April 1, 2021

Deine Unterstützung ist wichtig und - machbar!


Eines ist klar: Das Wesen des erkrankten Menschen ändert sich schleichend, nichts ist mehr wie es war und dieser Prozess ist unaufhaltsam.


Das Leben ist nicht vorbei!


Aber: Das Leben ist nicht vorbei! Ganz im Gegenteil: Es können noch viele Jahre mit dem Demenzkranken gemeinsam verbracht werden! Und natürlich sollen diese Jahre für alle Beteiligten so schön wie möglich gestaltet werden.


Nun ist es in aller Regel so, dass der Betreuende bzw. die Betreuenden keinerlei Erfahrungen mit dieser Krankheit haben. Man ist sehr häufig ratlos, weiß nicht, was nun das Beste für die erkrankte Person ist, fühlt sich unsicher und dementsprechend auch häufig gestresst und kaputt.


Egal ob zuhause oder in einer Residenz - Du kannst helfen!


Dabei spielt es übrigens kaum eine Rolle, ob der Erkrankte in einer Residenz untergebracht ist oder noch zu Hause wohnt. Selbst wenn die Pflege und das Ganze "Drumherum" von Profis übernommen wird, kommt es doch recht häufig auch bei den normalen Besuchen zu Stresssituationen, die auch in Wut, Enttäuschung und Niedergeschlagenheit enden können.


Hier erfährst du, wie du mit Empathie, Kreativität und Geduld einen Zugang zu dem Erkrankten aufbauen kannst. Diese Methoden, auch genannt "Basale Stimulation", werden dir helfen, mit dieser neuen Situation fertigzuwerden.


Und sie werden ganz sicher helfen, das Leben des Erkrankten lebenswerter zu machen. Denn mit diesen Methoden förderst du Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Bewegungsfähigkeit des Demenzkranken.


Die Möglichkeiten sind vielfältig und erlernbar!


Es ist sehr spannend zu erfahren, wie du mit dem Einsatz von Gerüchen, Berührungen oder auch Musik die Sinne des Erkrankten stimulieren und so einen Zugang aufbauen kannst.


In den Abschnitten "Spaß und Beschäftigung" sowie "Zuhören und aktivieren" erfährst du mehr zu diesem Konzept und erhältst gleichzeitig viele Anregungen zum umsetzen.


Ein ganz wichtiger Teil deiner Hilfe fällt auch der Wohnsituation zu. In der ersten Zeit wird sicher das gewohnte Zuhause der beste Ort bleiben. Doch im Laufe der Zeit wird sich die Situation Stück für Stück verschärfen. Eine Betreuung zu Hause wird immer schwieriger und ist irgendwann nicht mehr umzusetzen.


Jeder Umzug ist mit Ängsten verbunden!


Nun kommt es zum einen darauf an, sich selbst darauf vorzubereiten, diese große Veränderung anzunehmen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass plötzlich ein schlechtes Gewissen aufkommt, weil man daran denkt,  ein Elternteil "abzuschieben".


Zum anderen bedeutet es auch sehr viel Kraftaufwand, den Betroffenen davon zu überzeugen, dass es nur um dessen Wohlergehen geht.


Schließlich sollte man sich auch rechtzeitig um ein passendes neues Zuhause kümmern. Die Angebote sind vielfältig und die Ansprüche sind es auch. Mit der richtigen Herangehensweise und Planung kann aber auch diese Herausforderung gemeistert werden.


Im Bereich "Wohnen und Leben" findest du viele praktische Tipps zu diesem Themenbereich.


Der Staat bietet viel Unterstützung an!


Der Sektor "Unterstützung und Hilfsmittel"  enthält viele Hinweise zu wertvollen Hilfsmitteln, wie du sie anwenden kannst und wo du sie erhalten kannst. Zudem bietet auch der Staat eine Menge Unterstützung an. Du erfährst an dieser Stelle, welcher Art diese Unterstützung ist und an wen du dich wenden musst.


Die Basis jeder finanziellen Hilfe ist der Pflegegrad des Erkrankten. Dieser berücksichtigt sowohl physische als auch psychische Faktoren. Alles über die fünf Pflegegrade ist auf der Seite der Jedermann-gruppe.de sehr übersichtlich dargestellt.


Du siehst, deine Möglichkeiten zu helfen sind vielfältig. Passe auf, dass du dich nicht verhedderst, mache dich nicht verrückt, nimm Hilfe von außen an. 


Mit den Leitsätzen "In der Ruhe liegt die Kraft" und "Planung ist alles" wirst du auch diesse Herausforderung meistern!

 

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