aufhören solltest, Angebote zu machen. Ganz im Gegenteil, deine Hilfe ist in dieser Situation unabdingbar!</span></b></p><p data-css="tve-u-1789ca73ace" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Versetze dich in die hilfsbedürftige Person, denke an deren lebenslang gepflegten Gewohnheiten und passe deine Hilfeleistung daran an. Und: Habe Geduld, diese Umstellung der Lebensgewohnheiten &nbsp;ist für den Demenzkranken unglaublich schwer zu verarbeiten!</span><br><br></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><br><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/boshaftigkeit-im-alter-macht-demenz-aggressiv/">Boshaftigkeit im Alter– Macht Demenz aggressiv?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Umgang mit aggressivem Verhalten bei Demenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 09:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man glaubt es kaum, es macht einen wütend! Man macht und tut und als Dank wird man beschimpft.Wie ist das nur möglich, womit hab‘ ich das verdient?Wie kommt es nur zu dieser aggressiven Phase eines eben noch so liebevollen Menschen?!So oder so ähnlich geht es vielen, die mit Demenzkranken zu tun haben.Demenz und aggressives Verhalten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-17879778f5d" style="">Man glaubt es kaum, es macht einen wütend! Man macht und tut und als Dank wird man beschimpft.</p><p data-css="tve-u-17879778f5d" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787977a85d" style="">Wie ist das nur möglich, womit hab‘ ich das verdient?</p><p data-css="tve-u-1787977a85d" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787977b71b" style="">Wie kommt es nur zu dieser aggressiven Phase eines eben noch so liebevollen Menschen?!</p><p data-css="tve-u-1787977b71b" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787977c644" style="">So oder so ähnlich geht es vielen, die mit Demenzkranken zu tun haben.</p><p data-css="tve-u-1787977c644" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1787977d897" style="">Demenz und aggressives Verhalten - leider typisch!</h5><p style="" data-css="tve-u-1787977ecc8"><br></p><p data-css="tve-u-1787977f6f0" style="">Man arbeitet so viel, versucht alles richtig zu machen und hat genug mit sich selbst und der eigenen Familie zu tun. Da wünscht man sich doch weniger Beschuldigungen und etwas mehr Dankbarkeit!</p><p data-css="tve-u-1787977f6f0" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797802d2" style="">Leider musst du dich von diesem Wunsch verabschieden.</p><p data-css="tve-u-178797802d2" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879781395" style="">Aber genauso davon, dass die Person, die du so aufopferungsvoll pflegst, ihr Verhalten immer bewusst steuert. In aller Regel haben es die Personen nicht darauf angelegt, anderen das Leben zu erschweren und zu provozieren.</p><p data-css="tve-u-17879781395" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797854c1" style="">Sollte so ein dissoziales Verhalten diagnostiziert werden, solltest du dich um eine darauf spezialisierte Unterbringung kümmern. Es gibt Pflegeheime für aggressive Demenzkranke. Nein, hier geht es mehr um psychosoziale Faktoren.</p><p data-css="tve-u-178797854c1" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1787978909b" style="">Der Erkrankte schämt sich und hat....ANGST!</h5><p style="" data-css="tve-u-17879789de5"><br></p><p data-css="tve-u-1787978b20f" style="">Die Krankheit macht etwas mit den Menschen und das ist diesen auch – besonders in der Anfangsphase – sehr bewusst. Angst ist dabei die herausragende Reaktion.</p><p data-css="tve-u-1787978b20f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787978c211" style="">Stell‘ dir vor, du merkst, wie dein Kopf immer weniger funktioniert. Du merkst, dass du schleichend immer mehr vergisst. Beängstigend!</p><p data-css="tve-u-1787978c211" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787978d263" style="">Dazu der Druck von außen. Plötzlich weiß jeder alles besser, drängt dich zu Entscheidungen. Ein schlechtes Gewissen kommt hinzu, denn du merkst, dass du dem normalen Alltag nicht mehr gewachsen bist.</p><p data-css="tve-u-1787978d263" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879791eaa" style="">Natürlich kommen dazu Vorurteile und negative Erwartungshaltungen, denn wer jubelt schon, wenn er weiß, dass ein Heim vielleicht die beste Lösung ist. Merkst du schon bei der bloßen Vorstellung dessen, was im Kopf des Erkrankten vorgehen muss, wie du in eine wütende Abwehrhaltung gerätst?!</p><p data-css="tve-u-17879791eaa" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879792e39" style="">Man kann sich kaum wehren! Aggression und Boshaftigkeit bei Demenz sind also eine Folge dieser persönlichen Veränderungen. </p><p data-css="tve-u-17879792e39" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879792e39" style="">Demenz und Boshaftigkeit sind - so traurig es ist - die typische Begleiterscheinungen der Krankheit.</p><p data-css="tve-u-17879792e39" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879793eb2" style="">Die erste Erkenntnis ist also, dass es die plötzlich so aggressive Person nicht persönlich meint. Das ist wichtig zu erkennen, denn nur so kannst du lernen, wie du ein Schutzschild aufbauen kannst. Wie genau, das zeigen wir die an anderer Stelle.</p><p data-css="tve-u-17879793eb2" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17879794d49" style="">Doch wie kannst du kurzfristige Hilfe schaffen? Welche Möglichkeiten hast du, auf diese Provokationen zu reagieren?</p><p data-css="tve-u-17879794d49" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797959d9" style="">Jeder hat eine persönliche Geschichte!</h5><p style="" data-css="tve-u-1787979710a"><br></p><p data-css="tve-u-1787979677e" style="">Zunächst sollte man sich grundsätzlich bewusst machen, was die Gründe für dieses Verhalten sein könnten. Halte dir also vor Augen, welche Geschichte steckt hinter der Demenzkranken Person, welche Biographie hat sie.</p><p data-css="tve-u-1787979677e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1787979a84b" style="">Sicherlich kennst du den Kranken sehr genau, schließlich hast du ja sehr viel Zeit mit ihm verbracht. Und dennoch ist es manchmal so, dass viele Umstände und Gegebenheiten des Dementen verdrängt oder anders bewertet wurden oder auch schlicht unbekannt sind.</p><p data-css="tve-u-1787979a84b" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1787979f72a">Es ist also etwas „Forschungsarbeit“ und Analyse angebracht. Was sind also die Kernpunkte, die das Leben des Erkrankten bestimmt haben. Diese sind übrigens auch für etwaiges pflegendes Personal wichtig!</p><p style="" data-css="tve-u-1787979e0a2"><br></p><p data-css="tve-u-178797a0459" style="">Je mehr sie über den Patienten erfahren, desto besser können sie sich auf ihn einstellen! Nimm dir Zeit für diese Analyse, denn „Wissen ist Macht“ was hier zu Deeskalation und somit zu einem für alle Seiten befriedigendem Ergebnis führen kann.</p><p data-css="tve-u-178797a0459" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797a1583" style="">Versuche dich in den Erkrankten hineinzuversetzen!</h5><p style="" data-css="tve-u-178797a23a7"><br></p><p data-css="tve-u-178797a695e" style="">Der Schlüssel für deeskalierende Maßnahmen liegt ganz eindeutig in deinem Empathievermögen. Empathie beschreibt die Fähigkeit und Bereitschaft, die Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen.</p><p data-css="tve-u-178797a695e" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-178797a4b35">Um das grundsätzlich zu können, solltest du in der Lage sein, selbstkritisch dich selbst und dein Verhalten zu hinterfragen. Denn aufgrund einer angemessener Reaktion auf die Gefühle und Emotionen des Demenzkranken ergibt sich schließlich deine Art des Mitgefühls und damit der Hilfsbereitschaft.</p><p data-css="tve-u-178797a394e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797a869f" style="">Es hilft letztendlich niemanden, auf aggressives Verhalten bei Demenz mit „Gegenaggression“ zu reagieren, das führt mit ziemlicher Sicherheit zu einem handfesten Streit. Aggressives Verhalten bei Demenz musst du also genauso wie die sich verstärkende Vergesslichkeit einfach als Folge der Krankheit akzeptieren!</p><p data-css="tve-u-178797a869f" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797a91c1" style="">Willst du wirklich streiten?</h5><p style="" data-css="tve-u-178797a9b7f"><br></p><p data-css="tve-u-178797aa794" style="">Es kommt also darauf an, die Perspektive des zu Pflegenden einzunehmen, die Welt aus seinen Augen zu betrachten. Dazu ist es manchmal auch nötig, eigene Werte oder Sichtweisen für den Moment zu vergessen. Der eigene Affektzustand sollte möglichst dicht am dem des Erkrankten sein.</p><p data-css="tve-u-178797aa794" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style="">Was kannst du also tun, wenn Wutausbrüche bei Demenzkranken vorkommen, wenn Situationen mit aggressivem, distanzlosem oder forderndem Verhalten zur Belastung werden?</p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style="">Zuallererst: Ruhig bleiben!</p><p data-css="tve-u-178797ab8e0" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797af3fc" style="">Idealerweise hast du dich mit dieser Situation schon beschäftigt, weil sie immer wieder vorkommt. Das heißt, du kannst dich vorbereiten und „tappst“ nicht wieder in die gleiche Falle. Tadeln, laut werden, belehren hilft gar nichts. Dies führt in aller Regel nur zu weiterer Eskalation.</p><p data-css="tve-u-178797af3fc" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797b0daf" style="">Also besser reflektieren: was bewegt den Menschen gerade, welche Ursachen liegen dahinter? Und dann auf das „Problem“ eingehen. Einfach fragen.</p><p data-css="tve-u-178797b0daf" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797b1d5f" style="">Vielleicht gibt es sogar Lösungsansätze, die den Erkrankten zufriedenstellen. Zumindest für den Zeitpunkt.</p><p data-css="tve-u-178797b1d5f" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-178797b3e8e">Du musst damit rechnen, dass du immer wieder die gleichen Dinge zu hören bekommst, und du kannst auch immer wieder in der gleichen Art antworten.</p><p data-css="tve-u-178797b5012" style="">Aber bitte ohne den Vorwurf, dass die Sache ja bereits gestern besprochen wurde! Das führt wieder zu Unsicherheit beim Erkrankten, der sich evt. durch noch aggressiveres Verhalten dagegen wehren wird.</p><p data-css="tve-u-178797b5012" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-178797b5b77" style="">Bei Gewalt hört die Freundschaft auf!</h5><p style="" data-css="tve-u-178797b6f19"><br></p><p data-css="tve-u-178797b793f" style="">Manchmal ist es jedoch auch so, dass die erkrankte Person handgreiflich wird oder nicht aufhören will.</p><p data-css="tve-u-178797b793f" style=""><br></p><p>Hier solltest du dann klare Grenzen setzen und kommunizieren: Bis hierhin und nicht weiter! Dabei immer den Respekt und die Wertschätzung im Auge behalten!</p><p data-css="tve-u-178797b89d9" style="">Mit handgreiflichem Verhalten ist jedoch eine Gesprächsgrundlage erst einmal zerstört. Mit ruhiger Stimme solltest du darauf hinweisen und das Gespräch beenden bzw. den Raum verlassen.</p><p data-css="tve-u-178797b89d9" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178797b89d9" style="">Ja, das ist nicht einfach und erfordert Training. Aber es ist möglich, in diesem Fall ganz emotionsfrei zu agieren. Damit wird die Situation entschärft, der Erkrankte bemerkt zumindest für den Moment sein falsches Verhalten und du stärkst dich und deine Position!</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption tcb-elem-placeholder">
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