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	<title>Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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	<description>Wir helfen Angehörigen dabei mit ihren Demenzkranken klar zu kommen.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Jan 2026 17:24:42 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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		<title>Resilienz stärken &#8211; Wichtig in der Demenz-Pflege!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2026 16:15:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute schon gelacht???&#160;Wahrscheinlich nicht…&#160;Und das ist traurig.&#160;Denn Lachen ist sooo wichtig.&#160;Lachen – oder übersetzen wir es in diesem Zusammenhang einfach mal mit „positive, ausgeglichene Grundstimmung“ - ist einfach nur befreiend.&#160;Und wenn du jetzt sagst, was redet die da, wie soll ich in meiner Situation als pflegender Angehöriger fröhlich sein, dann ist dieser Artikel genau für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Heute schon gelacht???</p><p>Wahrscheinlich nicht…</p><p>Und das ist traurig.</p><p>Denn Lachen ist sooo wichtig.</p><p>Lachen – oder übersetzen wir es in diesem Zusammenhang einfach mal mit „positive, ausgeglichene Grundstimmung“ - ist einfach nur befreiend.</p><p>Und wenn du jetzt sagst, was redet die da, wie soll ich in meiner Situation als pflegender Angehöriger fröhlich sein, dann ist dieser Artikel genau für dich, denn er wird dir ein neues&nbsp; Denken ermöglichen und dir damit wertvolle Lebensenergie zurückgeben.</p><p>Oder aber du liest nicht weiter und verharrst in Trauer, Stress und ständiger Überforderung.</p><p>Entscheide dich!</p><h4 class="">Warum Freude und Lachen trotz der Herausforderungen der Demenzpflege unverzichtbar sind</h4><p>„Ich gehe spazieren, es fängt an zu Regnen und ich lache.</p><p>Denn wenn ich nicht lachen würde, würde es trotzdem regnen!“</p><p>Ich liebe diesen Spruch, denn er zeigt ganz anschaulich, worum es eigentlich geht: Akzeptanz einer unveränderbaren Situation anstatt Hader und Selbstaufgabe!</p><p>In meiner langjährigen Erfahrung mit demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen habe ich unzählige Geschichten gehört, die mich berührt und bewegt haben. Eine Begegnung, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war die mit einer Tochter, die mir erzählte, sie fühle sich schuldig, wenn sie lachte, während ihre Mutter litt.</p><p>Sie fühlte sich schuldig?</p><p>Für was? Was hat sie denn getan?</p><p>Doch es ist eine Tatsache: Diese Schuldgefühle sind weit verbreitet unter den Angehörigen von Demenzkranken.</p><p>Schuldig sein, obwohl man sich aufopferungsvoll um einen erkrankten Angehörigen kümmert?</p><p>Das darf doch nicht wahr sein!!</p><p>Denn wozu führt diese gnadenlose Selbstkritik?</p><p>Doch nur zur eigenen Schwächung, zu mangelndem Selbstwertgefühl, zu Stress und Freudlosigkeit, zu abnehmender Lebensfreude.</p><p>Steckst du auch in dieser Falle?</p><p>Ist es das wert?</p><p>Komme heraus aus dieser Falle!</p><p>Versuche, diese Gefühle zu hinterfragen und zu verstehen.</p><p>Und versuche vor allem, Wege aus dieser Falle zu finden.</p><p>Freude und Lachen sind trotz deiner Herausforderungen unverzichtbar.</p><p>Vor allem aber ist es essenziell, die Bedeutung von Resilienz in diesem Zusammenhang zu verstehen.</p><p>Ich mag diesen Begriff eigentlich nicht, aber er trifft exakt den Punkt:</p><p>Resilienz, aus dem lateinischen „Abprallen“, bezeichnet die Fähigkeit, Krisen durch Anpassung des persönlichen Verhaltens und Denkens zu bewerkstelligen.</p><h4 class="">Das Paradoxon der Freude in schweren Zeiten</h4><p>Es mag paradox erscheinen, in einer Zeit, die von Leid und Herausforderungen geprägt ist, Freude zu empfinden und zu zeigen. Viele Angehörige glauben, dass Lachen und fröhliche Momente ein Zeichen von Gleichgültigkeit oder mangelnder Ernsthaftigkeit gegenüber der Situation seien. Doch das Gegenteil ist der Fall. Freude und Lachen sind keine Zeichen von Ignoranz, sondern von Lebenswillen und Resilienz.</p><h4 class="">Die Bedeutung von Resilienz</h4><p>Resilienz, die Fähigkeit, trotz widriger Umstände psychisch gesund zu bleiben und sich immer wieder aufzurichten, ist eine wesentliche Eigenschaft, um der pysischen und psychischen Belastung bei der Pflege eines Angehörigen standzuhalten.</p><p>Wer das nicht schafft, ist verloren.</p><p>Diese Fähigkeit hilft nicht nur dabei, die Herausforderungen der Pflege zu bewältigen, sondern trägt auch dazu bei, das eigene Wohlbefinden und die eigene Gesundheit zu erhalten. Resilienz bedeutet, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, positive Aspekte zu sehen und aus Krisen gestärkt hervorzugehen. Freude und Lachen spielen hierbei eine zentrale Rolle.</p><h4 class="">Lachen als Kraftquelle</h4><p>Lachen ist eine der natürlichsten und effektivsten Methoden, um Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern. Es setzt Endorphine frei, die sogenannten Glückshormone, und reduziert das Stresshormon Cortisol. In stressigen Zeiten, wie sie die Pflege eines demenzkranken Angehörigen zweifellos mit sich bringt, kann Lachen eine wahre Kraftquelle sein. Diese positiven Emotionen stärken nicht nur das Immunsystem, sondern fördern auch die psychische Widerstandsfähigkeit.</p><p>Was hindert dich daran, mal wieder mit Freunden auszugehen, über andere Themen zu sprechen und herzhaft zu lachen?!</p><p>Oder etwas Lustiges im Fernsehen zu schauen?</p><p>Mangelnde Zeit oder schlechtes Gewissen?</p><p>Schuldgefühle hinterfragen</p><p>Die Tochter, von der ich eingangs sprach, fühlte sich schuldig, wenn sie lachte, weil sie die Abwesenheit ihrer Mutter bemerkte, die nicht fröhlich sein konnte.</p><p>Diese Schuldgefühle sind zwar verständlich, basieren sie doch auf angelernten Verhaltensmustern, basieren aber oft auf einem Missverständnis.</p><p>Freude zu empfinden und zu zeigen bedeutet nicht, dass man das Leiden des geliebten Menschen ignoriert oder nicht ernst nimmt. Vielmehr bedeutet es, dass man sich selbst die Erlaubnis gibt, inmitten der Schwierigkeiten Momente des Glücks zu finden.</p><p>Durch das Zulassen von Freude und Lachen stärkst du also dich als Mensch, was wiederum deiner Fähigkeit ein fürsorglicher Angehöriger zu sein zu Gute kommt.</p><h4 class="">Die Auswirkungen von Freude auf den Erkrankten</h4><p>Interessanterweise – und das wird oft vergessen – profitiert meistens auch der demenzkranke Angehörige von deiner Freude und deine.</p><p>Positive Emotionen sind ansteckend!</p><p>In meiner Arbeit habe ich oft gesehen, wie ein einfaches Lachen oder ein fröhliches Gespräch das Gesicht eines demenzkranken Menschen zum Strahlen bringen kann. Diese positiven Interaktionen fördern auch die Resilienz des Erkrankten, denn es entsteht eine Atmosphäre des Wohlbefindens.</p><p><strong>Hier ein paar Ideen, um Freude in den Alltag zu integrieren</strong></p><p>1. Schöne Erinnerungen teilen: Erzähle Geschichten aus der Vergangenheit, die schöne Erinnerungen wecken. Alte Fotos, Lieblingslieder oder vertraute Gerüche können Wunder wirken und das emotionale Wohlbefinden stärken.</p><p>2. Kleine Freuden bewusst suchen: Sei es ein Spaziergang im Park, das gemeinsame Anschauen einer Lieblingssendung oder das Genießen einer Tasse Tee – kleine, positive Rituale können den Alltag aufhellen und die Resilienz fördern.</p><p>3. Soziale Kontakte pflegen: Freunde und Familie sind wichtige Stützen. Plane bewusst Zeit für soziale Aktivitäten ein, die dir Freude bereiten und dich auf andere Gedanken bringen. Soziale Unterstützung ist ein wichtiger Faktor für Resilienz.</p><p>4. Humor nutzen: Manchmal hilft es, schwierige Situationen mit Humor zu nehmen. Natürlich immer mit dem nötigen Respekt, aber ein Lächeln oder ein Scherz kann die Stimmung heben und die psychische Widerstandskraft stärken.</p><p>5. Zeit für sich selbst nehmen: Nimm dir bewusst Zeit für Aktivitäten, die dir Freude bereiten und dich entspannen. Ob Lesen, Sport oder ein Hobby – gönne dir diese Auszeiten ohne Schuldgefühle. Selbstfürsorge ist ein Schlüsselfaktor für Resilienz.</p><p>Denke also bei aller Fürsorge auch an dich selbst!</p><p>Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, insbesondere in der Pflege eines demenzkranken Angehörigen. Sich selbst zu erlauben, Freude zu empfinden und zu zeigen, ist ein wichtiger Teil dieser Selbstfürsorge. Es ist entscheidend, sich daran zu erinnern, dass deine eigene Gesundheit und dein Wohlbefinden die Basis dafür sind, dass du langfristig gut für deinen Angehörigen sorgen kannst.</p><p>Es gibt so viele pflegende Angehörige, die bis zur Selbstaufgabe schuften und auch noch meine, das wäre so genau richtig.</p><p>Gehöre nicht zu denen: Resilienz bedeutet auch, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren.</p><p>Und dein eigenes Leben nicht zu vergessen.</p><p>Wenn du also das nächste Mal lachst, denke daran: Du tust etwas Gutes für dich und für deinen demenzkranken Angehörigen.</p><p>Lass die Freude zu, sie ist ein wichtiger Teil des Lebens – auch und gerade in schwierigen Zeiten.</p><p><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/resilienz-staerken-wichtig-in-der-demenz-pflege/">Resilienz stärken &#8211; Wichtig in der Demenz-Pflege!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Gesund bleiben bei der Pflege von Demenzerkrankten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 14:41:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege bei Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege demenzkranker]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege von Demenzerkrankten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pflege von Demenzkranken - Den Zugang finden!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/stark-bleiben-bei-der-pflege-von-demenzerkrankten/">Gesund bleiben bei der Pflege von Demenzerkrankten</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Heute schon gelacht???</h2><p style="" data-css="tve-u-195c7dc6677"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Wahrscheinlich nicht…Und das ist traurig.</p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Denn Lachen ist sooo wichtig.</p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Lachen – oder übersetzen wir es in diesem Zusammenhang einfach mal mit „positive, ausgeglichene Grundstimmung“ - ist einfach nur befreiend.</p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Auch in der Pflege von Demenzerkrankten ist das erlaubt!</p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Und wenn du jetzt sagst, was redet die da, wie soll ich in meiner Situation als pflegender Angehöriger fröhlich sein, dann ist dieser Artikel genau für dich, denn er wird dir ein neues &nbsp;Denken ermöglichen und dir damit wertvolle Lebensenergie zurückgeben.</p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Oder aber du liest nicht weiter und verharrst in Trauer, Stress und ständiger Überforderung.</p><p data-css="tve-u-1917a4067c8" style="font-size: 18px !important; text-align: left;"><strong>Denn: Ein Stück weit ist das, was du fühlst, auch deine Entscheidung!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a4067c8" style="font-size: 18px !important; text-align: left;">Entscheide dich also!</p><h3 class="" style=""><em>Warum Freude und Lachen trotz der Herausforderungen bei Umgang der Pflege von Demenzerkrankten unverzichtbar sind</em></h3><p style="" data-css="tve-u-1953d7d8560"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">„Ich gehe spazieren, es fängt an zu Regnen und ich lache.Denn wenn ich nicht lachen würde, würde es trotzdem regnen!“</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Ich liebe diesen Spruch, denn er zeigt ganz anschaulich, worum es eigentlich geht: Akzeptanz einer unveränderbaren Situation anstatt Hader und Selbstaufgabe!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">In meiner langjährigen Erfahrung mit demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen habe ich unzählige Geschichten gehört, die mich berührt und bewegt haben.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Eine Begegnung, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war die mit einer Tochter, die mir erzählte, sie fühle sich schuldig, wenn sie lachte, während ihre Mutter litt.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Sie fühlte sich schuldig?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Für was?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Was hat sie denn getan?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Doch es ist eine Tatsache: Diese Schuldgefühle sind weit verbreitet unter den Angehörigen von Demenzkranken.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Schuldig sein, obwohl man sich aufopferungsvoll um einen erkrankten Angehörigen kümmert?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Sein eigenes Leben aufgeben, weil die Pflege von Demenzerkrankten im Wege steht?<br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Das darf doch nicht wahr sein!!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Denn wozu führt diese gnadenlose Selbstkritik?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Doch nur zur eigenen Schwächung, zu mangelndem Selbstwertgefühl, zu Stress und Freudlosigkeit, zu abnehmender Lebensfreude.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Steckst du auch in dieser Falle?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Ist es das wert?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Wir sagen: Finde einen Weg heraus aus dieser Falle!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Dazu musst du versuchen, diese Gefühle zu hinterfragen und zu verstehen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Glaube uns: Freude und Lachen sind trotz deiner Herausforderungen unverzichtbar.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Vor allem aber ist es wichtig, die Bedeutung von Resilienz in diesem Zusammenhang zu verstehen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Ich mag diesen Begriff eigentlich nicht, aber er trifft exakt den Punkt: Resilienz, aus dem lateinischen „Abprallen“, bezeichnet die Fähigkeit, Krisen durch Anpassung des persönlichen Verhaltens und Denkens zu bewerkstelligen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><h3 class=""><em>Das Paradoxon der Freude in schweren Zeiten</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c7da9d4b"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Es mag paradox erscheinen, in einer Zeit, die von Leid und Herausforderungen geprägt ist, Freude zu empfinden und zu zeigen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-195621bd214" style="">Die Pflege von Demenzerkrankten ist ganz zweifellos eine solche leidvolle Zeit.</p><p data-css="tve-u-195621bd216" style="">Darf man dann nicht mehr lachen?</p><p data-css="tve-u-195621c40c3" style="">Viele Angehörige glauben, dass Lachen und fröhliche Momente ein Zeichen von Gleichgültigkeit oder mangelnder Ernsthaftigkeit gegenüber der Situation seien.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Doch das Gegenteil ist der Fall: Freude und Lachen sind keine Zeichen von Ignoranz, sondern von Lebenswillen und Resilienz!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Resilienz ist eine wesentliche Eigenschaft, um der pysischen und psychischen Belastung bei der Pflege von demenzerkrankten Angehörigen standzuhalten.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Wer das nicht schafft, ist verloren!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Diese Fähigkeit hilft nicht nur dabei, die Herausforderungen der Pflege zu bewältigen, sondern trägt auch dazu bei, das eigene Wohlbefinden und die eigene Gesundheit zu erhalten.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Resilienz bedeutet eben auch, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, positive Aspekte zu sehen und aus Krisen gestärkt hervorzugehen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Freude zu spüren, vielleicht sogar öfters wieder zu lachen, spielt hierbei eine sehr zentrale Rolle.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><h3 class=""><em>Lachen als Kraftquelle</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c7db2be7"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Lachen ist eine der natürlichsten und effektivsten Methoden, um Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Denn es setzt Endorphine frei, die sogenannten Glückshormone, und reduziert das Stresshormon Cortisol.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">In stressigen Zeiten, wie sie der Umgang mit Demenzerkrankten zweifellos mit sich bringen, kann Lachen eine wahre Kraftquelle sein.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Fast unglaublich, aber irgendwie auch nachvollziehbar: Diese positiven Emotionen stärken nicht nur das Immunsystem, sondern fördern auch die psychische Widerstandsfähigkeit.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a47b706" style="">Was hindert dich daran, mal wieder mit Freunden auszugehen, über andere Themen zu sprechen und herzhaft zu lachen?!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Oder etwas lustiges im Fernsehen zu schauen?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Sei ehrlich zu dir selbst: Ist es mangelnde Zeit oder schlechtes Gewissen?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><h3 class=""><em>Schuldgefühle bei der Pflege von Demenzerkrankten?</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c7db7326"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Die Tochter, von der ich eingangs sprach, fühlte sich schuldig, wenn sie lachte, weil sie die geistige Abwesenheit ihrer Mutter bemerkte, die nicht fröhlich sein konnte.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Diese Schuldgefühle sind zwar verständlich, basieren sie doch auf angelernten Verhaltensmustern, sind aber gleichzeig ein großes Missverständnis!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Freude zu empfinden und zu zeigen bedeutet nicht, dass man das Leiden des geliebten Menschen ignoriert oder nicht ernst nimmt.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Vielmehr bedeutet es, dass man sich selbst die Erlaubnis gibt, inmitten der Schwierigkeiten Momente des Glücks zu finden.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Ist das nicht unglaublich wichtig??<br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Es ist nachweisbar: Durch das Zulassen von Freude und Lachen stärkst du dich als Mensch!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Und das wiederum kommt deinen Fähigkeiten als fürsorglicher Angehöriger zu Gute!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><h3 class=""><em>Die Auswirkungen von Freude auf den Erkrankten</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c7dbb835"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Interessanterweise – und das wird oft vergessen – profitiert meistens auch der demenzkranke Angehörige von deiner Freude und deiner positiven Energie.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Positive Emotionen sind ansteckend, auch beim Umgang mit Demenzerkrankten!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">In meiner Arbeit habe ich oft gesehen, wie ein einfaches Lachen oder ein fröhliches Gespräch das Gesicht eines demenzkranken Menschen zum Strahlen bringen kann.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Diese positiven Interaktionen fördern auch die Resilienz des Erkrankten, denn es entsteht eine Atmosphäre des Wohlbefindens.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Es ist auch gar nicht so schwer, ein paar freudige Momente in dein Leben als Angehöriger eines Demenzerkrankten einzubauen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><h4 class="">Hier ein paar Ideen, um Freude in den Alltag zu integrieren:</h4><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>1. &nbsp; &nbsp;Schöne Erinnerungen teilen:</strong> Erzähle Geschichten aus der Vergangenheit, die schöne Erinnerungen wecken. Alte Fotos, Lieblingslieder oder vertraute Gerüche können Wunder wirken und das emotionale Wohlbefinden stärken.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>2. &nbsp; &nbsp;Kleine Freuden bewusst suchen:</strong> Sei es ein Spaziergang im Park, das gemeinsame Anschauen einer Lieblingssendung oder das Genießen einer Tasse Tee – kleine, positive Rituale können den Alltag aufhellen und die Resilienz fördern.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>3. &nbsp; &nbsp;Soziale Kontakte pflegen:</strong> Freunde und Familie sind wichtige Stützen. Plane bewusst Zeit für soziale Aktivitäten ein, die dir Freude bereiten und dich auf andere Gedanken bringen. Soziale Unterstützung ist ein wichtiger Faktor für Resilienz.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong><br></strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>4. &nbsp; &nbsp;Humor nutzen:</strong> Manchmal hilft es, schwierige Situationen mit Humor zu nehmen. Natürlich immer mit dem nötigen Respekt, aber ein Lächeln oder ein Scherz kann die Stimmung heben und die psychische Widerstandskraft stärken.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong><br></strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>5. &nbsp; &nbsp;Zeit für sich selbst nehmen: </strong>Nimm dir bewusst Zeit für Aktivitäten, die dir Freude bereiten und dich entspannen. Ob Lesen, Sport oder ein Hobby – gönne dir diese Auszeiten ohne Schuldgefühle.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Weitere findest du auch in unserem kleinen Büchlein, das du dir auf dieser Seite runterladen kannst.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Denke also bei aller Fürsorge auch an dich selbst!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Mache dir immer wieder bewusst (auch wenn es dir anfangs sicher noch schwerfällt): Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, insbesondere in der Pflege demenzerkrankter Angehöriger!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Es ist so wichtig, sich daran zu erinnern, dass deine eigene Gesundheit und dein Wohlbefinden die Basis dafür sind, dass du langfristig für deinen Angehörigen eine großartige Stütze bist!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Ich habe so viele pflegende Abgehörige kennengelernt, die beim Umgang mit Demenzerkrankten bis zur Selbstaufgabe schufteten und auch noch meinten, das wäre klug, richtig und alternativlos.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Gehöre nicht zu denen: Resilienz bedeutet auch, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Und dein eigenes Leben nicht zu vergessen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Also auch bei der Pflege von Demenzerkrankten gilt: Lachen ist gesund!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Wenn du also das nächste Mal lachst, denke daran: Du tust etwas Gutes für dich und für deinen demenzkranken Angehörigen.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/stark-bleiben-bei-der-pflege-von-demenzerkrankten/">Gesund bleiben bei der Pflege von Demenzerkrankten</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Demenz Hilfe für Angehörige &#8211; 10 hilfreiche Webseiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jan 2024 13:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Untermenü]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung & Hilfsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[demenz hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[hilfe bei demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Demenz-Hilfe für Angehörige10 &#160;Webseiten, die dir Unterstützung geben&#160;Fast zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden mittlerweile an einer Form der Demenz.&#160;Sie brauchen tägliche Unterstützung im Alltag, sei es zu Hause oder in einer Residenz.&#160;Zwei Drittel der demenziell erkrankten Familienmitglieder werden im eigenen Haus von Partnern, Kindern oder anderen Verwandten betreut.&#160;Die Demenz Angehörigen sind überfordert, denn nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Demenz-Hilfe für Angehörige</h2><h3 class="">10 &nbsp;Webseiten, die dir Unterstützung geben</h3><p><br></p><p>Fast zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden mittlerweile an einer Form der Demenz.</p><p>Sie brauchen tägliche Unterstützung im Alltag, sei es zu Hause oder in einer Residenz.</p><p>Zwei Drittel der demenziell erkrankten Familienmitglieder werden im eigenen Haus von Partnern, Kindern oder anderen Verwandten betreut.</p><p>Die Demenz Angehörigen sind überfordert, denn nicht nur das tägliche Leben mit der Demenz ist kräfteraubend, auch das schlechte Gewissen, nicht alles richtig zu machen, Druck von außen, aber auch das Gefühl, sich selbst zu vergessen, zerrt an den Nerven.</p><p>Eigentlich ganz logisch, denn in den meisten Fällen haben die Helfer keine entsprechende Ausbildung.</p><p>Es gibt zum Glück viel Unterstützung, scheue dich nicht, diese auch anzunehmen!</p><p>Wir von Demenz-und-du.de wollen dir bei dieser anspruchsvollen Aufgabe eine Stütze sein, indem wir Lösungen für die typischen Probleme aus der Praxis einer Seniorenresidenz beschreiben und Kurse zum Selbsttraining anbieten.</p><p>Es gibt aber auch einige andere interessante Seiten im deutschsprachigen Raum, die die Thematik &nbsp;„Demenz – Hilfe für Angehörige“ aufgreifen.</p><p>Die Schwerpunktthemen reichen von der wichtigen „Beschäftigung für Demenzkranke“ über „Beratung Angehöriger bei Demenz“ bis hin zu „Selbsthilfegruppen für Angehörige von Demenzkranken“, teilweise auch mit regionalem Bezug.</p><p>Hier findest du zehn dieser Seiten, die uns besonders gut gefallen und dir bei deinen persönlichen Schwerpunkten eine große Hilfe sein können.</p><p><br></p><p><a href="https://aktiv-mit-senioren.de/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://aktiv-mit-senioren.de</a></p><p>Diese Seite bietet viele Ideen und Tipps für die Betreuung von demenziell erkrankten Menschen. Besonders gut gefallen uns die Materialien für Erinnerungsrunden, die zum Download bereitstehen. Auch praktische Gesundheitstipps, wie etwa Zahlpflege oder gesünderes Trinken findest du dort</p><p><br></p><p><a href="https://demenzjournal.com/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://demenzjournal.com</a></p><p>Verschiedene Autoren aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Demenzbetreuung schreiben hier zu Themen wie „Tipps für den Alltag“, „Technische Hilfen“ oder „Entspannung“. Hilfreich sind auch die Lernvideos zu wichtigen Themen des Alltags mit Demenzkranken</p><p><br></p><p><a href="https://demenzwiki.com/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://demenzwiki.com</a></p><p>Hier werden mehr als 150 Begriffe aus dem Bereich Demenz anschaulich erklärt</p><p><br></p><p><a href="https://www.deutsche-alzheimer.de" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.deutsche-alzheimer.de</a></p><p>Neben fundiertem Wissen zum Thema Demenz bietet diese Seite auch viel Unterstützung für den Alltag. So gibt es z.B. eine gelungene Übersicht technischer Hilfsmittel und worauf man beim Kauf achten sollte. Auch auf rechtliche Fragen wird eingegangen. Ebenso hilfreich: Ein Beratungstelefon sowie die Möglichkeit, Fragen per E-Mail zu stellen.</p><p><br></p><p><a href="https://stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/demenz/hintergrund" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/demenz/hintergrund</a></p><p>Sehr viele Informationen zu allen wichtigen Themen der Demenz: Diagnose, Prävention und Leben mit Demenz. Besonders der Teil „Behandlung“ ist außergewöhnlich. Auch wenn bislang keine Heilung möglich ist, gibt es hier eine Reihe von Tipps zur Behandlung mit oder ohne Medikamenten, die den Fortschritt der Krankheit verlangsamen können.</p><p><br></p><p><a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-zu-hause/tipps-fuer-angehoerige-von-menschen-mit-demenz-6986" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-zu-hause/tipps-fuer-angehoerige-von-menschen-mit-demenz-6986</a></p><p>Auch bei der Verbraucherzentrale &nbsp;finden sich wertvolle Tipps zum Umgang mit Demenz. Nützlich sind besonders die Links zu Themen wie „Patientenverfügung“ und anderer Vorsorgedokumente.</p><p><br></p><p><a href="https://demenz-portal.at/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://demenz-portal.at</a></p><p>Neben vielen praktischen Tipps für den täglichen Umgang mit Themen wie „Schwieriges Verhalten“, „Aktivierung“ usw. gibt es hier eine Übersicht von Symptomen wenn es um den Verdacht auf Demenz geht sowie ein „Interaktives Gedächnistraining“.</p><p><br></p><p><a href="https://demenz-und-du.de/">https://demenz-und-du.de</a></p><p>Auf dieser Seite befindest du dich gerade. Neben vielen Tipps aus der Praxis bietet die Seite viele selbst erlebte Geschichten aus einer Seniorenresidenz in Hamburg, die dir bestimmt Mut machen. Einige traurig, einige zum Schmunzeln, aber immer mit viel Herz!</p><p><br></p><p><a href="https://www.pflege.de/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.pflege.de</a></p><p>Neben vielen Tipps zur Pflege von Demenzkranken gibt es hier auch einen interessanten „Pflegegradrechner“ sowie Hinweise, wo und wie man Pflegegeld beantragen kann.</p><p><br></p><p><a href="https://www.wegweiser-demenz.de/" class="" style="outline: none;" target="_blank">https://www.wegweiser-demenz.de</a></p><p>Der Wegweiser Demenz ist eine Website des Bundesfamilienministeriums. Hier findest du viele nützliche Adresse, ein „Alzheimer Telefon“, regionale Angebote und vieles mehr.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-hilfe-fuer-angehoerige-10-hilfreiche-webseiten/">Demenz Hilfe für Angehörige &#8211; 10 hilfreiche Webseiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Familienfeiern mit Demenz – Feiern ohne Stress!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2023 17:38:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen und Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Familienfest mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Feiern mit Demenzkranken]]></category>
		<category><![CDATA[ostern mit demenzkranken]]></category>
		<category><![CDATA[stress und demenz]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten mit demenzkranken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Familienfeiern mit Demenz sind etwas besonderes und erfordern eine gute Vorbereitung. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/familienfeiern-mit-demenz/">Familienfeiern mit Demenz – Feiern ohne Stress!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style="">Familienfeiern mit Demenz - Gemeinsam genießen!</h2><p data-css="tve-u-1875258648d" style=""><br>Ob Weihnachten, Ostern oder Geburtstage: Seit Generationen kommen Familien zu besonderen Anlässen zusammen um gemeinsam eine besondere Zeit zu verbringen.</p><p data-css="tve-u-1875258648d" style=""><br>Für fast jeden Menschen bedeutet es viel, diese Tage mit der Verwandtschaft, mit engen Freunden oder mit anderen vertrauten Menschen zu verbringen.</p><p data-css="tve-u-187525a11fc" style=""><br>Wichtig ist vor allem: &nbsp;niemand will allein sein. Zu stark sind die Erinnerungen an schöne gemeinsame Stunden. Gerade als Kind hat man sich wochenlang auf diese Feste hingefiebert. Was für wunderbare Gefühlswelten!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Auch demenziell erkrankte Menschen können diese Zusammenkünfte genießen und deshalb ist es nur gut, wenn du versuchst, gewisse Traditionen beizubehalten.&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Bedenke aber, dass es bei Familienfeiern mit Demenz auch schnell zu Komplikationen kommen kann, denn die Reaktionen des Demenzerkankten lassen sich niemals genau vorhersagen.&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Die folgenden Tipps sollen dir dabei helfen, dass deine Feier für alle ein Fest wird!</p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em>Stress und Demenz: Sorge für ein ruhiges Fest!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Sei das Leben auch noch so stressig, an diesen Tagen muss alles passen! Leider führt gerade dieser Wunsch immer wieder zu schweren Störungen der so harmonisch angedachten Feiern, &nbsp;denn zu unterschiedlich sind oftmals die Vorstellungen von einer perfekten Familienfeier.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Im Falle eines demenziell erkrankten Familienmitglieds wird die Planung und Organisation noch schwieriger. Wie kann man unter diesen Bedingungen alle glücklich machen? Und vor allem, was stellt sich eigentlich der Erkrankte vor?</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Schon im täglichen Leben mit dem Erkrankten kommt es häufig zu Konflikten, die oftmals mit Wut und Streit enden, ohne dass es jemand wirklich böse gemeint hat.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Auch bei großen Festen besteht diese Gefahr, vielleicht sogar noch mehr als sonst. Denn die Erwartungen sind bei allen Personen besonders hoch.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Im Umgang mit dem Erkrankten solltest du noch sorgfältiger als sonst vorgehen. Denn zum einen&nbsp; bemerkt der Erkrankte viele liebgemeinte Gesten gar nicht, zum anderen hat er auch nicht mehr die Energie, um allen Planungen, Wünschen und Traditionen zu folgen.</p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em>Verständnis zeigen und gelassen bleiben!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Trotz allem: Gemeinsame Veranstaltungen sind auch für Demenzkranke wichtige Ereignisse, an die sich viele positive Erinnerungen knüpfen. Deshalb solltest du nicht aufgeben, etwas Besonderes daraus zu machen – auch wenn die Reaktionen nicht immer wie gewünscht ausfallen.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Hier gilt genauso wie in anderen Situationen, ein tiefes Verständnis aufzubauen und sich selbst ein wenig zurückzunehmen.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Familienfeste mit Demenz - Der Plan</em><br></h3><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Wie organisierst du also ein entspanntes Fest für alle?<br><br>Zuallererst: Mache dir bewusst, dass die erkrankte Person nicht mehr die Kraft hat und auch nicht mehr die Konzentration aufbringt, die es braucht, ein Familientreffen zu genießen.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Mache dir also auch Gedanken, wo eine geplante Veranstaltung stattfinden sollte. Nicht immer ist es etwa ratsam, einen Bewohner einer Residenz mit nach Hause zu nehmen.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Es mag gut gemeint sein, aber oftmals verwirrt ein „Umzug“ den Erkrankten und er weiß nicht mehr, wo er hingehört.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Letztendlich ist diese Entscheidung aber sehr individuell, beobachte deshalb ganz genau das Verhalten und entscheide im Sinne des Demenzkranken.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Egal ob in einer Residenz oder zu Hause, viele Menschen in&nbsp; direkter Nähe bedeuten Stress – auch wenn es gut gemeint ist.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Sorge also auch dafür, dass ihr nicht in allzu großen Gruppen auftretet. Eine kleine Gruppe, besser nicht mehr als fünf Personen gleichzeitig, sind viel überschaubarer für den Erkrankten.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Eine größere Gruppe führt meistens zu einer hohen Verunsicherung, vielleicht sogar zu Angstzuständen. Es fühlt sich für den demenziell Erkrankten einfach bedrohlich an, viele Gesichter zu sehen und Stimmen zu hören.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><h3 class="" style=""><em>Zeit für Traditonen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Macht es euch also gemütlich, am besten auf ganz traditionelle Art.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Je nach Historie, kannst du die gleichen traditionellen Rituale wieder aufleben lassen, die der Demenzerkrankte früher genossen hat.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Wurde z.B. früher gerne gemeinsam gesungen, wäre das auch jetzt ein guter Start.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Aber auch die Musik von damals kann gerne wieder gespielt werden.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Dabei sollten es aber auch die alten, bekannten Lieder in der ursprünglichen Version sein.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Neuartige verpoppte Stücke mögen für deine Ohren besser klingen, führen aber beim Erkrankten eher zu Verwirrung.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Zur festlichen Atmosphäre gehören auch besondere Düfte und Accessoires.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Tannenzweige, Lebkuchengewürze oder Kerzenduft (inklusive des Geruchs des angezündeten Streichholzes!) zu Weihnachten sowie Ostereier, Schokohasen zu Ostern, wecken Erinnerungen und regen an.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Dabei unbedingt darauf achten, dass die Kerzen nie unbeaufsichtigt sind! Am besten stellst du sie in ein kleines Glas.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Je nachdem, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, kann auch entsprechend gegessen werden. Ein Bratapfel, Lebkuchen oder auch ein Gläschen Eierlikör wirken oft Wunder!</p><h3 class="" style=""><em><br></em></h3><h3 class="" style=""><em>Auch Demenzerkrankte können Feste genießen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Auch das Vorlesen von Gedichten führt immer wieder zu leuchtenden Augen, besonders, wenn sich der Erkrankte plötzlich wieder an&nbsp; längst vergessene Texte erinnert. Du wirst staunen!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Und was kannst du schenken? Lohnt es sich überhaupt?</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Natürlich, Geschenke sind immer etwas Schönes, sowohl für den Schenker als auch für den Beschenkten!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Aber zu kompliziert sollte es nicht sein. Halte dich an die einfachen Dinge. Ein Taschentuch etwa, oder eine Decke, Hausschuhe oder ein Pullover.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Bücher, Spiele oder alles Zerbrechliche solltest du vermeiden. Ein ideales Geschenk fühlt sich wohlig an oder riecht gut!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Weil Fragen zu passenden Geschenken für Demenzkranke so häufig gestellt werden, findest du auch in diesem <a href="https://youtu.be/6h43g2ebBkE" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">YouTube-Video</a> Antworten.<br><br>Denke auch daran, die Verpackung so einfach wie möglich zu machen. Die Geschenke sollten einzeln eingepackt werden, nutze nur einfache Schleifen,&nbsp; vermeide feste Knoten.</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Habe immer im Kopf: Alles was überfordert macht Angst und führt zur Ablehnung!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br>Mache also deine Familienfeier zu einem sinnliches Fest!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style="">Du kannst mit guter Vorbereitung und vielen kleinen, aber überlegten Gesten jede Feier auch für den Erkrankten zu einer großen Freude machen!</p><p data-css="tve-u-17dbaa9c23c" style=""><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/familienfeiern-mit-demenz/">Familienfeiern mit Demenz – Feiern ohne Stress!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Der Sterbeprozess bei Demenz &#8211; Sterbebegleitung durch Angehörige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 17:05:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sterbebegleitung durch Angehörige kann man lernenSterben gehört zum Leben dazu. Obwohl dies jeder weiß, sind die Themen Sterben, Tod und Trauer immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft.&#160;Warum nur?&#160;Nur sehr wenige Menschen setzen sich mit diesen Themen ganz bewusst auseinander. Und das, obwohl es völlig offensichtlich ist, dass das Dasein auf Erden nur einen begrenzter Zeitraum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class=""><b>Sterbebegleitung durch Angehörige kann man lernen</b></h3><p>Sterben gehört zum Leben dazu. Obwohl dies jeder weiß, sind die Themen Sterben, Tod und Trauer immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft.</p><p>Warum nur?</p><p>Nur sehr wenige Menschen setzen sich mit diesen Themen ganz bewusst auseinander. Und das, obwohl es völlig offensichtlich ist, dass das Dasein auf Erden nur einen begrenzter Zeitraum andauert.</p><p>Dabei kann ein bewusster Abschied vom Leben sowohl das Sterben als auch die Trauerarbeit der An- und Zugehörigen unglaublich erleichtern.</p><p>Natürlich sagt sich das einfacher als es ist, denn die Gefühle, die uns bei dem Gedanken an das Sterben und den Tod überwältigen, sind ja Teil von uns.</p><p>Zum Thema Trauer haben wir <a href="https://demenz-und-du.de/sterbebegleitung-bei-demenz-gemeinsam-trauern/" target="_blank" rel="nofollow">HIER</a> einen Artikel geschrieben, der dir bestimmt einige Impulse geben wird.<br></p><p>Dennoch ist es jedem möglich, eine andere Sichtweise auf dieses Thema zu erlangen bzw. zu erlernen.</p><h4 class=""><b>Palliativ bei Demenz</b></h4><p>In der professionellen Betreuung spricht man auch von „Palliative Care“ wenn es um die Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase geht.</p><p>Hierbei handelt es sich um ein ganzheitliches Behandlungs- und Betreuungskonzept, das ummantelnde (Pallium=Mantel) und geschützte Fürsorge und Pflege (Care) bei der Sterbebegleitung garantieren soll.</p><p>Die Methodik geht auf Cicely Saunders, eine Ärztin und Sozialarbeiterin aus England, zurück. Ziel dieser Arbeit ist es, das Sterben so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten. Idealerweise gibt der Patient die Richtung vor, die Begleitung soll dabei&nbsp; liebevoll, achtsam und umsorgend sein.</p><p>Menschen, die spüren, dass sie in ihre letzte Lebensphase eintreten, macht es extrem verletzlich, wenn sie glaubten, sie wären eine Belastung für ihre Umwelt.</p><p>Es geht also um Anerkennung des sterbenden Menschen sowie um die Wahrnehmung seiner Wünsche, es geht um echte Betreuung, und nicht nur um Versorgung.</p><p>Durch die verschiedenen Aspekte von Palliative Care werden aber nicht nur die Patienten besser umsorgt, sondern auf für die Angehörigen entwickelt sich ein neuer, schmerzlindernder Zugang zu dieser Situation.</p><p>Was zeichnet dieses nun im Einzelnen aus?</p><ul><li>Positive, unterstützenden Kommunikation zwischen allen Beteiligten</li><li>Frühzeitige Auseinandersetzung mit der gegebenen Situation</li><li>Offene und empathische Grundhaltung gegenüber dem sterbenden Menschen</li><li>Hilfe und Unterstützung für eine möglichst aktive Lebensgestaltung bis zum Tod</li><li>Absolute Akzeptanz des Todes und der Sterblichkeit, d.h. positive Grundhaltung zum Leben sowie Anerkennung des Todes als Teil des Lebens.</li></ul><p>Als Angehöriger bzw. Begleiter eines Sterbenden sollte man zuerst sich selbst überprüfen: Ist man in der Lage, ist man stabil genug und hat man auch die nötige Grundeinstellung zu diesem Thema, dass man auch in schwierigen Phasen die Kontrolle behält?</p><h4 class=""><b>Soll man den Sterbenden in Ruhe lassen?</b></h4><p>Dazu gibt es keine eindeutige Antwort, es kommt tatsächlich auf die Situation an.</p><p>Der Sterbeprozess verläuft selten linear, in der Regel gleicht kein Tag und auch kein Mensch dem anderen.</p><p>Wenn man versucht, sich in den Sterbenden hineinzuversetzen, kann man ahnen, was alles in dieser Phase in diesem Menschen vor sich gehen könnte. Es ist ein Abschied vom Zuhause, von der Familie, von Freunden. Ein Abschied von der Selbstständigkeit, von verpassten Chancen, von Plänen – kurz: von allem was einem lieb und wichtig war, ein endgültiger Abschied vom Leben.</p><p>Es gilt also, auch und besonders in dieser Phase sehr emphatisch und respektvoll zu bleiben. Ein echtes Lächeln, warme Worte und Berührungen helfen über quälende Gedanken hinweg.</p><h4 class="">Frühzeitig mit Palliative Care beginnen!<br></h4><p>Übrigens ist dieser „palliative Zustand“ nicht gleichzusetzen mit dem „präfinalen Zustand“, der erst kurz vor dem Tod die letzte Versorgung einleitet.</p><p>Vielmehr kann und sollte das Konzept der Palliative Care schon viel früher in Betracht gezogen werden, schon weit vor dem Versterben. Je mehr Zeit man hat, desto intensiver können sich alle vorbereiten, desto mehr Fragen können geklärt werden und desto weniger Schmerzen verursacht der Abschied.</p><p>Vielleicht kann nicht jeder mit dieser Situation so umgehen wie er es möchte. Das ist absolut in Ordnung, denn – wie anfangs erwähnt – ist dieses Thema in unserer Gesellschaft nicht entsprechend verankert und somit sind wir auch oft nicht dahingehend sozialisiert.</p><h4 class="">Professionelle SAPV-Teams können helfen<br></h4><p>In diesen Fällen sind professionelle Helfer möglich. Diese sogenannten „SAPV Teams“ (Spezialisierte ambulante &nbsp;Palliativversorgung) begleiten den Erkrankten nicht nur zu Hause, sondern kommen auch bei Bedarf in Pflegeheime und Krankenhäuser.</p><p>Diese Teams müssen vom Hausarzt verordnet werden und werden in der Regel von Krankenkassen und durch Spenden finanziert.</p><p>Viele weitere Informationen zu diesem Thema findest du auf der Seite der <a href="https://www.kbv.de/html/sapv.php" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">Kassenärztlichen Bundesvereinigung.</a></p><p>Für Angehörige, die einen Weg suchen, mit dieser bedrückenden Situation klarzukommen, lohnt es sich auf jeden Fall, sich mit dieser Methodik zu beschäftigen.</p><p>Erfahrungsgemäß kann man kaum etwas falsch machen, aber eine liebevolle Begleitung beruhigt und fühlt sich einfach viel besser an!</p><p>Für alle!<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/der-sterbeprozess-bei-demenz-sterbebegleitung-durch-angehoerige/">Der Sterbeprozess bei Demenz &#8211; Sterbebegleitung durch Angehörige</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Sterbebegleitung bei Demenz &#8211; Gemeinsam trauern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 11:56:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was kann ich für einen Sterbenden tun?Diese Frage stellt sich jeder, der einen Menschen bis an sein Lebensende begleitet.Doch es geht nicht nur um den Sterbenden, auch die begleitende Person braucht in dieser Phase dringend Unterstützung. Wenn jemand aus unserem direkten Umfeld stirbt, reißt es ein tiefes Loch in unser Leben. Je näher wir diesem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/sterbebegleitung-bei-demenz-gemeinsam-trauern/">Sterbebegleitung bei Demenz &#8211; Gemeinsam trauern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="MsoNormal"><b style="mso-bidi-font-weight:normal">Was kann ich für einen Sterbenden tun?</b></h3><p class="MsoNormal">Diese Frage stellt sich jeder, der einen Menschen bis an sein Lebensende begleitet.</p><p class="MsoNormal">Doch es geht nicht nur um den Sterbenden, auch die begleitende Person braucht in dieser Phase dringend Unterstützung. <br></p><p class="MsoNormal">Wenn jemand aus unserem direkten Umfeld stirbt, reißt es ein
tiefes Loch in unser Leben. Je näher wir diesem Menschen waren, desto mehr sind
wir von dessen Ableben berührt, desto schwieriger ist es für uns, diese neue
Wahrheit zu akzeptieren.</p><p class="MsoNormal">Wir trauern also, um mit diesen überwältigenden Gefühlen
fertigzuwerden.</p><p class="MsoNormal">Trauer ist also etwas ganz normales, jeder Mensch und jedes Lebewesen trauert in irgendeiner Form.</p><p class="MsoNormal">Jede Trauer ist jedoch ganz individuell, ist etwas ganz
persönliches. Es gibt keine für jeden Menschen zutreffenden Regeln.</p><p class="MsoNormal">Jede Art von Trauer sollte deshalb auch immer akzeptiert
werden. Egal, ob sie mit der Art von Trauer, die uns betrifft, übereinstimmt
oder nicht.</p><p class="MsoNormal">So trauern auch innerhalb einer Familie oder eines
Freundeskreises die Beteiligten jeweils ganz anders – und dennoch sind sie
vereint in der Trauer um einen geliebten Menschen.</p><p class="MsoNormal">Jeder hat ein Recht auf seine Art zu trauern.</p><h4 class="MsoNormal">Wann ist die Trauer am schlimmsten?<br></h4><p class="MsoNormal">Wichtig ist, sich gegenseitig zu unterstützen, füreinander
da zu sein, sich jede Hilfe anzubieten, die gerade benötigt wird.</p><p class="MsoNormal">Dabei spielt das individuelle Bedürfnis eine große Rolle.
Das kann Privatheit sein oder auch offenes Reden mit anderen. Das kann die
Suche nach Körperkontakt sein aber auch die nach Distanz.</p><p class="MsoNormal">Wenn du selbst der Trauernde bist, lasse also andere so an dich rankommen, wie du es gerade brauchst. <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span></p><p class="MsoNormal">Habe keine Hemmungen, darum zu bitten oder auch ein Angebot
abzulehnen, denn natürlich kann ein Außenstehender nicht ahnen, wie es in dir
aussieht bzw. was du gerade brauchst.</p><p class="MsoNormal">Genauso kann es sehr hilfreich sein, andere Trauende in
deinem Umfeld anzusprechen und deine Hilfe anzubieten.</p><h4 class="MsoNormal">Mitleid oder Mitgefühl?<br></h4><p class="MsoNormal">Dabei sollte auf jeden Fall das Mitgefühl im Mittelpunkt stehen und nicht Mitleid. „Mitfühlen“, also Empathie zeigen und leben ist also viel ansprechender als „mitleiden“, also das gemeinsame verzweifeln.</p><p class="MsoNormal">Ich hoffe, du siehst den Unterschied und ich hoffe, du
kannst diesen Hinweis umsetzen. Auch wenn es manchmal sehr schwer fällt.</p><p class="MsoNormal">Mitleid, also mitzuleiden, kann dazu führen, dass man sich
gegenseitig runterzieht und in ein tiefes Loch fällt, aus dem man kaum noch
alleine rauskommt.</p><p class="MsoNormal">Wenn du so etwas spürst, sei bei anderen oder bei dir selbst, wird es Zeit, externe Hilfe, z.B. von Seelsorgern oder Psychotherapeuten in Anspruch zu nehmen.&nbsp;</p><p class="MsoNormal">Scheue dich nicht, diese Hilfe ist völlig normal und kann dir wieder Lebensmut und die nötige Kraft geben!<br></p><p class="MsoNormal">Wenn du also einen lieben Menschen verloren hast, nimm dir
die Zeit die du brauchst!</p><p class="MsoNormal">Wie kann <span style="mso-spacerun:yes">&nbsp;</span>nun diese
Trauer aussehen?</p><p class="MsoNormal">Es ist so unterschiedlich!</p><p class="MsoNormal">Sehr häufig sind - wie gerade erwähnt - Hoffnungslosigkeit und depressive Zustände.</p><p class="MsoNormal">Man will nicht mehr reden, die Welt scheint still zustehen.</p><p class="MsoNormal">Schlaflosigkeit kommt ebenso vor wie ständige Müdigkeit und
Antriebslosigkeit.</p><p class="MsoNormal">Auch körperliche Schmerzen oder einfach Verleugnung des Geschehenen sind nicht unüblich.</p><h4 class="MsoNormal">Wie erleben Demente das Sterben?</h4><p class="MsoNormal">Aber nicht nur du als Angehöriger hast das Recht zu trauern,
auch der Sterbende spürt, dass ihn die Kräfte verlassen und er nicht mehr lange
auf der Erde verweilen wird.</p><p class="MsoNormal">Auch der Sterbende will sich verabschieden und die Welt „geordnet“ verlassen.</p><p class="MsoNormal">Dabei kannst du als Angehöriger enorm hilfreich sein.</p><p class="MsoNormal">Reflexartig versuchen wir oft, den Tod zu verdrängen und
glauben erst daran, wenn er unmittelbar „vor der Tür“ steht.</p><p class="MsoNormal">Dabei kann man sich fast immer sehr gut darauf vorbereiten.
Denn er ist nun einmal unausweichlich.</p><p class="MsoNormal">Viele Sterbende durchlaufen kurz vor dem Tod noch einmal das
eigene Leben, sie prüfen, was sie noch erledigen wollten, wen sie noch sprechen
wollten, was sie geregelt haben wollten.</p><p class="MsoNormal">Es entsteht ganz häufig eine Angst, dass dies nicht mehr
möglich sein wird.</p><p class="MsoNormal">Als Angehöriger hast du in Gesprächen die Möglichkeit, mehr
über diese Wünsche zu erfahren, beruhigend einzuwirken und so diese Angst zu
nehmen.</p><p class="MsoNormal">Erfahrungsgemäß tut das sowohl dem Sterbenden als auch dem
Angehörigen sehr gut. Beide spüren, dass alle Vorkehrungen getroffen wurden.
Ein unglaublich beruhigendes Gefühl!</p><p class="MsoNormal">Es hat auch etwas mit Würde zu tun, wenn die letzten Wünsche
des Sterbenden erfüllt werden können.</p><p class="MsoNormal">Deshalb raten wir dir, sehr frühzeitig mit diesen Gesprächen
beginnen, um von möglichst vielen - der oftmals verborgenen Wünsche – zu erfahren
und entsprechende Maßnahmen noch umsetzen zu können.</p><p class="MsoNormal">Vielleicht können auch Mitarbeiter der sozialen Betreuung (wenn
es sich um einen Heimaufenthalt handelt) Hinweise geben, denn oftmals sprechen
die Bewohner lieber mit ihren Betreuern über gewisse Wünsche, weil sie ihren
Angehörigen nicht zur Last fallen wollen.</p><p class="MsoNormal">Dieses Gefühl herrscht übrigens auch für die Versorgung der
Familie nach dem Tod vor, also ein Grund mehr, sich frühzeitig mit diesem Thema
zu beschäftigen.</p><p class="MsoNormal">Irgendwann ist es zu spät, um solche Gespräche zu führen oder Gedanken auszutauschen.</p><p class="MsoNormal">Aber auch der nahende Tod darf dich nicht umwerfen. Der Artikel <a href="https://demenz-und-du.de/sterbeprozess-bei-demenz/" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">"Sterbeprozess bei Demenz"</a> beschäftigt sich mit dieser Phase und wie du dich darauf vorbereiten kannst.<br></p><p class="MsoNormal">Noch einmal: Trauern ist etwas ganz natürliches und auch
wichtiges. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, scheue dich nicht, andere mit „ins
Boot“ zu holen.</p><p class="MsoNormal">Je frühzeitiger du dich mit diesem Thema beschäftigst und je mehr du deine Angehörigen integrierst, desto leichter wird dir deine Trauerarbeit fallen.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/sterbebegleitung-bei-demenz-gemeinsam-trauern/">Sterbebegleitung bei Demenz &#8211; Gemeinsam trauern</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</title>
		<link>https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2022 12:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Beschäftigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhören & aktivieren]]></category>
		<category><![CDATA[Altersdemenz]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege von Demenzkranken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Betreuung von Angehörigen mit Alzheimer oder Altersdemenz verlangt viel Hingabe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/">Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class=""><b><span style="font-size: 24px;" data-css="tve-u-184a980a303">Altersdemenz-Pflege zu Hause -&nbsp;</span></b></h2><h2 class=""><b><span data-css="tve-u-184a980a306" style="font-size: 24px;">Die Pflege von Angehörigen kann man lernen!</span></b></h2><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a307" style="font-weight: normal;"><span data-css="tve-u-184a980a309" style="font-size: 24px;"><br></span></span><span data-css="tve-u-184a97d0e04"><span data-css="tve-u-184a97d0e06" style="font-size: 18px;">Der Verlauf der Demenz verläuft schleichend und nicht vorhersehbar.</span></span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a30b" style="font-weight: normal;"><br>Leider musst du als Angehöriger davon ausgehen, dass sich die Situation nicht mehr verbessern, sondern vielmehr deine Unterstützung mehr und mehr gefordert sein wird.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><br></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-184a980a30b" style="font-weight: normal;"><span data-wp-c16t="true" data-wp-component="Text">Sei dir bewusst: Die Betreuung von Angehörigen mit Alzheimer oder Altersdemenz verlangt nicht nur viel Hingabe, sondern viel mehr auch enorme physische und psychische Kraftanstrengungen!</span></span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a052b"><b><span data-css="tve-u-1884d503420" style="font-weight: normal;"><br>Das ist eine riesige Belastung, und zwar sowohl für dich als auch für den Erkrankten.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80a6b13"><b><span data-css="tve-u-1884d503421" style="font-weight: normal;"><br>Denn der Erkrankte bemerkt, besonders in der Anfangsphase der Krankheit, meistens seine Veränderungen gegen die er sich wehren kann und versucht, diese zu überspielen.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9834757"><b><span data-css="tve-u-1884d503423" style="font-weight: normal;"><br>Dabei kommt es häufig zu Konflikten, Vorwürfen und aggressivem Verhalten von beiden Seiten.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80b77ca"><b><span data-css="tve-u-1884d503424" style="font-weight: normal;"><br>Um das zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren, ist es so wichtig, dass der Erkrankte sich wohl fühlt, sich ernst genommen fühlt und das Gefühl der Akzeptanz vermittelt bekommt.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80b614f"><b><span data-css="tve-u-1884d503425" style="font-weight: normal;"><br>Je mehr das der Fall ist, desto eher kann sich eine harmonische Beziehung zwischen dem Erkrankten und dem jeweiligen Betreuer entwickeln.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9834757"><b><span data-css="tve-u-1884d503427" style="font-weight: normal;"><br>Unerlässlich ist dabei besonders, dass du als Betreuer einen positiven Blick auf die Fähigkeiten des demenziell Erkrankten behältst und einen wertschätzenden und empathischen Umgang pflegst.</span></b></p><p data-css="tve-u-195c80bb027"><b><span data-css="tve-u-184a981cc02" style="font-weight: normal;"><br>Auch wenn es manchmal sehr schwer fällt, nicht aus der Haut zu fahren, wenn wieder etwas anderes als erwartet passiert…<br>Also, wie kann dir das gelingen?</span></b></p><h3 class="" style="font-size: 22px !important;"><br></h3><h3 class=""><span style="font-weight: normal;"><em class=""><b class=""><span data-css="tve-u-184a981cc03"></span></b></em></span><em class=""><b class=""><span data-css="tve-u-184a981cc03"><strong>Pflegende Angehörige brauchen viel Empath</strong></span></b></em><strong><em class=""><b><span data-css="tve-u-184a981cc03">ie</span></b></em></strong></h3><p data-css="tve-u-184a97dde28"><b><span data-css="tve-u-1884d50342a" style="font-weight: normal;"><br>Vor allem anderen steht ein empathisches Verhalten. Das bedeutet, die Welt des anderen so zu verstehen, darin einzutauchen und so dem Erkrankten das Gefühl zu geben, dass er wahrgenommen und akzeptiert wird.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242d8726"><b><span data-css="tve-u-1884d50342b" style="font-weight: normal;"><br>Jede Art von Vorwürfen ist absolut kontraproduktiv und führt nur zu einem Abwehrverhalten, das sich auf verschiedenste Art äußern kann.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d50342d" style="font-weight: normal;"><br>Direkt verbunden mit der Empathie ist aber auch die Akzeptanz der gegebenen Situation. Dies fällt vielen betreuenden Angehörigen extrem schwer, denn sie sind verzweifelt und wollen die Situation, so wie sie sich darstellt, nicht akzeptieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d50342e" style="font-weight: normal;"><br>Somit machen es sich viele betreuende Angehörige selbst schwer, die gegebene und nicht änderbare Situation zu überstehen.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><br></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d503431" style="font-weight: normal;">Typisch ist auch eine Abwehrhaltung des demenziell Erkrankten. Er will sich scheinbar gar nicht helfen lassen!</span></b></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><br></p><p data-css="tve-u-188242db6e0"><b><span data-css="tve-u-1884d503434" style="font-weight: normal;">Weil dieser Punkt so häufig bei Angehörigen zu Frustration führt, haben wir dazu auch ein </span></b><a href="https://youtu.be/qR-22OCw9ro" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;"><b><span data-css="tve-u-1884d503435" style="font-weight: normal;">Video auf YouTube</span></b></a><b><span data-css="tve-u-1884d503436" style="font-weight: normal;"> eingestellt.</span></b><br></p><p data-css="tve-u-188242d94fe"><b><span data-css="tve-u-1884d503438" style="font-weight: normal;"><br>Denn der Erkrankte spürt diese innere Unruhe, die Verzweiflung, den Frust. <br>Das führt zu großer Unsicherheit mit dem Ergebnis, dass das Vertrauen zwischen dem betreuenden Angehörigen und dem Erkrankten schwindet.</span></b></p><h3 class=""><em><br></em></h3><h3 class=""><em>Demente neigen zu Abwehrverhalten</em><br></h3><p data-css="tve-u-188242ddce9"><b><span data-css="tve-u-1884d503439" style="font-weight: normal;"><br>Demenziell Erkrankte haben ein sehr feines Gespür für emotionale Schwankungen der Personen in der nahen Umgebung. Fühlen sie sich nicht ernst genommen, führt das schnell zu einem Abwehrverhalten.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><b><span data-css="tve-u-1884d50343a" style="font-weight: normal;"><br>Dabei sind die Grundbedürfnisse dieselben wie bei gesunden Menschen! Demenziell Erkrankte sehnen sich nach Liebe, nach Bindung und Trost. </span></b></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><br></p><p data-css="tve-u-188242df5ea"><b><span data-css="tve-u-1884d50343c" style="font-weight: normal;">Aber auch das Einbeziehen in das tägliche Leben, das Mitmachen bei gelernten Gewohnheiten spielt eine große Rolle. Letztendlich will der Erkrankte seine Identität nicht verlieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-188242e0deb"><b><span data-css="tve-u-1884d50343d" style="font-weight: normal;"><br>Von daher ist für dich als Angehörigen nichts wichtiger, als immer wieder zu demonstrieren, und zwar ganz ehrlich, dass du dir Zeit nimmst, ein echtes Interesse zeigst und immer wieder symbolisierst, dass der Erkrankte genauso sein darf, wie er ist.</span></b></p><h3 class="" style="font-size: 22px !important;"><em><b><br><span data-css="tve-u-184a980a30c"><span style="font-weight: normal;"></span><strong>Die Grundlagen für die Pflege von Angehörigen sind erlernbar!</strong>&nbsp;</span></b></em></h3><p data-css="tve-u-1884d503407"><b><span data-css="tve-u-1884d503408" style="font-weight: normal;"><br>In der professionellen Betreuung von demenziell erkrankten Menschen, sei es Altersdemenz, Alzheimer oder andere Arten der Demenz, folgt man deshalb in aller Regel diesen zwölf Ansätzen nach Tom Kitwood:</span></b></p><p data-css="tve-u-184a987e205"><b><span data-css="tve-u-1884d503445" style="font-weight: normal;"><br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong><span style="text-decoration: underline;" data-css="tve-u-1884d503447">1. &nbsp; &nbsp;Erkennen und Anerkennen: </span></strong></span><span data-css="tve-u-1884d503449" style="font-weight: normal;">Durch Ansprache, Blickkontakt und achtsames Zuhören wird dem Erkrankten vorurteilsfrei und wertschätzend begegnet<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong><span style="text-decoration: underline;" data-css="tve-u-1884d50344b">2. &nbsp; &nbsp;Verhandeln und Aushandeln: </span></strong></span><span data-css="tve-u-1884d50344e" style="font-weight: normal;">Die betreuende Person fragt nach Wünschen und Bedürfnissen des Erkrankten und berücksichtigt diese soweit es irgendwie geht. Damit wird dem Erkrankten ein gewisses Maß an Kontrolle gegeben.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>3. &nbsp; &nbsp;Zusammenarbeit:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50344f" style="font-weight: normal;"> Durch gemeinsamen arbeiten oder erledigen von Aufgaben, erhält der demenziell Erkrankte die Gelegenheit, seine Fähigkeiten zu nutzen anstatt in eine passive Rolle gedrängt zu werden.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>4. &nbsp; &nbsp;Spiel und Unterhaltung:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503452" style="font-weight: normal;"> Nicht alles was man tut und anbietet muss einem tieferen Sinn folgen. Oftmals will der Erkrankte einfach nur da sein und nicht irgendwelchen Regeln folgen. Eine Unterhaltung oder einfach nur zuhören wirken befreiend.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>5. &nbsp; &nbsp;Basale Stimulation:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503454" style="font-weight: normal;"> Dort, wo Worte nicht mehr wirken, kann durch andere Sinnesreize, sensorische oder sinnbezogene Anregungen, eine Kommunikation aufgebaut werden. Versuche es mal mit Farben, Musik oder Düften!<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>6. &nbsp; &nbsp;Feste feiern:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503456" style="font-weight: normal;"> Gesellige Runden, lachen, singen machen richtig Spaß! Dabei aber ganz genau hinschauen, denn irgendwann kann das den Erkrankten auch stressen.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>7. &nbsp; &nbsp;Entspannen:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503457" style="font-weight: normal;"> Auch Entspannung ist wichtig, vielleicht sogar mehr denn je. Achte darauf, dass der Betroffene genügend Ruhezeiten bekommt und sich zurückziehen kann.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>8. &nbsp; &nbsp;Validation:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503459" style="font-weight: normal;"> Das sich Hineinversetzen in die Gefühls- und Erlebniswelt des Erkrankten gibt diesem die Sicherheit und Geborgenheit, die er braucht. Es erfordert ein wenig Übung und viel Empathie.</span></b><b><span data-css="tve-u-1884d50345b" style="font-weight: normal;"><br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>9. &nbsp; &nbsp;Halten:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50345c" style="font-weight: normal;"> Viele demenziell Erkrankte brauchen Nähe und Geborgenheit, wollen Berührungen. Wenn dies der Fall ist, solltest du dem nachkommen. Es muss aber auch dir gut tun.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>10. &nbsp; &nbsp;Erleichtern:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d50345e" style="font-weight: normal;"> Einerseits ist es gut, dem Erkrankten möglichst viel Freiheit zu geben und ihn auch mal machen lassen. Wenn du aber spürst, dass es nicht weiter geht, so biete auf jeden Fall Hilfestellung an. Nach dem Motto „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Zielführend ist es, die Handlungen, die der Erkrankte nicht mehr alleine schafft, gemeinsam mit ihm durchzuführen.<br></span><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>11. &nbsp; &nbsp;Rituale:</strong></span><span data-css="tve-u-1884d503460" style="font-weight: normal;"> Menschen mit Demenz reagieren sehr positiv auf einen gewohnten Tagesablauf. Das gibt Sicherheit und damit weniger Angst. Versuche also, bestimmte&nbsp;</span><span data-css="tve-u-184a980a30c">Dinge</span><span data-css="tve-u-1884d503461" style="font-weight: normal;"> immer in der gleichen Art und Weise durchzuführen.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503463" style="font-weight: normal;"><strong><span data-css="tve-u-184a980a30c"><strong>12. &nbsp; &nbsp;Geben:</strong></span></strong> Menschen mit Demenz neigen sehr häufig dazu, ihre Besorgnis oder Dankbarkeit zum Ausdruck bringen zu wollen. Sie haben das Gefühl, sich irgendwie revanchieren zu müssen. Nimm diese Gesten ruhig an, das zeigt Respekt und Dankbarkeit deinerseits.<br><br>Du merkst, es gibt immer Lösungen. Mit den dargestellten Ansätzen kann man sich gut vorbereiten.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503465" style="font-weight: normal;">Altersdemenz schreitet allmählich voran. Es wen immer wieder neue Anpassungen in deinem Handeln nötig sein.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503468" style="font-weight: normal;"><br>Grundvoraussetzung sind Empathie, Lernbereitschaft und die Bereitschaft zur Selbstreflexion. Auch ein „dickes Fell“ solltest du dir zulegen, denn nicht immer wird alles wie gewünscht funktionieren.</span></b></p><p data-css="tve-u-184a9840998"><b><span data-css="tve-u-1884d503469" style="font-weight: normal;"><br>Doch es lohnt sich! Mit den aufgezählten Methoden wird es dir möglich sein, eine stabile und friedliche Beziehung zum Erkrankten aufzubauen bzw. zu erhalten.<br><br><br><br><br></span></b></p><p data-css="tve-u-17892f4444c"><b><span style="font-weight: normal;" data-css="tve-u-184a97d0e07"><br></span><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/ob-alzheimer-oder-altersdemenz-auf-die-pflege-von-angehoerigen-kannst-du-dich-vorbereiten/">Altersdemenz-Pflege zu Hause &#8211; Geht das überhaupt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Demenz und Familie &#8211; Wer entscheidet?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2022 18:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jola's Alltagsgeschichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Heim]]></category>
		<category><![CDATA[schlechtes Gewissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus der Praxis – Jola’s AlltagserfahrungenTraue dich, Entscheidungen zu treffen!Jürgen lebt nun schon einige Zeit, etwa zwei Jahre, bei uns. Er hat sich gut akklimatisiert, fühlt sich offensichtlich wohl. Man merkt zwar, wie seine Fähigkeiten Stück für Stück schwinden, aber er ist noch recht selbstständig, hat Kontakt zu anderen Bewohnern und genießt sein Leben.Auch wir [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-und-familie/">Demenz und Familie &#8211; Wer entscheidet?</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p data-css="tve-u-1781c59a6a9" style=""><span style="font-weight: normal;">Aus der Praxis – Jola’s Alltagserfahrungen</span></p><p data-css="tve-u-1781c59a6a9" style=""><br></p><h4 class="" style="">Traue dich, Entscheidungen zu treffen!</h4><p data-css="tve-u-17a149a4378" style=""><br><span style="font-weight: normal;">Jürgen lebt nun schon einige Zeit, etwa zwei Jahre, bei uns. Er hat sich gut akklimatisiert, fühlt sich offensichtlich wohl. Man merkt zwar, wie seine Fähigkeiten Stück für Stück schwinden, aber er ist noch recht selbstständig, hat Kontakt zu anderen Bewohnern und genießt sein Leben.</span></p><p data-css="tve-u-17a149a4378" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Auch wir von der sozialen Betreuung arbeiten gern mit ihm, denn durch seine umgängliche Art macht auch den anderen Bewohnern die Gruppenarbeiten noch mehr Spaß.</span></p><p style="" data-css="tve-u-17a149a8048"><span style="font-weight: normal;"><br>Doch nicht nur sein Naturell hilft Jürgen, auch die Tatsache, dass seine Schwägerin auch bei uns untergebracht ist, gibt bzw. gab ihm offenbar Sicherheit.</span><span style="font-weight: normal;">&nbsp;Denn nun verstarb die Schwägerin, sie war schon länger bettlägerig gewesen.</span></p><p style="" data-css="tve-u-17a149a900b"><br></p><p style="" data-css="tve-u-17a149aa417"><span style="font-weight: normal;">Der Tod wurde von allen Familienmitgliedern gefasst aufgenommen, da er seit &nbsp;Wochen erwartet worden war.</span></p><h4 class="" data-css="tve-u-17a14923ea1" style=""><br></h4><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17a1495d363">Wissen wir, was der Erkrankte will?<br></h5><p style="" data-css="tve-u-17a14999d72"><span style="font-weight: normal;"><br>Aus dieser Situation heraus ergab es sich, dass die Familie plötzlich überlegte, das Zimmer der Schwägerin weiter zu nutzen und Jürgen dort wohnen zu lassen. Hintergrund für diesen Gedanken war vor allem der bessere Blick in den Garten. Jürgen mag den Garten sehr und interessierte sich immer für Bäume.</span></p><p style="" data-css="tve-u-17a14999d74"><span style="font-weight: normal;"><br>Jetzt musste eine Entscheidung getroffen werden, Umzug ja oder nein. Natürlich,&nbsp; könnte man denken, wenn denn der Blick doch schöner ist, was spricht dagegen?</span></p><p style="" data-css="tve-u-17a14999d75"><span style="font-weight: normal;"><br>Schon brach eine Diskussion los, an der sich alle beteiligen wollten. Die Mehrheit der Familie schien dafür zu sein, es überwog der Gedanke, Jürgen es so schön wie möglich zu machen. Auch im Bereich der sozialen Betreuung wurde eifrig diskutiert, für und wider hielten sich die Waage.</span></p><h4 class="" data-css="tve-u-17a14923ea1" style=""><br></h4><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17a1497085b">Ist der erste Gedanke immer der richtige?<br></h5><p data-css="tve-u-17a149950ff" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Ich selbst war dagegen, denn mir erschien ein Umzug doch mit zu vielen Risiken behaftet. Wie würde Jürgen auf die neue Umgebung reagieren? Würde er den Weg in sein Zimmer noch finden? Und überhaupt, so oft hatte er sein Fenster auch nicht genutzt!</span></p><p data-css="tve-u-17a149950ff" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Aber wenn die Mehrheit dafür ist, dann soll es so sein. So sagte ich es der Tochter, die so ein bisschen die Sprecherin der Familie war. Ich gab ihr aber gleichzeitig den Tipp, sich zu Hause eine Pro-/Kontraliste anzufertigen, um dann noch einmal zu überprüfen, ob wirklich an alles gedacht wurde. Ganz sachlich sollte sie, vielleicht auch gemeinsam mit der Familie, einfach mal alle Argumente aufschreiben und gewichten. Am nächsten Morgen sollte dann endgültig entschieden werden.</span></p><h4 class="" data-css="tve-u-17a14923ea1" style=""><br></h4><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17a149b8de9">Sorgfältige Abwägung bringt Sicherheit<br></h5><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Am nächsten Morgen folgte dann die Entscheidung: Man hatte sich gegen einen Umzug entschieden. Der Stress des Umzugs, die möglichen Angstzustände bei der täglichen Suche des Zimmers wurden höher bewertet als der mögliche Gewinn an Lebensqualität durch den Gartenblick.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Ich war sehr froh über diese Entscheidung. Zum einen, weil ich genauso gedacht hatte, zum anderen, weil die Familie so einheitlich beschlossen hatte. Leider gibt es bei solchen Fragen immer wieder Streitereien, die sich dann auch auf die Bewohner und Pflegekräfte übertragen. Das hilft wirklich keinem!</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17a149ca9da">Passe deine Entscheidungen der Situation an!<br></h5><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Kurz nach dieser Entscheidung fühlte sich Jürgen plötzlich schlecht. Irgendetwas mit dem Magen. Erster Gedanke: Ihm ist nun doch der Tod der Schwägerin auf den Magen geschlagen. Dazu muss man sagen, dass er deren Tod vorher kaum wahrgenommen und dann schnell vergessen hatte.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Die Schmerzen wurden größer und sowohl die Pflegekräfte als auch die soziale Betreuung plädierten für die Überführung in ein Krankenhaus.&nbsp; Zu stark schienen die Schmerzen.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Allerdings hatte sich die Familie schon vorher für einen „friedlichen Tod“ im Bett seines Zimmers entschieden. Es sollten keine unnötigen lebenserhaltenden Maßnahmen eingeleitet werden.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Wieder war eine Entscheidung zu treffen, wieder wurde mit der Tochter eindringlich gesprochen. Aus unserer Sicht wäre ein Verbleib in der Residenz eine zu große Qual für Jürgen.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17a149fc130">Informationen erleichtern Entscheidungen<br></h5><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Glücklicherweise entschied sich die Familie sehr schnell dazu, Jürgen in ein Krankenhaus zu geben. Zum Glück! Es wurde ein schweres Problem mit der Galle diagnostiziert, sie musste schließlich entfernt werden. </span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;">Gut, dass Jürgen in ärztlicher Betreuung war! Gut, dass die Familie zu einer schnellen Entscheidung fähig war. Das lag übrigens auch daran, dass sich die Tochter mit diesem Thema näher beschäftigt hatte und so nicht nur „aus dem Bauch heraus“ entscheiden musste.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Jürgen kam schon nach kurzer Zeit wieder zu uns. Er hatte den Eingriff gut überstanden und war wieder ganz der Alte!</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Für mich war diese ganze Geschichte wieder ein Lehrbeispiel, wie wichtig fundierte Entscheidungen sind. Man sollte immer bereit sein, sich andere Meinungen anzuhören, sich mit einem Thema tiefer auseinandersetzen, nicht nur dem ersten Impuls zu folgen.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Gleichzeitig muss man auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Sowohl gegenüber dem demenziell Erkrankten als auch gegenüber den An- und Zugehörigen.</span></p><p data-css="tve-u-17a149b7a25" style=""><span style="font-weight: normal;"><br>Gerade wenn es um hilflose Menschen geht, sollte eine abgestimmte und begründete Vorgehensweise immer an erster Stelle stehen!</span><br><br></p><p data-css="tve-u-1781c8883b7" style=""><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Der Sterbeprozess bei Demenz: So bist du gut vorbereitet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 11:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz stoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Medikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Demenz und der Tod – So bist du gut vorbereitetEs ist soweit, irgendwann endet das Leben des geliebten Menschen.Für die meisten Angehörigen ein ganz schrecklicher Gedanke. Es ist so endgültig, der geliebte Mensch wird nie wieder sprechen, lachen, weinen….Daran muss man sich erst einmal gewöhnen.Sterbebegleitung bei DemenzkrankenWichtig ist, dass du dich auf diesen Moment bzw. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="" style="" data-css="tve-u-17d75989cfb">Demenz und der Tod – So bist du gut vorbereitet</h4><p data-css="tve-u-17d75aebffc" style=""><br>Es ist soweit, irgendwann endet das Leben des geliebten Menschen.</p><p data-css="tve-u-17d75aebffc" style=""><br>Für die meisten Angehörigen ein ganz schrecklicher Gedanke. Es ist so endgültig, der geliebte Mensch wird nie wieder sprechen, lachen, weinen….Daran muss man sich erst einmal gewöhnen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a67ee1">Sterbebegleitung bei Demenzkranken</h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Wichtig ist, dass du dich auf diesen Moment bzw. auf diese Phase vorbereitest.&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Du wirst dich dann besser fühlen, keine Angst haben, ja sogar ein guter Begleiter sein, was für den Sterbenden eine große Bedeutung haben kann.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Leben ist endlich, eine ganz banale Weisheit, aber wenn du dir diese Tatsache immer wieder vor Augen führst, verliert der Tod seinen Schrecken, gehört gewissermaßen zum Leben dazu.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Sterben geschieht in der Regel nicht plötzlich, vielmehr gleitet der Sterbende in den Tod hinein. Diese Phase kann einige Tage oder Wochen dauern.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a7d159">Sei da, wenn die Energie schwindet!<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>In dieser letzten Lebenszeit verliert der Sterbende immer mehr Energie. Er zieht sich zurück, möchte allein sein, schläft viel. Oftmals lässt er nur noch vertraute Menschen an sich ran.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Sterben ist eine sehr private Angelegenheit, du als Angehöriger solltest das respektieren. Der Sterbende möchte vielleicht ganz bei sich sein, sein Leben noch einmal durchgehen, mit gewissen Dingen abschließen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Versuche zu spüren, wann deine Anwesenheit, deine Worte, deine Berührungen gefragt sind. Sei einfach dabei, gewähre allen das gemeinsame Schweigen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Diese Phase kann Stunden, Tage oder Wochen dauern. Oftmals geht es an die Substanz des Angehörigen. Passe also auf, dass du dich nicht übernimmst, denn du brauchst deine Kraft um den Sterbenden angemessen zu begleiten.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a861a1">Denke auch an dich!<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Deshalb achte auch dich, achte auf genügend Freiräume und Schlaf. Du kannst nicht immer da sein, du kannst nicht alles alleine leisten!</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Hole dir Hilfe, bitte ganz aktiv Familie, Freunde oder Nachbarn um Unterstützung. Die meisten werden dir gerne zur Seite stehen!</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Manchmal sind Gespräche mit lieben Menschen wohltuend, suche dir die richtigen Gesprächspartner, die dir seelischen Beistand leisten.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Dabei achte auch darauf, welche Gefühle dein Gesprächspartner in dir auslöst. Wir unterscheiden dabei zwischen "Mitleid" und "Mitgefühl". Diese Worte werden meistens synonym verwendet. Frage dich aber, willst du, dass jemand "mitleidet"? Oder besser "mitfühlt"? Wie fühlst du dich besser? Was gibt dir mehr Halt?<br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Auch die Hospitzdienste unterstützen dich bei deiner Begleitung des Sterbenden.<br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Hautsache ist, dass du in deiner Kraft bleibst, denn deine Unterstützung kann sehr wichtig sein. Und habe keine Angst, du wirst spüren was zu tun ist.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Berührungen sind häufig eine gute Methode, Kontakt mit dem Sterbende aufzunehmen. Achte dabei aber auf die Wünsche des Sterbenden, denn manchmal wird Kontakt auch abgelehnt.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Nimm‘ das dann nicht persönlich, der Sterbende braucht dann eben nur gerade etwas Zeit für sich.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a9f321">Nahrungsaufnahme bei Sterbenden ändert sich<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Beim Essen und Trinken kommt es häufig zu Missverständnissen. Mache dir bewusst, dass der Sinn vom Essen die Energiezufuhr für den Körper ist. Wir essen um zu leben.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Umgekehrt macht es keinen Sinn zu essen, wenn der Körper am sterben ist. Automatisch verändern sich die Essgewohnheiten, nichts schmeckt mehr, der Appetit geht verloren. Alles schwer verdauliche wird weggelassen, selbst ehemalige Lieblingsspeisen werden nicht mehr gemocht.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Viele Angehörige haben dann die Sorge, dass der Sterbende schlicht verhungert, sie wollen dann unbedingt noch Nahrung zuführen. Oder sie haben ein schlechtes Gewissen, es nicht zu tun.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das ist aber nicht nötig, kann sogar ganz falsch sein, denn mit der Veränderung des Stoffwechsels durch die reduzierte Nahrungsaufnahme werden im Körper lindernde Stoffe freigesetzt.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Lasse also los, nimm hin, dass der Sterbende nun gehen will.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Hilfreich ist es immer, den Mund des Sterbenden zu befeuchten. Ein feuchter Waschlappen oder Eiswürfel aus Tee leisten hierbei gute Dienste.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75ad7d15">Sterbende enwickeln eigene Realitäten<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Oftmals fangen Sterbende an zu phantasieren, sprechen mit bereits gestorbenen Menschen, verlieren jedes Zeit- und Raumgefühl. Sie erkennen auch die Angehörigen nicht mehr oder verwechseln diese.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Dies darfst du, wie schon bei der Demenz, auch keinen Fall persönlich nehmen, akzeptiere einfach diese neue Realität des Sterbenden. Versuche nicht, ihm diese eigene Realität auszureden oder zu korrigieren. Vielmehr solltest du daran Anteil nehmen und so ein guter Begleiter sein.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Manchmal kommt es vor, dass der sterbende Menschplötzlich wieder aufblüht, zu neuem Leben erwacht. Er nimmt dann wieder Anteil an seiner Umgebung, hat wieder Appetit oder will sich setzen oder gehen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Fälschlicherweise glauben dann viele Angehörige, dass das Leben doch noch weiter geht und sind voller Hoffnung – die dann allerdings schnell wieder verfliegt.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75ae1aff">Bereite dich auf den nahen Tod vor<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Es gibt untrügliche Zeichen, wenn das Ende naht: Der Blutdruck sinkt ab, Arme und Beine erkalten, der Atem verändert sich. Er kann ganz schnell oder auch ganz langsam werden. Oftmals scheint es, dass es der letzte Atemzug war und im nächsten Moment kommt dann doch der nächste.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Atmen ist auch immer wieder begleitet von rasselnden Geräuschen, die daher rühren, dass der Sterbende nicht mehr abhusten kann. Diese</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Erscheinungen kommen und gehen und können sich über Tage hinweg ziehen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Bereite dich seelisch darauf vor: Irgendwann tritt dann der Tod ein. Oft gibt es bereits vor dem Eintritt einen Zeitpunkt, an dem der Sterbende seinen Frieden findet, seine Gesichtszüge entspannen sich. Manchmal ist dies auch erst nach dem Tod der Fall.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Frieden und Ruhe breiten sich aus.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Wichtig für dich ist, dass du dich mit dieser Situation rechtzeitig vertraut machst, sie akzeptierst und dich nicht verängstigen lässt. So schmerzhaft das Erleben des Sterbens eines geliebten Menschen auch für dich sein wird.<br><br><br></p><p data-css="tve-u-17d3e6223c3"><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Demenz Pflege: So findest du innere Kraft und Ruhe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2021 17:11:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege bei Demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umdenken! Die Pflege Demenzkranker darf dich nicht aus dem Gleichgewicht bringen!Es ist alles zu viel! Die Situation als Angehöriger eines demenziell erkrankten Menschen macht dich fertig! Es ist zum verzweifeln!So oder so ähnlich stehen viele betreuende und pflegende Angehörige da. Sie sind übermannt von der Situation, überrollt von dem großen Aufwand, immer da sein zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-pflege-so-findest-du-innere-kraft-und-ruhe/">Demenz Pflege: So findest du innere Kraft und Ruhe</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 data-css="tve-u-17d3e9dd48a" style="" class="">Umdenken! Die Pflege Demenzkranker darf dich nicht aus dem Gleichgewicht bringen!</h4><p style="" data-css="tve-u-17d3e9dc926"><br>Es ist alles zu viel! Die Situation als Angehöriger eines demenziell erkrankten Menschen macht dich fertig! Es ist zum verzweifeln!</p><p data-css="tve-u-17d3e9e0103" style=""><br>So oder so ähnlich stehen viele betreuende und pflegende Angehörige da. Sie sind übermannt von der Situation, überrollt von dem großen Aufwand, immer da sein zu müssen, absolut fertig durch Überlastung und schlaflose Nächte.</p><p data-css="tve-u-17d3e9e0103" style=""><br>Man kann es kaum anders sagen: Es ist zu viel, wie soll man das schaffen!?</p><p data-css="tve-u-17d3e9e2af4" style=""><br>Der Aufwand, den du betreiben musst, um die Ansprüche des Erkrankten und auch deine eigenen Ansprüche an dich und dein Leben zu erfüllen, gehen weit über das bisher bekannte Maß hinaus.</p><p data-css="tve-u-17d3e9e49a3" style=""><br>Aber „einer muss es ja machen“ oder „ich bin doch die Tochter“ sind häufig die Motivatoren, die dich dazu bringen, diese immense Kraftanstrengung zu leisten.<br>Einer bleibt dabei allerdings auf der Strecke: du selbst!</p><p data-css="tve-u-17d3e9e3dc5" style=""><br>Nun gibt es natürlich viele Möglichkeiten, äußere Hilfe zu organisieren um für Entlastung zu sorgen. Aber selbst die Pflege von Demenzkranken im Heim erfordert viel eigenes Durchhaltevermögen.</p><p data-css="tve-u-17d3e9e3dc5" style=""><br></p><p data-css="tve-u-18843757e75" style="">Deshalb soll es hier nicht in erster Linie darum gehen.</p><p data-css="tve-u-18843757e75" style=""><br>Denn egal, ob es sich um Pflege oder Betreuung handelt, egal ob zu Hause oder im Heim: Du brauchst etwas, dass in deiner Situation oftmals verloren geht: Innere Ruhe und Kraft.</p><p data-css="tve-u-17d3e9e6489" style=""><br></p><h5 data-css="tve-u-17d3e9e79a8" style="" class="">Wenn du nicht stark bist, gehst du unter!<br></h5><p data-css="tve-u-17d3e9eca43" style=""><br>Nur, wenn du dich selbst stark hältst oder machst, kannst du die nötige Energie aufbringen, die es braucht, um gute Entscheidungen zu &nbsp;treffen bzw. wichtige Dinge umzusetzen!</p><p data-css="tve-u-17d3e9ee403" style=""><br>Vieles liegt tatsächlich an dir selbst, an deiner Einstellung und an deiner Herangehensweise. Man kann sich fallen lassen, sich dem Schicksal ergeben, oder bewusste Entscheidungen treffen und eine solche Stärke aufbauen, dass das nötige Pensum bewältigt werden kann, ohne dabei zu Grunde zu gehen.</p><p data-css="tve-u-17d3e9ef26b" style=""><br></p><h5 data-css="tve-u-17d3e9f0de5" style="" class="">7 Ideen, wie du Stärke aufbaust<br></h5><p data-css="tve-u-17d3e9efc26" style=""><br>Hier verraten wir dir 7 Ideen, die dir helfen können, diese besagte innere Stärke aufzubauen:</p><h5 data-css="tve-u-17d3e9f24e5" style="" class=""><br>Idee 1: Verändere deinen Fokus</h5><p data-css="tve-u-17d3e9f48a2" style=""><br>Was bedeutet das?</p><p data-css="tve-u-17d3e9f36af" style=""><br>Schau einmal von außen auf dich selbst. Versuche dich einmal ganz neutral zu betrachten, vergesse also die Last, die täglich auf deinen Schultern liegt (ja, es ist schwer!). Was siehst du, mit welcher Einstellung geht die Person, die du gerade betrachtest (nämlich du selbst) in jeden Tag?<br><br>Ist es „Das ist mir alles zu viel“, „Ich schaffe das nicht mehr“ , „Es wird ja doch nicht besser“?</p><p data-css="tve-u-17d3e9f6cd2" style=""><br>Oder „Ich freue mich auf den Tag mit meiner Mutter“, „Schön, dass ich ihr helfen kann“, „Heute zaubere ich ihr ein Lächeln“?</p><p data-css="tve-u-17d3e9f95d1" style=""><br>Merkst du den Unterschied?</p><p data-css="tve-u-17d3e9fb432" style=""><br>Liegt der Fokus deiner Gedanken auf der Last, die dich erwartet, so wird diese Last noch verstärkt. Liegt er dagegen auf die schönen Momente, die dieser Tag garantiert auch bringen wird, wirst du diese viel bewusster wahrnehmen können.</p><p data-css="tve-u-17d3e9fe256" style="">Und allein das wird dir wieder zusätzliche Kraft verleihen!</p><p data-css="tve-u-17d3e9feef4" style=""><br>Versuche dir einzuprägen: Es wird jeden Tag Probleme geben. Aber fokussiere dich nicht darauf! Denn das, worauf dein Fokus liegt, wächst!</p><p data-css="tve-u-17d3ea011a5" style=""><br>Entscheide dich also ganz bewusst, an die schönen Dinge zu denken. Automatisch werden diese in dein Leben treten!</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea01df6" style="" class=""><br>Idee 2: Radikale Akzeptanz</h5><p data-css="tve-u-17d3ea033cf" style=""><br>Du brauchst täglich viel Energie, um deine Aufgaben zu meistern. Grundsätzlich solltest du also sowieso dafür sorgen, dass du&nbsp; dich entsprechend verhältst, ernährst, schläfst usw..</p><p data-css="tve-u-17d3ea04362" style=""><br>Ein großer Energiefresser ist aber das Hadern mit einer Situation. Es hilft einfach nicht, immer wieder daran zu denken, wie es sein könnte, wenn… Oder wie es früher war. Oder was nun werden soll.</p><p data-css="tve-u-17d3ea0510c" style=""><br>Sich darüber den Kopf zu zerbrechen, ist kontraproduktiv, es frisst deine Energie und lässt dich so nicht das schaffen, was du schaffen könntest.</p><p data-css="tve-u-17d3ea05ea0" style=""><br>Sei also radikal zu dir selbst, vertreibe diese Gedanken aus deinem Kopf, fokussiere dich auf die kommenden Aufgaben, nicht auf das Gewesene.</p><p data-css="tve-u-17d3ea06b7e" style=""><br>Nimm' die Situation an wie sie ist, mache sie zu etwas Selbstverständlichem.</p><p data-css="tve-u-17d3ea06b7e" style=""><br>Akzeptiere anstatt aufzulehnen, denn: wer hadert, verliert!</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea075bd" style="" class=""><br>Idee 3: Aktivität statt Hoffnung</h5><p data-css="tve-u-17d3ea080b6" style=""><br>Sehr häufig lassen wir uns in die Hoffnung hineintreiben, hoffen auf bessere Zeiten, hoffen, dass alles so wird, wie es mal war.</p><p data-css="tve-u-17d3ea08e77" style=""><br>Hoffnung mag zwar ein schönes Gefühl verursachen, aber sie erzeugt nur Passivität. Denn hoffen heißt ja auch warten.</p><p data-css="tve-u-17d3ea0972e" style=""><br>Nur auf was?</p><p data-css="tve-u-17d3ea0a705" style=""><br>Viel effektiver ist es doch zu &nbsp;handeln anstatt abzuwarten, agieren statt zu reagieren.<br><br>Der Effekt ist ähnlich wie bei der radikalen Akzeptanz: Du leidest nicht an der Vergangenheit bzw. an der ungewissen Zukunft, sondern du gestaltest mit!</p><p data-css="tve-u-17d3ea0b01a" style=""><br>Ein viel besseres Gefühl! Du wächst an der Aufgabe, du schaffst etwas sehr bedeutendes!</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea0bddf" style="" class=""><br>Idee 4: Finde heraus: Was ist gut daran?</h5><p data-css="tve-u-17d3ea0ca15" style=""><br>Eine zugegeben oftmals nicht ganz leichte Übung, zu schwer ist die Bürde, die du im Moment zu tragen hast. &nbsp;Zu sehr tut es weh, die zunehmende Verschlechterung des Gesundheitszustands der betreuten Person anzusehen. Natürlich hat man sich das alles nicht gewünscht.</p><p data-css="tve-u-17d3ea0dc7b" style=""><br>Aber wie hat man sich eigentlich das Altern der Eltern vorgestellt? War das immer realistisch?</p><p data-css="tve-u-17d3ea0e8de" style=""><br>In den meisten Fällen ist das Altern, Krankheiten oder auch das Sterben von nahestehenden Menschen kein Thema, das gemeinsam besprochen wird. Man hofft, dass es immer so weiter geht. Und ist dann völlig überrascht, wenn es doch anders kommt.</p><p data-css="tve-u-17d3ea0f521" style=""><br>Das Schöne ist doch aber, dass du so lange Zeit mit den Eltern verbringen durftest! Es ist doch ein tolles Gefühl, dass du dafür sorgst, dass sie auch in dieser schwierigen Phase gut betreut werden.</p><p data-css="tve-u-17d3ea1009e" style=""><br>Ein guter Trick ist es, die jetzige Zeit aus der Zukunft zu betrachten.</p><p data-css="tve-u-17d3ea111a3" style=""><br>In den meisten Fällen werden Dinge, die in ihrer Zeit als sehr beschwerlich empfunden wurden, nach vielen Jahren in ein positives Licht gerückt. Denke an Beispiele wie „die goldenen Zwanziger“ (schwere Wirtschaftskrise), „tolle Kameradschaft“ (die harte Zeit bei der Bundeswehr) oder die Aussage „Endlich konnte ich was Neues machen!“ (nach dem Verlust eines Arbeitsplatzes).</p><p data-css="tve-u-17d3e6223c3" style="padding-bottom: 0px !important; margin-bottom: 0px !important;"><br>Wie wirst du also in der Zukunft über diese Zeit denken?</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea12a8b" style="" class=""><br>Idee 5: Vermeide negative Informationen für deinen Kopf</h5><p data-css="tve-u-17d3ea13832" style=""><br>Auch hierbei geht es um deinen Fokus. Es ist ganz einfach, sich den ganzen Tag mit negativen Dingen „berieseln“ zu lassen. Man kann auch immer wieder mit anderen diskutieren, wie schlimm alles ist, man kann sich immer wieder vor Augen führen, dass es nie mehr sein wird wie früher.</p><p data-css="tve-u-17d3ea1478d" style=""><br>Was, denkst du, macht das mit einem? Welche Gefühle schleppt man dann den ganzen Tag mit sich rum? Und sind diese Gefühle hilfreich?</p><p data-css="tve-u-17d3ea153bf" style=""><br>Versuche diese negativen Gedanken aus deinem Kopf zu kriegen. Vermeide auch, dass andere dich mit ihrem Mitleid immer wieder runterziehen. Es hilft nichts!</p><p data-css="tve-u-17d3ea153bf" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d3ea16947" style="">Denke daran: du kannst deine Gedanken selbst bestimmen!</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea18bd5" style="" class=""><br>Idee 6: Versuche, die Probleme aus eigener Kraft zu lösen!</h5><p data-css="tve-u-17d3ea19923" style=""><br>Du selbst bist der Gestalter deines Lebens! Das ist eine Grundeinstellung!<br>Natürlich gibt es viele Hilfen, sei es von staatlicher oder familiärer Seite. Und diese solltest du auch alle in Anspruch nehmen!</p><p data-css="tve-u-17d3ea1a74a" style=""><br>Was ich hier meine ist, dass du dich nicht allein darauf verlassen, sondern sie als willkommende Unterstützung ansehen solltest.</p><p data-css="tve-u-17d3ea1b75d" style=""><br>Es ist ein viel besseres Gefühl zu agieren als zu reagieren!</p><p data-css="tve-u-17d3ea1c5eb" style=""><br>Du wirst stärker, wenn du das Heft des Handelns in der Hand behältst! Und umgekehrt wird es dich ungemein schwächen und deprimieren, wenn du &nbsp;passiv darauf wartest, dass die Hilfe von außen kommt und dann doch nichts passiert.</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea1d5ce" style="" class=""><br>Idee 7: Stelle dir die richtigen Fragen</h5><p data-css="tve-u-17d3ea1e057" style=""><br>Wir neigen dazu, uns viel und lange mit Fragen zu beschäftigen, die von außen an uns herangetragen werden, die das große Ganze betreffen aber keinen unmittelbaren Einfluss auf die eigene persönliche Lage haben. Oftmals denken wir über Dinge nach, die gar nicht in unserer Macht stehen.</p><p data-css="tve-u-17d3ea1eda0" style=""><br>Das kostet alles Energie und Zeit.</p><p data-css="tve-u-17d3ea1f9a3" style=""><br>Lohnt es sich tatsächlich in deiner Situation, sich über zu wenig Pfleger, zu geringe finanzielle Unterstützung, unfreundliche Beratung oder ähnliches aufzuregen?</p><p data-css="tve-u-17d3ea1f9a3" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d3ea20a82" style="">Wem hilft das?</p><p data-css="tve-u-17d3ea22c38" style=""><br>Stelle dir zielführende Fragen! Agiere entsprechend, lasse dich nicht ablenken!</p><p data-css="tve-u-17d3ea25610" style=""><br>Warum denkst du nicht über folgendes nach:</p><p data-css="tve-u-17d3ea24917" style=""><br>Was ist wirklich wichtig für mich? Und wie kann ich das schaffen?<br>Was möchte ich in meinem Leben verändern? Wo muss ich da ansetzen<br>Wie kann ich mich für die Zukunft vorbereiten? Wer kann mir helfen?</p><p data-css="tve-u-17d3ea29beb" style=""><br></p><h5 data-css="tve-u-17d3ea282d3" style="" class="">Du gehst mit ganz anderem Elan in deinen Tag!<br></h5><p data-css="tve-u-17d3ea2a98b" style=""><br>Wie du merkst, überschneiden sich diese Ideen teilweise und haben sehr viel mit Loslassen und Fokus zu tun. Es sind Verhaltensweisen, die wir so nicht gelernt haben, die nicht dem typischen Verhalten in unserer Gesellschaft entsprechen.</p><p data-css="tve-u-17d3e6223c3"><br>Gerade deshalb solltest du ausprobieren, inwieweit dir eine Veränderung deines gelernten Verhaltens hilft. Ein „Weiter so!“ hat selten Verbesserungen gebracht. Es lohnt sich also!<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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