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	<title>Demenz stoppen Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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	<description>Wir helfen Angehörigen dabei mit ihren Demenzkranken klar zu kommen.</description>
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	<title>Demenz stoppen Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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		<title>Der Sterbeprozess bei Demenz: So bist du gut vorbereitet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 11:23:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Demenz und der Tod – So bist du gut vorbereitetEs ist soweit, irgendwann endet das Leben des geliebten Menschen.Für die meisten Angehörigen ein ganz schrecklicher Gedanke. Es ist so endgültig, der geliebte Mensch wird nie wieder sprechen, lachen, weinen….Daran muss man sich erst einmal gewöhnen.Sterbebegleitung bei DemenzkrankenWichtig ist, dass du dich auf diesen Moment bzw. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="" style="" data-css="tve-u-17d75989cfb">Demenz und der Tod – So bist du gut vorbereitet</h4><p data-css="tve-u-17d75aebffc" style=""><br>Es ist soweit, irgendwann endet das Leben des geliebten Menschen.</p><p data-css="tve-u-17d75aebffc" style=""><br>Für die meisten Angehörigen ein ganz schrecklicher Gedanke. Es ist so endgültig, der geliebte Mensch wird nie wieder sprechen, lachen, weinen….Daran muss man sich erst einmal gewöhnen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a67ee1">Sterbebegleitung bei Demenzkranken</h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Wichtig ist, dass du dich auf diesen Moment bzw. auf diese Phase vorbereitest.&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Du wirst dich dann besser fühlen, keine Angst haben, ja sogar ein guter Begleiter sein, was für den Sterbenden eine große Bedeutung haben kann.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Leben ist endlich, eine ganz banale Weisheit, aber wenn du dir diese Tatsache immer wieder vor Augen führst, verliert der Tod seinen Schrecken, gehört gewissermaßen zum Leben dazu.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Sterben geschieht in der Regel nicht plötzlich, vielmehr gleitet der Sterbende in den Tod hinein. Diese Phase kann einige Tage oder Wochen dauern.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a7d159">Sei da, wenn die Energie schwindet!<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>In dieser letzten Lebenszeit verliert der Sterbende immer mehr Energie. Er zieht sich zurück, möchte allein sein, schläft viel. Oftmals lässt er nur noch vertraute Menschen an sich ran.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Sterben ist eine sehr private Angelegenheit, du als Angehöriger solltest das respektieren. Der Sterbende möchte vielleicht ganz bei sich sein, sein Leben noch einmal durchgehen, mit gewissen Dingen abschließen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Versuche zu spüren, wann deine Anwesenheit, deine Worte, deine Berührungen gefragt sind. Sei einfach dabei, gewähre allen das gemeinsame Schweigen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Diese Phase kann Stunden, Tage oder Wochen dauern. Oftmals geht es an die Substanz des Angehörigen. Passe also auf, dass du dich nicht übernimmst, denn du brauchst deine Kraft um den Sterbenden angemessen zu begleiten.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a861a1">Denke auch an dich!<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Deshalb achte auch dich, achte auf genügend Freiräume und Schlaf. Du kannst nicht immer da sein, du kannst nicht alles alleine leisten!</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Hole dir Hilfe, bitte ganz aktiv Familie, Freunde oder Nachbarn um Unterstützung. Die meisten werden dir gerne zur Seite stehen!</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Manchmal sind Gespräche mit lieben Menschen wohltuend, suche dir die richtigen Gesprächspartner, die dir seelischen Beistand leisten.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Dabei achte auch darauf, welche Gefühle dein Gesprächspartner in dir auslöst. Wir unterscheiden dabei zwischen "Mitleid" und "Mitgefühl". Diese Worte werden meistens synonym verwendet. Frage dich aber, willst du, dass jemand "mitleidet"? Oder besser "mitfühlt"? Wie fühlst du dich besser? Was gibt dir mehr Halt?<br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Auch die Hospitzdienste unterstützen dich bei deiner Begleitung des Sterbenden.<br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Hautsache ist, dass du in deiner Kraft bleibst, denn deine Unterstützung kann sehr wichtig sein. Und habe keine Angst, du wirst spüren was zu tun ist.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Berührungen sind häufig eine gute Methode, Kontakt mit dem Sterbende aufzunehmen. Achte dabei aber auf die Wünsche des Sterbenden, denn manchmal wird Kontakt auch abgelehnt.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Nimm‘ das dann nicht persönlich, der Sterbende braucht dann eben nur gerade etwas Zeit für sich.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a9f321">Nahrungsaufnahme bei Sterbenden ändert sich<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Beim Essen und Trinken kommt es häufig zu Missverständnissen. Mache dir bewusst, dass der Sinn vom Essen die Energiezufuhr für den Körper ist. Wir essen um zu leben.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Umgekehrt macht es keinen Sinn zu essen, wenn der Körper am sterben ist. Automatisch verändern sich die Essgewohnheiten, nichts schmeckt mehr, der Appetit geht verloren. Alles schwer verdauliche wird weggelassen, selbst ehemalige Lieblingsspeisen werden nicht mehr gemocht.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Viele Angehörige haben dann die Sorge, dass der Sterbende schlicht verhungert, sie wollen dann unbedingt noch Nahrung zuführen. Oder sie haben ein schlechtes Gewissen, es nicht zu tun.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das ist aber nicht nötig, kann sogar ganz falsch sein, denn mit der Veränderung des Stoffwechsels durch die reduzierte Nahrungsaufnahme werden im Körper lindernde Stoffe freigesetzt.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Lasse also los, nimm hin, dass der Sterbende nun gehen will.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Hilfreich ist es immer, den Mund des Sterbenden zu befeuchten. Ein feuchter Waschlappen oder Eiswürfel aus Tee leisten hierbei gute Dienste.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75ad7d15">Sterbende enwickeln eigene Realitäten<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Oftmals fangen Sterbende an zu phantasieren, sprechen mit bereits gestorbenen Menschen, verlieren jedes Zeit- und Raumgefühl. Sie erkennen auch die Angehörigen nicht mehr oder verwechseln diese.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Dies darfst du, wie schon bei der Demenz, auch keinen Fall persönlich nehmen, akzeptiere einfach diese neue Realität des Sterbenden. Versuche nicht, ihm diese eigene Realität auszureden oder zu korrigieren. Vielmehr solltest du daran Anteil nehmen und so ein guter Begleiter sein.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Manchmal kommt es vor, dass der sterbende Menschplötzlich wieder aufblüht, zu neuem Leben erwacht. Er nimmt dann wieder Anteil an seiner Umgebung, hat wieder Appetit oder will sich setzen oder gehen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Fälschlicherweise glauben dann viele Angehörige, dass das Leben doch noch weiter geht und sind voller Hoffnung – die dann allerdings schnell wieder verfliegt.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75ae1aff">Bereite dich auf den nahen Tod vor<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Es gibt untrügliche Zeichen, wenn das Ende naht: Der Blutdruck sinkt ab, Arme und Beine erkalten, der Atem verändert sich. Er kann ganz schnell oder auch ganz langsam werden. Oftmals scheint es, dass es der letzte Atemzug war und im nächsten Moment kommt dann doch der nächste.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Atmen ist auch immer wieder begleitet von rasselnden Geräuschen, die daher rühren, dass der Sterbende nicht mehr abhusten kann. Diese</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Erscheinungen kommen und gehen und können sich über Tage hinweg ziehen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Bereite dich seelisch darauf vor: Irgendwann tritt dann der Tod ein. Oft gibt es bereits vor dem Eintritt einen Zeitpunkt, an dem der Sterbende seinen Frieden findet, seine Gesichtszüge entspannen sich. Manchmal ist dies auch erst nach dem Tod der Fall.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Frieden und Ruhe breiten sich aus.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Wichtig für dich ist, dass du dich mit dieser Situation rechtzeitig vertraut machst, sie akzeptierst und dich nicht verängstigen lässt. So schmerzhaft das Erleben des Sterbens eines geliebten Menschen auch für dich sein wird.<br><br><br></p><p data-css="tve-u-17d3e6223c3"><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/sterbeprozess-bei-demenz/">Der Sterbeprozess bei Demenz: So bist du gut vorbereitet</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Demenz in der aggressiven Phase – So kontrollierst du deine Gedanken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2021 10:41:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressivität bei Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggression]]></category>
		<category><![CDATA[demenz aggressive Phase]]></category>
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		<category><![CDATA[demenz und boshaftigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei aller Liebe – Demenz in der aggressiven Phase zerrt an den Nerven!So kontrollierst du negative Gedanken!Ein Thema kommt bei Gesprächen mit Angehörigen von Demenzkranken immer wieder auf, obwohl es fast jedem unangenehm ist, darüber zu sprechen.Es geht um die aufkommende Wut, die einen immer wieder überfällt, wenn man eng mit dem Erkrankten zusammen ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style="">Bei aller Liebe – Demenz in der aggressiven Phase zerrt an den Nerven!<br>So kontrollierst du negative Gedanken!</h2><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Ein Thema kommt bei Gesprächen mit Angehörigen von Demenzkranken immer wieder auf, obwohl es fast jedem unangenehm ist, darüber zu sprechen.</p><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Es geht um die aufkommende Wut, die einen immer wieder überfällt, wenn man eng mit dem Erkrankten zusammen ist bzw. diesen häufig sieht.</p><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Immer wieder kommt es dabei zu Meinungsverschiedenheiten, immer wieder zu Aggressivität beim Demenzkranken, die einen verzweifeln lassen und Ärger und Wut auslösen.</p><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Man will es nicht zulassen, aber der Kopf kann manchmal nicht mehr. Es kommt Wut auf, man will alles hinschmeißen, man entwickelt Aggressionen gegen den Erkrankten. Und das, obwohl einem natürlich bewusst ist, dass dies alles nicht mit Absicht passiert.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Aggression bei Demenz - Wie reagiere<em></em>n?<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Kennst du diese Situation auch?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wenn nicht, dann bist du tatsächlich sehr stressresistent. Du hast dich voll im Griff und lässt dich nicht aus der Ruhe bringen.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Oder hast du so etwas auch schon erlebt? Hast du dich dann in die Wut und Fassungslosigkeit hinein gesteigert, oder konntest du dich bremsen und „Dampf ablassen“?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Genau darum soll es hier gehen. Niemand ist davor gefeit, solche Gedanken in den Kopf zu bekommen. Sie kommen einfach, irgendwann ist dieses Stresslevel erreicht.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Aggressive Phasen bei Demenz lassen sich (fast) nie vorhersehen und so kannst du dich eben auch kaum vorbereiten.<br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Ärger und Wut sind menschl<em></em>ich!<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Als erstes sei dir gesagt, du brauchst dich dafür nicht zu schämen. Du bist keine ausgebildete Fachkraft, die den Umgang mit aggressiven, unhöflichen, oder herausfordernden Erkrankten lernt bzw. durch die tägliche Erfahrung&nbsp; beherrscht.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Ganz im Gegenteil: Aufgrund der über viele Jahre gewachsenen Nähe zum Erkrankten tut jedes seiner „Fehlverhalten“, diese aus deiner Sicht völlig ungerechtfertigte Demenz-Aggression gegen Angehörige, doppelt so weh!&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Es ist unheimlich schwer sich daran zu gewöhnen, dass nichts mehr so sein wird wie es war. Dass viele Eigenschaften, die man an der Person geschätzt hat, einfach weg sind oder sich ins Gegenteil verkehrt haben.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Wut kommt nicht einfach so - du kannst sie beherrschen!<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Dennoch &nbsp;willst &nbsp;oder musst du „deinen Mann“ stehen, immer da sein, eine echte Stütze sein, niemanden im Stich lassen. Gar nicht so einfach, immer die Fassung zu bewahren. Die Wut kommt doch einfach so über dich!</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Oder stimmt das gar nicht? Woher kommt die Wut eigentlich? Kann man Wut beherrschen?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Sich zu ärgern, ist tatsächlich ein Reflex. Ein Gedanke schiesst in deinen Kopf, blitzschnell wird dieser bewertet und wenn es nicht zu deinem Wunschergebnis passt, entsteht dieser Ärger.<br><br>Doch die Wut kommt tatsächlich erst danach! Sie ist nicht von vornherein da. Sie ist streng genommen eine Reaktion auf den Ärger. Und diese Reaktion kann man steuern, du hast sogar Zeit dafür!</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Der Zeitraum zwischen Ärger und Wut ist der entscheidende Zeitraum, in dem du dich selbst beeinflussen kannst. Doch diesen Raum musst du dir nehmen, sonst verfällst du sofort wieder in das Muster „es gibt Ärger also bin ich wütend“.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wut ist ja nicht nur deshalb schädlich, weil man sich schlecht fühlt, dem Gegenüber unfreundlich daher kommt und falsche Sachen sagt.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Wut raubt dir deine Souveränität!<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Das schlimmste ist eigentlich, dass du auch falsche Entscheidungen triffst, die du vielleicht später bereust. Zudem können Sie auch die Beziehung oder auch die erkrankte Person selbst schädigen.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Du bist übrigens nicht allein mit diesem "Problem". Diese aufkommende Wut kommt sehr häufig vor.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Meistens leiden die pflegenden Angehörigen sehr unter der eigenen Wut, denn sie wissen, dass sie eigentlich falsch reagieren, können sich aber nicht wehren.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">In diesem <a href="https://youtu.be/xTI0kVPAYrM" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">YouTube Video</a> gehen wir auf diese häufige Frage ein.<br></p><p data-css="tve-u-188241d58a2" style=""><br>Leide also nicht, sondern schaffe dir den Raum, den es benötigt, gute Entscheidungen zu treffen!</p><p data-css="tve-u-188241d58a2" style=""><br>Wie machst du das?</p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c874c289"><br>Die „7-Atemzüge-Regel“ hilft dir dabei.</h4><h4 class="" style="" data-css="tve-u-17bd530e753">Bewusstes Atmen gegen aufkommende Wut<br></h4><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Klingt sehr einfach, ist es eigentlich auch, wird aber selten angewendet. Wir neigen einfach dazu, uns unseren spontanen Gefühlen hinzugeben und lassen den Emotionen freien Lauf.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Bewusstes Atmen hilft jedoch schon seit jeher, den Körper wieder in eeinen Ruhezustand zu versetzen. Wir haben es nur verlernt.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Nimm dir Zeit, atme sieben Mal tief durch, lasse alles, was dich gerade negativ belastet, einfach mal sacken.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Mache diese Übung ganz bewusst!</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Stelle dir dabei Fragen wie: War das wirklich so gemeint? Ist das wirklich so schlimm? Was ist positiv daran? Was kann ich daraus lernen?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Gebe dir aber auch Antworten (die du vielleicht auch schon vorher, in einer ruhigen Stunde, überlegt hast), z.B.: Er kann doch nichts dafür. Sie weiß gerade nicht, was sie tut. Es ist die Krankheit.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Vielleicht kommen dir &nbsp;jetzt auch Lösungen in den Kopf, die du schon entwickelt, aber noch nicht umgesetzt hattest: Jetzt ist es Zeit, einen Platz in einer Residenz zu finden. Ab sofort wird die Tagespflege öfters kommen, usw..</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wichtig ist, dass du durch das bewusste Atmen einen ganz anderen Zugang zum Problem bekommst.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wenn du diese Technik übst ( das kannst du jeden Tag, an jedem Ort, in jeder Situation), wirst du ganz automatisch ruhiger und kannst viel besser fundierte Entscheidungen treffen.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Nicht zuletzt dient eine bewusste Atemtechnik auch deiner eigenen Gesundheit! Unkontrollierte, innerlich aufgestaute&nbsp; Wut macht dich krank und hat negative Auswirkungen auf dein Privatleben.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Denke in der nächsten Situation, wenn du spürst, wie sich eine Wut in dir aufstaut, daran und wende die „7-Atemzug-Technik“ an – du wirst staunen!<br><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-in-der-aggressiven-phase/">Demenz in der aggressiven Phase – So kontrollierst du deine Gedanken</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Demenz vorbeugen &#8211; Kann besondere Ernährung oder Medikation den Verlauf von Demenz stoppen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 09:21:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die genaue Ursache der Entstehung einer Demenz oder auch Alzheimer Demenz ist noch nicht abschließend erforscht.&#160;Von daher ist auch die optimale Ernährung und die Medikation als Vorbeugung von Demenz ein großes Problem, viele Forscher weltweit arbeiten seit vielen Jahren sehr intensiv daran.&#160;In den letzten 20 Jahren gab es jedoch keine signifikanten Fortschritte. Nach bisherigen Erkenntnissen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Die genaue Ursache der Entstehung einer Demenz oder auch Alzheimer Demenz ist noch nicht abschließend erforscht.</p><p>Von daher ist auch die optimale Ernährung und die Medikation als Vorbeugung von Demenz ein großes Problem, viele Forscher weltweit arbeiten seit vielen Jahren sehr intensiv daran.</p><p>In den letzten 20 Jahren gab es jedoch keine signifikanten Fortschritte. Nach bisherigen Erkenntnissen sind gewisse Eiweißablagerungen im Gehirn, die als Amyloid oder Tau bezeichnet werden, ursächlich für das Entwickeln einer Demenz.</p><p>Die Anhäufung von Amyloid ist dabei ein Schlüssel bei der Entstehung von Schädigungen des Gehirns.</p><p>Aufgrund absterbender Nervenzellen lassen die kognitiven Leistungen des Betroffenen nach. Das führt nach und nach zu der Rückentwicklung des Demenzkranken und schließlich zur Pflegebedürftigkeit.</p><h5 class=""><strong>Wie kann man Demenz vorbeugen?</strong></h5><p>Immerhin gibt es Möglichkeiten die Krankheit aufzuhalten bzw. zu verlangsamen. Eine seit 2008 laufende und von der EU geförderte Studie liefert erste hoffnungsgebende Resultate.</p><p>Dabei wurden den Patienten ein Nährstoffgemisch in Form eine Trinkyoghurts bestehend aus Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und anderen Mikronährstoffen wie Selen, Phosphor und Folsäure verabreicht. </p><p>Klingt nach einem undurchsichtigen Mix. Es sind aber letztendlich übliche Moleküle, die ihre Wirkung schon an anderer Stelle bewiesen haben.</p><p>So ist schon seit langem bekannt, dass die Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in fettigem Meeresfisch vorkommen, einen positiven Einfluss auf geistige Fitness im Alter haben.</p><p>Positiver Einfluss bedeutet nicht Heilung, aber man kann davon ausgehen, dass eine rechtzeitige Ernährungsumstellung durchaus einen verzögerten Verlauf der Krankheit bewirken kann.</p><p>Es ist also ganz wichtig, dass alle Beteiligten auf Symptome achten, denn nur so kann man der Demenz vorbeugen.&nbsp;</p><h5 class=""><strong>Verdrängen hilft nicht!</strong></h5><p>Schon lange vor dem Ausbruch der Krankheit macht sie sich durch Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses, mangelhafte Orientierung, Probleme beim Lesen und ähnlichem bemerkbar.</p><p>Spätestens jetzt sollte mit der Ernährungsumstellung begonnen werden. Jede später gestartet wurde, je weiter die Krankheit fortgeschritten war, desto schwächere Ergebnisse lieferte die Studie.</p><p>Doch ein „Herauszögern“ der Krankheit kann helfen, dem Erkrankten ein längeres selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.</p><p>Unabhängig dessen, gewinnt man Zeit, die wichtigen und unvermeidbaren Dinge zu organisieren. </p><p>Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, denn die Suche eines Pflegeheims, Firmenübergabe oder Familienangelegenheiten können so viel effektiver geregelt werden.</p><p>Vorbeugen gegen Demenz ist also durchaus wichtig, auch wenn man derzeit den Verlauf der Krankheit noch nicht gänzlich stoppen kann. Noch!<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-vorbeugen-kann-besondere-ernaehrung-oder-medikation-den-verlauf-von-demenz-stoppen/">Demenz vorbeugen &#8211; Kann besondere Ernährung oder Medikation den Verlauf von Demenz stoppen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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