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	<title>Behalte die Kontrolle! Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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	<description>Wir helfen Angehörigen dabei mit ihren Demenzkranken klar zu kommen.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Mar 2025 07:33:02 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Behalte die Kontrolle! Archive - Demenz Hilfe für Angehörige</title>
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		<title>Gesund bleiben bei der Pflege von Demenzerkrankten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 14:41:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege bei Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege demenzkranker]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege von Demenzerkrankten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pflege von Demenzkranken - Den Zugang finden!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/stark-bleiben-bei-der-pflege-von-demenzerkrankten/">Gesund bleiben bei der Pflege von Demenzerkrankten</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Heute schon gelacht???</h2><p style="" data-css="tve-u-195c7dc6677"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Wahrscheinlich nicht…Und das ist traurig.</p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Denn Lachen ist sooo wichtig.</p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Lachen – oder übersetzen wir es in diesem Zusammenhang einfach mal mit „positive, ausgeglichene Grundstimmung“ - ist einfach nur befreiend.</p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Auch in der Pflege von Demenzerkrankten ist das erlaubt!</p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Und wenn du jetzt sagst, was redet die da, wie soll ich in meiner Situation als pflegender Angehöriger fröhlich sein, dann ist dieser Artikel genau für dich, denn er wird dir ein neues &nbsp;Denken ermöglichen und dir damit wertvolle Lebensenergie zurückgeben.</p><p data-css="tve-u-1917a3d8959">Oder aber du liest nicht weiter und verharrst in Trauer, Stress und ständiger Überforderung.</p><p data-css="tve-u-1917a4067c8" style="font-size: 18px !important; text-align: left;"><strong>Denn: Ein Stück weit ist das, was du fühlst, auch deine Entscheidung!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a4067c8" style="font-size: 18px !important; text-align: left;">Entscheide dich also!</p><h3 class="" style=""><em>Warum Freude und Lachen trotz der Herausforderungen bei Umgang der Pflege von Demenzerkrankten unverzichtbar sind</em></h3><p style="" data-css="tve-u-1953d7d8560"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">„Ich gehe spazieren, es fängt an zu Regnen und ich lache.Denn wenn ich nicht lachen würde, würde es trotzdem regnen!“</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Ich liebe diesen Spruch, denn er zeigt ganz anschaulich, worum es eigentlich geht: Akzeptanz einer unveränderbaren Situation anstatt Hader und Selbstaufgabe!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">In meiner langjährigen Erfahrung mit demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen habe ich unzählige Geschichten gehört, die mich berührt und bewegt haben.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Eine Begegnung, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war die mit einer Tochter, die mir erzählte, sie fühle sich schuldig, wenn sie lachte, während ihre Mutter litt.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Sie fühlte sich schuldig?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Für was?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Was hat sie denn getan?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Doch es ist eine Tatsache: Diese Schuldgefühle sind weit verbreitet unter den Angehörigen von Demenzkranken.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Schuldig sein, obwohl man sich aufopferungsvoll um einen erkrankten Angehörigen kümmert?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Sein eigenes Leben aufgeben, weil die Pflege von Demenzerkrankten im Wege steht?<br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Das darf doch nicht wahr sein!!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Denn wozu führt diese gnadenlose Selbstkritik?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Doch nur zur eigenen Schwächung, zu mangelndem Selbstwertgefühl, zu Stress und Freudlosigkeit, zu abnehmender Lebensfreude.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Steckst du auch in dieser Falle?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Ist es das wert?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Wir sagen: Finde einen Weg heraus aus dieser Falle!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Dazu musst du versuchen, diese Gefühle zu hinterfragen und zu verstehen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Glaube uns: Freude und Lachen sind trotz deiner Herausforderungen unverzichtbar.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Vor allem aber ist es wichtig, die Bedeutung von Resilienz in diesem Zusammenhang zu verstehen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Ich mag diesen Begriff eigentlich nicht, aber er trifft exakt den Punkt: Resilienz, aus dem lateinischen „Abprallen“, bezeichnet die Fähigkeit, Krisen durch Anpassung des persönlichen Verhaltens und Denkens zu bewerkstelligen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><h3 class=""><em>Das Paradoxon der Freude in schweren Zeiten</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c7da9d4b"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Es mag paradox erscheinen, in einer Zeit, die von Leid und Herausforderungen geprägt ist, Freude zu empfinden und zu zeigen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-195621bd214" style="">Die Pflege von Demenzerkrankten ist ganz zweifellos eine solche leidvolle Zeit.</p><p data-css="tve-u-195621bd216" style="">Darf man dann nicht mehr lachen?</p><p data-css="tve-u-195621c40c3" style="">Viele Angehörige glauben, dass Lachen und fröhliche Momente ein Zeichen von Gleichgültigkeit oder mangelnder Ernsthaftigkeit gegenüber der Situation seien.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Doch das Gegenteil ist der Fall: Freude und Lachen sind keine Zeichen von Ignoranz, sondern von Lebenswillen und Resilienz!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Resilienz ist eine wesentliche Eigenschaft, um der pysischen und psychischen Belastung bei der Pflege von demenzerkrankten Angehörigen standzuhalten.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Wer das nicht schafft, ist verloren!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Diese Fähigkeit hilft nicht nur dabei, die Herausforderungen der Pflege zu bewältigen, sondern trägt auch dazu bei, das eigene Wohlbefinden und die eigene Gesundheit zu erhalten.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Resilienz bedeutet eben auch, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, positive Aspekte zu sehen und aus Krisen gestärkt hervorzugehen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Freude zu spüren, vielleicht sogar öfters wieder zu lachen, spielt hierbei eine sehr zentrale Rolle.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><h3 class=""><em>Lachen als Kraftquelle</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c7db2be7"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Lachen ist eine der natürlichsten und effektivsten Methoden, um Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Denn es setzt Endorphine frei, die sogenannten Glückshormone, und reduziert das Stresshormon Cortisol.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">In stressigen Zeiten, wie sie der Umgang mit Demenzerkrankten zweifellos mit sich bringen, kann Lachen eine wahre Kraftquelle sein.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Fast unglaublich, aber irgendwie auch nachvollziehbar: Diese positiven Emotionen stärken nicht nur das Immunsystem, sondern fördern auch die psychische Widerstandsfähigkeit.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a47b706" style="">Was hindert dich daran, mal wieder mit Freunden auszugehen, über andere Themen zu sprechen und herzhaft zu lachen?!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Oder etwas lustiges im Fernsehen zu schauen?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Sei ehrlich zu dir selbst: Ist es mangelnde Zeit oder schlechtes Gewissen?</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><h3 class=""><em>Schuldgefühle bei der Pflege von Demenzerkrankten?</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c7db7326"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Die Tochter, von der ich eingangs sprach, fühlte sich schuldig, wenn sie lachte, weil sie die geistige Abwesenheit ihrer Mutter bemerkte, die nicht fröhlich sein konnte.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Diese Schuldgefühle sind zwar verständlich, basieren sie doch auf angelernten Verhaltensmustern, sind aber gleichzeig ein großes Missverständnis!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Freude zu empfinden und zu zeigen bedeutet nicht, dass man das Leiden des geliebten Menschen ignoriert oder nicht ernst nimmt.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Vielmehr bedeutet es, dass man sich selbst die Erlaubnis gibt, inmitten der Schwierigkeiten Momente des Glücks zu finden.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Ist das nicht unglaublich wichtig??<br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Es ist nachweisbar: Durch das Zulassen von Freude und Lachen stärkst du dich als Mensch!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Und das wiederum kommt deinen Fähigkeiten als fürsorglicher Angehöriger zu Gute!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><h3 class=""><em>Die Auswirkungen von Freude auf den Erkrankten</em></h3><p style="" data-css="tve-u-195c7dbb835"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Interessanterweise – und das wird oft vergessen – profitiert meistens auch der demenzkranke Angehörige von deiner Freude und deiner positiven Energie.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Positive Emotionen sind ansteckend, auch beim Umgang mit Demenzerkrankten!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">In meiner Arbeit habe ich oft gesehen, wie ein einfaches Lachen oder ein fröhliches Gespräch das Gesicht eines demenzkranken Menschen zum Strahlen bringen kann.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Diese positiven Interaktionen fördern auch die Resilienz des Erkrankten, denn es entsteht eine Atmosphäre des Wohlbefindens.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Es ist auch gar nicht so schwer, ein paar freudige Momente in dein Leben als Angehöriger eines Demenzerkrankten einzubauen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><h4 class="">Hier ein paar Ideen, um Freude in den Alltag zu integrieren:</h4><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>1. &nbsp; &nbsp;Schöne Erinnerungen teilen:</strong> Erzähle Geschichten aus der Vergangenheit, die schöne Erinnerungen wecken. Alte Fotos, Lieblingslieder oder vertraute Gerüche können Wunder wirken und das emotionale Wohlbefinden stärken.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>2. &nbsp; &nbsp;Kleine Freuden bewusst suchen:</strong> Sei es ein Spaziergang im Park, das gemeinsame Anschauen einer Lieblingssendung oder das Genießen einer Tasse Tee – kleine, positive Rituale können den Alltag aufhellen und die Resilienz fördern.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>3. &nbsp; &nbsp;Soziale Kontakte pflegen:</strong> Freunde und Familie sind wichtige Stützen. Plane bewusst Zeit für soziale Aktivitäten ein, die dir Freude bereiten und dich auf andere Gedanken bringen. Soziale Unterstützung ist ein wichtiger Faktor für Resilienz.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong><br></strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>4. &nbsp; &nbsp;Humor nutzen:</strong> Manchmal hilft es, schwierige Situationen mit Humor zu nehmen. Natürlich immer mit dem nötigen Respekt, aber ein Lächeln oder ein Scherz kann die Stimmung heben und die psychische Widerstandskraft stärken.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong><br></strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>5. &nbsp; &nbsp;Zeit für sich selbst nehmen: </strong>Nimm dir bewusst Zeit für Aktivitäten, die dir Freude bereiten und dich entspannen. Ob Lesen, Sport oder ein Hobby – gönne dir diese Auszeiten ohne Schuldgefühle.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Weitere findest du auch in unserem kleinen Büchlein, das du dir auf dieser Seite runterladen kannst.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Denke also bei aller Fürsorge auch an dich selbst!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Mache dir immer wieder bewusst (auch wenn es dir anfangs sicher noch schwerfällt): Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, insbesondere in der Pflege demenzerkrankter Angehöriger!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Es ist so wichtig, sich daran zu erinnern, dass deine eigene Gesundheit und dein Wohlbefinden die Basis dafür sind, dass du langfristig für deinen Angehörigen eine großartige Stütze bist!</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Ich habe so viele pflegende Abgehörige kennengelernt, die beim Umgang mit Demenzerkrankten bis zur Selbstaufgabe schufteten und auch noch meinten, das wäre klug, richtig und alternativlos.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Gehöre nicht zu denen: Resilienz bedeutet auch, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Und dein eigenes Leben nicht zu vergessen.</p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><strong>Also auch bei der Pflege von Demenzerkrankten gilt: Lachen ist gesund!</strong></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903"><br></p><p data-css="tve-u-1917a3ec903">Wenn du also das nächste Mal lachst, denke daran: Du tust etwas Gutes für dich und für deinen demenzkranken Angehörigen.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/stark-bleiben-bei-der-pflege-von-demenzerkrankten/">Gesund bleiben bei der Pflege von Demenzerkrankten</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Der Sterbeprozess bei Demenz: So bist du gut vorbereitet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2021 11:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz stoppen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Medikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Demenz und der Tod – So bist du gut vorbereitetEs ist soweit, irgendwann endet das Leben des geliebten Menschen.Für die meisten Angehörigen ein ganz schrecklicher Gedanke. Es ist so endgültig, der geliebte Mensch wird nie wieder sprechen, lachen, weinen….Daran muss man sich erst einmal gewöhnen.Sterbebegleitung bei DemenzkrankenWichtig ist, dass du dich auf diesen Moment bzw. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="" style="" data-css="tve-u-17d75989cfb">Demenz und der Tod – So bist du gut vorbereitet</h4><p data-css="tve-u-17d75aebffc" style=""><br>Es ist soweit, irgendwann endet das Leben des geliebten Menschen.</p><p data-css="tve-u-17d75aebffc" style=""><br>Für die meisten Angehörigen ein ganz schrecklicher Gedanke. Es ist so endgültig, der geliebte Mensch wird nie wieder sprechen, lachen, weinen….Daran muss man sich erst einmal gewöhnen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a67ee1">Sterbebegleitung bei Demenzkranken</h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Wichtig ist, dass du dich auf diesen Moment bzw. auf diese Phase vorbereitest.&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Du wirst dich dann besser fühlen, keine Angst haben, ja sogar ein guter Begleiter sein, was für den Sterbenden eine große Bedeutung haben kann.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Leben ist endlich, eine ganz banale Weisheit, aber wenn du dir diese Tatsache immer wieder vor Augen führst, verliert der Tod seinen Schrecken, gehört gewissermaßen zum Leben dazu.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Sterben geschieht in der Regel nicht plötzlich, vielmehr gleitet der Sterbende in den Tod hinein. Diese Phase kann einige Tage oder Wochen dauern.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a7d159">Sei da, wenn die Energie schwindet!<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>In dieser letzten Lebenszeit verliert der Sterbende immer mehr Energie. Er zieht sich zurück, möchte allein sein, schläft viel. Oftmals lässt er nur noch vertraute Menschen an sich ran.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Sterben ist eine sehr private Angelegenheit, du als Angehöriger solltest das respektieren. Der Sterbende möchte vielleicht ganz bei sich sein, sein Leben noch einmal durchgehen, mit gewissen Dingen abschließen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Versuche zu spüren, wann deine Anwesenheit, deine Worte, deine Berührungen gefragt sind. Sei einfach dabei, gewähre allen das gemeinsame Schweigen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Diese Phase kann Stunden, Tage oder Wochen dauern. Oftmals geht es an die Substanz des Angehörigen. Passe also auf, dass du dich nicht übernimmst, denn du brauchst deine Kraft um den Sterbenden angemessen zu begleiten.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a861a1">Denke auch an dich!<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Deshalb achte auch dich, achte auf genügend Freiräume und Schlaf. Du kannst nicht immer da sein, du kannst nicht alles alleine leisten!</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Hole dir Hilfe, bitte ganz aktiv Familie, Freunde oder Nachbarn um Unterstützung. Die meisten werden dir gerne zur Seite stehen!</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Manchmal sind Gespräche mit lieben Menschen wohltuend, suche dir die richtigen Gesprächspartner, die dir seelischen Beistand leisten.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Dabei achte auch darauf, welche Gefühle dein Gesprächspartner in dir auslöst. Wir unterscheiden dabei zwischen "Mitleid" und "Mitgefühl". Diese Worte werden meistens synonym verwendet. Frage dich aber, willst du, dass jemand "mitleidet"? Oder besser "mitfühlt"? Wie fühlst du dich besser? Was gibt dir mehr Halt?<br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Auch die Hospitzdienste unterstützen dich bei deiner Begleitung des Sterbenden.<br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Hautsache ist, dass du in deiner Kraft bleibst, denn deine Unterstützung kann sehr wichtig sein. Und habe keine Angst, du wirst spüren was zu tun ist.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Berührungen sind häufig eine gute Methode, Kontakt mit dem Sterbende aufzunehmen. Achte dabei aber auf die Wünsche des Sterbenden, denn manchmal wird Kontakt auch abgelehnt.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Nimm‘ das dann nicht persönlich, der Sterbende braucht dann eben nur gerade etwas Zeit für sich.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75a9f321">Nahrungsaufnahme bei Sterbenden ändert sich<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Beim Essen und Trinken kommt es häufig zu Missverständnissen. Mache dir bewusst, dass der Sinn vom Essen die Energiezufuhr für den Körper ist. Wir essen um zu leben.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Umgekehrt macht es keinen Sinn zu essen, wenn der Körper am sterben ist. Automatisch verändern sich die Essgewohnheiten, nichts schmeckt mehr, der Appetit geht verloren. Alles schwer verdauliche wird weggelassen, selbst ehemalige Lieblingsspeisen werden nicht mehr gemocht.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Viele Angehörige haben dann die Sorge, dass der Sterbende schlicht verhungert, sie wollen dann unbedingt noch Nahrung zuführen. Oder sie haben ein schlechtes Gewissen, es nicht zu tun.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das ist aber nicht nötig, kann sogar ganz falsch sein, denn mit der Veränderung des Stoffwechsels durch die reduzierte Nahrungsaufnahme werden im Körper lindernde Stoffe freigesetzt.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Lasse also los, nimm hin, dass der Sterbende nun gehen will.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Hilfreich ist es immer, den Mund des Sterbenden zu befeuchten. Ein feuchter Waschlappen oder Eiswürfel aus Tee leisten hierbei gute Dienste.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75ad7d15">Sterbende enwickeln eigene Realitäten<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Oftmals fangen Sterbende an zu phantasieren, sprechen mit bereits gestorbenen Menschen, verlieren jedes Zeit- und Raumgefühl. Sie erkennen auch die Angehörigen nicht mehr oder verwechseln diese.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Dies darfst du, wie schon bei der Demenz, auch keinen Fall persönlich nehmen, akzeptiere einfach diese neue Realität des Sterbenden. Versuche nicht, ihm diese eigene Realität auszureden oder zu korrigieren. Vielmehr solltest du daran Anteil nehmen und so ein guter Begleiter sein.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Manchmal kommt es vor, dass der sterbende Menschplötzlich wieder aufblüht, zu neuem Leben erwacht. Er nimmt dann wieder Anteil an seiner Umgebung, hat wieder Appetit oder will sich setzen oder gehen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Fälschlicherweise glauben dann viele Angehörige, dass das Leben doch noch weiter geht und sind voller Hoffnung – die dann allerdings schnell wieder verfliegt.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-17d75ae1aff">Bereite dich auf den nahen Tod vor<br></h5><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Es gibt untrügliche Zeichen, wenn das Ende naht: Der Blutdruck sinkt ab, Arme und Beine erkalten, der Atem verändert sich. Er kann ganz schnell oder auch ganz langsam werden. Oftmals scheint es, dass es der letzte Atemzug war und im nächsten Moment kommt dann doch der nächste.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Das Atmen ist auch immer wieder begleitet von rasselnden Geräuschen, die daher rühren, dass der Sterbende nicht mehr abhusten kann. Diese</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style="">Erscheinungen kommen und gehen und können sich über Tage hinweg ziehen.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Bereite dich seelisch darauf vor: Irgendwann tritt dann der Tod ein. Oft gibt es bereits vor dem Eintritt einen Zeitpunkt, an dem der Sterbende seinen Frieden findet, seine Gesichtszüge entspannen sich. Manchmal ist dies auch erst nach dem Tod der Fall.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Frieden und Ruhe breiten sich aus.</p><p data-css="tve-u-17d75994404" style=""><br>Wichtig für dich ist, dass du dich mit dieser Situation rechtzeitig vertraut machst, sie akzeptierst und dich nicht verängstigen lässt. So schmerzhaft das Erleben des Sterbens eines geliebten Menschen auch für dich sein wird.<br><br><br></p><p data-css="tve-u-17d3e6223c3"><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/sterbeprozess-bei-demenz/">Der Sterbeprozess bei Demenz: So bist du gut vorbereitet</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Demenz Pflege: So findest du innere Kraft und Ruhe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2021 17:11:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege bei Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege demenzkranker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umdenken! Die Pflege Demenzkranker darf dich nicht aus dem Gleichgewicht bringen!Es ist alles zu viel! Die Situation als Angehöriger eines demenziell erkrankten Menschen macht dich fertig! Es ist zum verzweifeln!So oder so ähnlich stehen viele betreuende und pflegende Angehörige da. Sie sind übermannt von der Situation, überrollt von dem großen Aufwand, immer da sein zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 data-css="tve-u-17d3e9dd48a" style="" class="">Umdenken! Die Pflege Demenzkranker darf dich nicht aus dem Gleichgewicht bringen!</h4><p style="" data-css="tve-u-17d3e9dc926"><br>Es ist alles zu viel! Die Situation als Angehöriger eines demenziell erkrankten Menschen macht dich fertig! Es ist zum verzweifeln!</p><p data-css="tve-u-17d3e9e0103" style=""><br>So oder so ähnlich stehen viele betreuende und pflegende Angehörige da. Sie sind übermannt von der Situation, überrollt von dem großen Aufwand, immer da sein zu müssen, absolut fertig durch Überlastung und schlaflose Nächte.</p><p data-css="tve-u-17d3e9e0103" style=""><br>Man kann es kaum anders sagen: Es ist zu viel, wie soll man das schaffen!?</p><p data-css="tve-u-17d3e9e2af4" style=""><br>Der Aufwand, den du betreiben musst, um die Ansprüche des Erkrankten und auch deine eigenen Ansprüche an dich und dein Leben zu erfüllen, gehen weit über das bisher bekannte Maß hinaus.</p><p data-css="tve-u-17d3e9e49a3" style=""><br>Aber „einer muss es ja machen“ oder „ich bin doch die Tochter“ sind häufig die Motivatoren, die dich dazu bringen, diese immense Kraftanstrengung zu leisten.<br>Einer bleibt dabei allerdings auf der Strecke: du selbst!</p><p data-css="tve-u-17d3e9e3dc5" style=""><br>Nun gibt es natürlich viele Möglichkeiten, äußere Hilfe zu organisieren um für Entlastung zu sorgen. Aber selbst die Pflege von Demenzkranken im Heim erfordert viel eigenes Durchhaltevermögen.</p><p data-css="tve-u-17d3e9e3dc5" style=""><br></p><p data-css="tve-u-18843757e75" style="">Deshalb soll es hier nicht in erster Linie darum gehen.</p><p data-css="tve-u-18843757e75" style=""><br>Denn egal, ob es sich um Pflege oder Betreuung handelt, egal ob zu Hause oder im Heim: Du brauchst etwas, dass in deiner Situation oftmals verloren geht: Innere Ruhe und Kraft.</p><p data-css="tve-u-17d3e9e6489" style=""><br></p><h5 data-css="tve-u-17d3e9e79a8" style="" class="">Wenn du nicht stark bist, gehst du unter!<br></h5><p data-css="tve-u-17d3e9eca43" style=""><br>Nur, wenn du dich selbst stark hältst oder machst, kannst du die nötige Energie aufbringen, die es braucht, um gute Entscheidungen zu &nbsp;treffen bzw. wichtige Dinge umzusetzen!</p><p data-css="tve-u-17d3e9ee403" style=""><br>Vieles liegt tatsächlich an dir selbst, an deiner Einstellung und an deiner Herangehensweise. Man kann sich fallen lassen, sich dem Schicksal ergeben, oder bewusste Entscheidungen treffen und eine solche Stärke aufbauen, dass das nötige Pensum bewältigt werden kann, ohne dabei zu Grunde zu gehen.</p><p data-css="tve-u-17d3e9ef26b" style=""><br></p><h5 data-css="tve-u-17d3e9f0de5" style="" class="">7 Ideen, wie du Stärke aufbaust<br></h5><p data-css="tve-u-17d3e9efc26" style=""><br>Hier verraten wir dir 7 Ideen, die dir helfen können, diese besagte innere Stärke aufzubauen:</p><h5 data-css="tve-u-17d3e9f24e5" style="" class=""><br>Idee 1: Verändere deinen Fokus</h5><p data-css="tve-u-17d3e9f48a2" style=""><br>Was bedeutet das?</p><p data-css="tve-u-17d3e9f36af" style=""><br>Schau einmal von außen auf dich selbst. Versuche dich einmal ganz neutral zu betrachten, vergesse also die Last, die täglich auf deinen Schultern liegt (ja, es ist schwer!). Was siehst du, mit welcher Einstellung geht die Person, die du gerade betrachtest (nämlich du selbst) in jeden Tag?<br><br>Ist es „Das ist mir alles zu viel“, „Ich schaffe das nicht mehr“ , „Es wird ja doch nicht besser“?</p><p data-css="tve-u-17d3e9f6cd2" style=""><br>Oder „Ich freue mich auf den Tag mit meiner Mutter“, „Schön, dass ich ihr helfen kann“, „Heute zaubere ich ihr ein Lächeln“?</p><p data-css="tve-u-17d3e9f95d1" style=""><br>Merkst du den Unterschied?</p><p data-css="tve-u-17d3e9fb432" style=""><br>Liegt der Fokus deiner Gedanken auf der Last, die dich erwartet, so wird diese Last noch verstärkt. Liegt er dagegen auf die schönen Momente, die dieser Tag garantiert auch bringen wird, wirst du diese viel bewusster wahrnehmen können.</p><p data-css="tve-u-17d3e9fe256" style="">Und allein das wird dir wieder zusätzliche Kraft verleihen!</p><p data-css="tve-u-17d3e9feef4" style=""><br>Versuche dir einzuprägen: Es wird jeden Tag Probleme geben. Aber fokussiere dich nicht darauf! Denn das, worauf dein Fokus liegt, wächst!</p><p data-css="tve-u-17d3ea011a5" style=""><br>Entscheide dich also ganz bewusst, an die schönen Dinge zu denken. Automatisch werden diese in dein Leben treten!</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea01df6" style="" class=""><br>Idee 2: Radikale Akzeptanz</h5><p data-css="tve-u-17d3ea033cf" style=""><br>Du brauchst täglich viel Energie, um deine Aufgaben zu meistern. Grundsätzlich solltest du also sowieso dafür sorgen, dass du&nbsp; dich entsprechend verhältst, ernährst, schläfst usw..</p><p data-css="tve-u-17d3ea04362" style=""><br>Ein großer Energiefresser ist aber das Hadern mit einer Situation. Es hilft einfach nicht, immer wieder daran zu denken, wie es sein könnte, wenn… Oder wie es früher war. Oder was nun werden soll.</p><p data-css="tve-u-17d3ea0510c" style=""><br>Sich darüber den Kopf zu zerbrechen, ist kontraproduktiv, es frisst deine Energie und lässt dich so nicht das schaffen, was du schaffen könntest.</p><p data-css="tve-u-17d3ea05ea0" style=""><br>Sei also radikal zu dir selbst, vertreibe diese Gedanken aus deinem Kopf, fokussiere dich auf die kommenden Aufgaben, nicht auf das Gewesene.</p><p data-css="tve-u-17d3ea06b7e" style=""><br>Nimm' die Situation an wie sie ist, mache sie zu etwas Selbstverständlichem.</p><p data-css="tve-u-17d3ea06b7e" style=""><br>Akzeptiere anstatt aufzulehnen, denn: wer hadert, verliert!</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea075bd" style="" class=""><br>Idee 3: Aktivität statt Hoffnung</h5><p data-css="tve-u-17d3ea080b6" style=""><br>Sehr häufig lassen wir uns in die Hoffnung hineintreiben, hoffen auf bessere Zeiten, hoffen, dass alles so wird, wie es mal war.</p><p data-css="tve-u-17d3ea08e77" style=""><br>Hoffnung mag zwar ein schönes Gefühl verursachen, aber sie erzeugt nur Passivität. Denn hoffen heißt ja auch warten.</p><p data-css="tve-u-17d3ea0972e" style=""><br>Nur auf was?</p><p data-css="tve-u-17d3ea0a705" style=""><br>Viel effektiver ist es doch zu &nbsp;handeln anstatt abzuwarten, agieren statt zu reagieren.<br><br>Der Effekt ist ähnlich wie bei der radikalen Akzeptanz: Du leidest nicht an der Vergangenheit bzw. an der ungewissen Zukunft, sondern du gestaltest mit!</p><p data-css="tve-u-17d3ea0b01a" style=""><br>Ein viel besseres Gefühl! Du wächst an der Aufgabe, du schaffst etwas sehr bedeutendes!</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea0bddf" style="" class=""><br>Idee 4: Finde heraus: Was ist gut daran?</h5><p data-css="tve-u-17d3ea0ca15" style=""><br>Eine zugegeben oftmals nicht ganz leichte Übung, zu schwer ist die Bürde, die du im Moment zu tragen hast. &nbsp;Zu sehr tut es weh, die zunehmende Verschlechterung des Gesundheitszustands der betreuten Person anzusehen. Natürlich hat man sich das alles nicht gewünscht.</p><p data-css="tve-u-17d3ea0dc7b" style=""><br>Aber wie hat man sich eigentlich das Altern der Eltern vorgestellt? War das immer realistisch?</p><p data-css="tve-u-17d3ea0e8de" style=""><br>In den meisten Fällen ist das Altern, Krankheiten oder auch das Sterben von nahestehenden Menschen kein Thema, das gemeinsam besprochen wird. Man hofft, dass es immer so weiter geht. Und ist dann völlig überrascht, wenn es doch anders kommt.</p><p data-css="tve-u-17d3ea0f521" style=""><br>Das Schöne ist doch aber, dass du so lange Zeit mit den Eltern verbringen durftest! Es ist doch ein tolles Gefühl, dass du dafür sorgst, dass sie auch in dieser schwierigen Phase gut betreut werden.</p><p data-css="tve-u-17d3ea1009e" style=""><br>Ein guter Trick ist es, die jetzige Zeit aus der Zukunft zu betrachten.</p><p data-css="tve-u-17d3ea111a3" style=""><br>In den meisten Fällen werden Dinge, die in ihrer Zeit als sehr beschwerlich empfunden wurden, nach vielen Jahren in ein positives Licht gerückt. Denke an Beispiele wie „die goldenen Zwanziger“ (schwere Wirtschaftskrise), „tolle Kameradschaft“ (die harte Zeit bei der Bundeswehr) oder die Aussage „Endlich konnte ich was Neues machen!“ (nach dem Verlust eines Arbeitsplatzes).</p><p data-css="tve-u-17d3e6223c3" style="padding-bottom: 0px !important; margin-bottom: 0px !important;"><br>Wie wirst du also in der Zukunft über diese Zeit denken?</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea12a8b" style="" class=""><br>Idee 5: Vermeide negative Informationen für deinen Kopf</h5><p data-css="tve-u-17d3ea13832" style=""><br>Auch hierbei geht es um deinen Fokus. Es ist ganz einfach, sich den ganzen Tag mit negativen Dingen „berieseln“ zu lassen. Man kann auch immer wieder mit anderen diskutieren, wie schlimm alles ist, man kann sich immer wieder vor Augen führen, dass es nie mehr sein wird wie früher.</p><p data-css="tve-u-17d3ea1478d" style=""><br>Was, denkst du, macht das mit einem? Welche Gefühle schleppt man dann den ganzen Tag mit sich rum? Und sind diese Gefühle hilfreich?</p><p data-css="tve-u-17d3ea153bf" style=""><br>Versuche diese negativen Gedanken aus deinem Kopf zu kriegen. Vermeide auch, dass andere dich mit ihrem Mitleid immer wieder runterziehen. Es hilft nichts!</p><p data-css="tve-u-17d3ea153bf" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d3ea16947" style="">Denke daran: du kannst deine Gedanken selbst bestimmen!</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea18bd5" style="" class=""><br>Idee 6: Versuche, die Probleme aus eigener Kraft zu lösen!</h5><p data-css="tve-u-17d3ea19923" style=""><br>Du selbst bist der Gestalter deines Lebens! Das ist eine Grundeinstellung!<br>Natürlich gibt es viele Hilfen, sei es von staatlicher oder familiärer Seite. Und diese solltest du auch alle in Anspruch nehmen!</p><p data-css="tve-u-17d3ea1a74a" style=""><br>Was ich hier meine ist, dass du dich nicht allein darauf verlassen, sondern sie als willkommende Unterstützung ansehen solltest.</p><p data-css="tve-u-17d3ea1b75d" style=""><br>Es ist ein viel besseres Gefühl zu agieren als zu reagieren!</p><p data-css="tve-u-17d3ea1c5eb" style=""><br>Du wirst stärker, wenn du das Heft des Handelns in der Hand behältst! Und umgekehrt wird es dich ungemein schwächen und deprimieren, wenn du &nbsp;passiv darauf wartest, dass die Hilfe von außen kommt und dann doch nichts passiert.</p><h5 data-css="tve-u-17d3ea1d5ce" style="" class=""><br>Idee 7: Stelle dir die richtigen Fragen</h5><p data-css="tve-u-17d3ea1e057" style=""><br>Wir neigen dazu, uns viel und lange mit Fragen zu beschäftigen, die von außen an uns herangetragen werden, die das große Ganze betreffen aber keinen unmittelbaren Einfluss auf die eigene persönliche Lage haben. Oftmals denken wir über Dinge nach, die gar nicht in unserer Macht stehen.</p><p data-css="tve-u-17d3ea1eda0" style=""><br>Das kostet alles Energie und Zeit.</p><p data-css="tve-u-17d3ea1f9a3" style=""><br>Lohnt es sich tatsächlich in deiner Situation, sich über zu wenig Pfleger, zu geringe finanzielle Unterstützung, unfreundliche Beratung oder ähnliches aufzuregen?</p><p data-css="tve-u-17d3ea1f9a3" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17d3ea20a82" style="">Wem hilft das?</p><p data-css="tve-u-17d3ea22c38" style=""><br>Stelle dir zielführende Fragen! Agiere entsprechend, lasse dich nicht ablenken!</p><p data-css="tve-u-17d3ea25610" style=""><br>Warum denkst du nicht über folgendes nach:</p><p data-css="tve-u-17d3ea24917" style=""><br>Was ist wirklich wichtig für mich? Und wie kann ich das schaffen?<br>Was möchte ich in meinem Leben verändern? Wo muss ich da ansetzen<br>Wie kann ich mich für die Zukunft vorbereiten? Wer kann mir helfen?</p><p data-css="tve-u-17d3ea29beb" style=""><br></p><h5 data-css="tve-u-17d3ea282d3" style="" class="">Du gehst mit ganz anderem Elan in deinen Tag!<br></h5><p data-css="tve-u-17d3ea2a98b" style=""><br>Wie du merkst, überschneiden sich diese Ideen teilweise und haben sehr viel mit Loslassen und Fokus zu tun. Es sind Verhaltensweisen, die wir so nicht gelernt haben, die nicht dem typischen Verhalten in unserer Gesellschaft entsprechen.</p><p data-css="tve-u-17d3e6223c3"><br>Gerade deshalb solltest du ausprobieren, inwieweit dir eine Veränderung deines gelernten Verhaltens hilft. Ein „Weiter so!“ hat selten Verbesserungen gebracht. Es lohnt sich also!<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-pflege-so-findest-du-innere-kraft-und-ruhe/">Demenz Pflege: So findest du innere Kraft und Ruhe</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Demenz in der aggressiven Phase – So kontrollierst du deine Gedanken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Sep 2021 10:41:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressivität bei Demenz]]></category>
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		<category><![CDATA[demenz aggressive Phase]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz stoppen]]></category>
		<category><![CDATA[demenz und boshaftigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei aller Liebe – Demenz in der aggressiven Phase zerrt an den Nerven!So kontrollierst du negative Gedanken!Ein Thema kommt bei Gesprächen mit Angehörigen von Demenzkranken immer wieder auf, obwohl es fast jedem unangenehm ist, darüber zu sprechen.Es geht um die aufkommende Wut, die einen immer wieder überfällt, wenn man eng mit dem Erkrankten zusammen ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="" style="">Bei aller Liebe – Demenz in der aggressiven Phase zerrt an den Nerven!<br>So kontrollierst du negative Gedanken!</h2><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Ein Thema kommt bei Gesprächen mit Angehörigen von Demenzkranken immer wieder auf, obwohl es fast jedem unangenehm ist, darüber zu sprechen.</p><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Es geht um die aufkommende Wut, die einen immer wieder überfällt, wenn man eng mit dem Erkrankten zusammen ist bzw. diesen häufig sieht.</p><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Immer wieder kommt es dabei zu Meinungsverschiedenheiten, immer wieder zu Aggressivität beim Demenzkranken, die einen verzweifeln lassen und Ärger und Wut auslösen.</p><p data-css="tve-u-188241f557c" style=""><br>Man will es nicht zulassen, aber der Kopf kann manchmal nicht mehr. Es kommt Wut auf, man will alles hinschmeißen, man entwickelt Aggressionen gegen den Erkrankten. Und das, obwohl einem natürlich bewusst ist, dass dies alles nicht mit Absicht passiert.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Aggression bei Demenz - Wie reagiere<em></em>n?<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Kennst du diese Situation auch?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wenn nicht, dann bist du tatsächlich sehr stressresistent. Du hast dich voll im Griff und lässt dich nicht aus der Ruhe bringen.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Oder hast du so etwas auch schon erlebt? Hast du dich dann in die Wut und Fassungslosigkeit hinein gesteigert, oder konntest du dich bremsen und „Dampf ablassen“?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Genau darum soll es hier gehen. Niemand ist davor gefeit, solche Gedanken in den Kopf zu bekommen. Sie kommen einfach, irgendwann ist dieses Stresslevel erreicht.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Aggressive Phasen bei Demenz lassen sich (fast) nie vorhersehen und so kannst du dich eben auch kaum vorbereiten.<br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Ärger und Wut sind menschl<em></em>ich!<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Als erstes sei dir gesagt, du brauchst dich dafür nicht zu schämen. Du bist keine ausgebildete Fachkraft, die den Umgang mit aggressiven, unhöflichen, oder herausfordernden Erkrankten lernt bzw. durch die tägliche Erfahrung&nbsp; beherrscht.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Ganz im Gegenteil: Aufgrund der über viele Jahre gewachsenen Nähe zum Erkrankten tut jedes seiner „Fehlverhalten“, diese aus deiner Sicht völlig ungerechtfertigte Demenz-Aggression gegen Angehörige, doppelt so weh!&nbsp;</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Es ist unheimlich schwer sich daran zu gewöhnen, dass nichts mehr so sein wird wie es war. Dass viele Eigenschaften, die man an der Person geschätzt hat, einfach weg sind oder sich ins Gegenteil verkehrt haben.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Wut kommt nicht einfach so - du kannst sie beherrschen!<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Dennoch &nbsp;willst &nbsp;oder musst du „deinen Mann“ stehen, immer da sein, eine echte Stütze sein, niemanden im Stich lassen. Gar nicht so einfach, immer die Fassung zu bewahren. Die Wut kommt doch einfach so über dich!</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Oder stimmt das gar nicht? Woher kommt die Wut eigentlich? Kann man Wut beherrschen?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Sich zu ärgern, ist tatsächlich ein Reflex. Ein Gedanke schiesst in deinen Kopf, blitzschnell wird dieser bewertet und wenn es nicht zu deinem Wunschergebnis passt, entsteht dieser Ärger.<br><br>Doch die Wut kommt tatsächlich erst danach! Sie ist nicht von vornherein da. Sie ist streng genommen eine Reaktion auf den Ärger. Und diese Reaktion kann man steuern, du hast sogar Zeit dafür!</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Der Zeitraum zwischen Ärger und Wut ist der entscheidende Zeitraum, in dem du dich selbst beeinflussen kannst. Doch diesen Raum musst du dir nehmen, sonst verfällst du sofort wieder in das Muster „es gibt Ärger also bin ich wütend“.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wut ist ja nicht nur deshalb schädlich, weil man sich schlecht fühlt, dem Gegenüber unfreundlich daher kommt und falsche Sachen sagt.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><h3 class="" style="">Wut raubt dir deine Souveränität!<br></h3><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Das schlimmste ist eigentlich, dass du auch falsche Entscheidungen triffst, die du vielleicht später bereust. Zudem können Sie auch die Beziehung oder auch die erkrankte Person selbst schädigen.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Du bist übrigens nicht allein mit diesem "Problem". Diese aufkommende Wut kommt sehr häufig vor.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Meistens leiden die pflegenden Angehörigen sehr unter der eigenen Wut, denn sie wissen, dass sie eigentlich falsch reagieren, können sich aber nicht wehren.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">In diesem <a href="https://youtu.be/xTI0kVPAYrM" target="_blank" rel="nofollow" class="" style="outline: none;">YouTube Video</a> gehen wir auf diese häufige Frage ein.<br></p><p data-css="tve-u-188241d58a2" style=""><br>Leide also nicht, sondern schaffe dir den Raum, den es benötigt, gute Entscheidungen zu treffen!</p><p data-css="tve-u-188241d58a2" style=""><br>Wie machst du das?</p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c874c289"><br>Die „7-Atemzüge-Regel“ hilft dir dabei.</h4><h4 class="" style="" data-css="tve-u-17bd530e753">Bewusstes Atmen gegen aufkommende Wut<br></h4><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Klingt sehr einfach, ist es eigentlich auch, wird aber selten angewendet. Wir neigen einfach dazu, uns unseren spontanen Gefühlen hinzugeben und lassen den Emotionen freien Lauf.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style="">Bewusstes Atmen hilft jedoch schon seit jeher, den Körper wieder in eeinen Ruhezustand zu versetzen. Wir haben es nur verlernt.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Nimm dir Zeit, atme sieben Mal tief durch, lasse alles, was dich gerade negativ belastet, einfach mal sacken.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Mache diese Übung ganz bewusst!</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Stelle dir dabei Fragen wie: War das wirklich so gemeint? Ist das wirklich so schlimm? Was ist positiv daran? Was kann ich daraus lernen?</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Gebe dir aber auch Antworten (die du vielleicht auch schon vorher, in einer ruhigen Stunde, überlegt hast), z.B.: Er kann doch nichts dafür. Sie weiß gerade nicht, was sie tut. Es ist die Krankheit.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Vielleicht kommen dir &nbsp;jetzt auch Lösungen in den Kopf, die du schon entwickelt, aber noch nicht umgesetzt hattest: Jetzt ist es Zeit, einen Platz in einer Residenz zu finden. Ab sofort wird die Tagespflege öfters kommen, usw..</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wichtig ist, dass du durch das bewusste Atmen einen ganz anderen Zugang zum Problem bekommst.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Wenn du diese Technik übst ( das kannst du jeden Tag, an jedem Ort, in jeder Situation), wirst du ganz automatisch ruhiger und kannst viel besser fundierte Entscheidungen treffen.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Nicht zuletzt dient eine bewusste Atemtechnik auch deiner eigenen Gesundheit! Unkontrollierte, innerlich aufgestaute&nbsp; Wut macht dich krank und hat negative Auswirkungen auf dein Privatleben.</p><p data-css="tve-u-17bd52a1257" style=""><br>Denke in der nächsten Situation, wenn du spürst, wie sich eine Wut in dir aufstaut, daran und wende die „7-Atemzug-Technik“ an – du wirst staunen!<br><br></p><p data-css="tve-u-17892f4444c" style=""><b><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Demenz Angehörige sind überfordert! Gute Entscheidungen helfen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2021 16:18:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[Sei dir wichtig!]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Trainiere dein Denken!]]></category>
		<category><![CDATA[demenz angehörige]]></category>
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		<category><![CDATA[Demenz Angehörige überfordert]]></category>
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		<category><![CDATA[hilfe für angehörige bei demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entscheidungen treffen bei Angehörigen mit Demenz - Das überfordert viele!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Demenz Angehörige müssen Entscheidungen treffen - aber wie?</h2><p data-css="tve-u-195c892d513"><br></p><p data-css="tve-u-17a050f77d1">Demenz Angehörige sind meisten völlig überfordert.</p><p data-css="tve-u-17a050f77d1"><br></p><p data-css="tve-u-17a050f77d1">Die psychischen und physischen Belastungen sind extrem hoch und werden täglich größer.</p><p data-css="tve-u-17a050f77d1"><br></p><p data-css="tve-u-17a050f77d1">Egal ob Betreuung zu Hause oder in einer Residenz - als Angehöriger bist du irgendwie für alles verantwortlich oder zumindest mitverantwortlich.</p><p data-css="tve-u-17a050f77d1"><br></p><p data-css="tve-u-17a050f9950">Vieles ist völlig anders und ganz neu für dich, denn du musst eine Reihe von Entscheidungen treffen. </p><p data-css="tve-u-17a050f9950"><br></p><p data-css="tve-u-17a050f9950">Das machen wir alle zwar täglich völlig problemlos und ganz unbewusst.</p><p data-css="tve-u-17a050f9950"><br></p><p data-css="tve-u-17a050f9950">Aber im Fall einer großen Verantwortung gegenüber einem anderen Menschen, dem du auch noch sehr nahe stehst, übt diese Situation einen ganz anderen Druck aus.</p><p data-css="tve-u-17a050f9950"><br></p><p data-css="tve-u-17a050fbee1">Auch in diesem Fall sind längst nicht alle Entscheidungen von höchster Relevanz und nicht alle kannst du allein treffen.</p><p data-css="tve-u-17a050fbee1"><br></p><p data-css="tve-u-17a050fbee1">Aber jede Entscheidung zerrt an den Nerven, macht dir unter Umständen ein schlechtes Gewissen, erfordert Gespräche mit Andersdenkenden, braucht Zeit.</p><p data-css="tve-u-17a050fbee1"><br></p><p data-css="tve-u-17a050fbee1">Als ein Demenz Angehöriger stehst du regelmäßig vor einem Dilemma...</p><p data-css="tve-u-17a050fbee1"><br></p><p data-css="tve-u-17a050fbee1">Hilfe für Angehörige bei Demenz gibt es viel, aber entscheiden musst du selbst.<br></p><p data-css="tve-u-17a050fbee1"><br></p><h3 class=""><em>Entscheidungsschwäche führt &nbsp;zu Verzögerungen!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17a050fbee1"><br></p><p data-css="tve-u-17a050fd332">Am schlimmsten ist es, wenn Entscheidungen herausgezögert werden und damit dem Wohl des Erkrankten evt. entgegengewirkt wird.</p><p data-css="tve-u-17a050fd332"><br></p><p data-css="tve-u-17a050fd332">Zudem entsteht sehr häufig Streit und Unmut im Kreise der "Entscheidungsträger", sei es innerhalb der Verwandtschaft oder auch mit den Ansprechpartnern in der Pflege, der Residenz oder bei Ärzten.</p><p data-css="tve-u-17a050fd332"><br></p><p data-css="tve-u-17a05120a89">Dabei hilft schlechte Laune und Streit am wenigsten! Vielmehr geht es doch darum, eine für die Gesamtsituation bestmögliche Entwicklung zu verursachen bzw. zu beschleunigen.</p><p data-css="tve-u-17a05120a89"><br></p><p data-css="tve-u-17a05120a89">Das geht aber nur mit klaren Entscheidungen, hinter denen idealerweise alle oder mindestens die Mehrheit stehen.</p><p data-css="tve-u-17a05120a89"><br></p><p data-css="tve-u-17a05120a89">Viele Demenz Angehörige sind genau damit überfordert. Sie hoffen, dass andere die Entscheidungen abnehmen oder sich alles schon fügen wird.</p><p data-css="tve-u-17a05120a89"><br></p><p data-css="tve-u-17a05125a3b">Aber auch wenn dem nicht so sein sollte und es keinen Mehrheitsbeschluss erwirkt werden kann, darf das nicht zu Lasten deiner eigenen Gesundheit gehen, denn die sollte dir, <a href="https://demenz-und-du.de/sei-dir-wichtig/" target="_blank" class="" style="outline: currentcolor none medium;">wie schon an anderer Stelle</a> angeführt, an oberster Stelle stehen.</p><p data-css="tve-u-17a05125a3b"><br></p><h3 class=""><em>Andere haben auch eine Meinung!</em><br></h3><p data-css="tve-u-17a05125a3b"><br></p><p data-css="tve-u-17a05136b1a">Es geht also im Kern darum, Entscheidungen zu treffen. Ob richtig oder falsch, darum soll es hier nicht gehen. Mache dir bewusst, dass auch andere eine Meinung haben dürfen, die vielleicht von deiner abweicht, aber dennoch zielführend sein kann.</p><p data-css="tve-u-17a05136b1a"><br></p><p data-css="tve-u-17a0513959b">Gerade im Umgang mit demenzkranken Menschen gibt es oftmals nicht den einen richtigen Weg, es können durchaus unterschiedliche Wege zum Ziel führen.</p><p data-css="tve-u-17a0513959b"><br></p><p data-css="tve-u-17a0513b28e">Wichtig ist nur, dass ein Weg gefunden wird und der dann auch konsequent gegangen wird.</p><p data-css="tve-u-17a0513b28e"><br></p><p>Du musst also lernen, dich zu entscheiden und andere Entscheidungen zu akzeptieren.</p><p>Denn wenn du das nicht verinnerlichst, besteht die Gefahr, in deinen Gedanken hängen zu bleiben und deine Urteilskraft zu verlieren. Schließlich wirst du unfähig, eine klare Position zu beziehen.</p><h3 class=""><em>Unsicherheit bei Angehörigen Demenzerkrankter</em></h3><p data-css="tve-u-17a0515a877"><br></p><p data-css="tve-u-17a051615f0">Grundsätzlich ist es für viele Menschen sehr schwer Entscheidungen zu treffen. Hauptgrund ist, dass es i.d.R. mehrere Optionen gibt, die sich alle nicht verkehrt anfühlen. Man muss also zwischen mehreren möglichen Optionen wählen, will aber die beste.</p><p data-css="tve-u-17a051615f0"><br></p><p data-css="tve-u-17a051628ba">Gibt es aber keine "beste" Entscheidung, kommen Ängste auf, dass man sich falsch entscheiden könnte. Das fühlt sich einfach schlecht an.</p><p data-css="tve-u-17a051628ba"><br></p><p data-css="tve-u-17a0516a112">Aber: Egal was du tun möchtest, was du erreichen möchtest - Ohne eine Entscheidung kommst du nicht vom Fleck! Ohne eine Entscheidung, ändert sich nichts! Willst du also eine Änderung erreichen, musst du eine Entscheidung treffen.</p><h3 class=""><em><br></em></h3><h3 class=""><em>So entscheidest du richtig</em><br></h3><p data-css="tve-u-17a0516b42a"><br></p><p>Es gibt Vorgehensweisen, mit denen dir das Entscheiden leichter fallen wird. Wenn du die folgenden Ideen annimmst und umsetzt, wirst du merken, dass sich Entscheidungen besser anfühlen.</p><h4 class="">Wechsle die Perspe<strong></strong>ktive</h4><p data-css="tve-u-17a051a8085">Ist dir schon einmal aufgefallen, dass viele Meinungen oder Entscheidungen nur aus dem Blickwinkel einer Perspektive getroffen werden?</p><p data-css="tve-u-17a051a8085"><br></p><p data-css="tve-u-17a051a8085">Das fällt einem meist nur dann auf, wenn es von anderen kommt, also der eigene Blickwinkel vom anderen nicht betrachtet wird. Versuche, dich diesem ganz automatischen Reflex zu widersetzen. Nimm den Helikopterblick ein, schaue von oben auf das ganze Problem.</p><p data-css="tve-u-17a051a8085"><br></p><p data-css="tve-u-17a051a8085">Du wirst merken, dass dieser Perspektivwechsel dir ganz neue Eindrücke ermöglicht. Plötzlich versteht man eine andere Meinung viel besser und kann Entscheidungen objektiver treffen.</p><p data-css="tve-u-17a051a8085"><br></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c89606bd">Erlaube dir Mut zur Lücke</h4><p data-css="tve-u-17a051ba7e3"><br></p><p data-css="tve-u-17a051ba7e3">Gerade wenn es um eine Krankheit geht, von der man nicht so viel versteht, ist die Verunsicherung groß. Was ist zu tun, was ist das Beste für den Erkrankten? Woher willst du das alles wissen?</p><p data-css="tve-u-17a051ba7e3"><br></p><p data-css="tve-u-17a051b984e">Richtig, du kannst gar nicht alles wissen!</p><p data-css="tve-u-17a051b984e"><br></p><p data-css="tve-u-17a051b984e">Musst du auch nicht, denn es gibt Ärzte und Pflegekräfte, die Profis auf diesem Gebiet sind! Lerne, diesen Menschen in der Umgebung des Erkrankten zu vertrauen. Auch das ist eine Entscheidung!</p><p data-css="tve-u-17a051b984e"><br></p><p data-css="tve-u-17a051b984e">Solltest du kein gutes Gefühl mit der bisherigen Auswahl haben, entscheide dich für einen Wechsel, aber hüte dich davor, alles (besser) wissen zu wollen!</p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8965060"><br></h4><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8965062">Mache eine Pro-/Contra-Liste</h4><p data-css="tve-u-17a051c4f11"><br></p><p data-css="tve-u-17a051d9563">Ein echter Klassiker! Allerdings wird er nicht immer angewandt! Warum bloß? Hat man vielleicht Angst, dass es mehr Argumente gegen die eigene Entscheidung gibt?</p><p data-css="tve-u-17a051d9563"><br></p><p data-css="tve-u-17a051d58db">Gib dir einen Ruck und finde es heraus! Versuche, so objektiv wie möglich die Vor- und Nachteile einer Entscheidung aufzulisten. Wichtig: Am Ende nicht nur durchzählen, eine Gewichtung jedes einzelnen Arguments sollte auf jeden Fall mit einfließen!</p><p data-css="tve-u-17a051d58db"><br></p><p data-css="tve-u-17a051d58db">Bewerte also die Argument von 1= unwichtig bis 3=sehr wichtig. Belüge dich nicht selbst und du wirst eine begründbare Entscheidung treffen können!</p><p data-css="tve-u-17a051d58db"><br></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8968b2f">Entziehe dich dem Gruppendruck</h4><p data-css="tve-u-17a051eac54"><br></p><p>Es kommt häufig vor, dass eine Gruppe für eine Entscheidung verantwortlich ist.</p><p data-css="tve-u-17a051f1ab4">&nbsp;Je nachdem, was für ein Typ Mensch du bist, beeinflusst das deine Entscheidungsfindung. Je nachdem, welche Art von Druck ausgeübt wird oder auch, wie und ob du überhaupt Druck empfindest, hat das großen Einfluss auf deine Entscheidungsfindung.</p><p data-css="tve-u-17a051f1ab4"><br></p><p>Das kann soweit führen, dass du deine eigenen Argumente weniger stark gewichtest als andere, nur weil du vielleicht meinst, jemanden zu enttäuschen. Versuche also, dich von diesem Einfluss zu entziehen.</p><p data-css="tve-u-17a051f71de">Deine Entscheidung wird dadurch viel objektiver und du ersparst dir anschließend das schlechte Gewissen.</p><p data-css="tve-u-17a051f71de"><br></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c896cd14">Höre auf dein Bauchgefühl</h4><p data-css="tve-u-17a051f99fe"><br></p><p data-css="tve-u-17a051fd6c6">Manchmal sind die zu treffenden Entscheidungen so komplex, dass es nicht die eine richtige Entscheidung gibt oder geben kann. Zu viele Annahmen mit ungewissen Folgen sind zu treffen.</p><p data-css="tve-u-17a051fd6c6"><br></p><p data-css="tve-u-17a05204fa2">Bringen dir auch Pro-/Contralisten kein eindeutiges Resultat? Um eine Entscheidung zu treffen, solltest du dann auf dein Bauchgefühl als "letzte Instanz" hören.</p><p data-css="tve-u-17a05204fa2"><br></p><p data-css="tve-u-17a0520420a">Hier versammeln sich alle deine Lebenserfahrungen und Eindrücke und geben dir klare Signale. Auch wenn vielleicht nicht objektiv begründbar, solltest du auch darauf hören.</p><p data-css="tve-u-17a0520420a"><br></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8971755">Stelle dir die Konsequenzen vor</h4><p data-css="tve-u-17a05208bd6"><br></p><p data-css="tve-u-17a0520f966">Bei dieser Methode wagst du einen Blick in die Zukunft. Was wäre, wenn du die eine oder andere Entscheidung getroffen hättest? Wie hätte sich die Situation geändert? Was wäre das beste oder schlechteste Ergebnis? Welches bewertest du höher?</p><p data-css="tve-u-17a0520f966"><br></p><p data-css="tve-u-17a0520ea67">Oftmals kommt bei dieser Betrachtung heraus, dass eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung gar nicht so eine große Relevanz hat, da die Ergebnisse nicht so weit voneinander abweichen.</p><p data-css="tve-u-17a0520ea67"><br></p><p data-css="tve-u-17a0520ea67">Oder sie bestärkt dich zu einer Entscheidung, da der andere Weg ein deutlich höheres Risiko aufweist.</p><p data-css="tve-u-17a0520ea67"><br></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-195c8974db2">Setze dir einen Termin</h4><p data-css="tve-u-17a0521ce08"><br></p><p data-css="tve-u-17a05220c80">Interessanterweise werden viele gute Entscheidungen erst unter Druck getroffen. Je mehr Zeit man hat, je mehr man meint, andere noch auf jeden Fall mit einbeziehen zu müssen. desto schwieriger wird es, zu einer sich gut anfühlenden Entscheidung zu kommen.</p><p data-css="tve-u-17a05220c80"><br></p><p data-css="tve-u-17a05220c80">Oftmals sind dies tatsächlich nur Ausreden, weil man selbst zu feige ist, eine klare Entscheidung zu treffen. Setze dir ein Zeitlimit und du wirst viel schneller zu einer klaren Meinung kommen!</p><h3 class=""><em><br></em></h3><h3 class=""><em>Entscheide du - sonst machen es andere!</em></h3><p data-css="tve-u-17a05222e31"><br></p><p data-css="tve-u-17a0522607a">So oder so: Entscheidung betreffen immer die Zukunft. Niemand kann exakt vorhersagen, ob eine Entscheidung 100% richtig ist oder ob man denn doch etwas anderes hätte machen können.</p><p data-css="tve-u-17a0522607a"><br></p><p data-css="tve-u-17a0522607a">Selbst wenn das Ergebnis deiner Entscheidung nicht den gewünschten Erfolg bringt, weißt du auch dann nicht, ob ein anderer Weg der bessere gewesen wäre.</p><p data-css="tve-u-17a0522607a"><br></p><p>Du darfst dir sicher sein: Eine getroffene und umgesetzte Entscheidung ist immer besser als ein Leben mit dem ständigen Gefühl, endlich eine Entscheidung treffen zu müssen!</p><p data-css="tve-u-17892f4444c"><b><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-angehoerige-sind-ueberfordert-gute-entscheidungen-helfen/">Demenz Angehörige sind überfordert! Gute Entscheidungen helfen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Demenz Pflege und Betreuung braucht viel Kraft – Tipps für besseren Schlaf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 14:34:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[Sei dir wichtig!]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[demenz pflege betreuung zu hause]]></category>
		<category><![CDATA[demenz pflege zu hause]]></category>
		<category><![CDATA[demenz pflegende angehörige]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sei ausgeschlafen – Dann schaffst du die Demenz Pflege!Als pflegender Angehöriger eines Demenzkranken steht man unter ungeheurem Stress. Man fühlt sich verantwortlich für einen erkrankten Menschen, hat aber in aller Regel gar keine echte Ausbildung dafür. Man will es allen Recht machen, kommt aber dadurch immer wieder in nervenzerrende Konfliktsituationen. Man sucht immer wieder nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="" style="" data-css="tve-u-1785b4e8d90"><b>Sei ausgeschlafen – Dann schaffst du die Demenz Pflege!</b></h4><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Als pflegender Angehöriger eines Demenzkranken steht man unter ungeheurem Stress. Man fühlt sich verantwortlich für einen erkrankten Menschen, hat aber in aller Regel gar keine echte Ausbildung dafür. </span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Man will es allen Recht machen, kommt aber dadurch immer wieder in nervenzerrende Konfliktsituationen. </span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Man sucht immer wieder nach Lösungen, kommt aber nie zu einem Ergebnis, weil sich die Situation täglich ändert.</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ein Teufelskreis, aus dem man kaum herauskommt. Und das schlimme ist, dass man sich selbst dabei komplett vergisst. Kommt dir das bekannt vor?</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>„Sich selbst vergessen“ heißt in diesem Fall, dass man sich nicht mehr auf sich selbst konzentriert, sondern seine eigenen Bedürfnisse und auch die eigene Gesundheit völlig außer Acht lässt. </span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style="">Die Demenz Pflege steht über allem....<br></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Und das kann dramatische Folgen haben, sowohl für die erkrankte Person als auch für dich als den pflegenden Angehörigen.</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><br></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1785b4fba98"><b>Achte auf dich, sonst funktioniert die Demenz Pflege nicht!</b></h5><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Die Basis für eine optimale Betreuung ist, dass du auf dich selbst achtest. Darum brauchst du vor allem genügend Schlaf! Du bist dafür selbst verantwortlich, sorge also dafür!</span></b></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1785b505c05"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Hier ein paar Tipps und Tricks:</span></b></h5><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Tust du alles für genug Schlaf?<span style="font-weight: normal;"><br>Sorge dafür, dass du ausreichend - also mindestens acht Stunden - schlafen kannst. Und zwar so, dass du auch durchschläfst und nicht von anderen gestört wirst.</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Das kann auch bedeuten, dass du „Opfer“ bringen musst. Vielleicht ein separater Schlafplatz in einem anderen Zimmer, vielleicht musst du auf den Spätfilm verzichten, oder dein Sohn macht sich mal sein Frühstück selber.<br>Du wirst merken, wie du viel mehr Kraft und einen klaren Kopf bekommst! Mache dir bewusst:&nbsp; der „Verzicht wird nicht ewig nötig sein!</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Musst du wirklich immer vor Ort sein?<span style="font-weight: normal;"><br>Du hast eine große Aufgabe übernommen! Du bist einerseits voller Liebe und Pflichtbewusstsein, du glaubst, nur du kannst (und darfst) diese Aufgabe übernehmen und musst immer für den Angehörigen da sein.</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Andererseits hast du auch ein „eigenes Leben“, in dem du auch Verantwortung trägst (Familie, Beruf) und das du auch lebenswert gestalten möchtest.<br><br>In diesem „Dilemma“ siegt häufig das Pflichtbewusstsein, die gestellte Aufgabe zu lösen. So sind die meisten von uns geprägt und aufgewachsen.<br><br>Macht das aber wirklich immer Sinn? Bist du wirklich die einzige Person, die diese Aufgabe bewältigen kann und sollte? Gibt es nicht auch andere Familienmitglieder, die die anfallenden Arbeiten der Demenz Pflege zumindest teilweise übernehmen könnten?<br><br>Gerade wenn es um Schlaf geht, solltest du den Mut und die Stärke haben, andere in Frage kommende Personen mit „ins Boot“ zu holen! Sprich offen über deine persönliche Belastung, sage, dass dir Schlaf fehlt und dass eine zweitweise Entlastung absolut notwendig ist.</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Verteilung der Aufgabe auf mehrere Schultern ist hier die beste Lösung. Im Team ist man immer stärker!</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mit welchen Gedanken gehst du ins Bett?<span style="font-weight: normal;"><br>Für guten Schlaf ist es sehr wichtig, mit positiven Gedanken ins Bett zu gehen. Denn sonst geht das Grübeln in der Einschlafphase immer weiter.</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Selbstvorwürfe („Daran hätte ich doch denken müssen….“), Pläne („ Morgen rufe ich auf jeden Fall…..an“), Verzweiflung („Ach wäre es doch nicht so gekommen….“) oder Angst („Was ist, wenn Papa nicht mehr ist….“) sind typische Begleiterscheinungen eines gestressten Angehörigen, die einem den Schlaf rauben.<br><br>Wer mit diesen Gedanken ins Bett geht, kommt nicht zur Ruhe, schläft schlecht ein und kann nicht die starke Person sein, die es braucht, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten.</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Versuche also deine Gedanken zu kontrollieren, nehme dir die Zeit, ganz bewusst nur gewisse Dinge in deinen Kopf zu lassen, nutze die Kraft der Gedankenkontrolle.<br><br>Das ist nicht einfach, erfordert Übung. Wir haben HIER einige Ideen vorbereitet.<br><br></span>4. Empfindest du Schlaf als „notwendiges Übel“?<span style="font-weight: normal;"><br>Diese etwas ketzerische Frage soll dich daran erinnern, dass Schlaf viel mehr sein kann als nur „Energie tanken“. </span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Du kannst selbst dafür sorgen, dass sich Schlaf wie eine Wohltat, ein Urlaub oder eine Kur anfühlt! Ähnlich wie beim Essen, wo ein hastig vertilgtes Brötchen den Hunger genauso löscht wie ein lecker zubereitetes Essen bei Kerzenschein, kannst du dafür sorgen, dass dein Schlaf zum „Erlebnis“ wird! </span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Stelle dir die Frage: was tut mir gut, wie warm oder kalt sollte es sein, welchen Duft mag ich, welches Licht? Vielleicht gibt dir ein entspannendes Vollbad die nötige Ruhe, vielleicht eine Tasse Tee und ein paar Seiten in deinem Lieblingsroman? </span></b></p><p data-css="tve-u-1785b4e5381" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1785b5323bf"><b><span style="font-weight: normal;">Denke darüber nach und finde deine persönlich beste Lösung!</span></b></p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1785b53736c"><b><span style="font-weight: normal;"><br></span>Eigentlich ganz einfach, oder?<span style="font-weight: normal;"><br></span></b></h5><p style="" data-css="tve-u-1785b53b1fc"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Natürlich ist es nicht einfach, in dieser speziellen Situation der Betreuung von nahestehenden Menschen an sich selbst zu denken. Ständig fliegen einem neue Gedanken zu, man glaubt, Dinge vergessen zu haben, man macht sich Vorwürfe.<br>Es wird also bestimmt nicht immer so gut klappen wie gewünscht.</span></b></p><p style="" data-css="tve-u-1785b53973d"><b><span style="font-weight: normal;"><br>Ein ganz wichtiger erster Schritt ist es jedoch, sich diese Problematik bewusst zu machen, sich ihr zu stellen und über Lösungen nachzudenken.</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b538ff8" style=""><b><span style="font-weight: normal;"><br>Denn nichts wäre schlimmer, als wenn du an dieser Aufgabe kaputt gehst!</span></b></p><p data-css="tve-u-1785b538ff8" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1785b538ff8" style=""><b><span style="font-weight: normal;">Viele Tipps für den guten Schlaf, findest du <a href="https://www.schlafstoerungen-ratgeber.com/" target="_blank">HIER</a>.<br></span><br></b></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-pflege-und-betreuung-braucht-viel-kraft-tipps-fuer-besseren-schlaf/">Demenz Pflege und Betreuung braucht viel Kraft – Tipps für besseren Schlaf</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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		<title>Demenz Verlauf bei Angehörigen – 10 Tipps für deine Vorbereitung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 06:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behalte die Kontrolle!]]></category>
		<category><![CDATA[So kannst Du helfen]]></category>
		<category><![CDATA[So stärkst du dich selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Untermenü]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen und Leben]]></category>
		<category><![CDATA[demenz anzeichen und verlauf]]></category>
		<category><![CDATA[demenz krankheitsverlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz Verlauf]]></category>
		<category><![CDATA[verlauf demenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Demenz Anzeichen und VerlaufEine Demenz kommt nicht von heute auf morgen. Sie kündigt sich schleichend an. Das ist deine Chance, die Kontrolle zu behalten und in deiner Kraft zu bleiben.Deshalb beachte die folgenden Ideen:10 Tipps bei ersten Demenz Anzeichen richtige Entscheidungen zu treffenPlötzlich geht es ganz schnell. Deine Mutter, dein Vater oder ein Angehöriger ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h4 class="" style="">Demenz Anzeichen und Verlauf</h4><p data-css="tve-u-178316161ef" style="">Eine Demenz kommt nicht von heute auf morgen. Sie kündigt sich schleichend an. Das ist deine Chance, die Kontrolle zu behalten und in deiner Kraft zu bleiben.</p><p data-css="tve-u-178316161ef" style=""><br></p><p data-css="tve-u-178316161ef" style="">Deshalb beachte die folgenden Ideen:</p><p data-css="tve-u-178316161ef" style=""><br></p><h4 class="" style="" data-css="tve-u-1783161895e">10 Tipps bei ersten Demenz Anzeichen richtige Entscheidungen zu treffen</h4><p data-css="tve-u-1783161e567" style=""><br>Plötzlich geht es ganz schnell. Deine Mutter, dein Vater oder ein Angehöriger ist nicht mehr die starke Person, die sie mal war, zu der man hochschaute, auf die man hörte.</p><p data-css="tve-u-1783161e567" style=""><br></p><p style="" data-css="tve-u-1783161bbe7">Sie verändert sich, wird vergesslich, macht unlogische Sachen, gefährdet sich und andere. Nun steht man da, völlig unerwartet muss man Verantwortung übernehmen, muss der Helfer in allen Lebenslagen sein.</p><p data-css="tve-u-1783162273b" style="">Man will nur das Beste, will etwas zurückgeben – und kommt doch ganz schnell an seine Grenzen.</p><p data-css="tve-u-1783162273b" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-1783162455c" style="">Der Demenz Verlauf beginnt schleichend - du kannst dich darauf einstellen!</h5><p data-css="tve-u-17831628a1a" style=""><br>Doch das muss nicht so sein. Denn so ganz plötzlich tritt eine Demenz nicht auf, sie beginnt in der Regel schleichend und beschleunigt sich immer weiter. Es bleibt also Zeit, sich vorzubereiten.</p><p data-css="tve-u-17831628a1a" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783162fe8f" style="">Hier die besten Tipps, die dir helfen werden, deinem Liebsten eine Hilfe zu sein, ohne dich dabei selbst zu verlieren.</p><p data-css="tve-u-1783162fe8f" style=""><br></p><p data-css="tve-u-17831631b08" style="">Denn ähnlich wie bei einem Druckabfall im Flugzeug, bei dem man sich selbst zuerst schützen muss um dann anderen zu helfen, kannst du nur eine starke Stütze sein, wenn du dich gut vorbereitest!</p><p data-css="tve-u-17831631b08" style=""><br></p><h5 class="" data-css="tve-u-17831635d28" style="">Zuerst sieht alles harmlos aus</h5><p data-css="tve-u-17831639dda" style=""><br>Es geht immer ganz harmlos los. Die Person vergisst Dinge, macht kleinere Fehler oder wirkt einfach ein wenig „unaufgeräumt“. Natürlich will das keiner sofort sehen oder zugeben. Also spricht man schnell von „hat schlecht geschlafen“, „war ja schon immer etwas anders“ und verdrängt so diese unangenehme Situation.</p><p data-css="tve-u-17831639dda" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783163db44" style="">Schon hier solltest du hellwach sein! Sowohl der start als auch der Verlauf einer demenz lässt sich kaum exakt vorhersehen!<br></p><h5 class="" style=""><br>Tipp 1: Nicht wegschauen („wird schon wieder“) sondern bei ersten Anzeichen reagieren. Genau hinhören, Veränderungen wahrnehmen und notieren</h5><p data-css="tve-u-17831640be1" style=""><br>Und dann wächst allmählich die Gewissheit, man hat es hier mit Demenz zu tun. Sehr unangenehm für alle Beteiligten, denn keiner kennt sich so richtig aus und weiß, was zu tun ist. Schnell kommt es zu Streitereien und Vorwürfen, die auch zu Zerwürfnissen werden können. Das solltest du unbedingt vermeiden!</p><h5 class="" style=""><br>Tipp 2: Nicht wütend werden und auf die Fehler mit Vorwürfen reagieren.&nbsp;</h5><p data-css="tve-u-1783164689d" style="">Vielmehr solltest du dir angewöhnen, die Stärken des Dementen immer wieder zu betonen!</p><p data-css="tve-u-1783164689d" style=""><br>Natürlich wirst du jetzt ganz automatisch häufiger bei vielen Dingen des Haushalts helfen wollen (und müssen!). Das fühlt sich ziemlich blöd an, denn eigentlich war es ja im bisherigen Leben genau andersherum… Sei vorsichtig dabei, greife nicht zu viel ein, denn jeder Mensch hat seinen Stolz!</p><h5 class="" data-css="tve-u-178316503b6" style=""><br>Tipp 3: Geduldig sein und nicht besserwisserisch! Helfen aber nicht alle Aufgaben komplett übernehmen!</h5><p style="" data-css="tve-u-178316535af"><br>Mit einer guten Vorbereitung kannst du den Spies sogar umdrehen! Die Demenz erfasst anfangs nicht alle Lebensbereiche. Achte auf die, wo sich deine Eltern noch sicher fühlen (und sicher sind!)</p><h5 class="" data-css="tve-u-17831658864" style=""><br>Tipp 4: Schaffe Situationen in denen deine Eltern ihre immer noch vorhandenen Stärken ausleben und zeugen können</h5><p data-css="tve-u-1783165d4eb" style=""><br>Egal , was du tust, die Krankheit wird fortschreiten und deine Eltern sich dementsprechend immer weiter verändern. Sie werden ganz andere Dinge wahrnehmen, sich für andere Dinge interessiern und dich jeden Tag aufs Neue vor ungeahnte Aufgaben stellen.</p><p data-css="tve-u-1783165d4eb" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783166340e" style="">Stelle dich darauf ein und sei offen für neue Erfahrungen!</p><h5 class="" data-css="tve-u-1783166dd81" style=""><br>Tipp 5: Akzeptiere die neuen Innenwelten des Demenzkranken und sei bereit, ganz neue Eigenschaften in ihm zu entdecken.</h5><p style="" data-css="tve-u-17831670851"><br>Nochmal, glaube nicht, dass du die Krankheit aufhalten kannst. Schütze dich selbst und sauge jeden schönen Moment auf!</p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-178c12c6f12"><br>Tipp 6: Akzeptiere die Krankheit und genieße jeden schönen Moment. Versuche nicht aus hellen Momenten auf eine Gesundung zu schließen!</h5><p data-css="tve-u-17831672533" style=""><br>Du wirst merken, dass die Kommunikation immer schwieriger wird, du wirst immer häufiger in fragende Gesichter blicken oder merken, dass dir deine Eltern etwas vorspielen. Helfe ihnen, indem du deine Kommunikation an diese neue Situation anpasst.</p><h5 class="" data-css="tve-u-17831676ae1" style=""><br>Tipp 7: Nicht von Dingen sprechen, die in der Zukunft liegen! Fragen immer konkret stellen, keine „Oder-Fragen“!</h5><p data-css="tve-u-17831679138" style=""><br>Sehr häufig kommt es vor, dass Demenzkranke anfangen umherzustreifen und teilweise unzureichend bekleidet das Haus verlassen.</p><p data-css="tve-u-17831679138" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783167b37e" style="">Nun wird es ernst und auch gefährlich. Versuche, deine Eltern in dieser Phase vor sich selbst zu schützen. Das kann äußerst problematisch werden, denn du kannst nicht überall sein.</p><p data-css="tve-u-1783167b37e" style=""><br></p><p data-css="tve-u-1783167cf37" style="">&nbsp;An die Vernunft zu appellieren hilft allerdings auch nicht…</p><h5 class="" data-css="tve-u-178316835fb" style=""><br>Tipp 8: Akzeptiere, dass der Kranke überschüssige Energie abbauen will und muss. Schaffe eine sichere Umgebung und schütze ihn soweit als möglich.</h5><p style="" data-css="tve-u-17831688750"><br>Häufig unterschätz wird das Thema „Dunkelheit“. Man glaubt, dass ausreichend gesunder Schlaf gut tut und denkt, dazu müsse es dunkel sein. Stattdessen fühlen sich Demenzkranke im Dunkeln ganz besonders einsam und verloren!</p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-1783168c4fb"><br>Tipp 9: Vermeide Dunkelheit und Stille in der Umgebung des Demenzkranken. Vielleicht ist auch im Heim ein Doppelzimmer sinnvoller</h5><p style="" data-css="tve-u-1783168dc4d"><br>Je weiter die Demenz fortschreitet, desto schwieriger wird es, die Kontrolle zu behalten und eine gute und fürsorgliche Hilfe zu sein.</p><p style="" data-css="tve-u-178316902d2">Sei eine fürsorgliche Hilfe und gewöhne dich an den Gedanken, dass eine professionelle Residenz der bessere Lebensraum für deine Eltern ist.</p><h5 class="" style="" data-css="tve-u-178c12c9bf2"><br>Tipp 10: Die Entscheidung für ein Heim darf nicht aufgeschoben werden! Treffe sie sobald du merkst, dass du an Grenzen kommst! So schützt du den Demenzkranken und dich selbst!<strong><br></strong></h5><p>Du merkst, es gibt sehr viele Details zu beachten. Die hier aufgeführten sind längst nicht alle! Und es ist natürlich alles viel leichter gesagt als umgesetzt.</p><p data-css="tve-u-178c12cafd3" style="">Dennoch: mit einem Plan behältst du die Übersicht und, was oft vergessen wird, deine Kraft und Gesundheit. Denn darauf kommt es jetzt an!</p><p data-css="tve-u-178c12cafd3" style=""><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige/demenz-verlauf-bei-angehoerigen-10-tipps-fuer-deine-vorbereitung/">Demenz Verlauf bei Angehörigen – 10 Tipps für deine Vorbereitung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://demenz-und-du.de/demenz-hilfe-fuer-angehoerige">Demenz Hilfe für Angehörige</a>.</p>
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